Päpste im Petersdom: Benedikt XVI. in „so guter Verfassung“

Päpste: der emeritierte Papst Benedikt XVI. und der regierenden Papst Franziskus(Vatikan) Der spanische Kirchenhistoriker und katholische Blogger Francisco de la Cigoña zum ungewöhnlichen Bild zweier Päpste am vergangenen Samstag im Petersdom.

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hatte auf Wunsch des amtierenden Papstes Franziskus an der Zeremonie der Kardinalserhebung von 19 Bischöfen und Theologen teilgenommen, darunter Staatssekretär Pietro Parolin, Glaubenspräfekt Gerhard Ludwig Müller und der Generalsekretär der Bischofssynode Lorenzo Baldisseri, aber auch der ehemalige Sekretär von Papst Johannes XXIII, Loris Capovilla. Ein solches Bild hatte es weder im vergangenen Jahr noch in der Kirchengeschichte gegeben. Zwei Päpste, die gemeinsam im Petersdom an einer liturgischen Zeremonie teilnehmen, die von großer Bedeutung für die Weltkirche ist. Dazu die Anmerkung von de la Cigoña zu Benedikt XVI.:

„Ein außergewöhnlicher Papst, als er es war, und ebenso außergewöhnlich in seinem Ruhestand. Ich habe mich sehr darüber gefreut, ihn wieder in Sankt Peter zu sehen. Und augenscheinlich in einer so guten Verfassung. Fast besser als der regierende Papst.“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: La cigueña de la torre

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50 Comments

  1. Es fällt mir sehr schwer, für Benedikt XVI. noch Hochachtung zu empfinden. Zwei Päpste, der Altpapst rüstiger wrikend als der Gewählte, das ist die Zerstörung des Petrusamtes. Ratzinger darf nicht mehr als Papst auftreten, er ist zurückgetreten. Zudem geht Bergoglio auf sein Konto. Ratzingers Rücktritt erfolgte zur falschen Zeit und in falscher Gesinnung. Ein bißchen Papst wollte er noch bleiben. Das geht nicht. Jetzt muss die berühmte Frau mal wieder herhalten, die auch nicht ein bißchen schwanger sein kann.

    • Das sage und schreibe ich seit einem Jahr und werde dafür gesteinigt. Wahr bleibt es trotzdem: Dr. Ratzinger hat das Petrusamt auf das schwerste beschädigt.

    • @zeitlos
      Ich stimme Ihnen zu. Wenn man es genau nimmt, hat Ratzinger schon zu Beginn seines Pontifikats mit einem Rücktritt kokettiert: Man solle für ihn beten, daß er nicht vor den Wölfen fliehe. Daß er gleich zu Beginn das Bild der Flucht bringt, ist ein Zeichen der Schwäche. Wer mit der Niederlage rechnet, wird sie auch einfahren.

      • Ratzinger hat mit der Bitte um Gebet vielleicht eine persönliche Schwäche zugegeben, vielleicht aber auch einen Impuls, der jeden befällt, wenn er Insider-Kenntnisse wie er hat(te).
        Andererseits muss er damals gedacht haben, dass der Herr von ihm will, das Amt anzunehmen…
        Fazit: irgendetwas an der ganzen Story ist unrund, passt nicht zusammen, so, als ob da eine Größe im Spiel ist, die wir nicht erkennen können aus unserer Position.
        Auch feststeht, dass diese unmögliche Situation unter der Zulassung Gottes steht. Die Kirche hatte schon öfter schlimme Situationen um die Päpste, auch gerade in der Zeit der Gegenpäpste.
        Der Herr sitzt im Regiment. Er hat das Petrusamt gestiftet, aber auferstanden ist Er damals trotz des Verrates Petri… So wird es auch bleiben bis Er kommt.

      • Mit der Bitte ums Gebet hat er keine Schwäche zugegeben, das ist in Ordnung, nur die Formulierung ist sonderbar.

        Wenn einer in den Krieg zieht und zu den Angehörigen sagen würde: betet für mich, daß ich keine Fahnenflucht begehe, dann ist das seltsam, weil es zeigt, daß er kein Selbst- bzw. Gottvertrauen hat. Würde er sagen: betet für mich, daß ich tapfer kämpfe und gesund wiederkomme, dann würde das etwas anderes über ihn aussagen.

        Aber sei’s drum. Von außen lassen sich leicht gute Ratschläge geben. Bin leider auch oft kein Held.

    • ZEITLOS, ich habe so eine Ahnung, daß Sie recht haben, wenn ich es mir auch anders wünsche. – Im Studium wurde bei einer Seminarveranstaltung der Fall erörtert, was geschieht mit einem Papst der zurücktritt. Der Dozent ( Kanonist ) vertrat die Ansicht: der Zurückgetretene ist wieder das, was er vor der Wahl war, nämlich Kardinal und wird nicht mehr gesehen. – In unserem Fall gibt es noch eine andere Variante, Benedikt XVI. wurde moralisch mit einem uns nicht bekannten Sachverhalt unter Druck gesetzt. Ja, dann???

      • „der Zurückgetretene ist wieder das, was er vor der Wahl war, nämlich Kardinal“
        Dann ist die Papstgrotte unter dem Petersdom ja doch keine Papstgrotte, sondern eine Kardinalsgrotte, denn die dort begrabenen sind alle keine Päpste mehr.
        Ein Papst bleibt Papst, auch nach dem Ende seiner Amtszeit.
        Per Mariam ad Christum.

  2. Im Gegensatz zu seiner kränklichen und zerbrechlichen Erscheinung vor knapp einem Jahr sieht Benedikt XVI richtig erholt aus. Höchste Zeit also, die argentinische Zweitbesetzung nach Hause zu schicken, die Amtsgeschäfte wieder zu übernehmen und das unsägliche Schauspiel mit dem Doppelpapa zu beenden.

    • Sumsum, bevor Sie solche dummen Sprüche von sich geben, denken Sie mal erst darüber nach, was das wirklich bedeuten würde – aber das wäre Ihnen wohl recht, wenn die rkK sich selbst zerfleischt und Sie als Retter dastehen?

      • Liebe/r Mim, wie meinen??? Wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden, das tut mir so leid für Sie 🙁

  3. Will´s der Zufall, daß ich vor Kurzem das Buch von Malachi Martin „Der letzte Papst“ in die Hände bekam. Der Originaltitel lautet „The Windswept House“.
    Es liest sich fast wie ein Tatsachenroman. Bergoglio im Dieste der NWO.

    • Viele Details um den erzwungenen Papstrücktritt in Windswept House lesen sich wie das Drehbuch zu Benedikts Demission.

  4. Papst Benedikt strahlt wie die Sonne! Eine Person in tiefster Demut und Glaubwürdigkeit. Ohne Süsstoff für die Medien, ohne Neid und Eifersucht, er trägt das Kreuz auf seinen Schultern……schaut in seine Augen,,,,,,die Wahrheit hat ein Gesicht,,,,Jesus

  5. Papst Franziskus hat Benedikt XVI persönlich eingeladen. Benedikt XVI hat keinen Grund sich zu verstecken.
    Es war ein sehr mutiger Schritt als er zurückgetreten ist.
    Ich habe ihn als Papst gut gefunden und finde seinen Nachfolger ebenfalls gut.
    Allerdings ganz anders. Das muß ja nichts negatives sein.
    Betet für beide. Unser Gebet hilft beiden das richtige zu tun. Wer nicht an die Kraft des Gebets glaubt muß seinen “ Glauben“ überdenken!!!

    • @Theresa: „Betet für beide“… Aber ob der liebe Gott das Gebet dann auch hört erhört, ist eine andere Frage. Bei soviel Lärm und Schwätzerei im Vatikan eher unwahrscheinlich. Er hat Wichtigeres zu tun. Das Universum ist unendlich riesig.

  6. Lieber anderer Aventin,

    eigentlich bin ich es, der hier unter diesem Namen an kommentiert.
    Wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie sich einen anderen Decknamen zulegen könnten,
    mag dieser Hügel in Rom auch unserer beider Begeisterung teilen.

    Hier sollte nur einer Aventin heißen und ich war zuerst da!

    • Aventin vs. Aventin
      Damit es zu keinen Mehrdeutigkeiten kommt, werde ich mir einen anderen Nicknamen zulegen. Des Pfeiffers Argument aus der Feuerzangenbowle greift hier nicht; äch war eben nächt der Erste…

      • Lieber anderer Aventin, sollte ich tatsächlich nicht zuerst gewesen sein, so bitte ich um Nachsicht und weiß Ihre Bereitschaft zum Decknamenswechsel umso mehr zu schätzen. Im Gründe haben Sie ja meine Sympathie, denn irgendetwas scheint uns ja zu verbinden, dass wir beide auf diesen Namen gekommen sind.

  7. Bei dem emerierten Papst Benedikt habe ich immer nich die Hoffnung, dass die Gründe, die er gehabt hat, höher waren, als wir uns vorstellen können.
    Und wenn Bergoglio ihn einlädt, kann er ja erst einmal nichts dafür!
    Vielleicht hat er sämtliche Prophezeiungen besser verstanden als wir!
    Gewiss ist in dem Fall auch der Wunsch Vater der Hoffnung, aber immerhin, es ist eine!

  8. Schön, dass Benedikt sich wieder so gut erholt hat!!! Er war ein großartiger Papst!
    Da fragt man sich schon: Wäre für Benedikt ein kleiner, zeitlich begrenzter Rückzug zur Erholung nicht auch möglich gewesen?
    Oder hatte Benedikt für den Rückzug noch andere Gründe, die der Öffentlichkeit nicht bekannt sind?

  9. Der „Altpapst“ darf jede Einladung höflich ablehnen. Er muss auch nicht als „Altpapst“ auftreten, er muss nicht mehr gekleidet sein wie der Papst. Es ist schließlich eine Amtskleidung.
    Der Mann, der Priester Joseph Ratzinger muss sich nicht verstecken. Er darf öffentlich auftreten, ob als Kardinal, als Bischof, ich weiß es nicht, es ist auch egal.
    Nur nicht als Papst, im Gewand des Papstes. Es ist für die katholische Kirche ein typisches Merkmal, dass ihre äußeren Zeichen, auch die Gewänder, für eine Glaubensaussage stehen.
    Zwei äußerlich nicht unterscheidbare Päpste beschädigen das von Jesus Christus eingesetzte Petrusamt, das ausschließlich von einem Mann ausgeübt wird. Nur EIN Bischof kann der Nachfolger des Apostels Petrus sein.
    Im Gewand des Papstes, dann noch hoch offiziell neben dem Gewählten, schwächt Joseph Ratzinger das Petrusamt.

    • Dann lasst uns allesamt die Glassärge der aufgebarten (Nicht)Päpste im Petersdom und in den anderen römischen Kirchen aufbrechen und sie ihrer Papstgewänder berauben und ihnen Kardinalsgewänder anziehen, wie den des (Alt)Papstes Johannes XXIII, der immer noch die rote Samtmozetta des Papstes trägt.
      Per Mariam ad Christum.

    • Nein, @zeitlos, da bin ich nicht Ihrer Meinung. Es ist, bei allem Schaden, der durch den (sinnlosen) Rücktritt Benedikts für das Papstamt entstanden ist, richtig, dass er dabei nicht wieder gänzlich zurücktritt ins Glied, denn dann wäre das Papstamt endgültig desauvouiert als ein nur auf Zeit verliehenes Amt in der Kirche, der Papst sozusagen als ein konstitutioneller oder präsidialer Grüßaugust, während die eigentlichen Entscheidungskompetenzen in den Händen von grauen Eminenzen (synodales Prinzip) liegen. Mit seinem Verbleiben als papa emeritus widerspricht er jedenfalls den radikalen Modernisierern, die dieses Amt gern demokratiegefällig verbürgerlichen und ein das unvergängliche Königtum Christi widerspiegelnde Amtsverständnis, jeglichen seinsverändernden Charakter dieses Amtes leugnen möchten. Einmal Papst, immer Papst, diesen Aspekt dürfen wir nicht aufgeben. Auch ein König oder ein Dalai Lama bleibt ein König oder ein Dalai Lama, selbst wenn er seine Amtsgeschäfte nicht mehr ausüben kann. Wir müssen sehr aufpassen, dass wir bei aller berechtigten Kritik an den neuen Zuständen nicht noch den Gleichmachern, Anpassern und Abschaffern in die Hände arbeiten.

      • @ hicesthodie

        Dem stimme ich zu – man kann das Papstamt nicht unter rein verwaltungsrechtlichen Aspekten sehen. Sie haben sehr recht damit, dass es das unvergängliche Königtum Jesu Christi widerspiegelt – ebenso wie sein Kreuz, möchte ich hinzufügen. Ein rechtmäßiger Papst heißt „Papa“ (steckt auch im Wort „Papst“) – das sagt alles. Ein Papa ist kein Amt, hinter das man zurück könnte. Auch ein Vater, dem alle Kinder sterben und der keine Enkel hat, ist doch seinsverändert dadurch, dass er einmal Vater wurde. Auch ich werde niemals mehr hinter den Seinszustand „Mutter“ zurück können, selbst wenn eine andere mich dauerhaft vertreten würde.
        Es ist notwendig, darüber nachzudenken, ob man solche seinsverändernden Einschnitte im Leben nur an den Sakramenten festmachen kann. Denn immer wieder sagen Leute: „Wieso – das Papstamt ist doch kein Sakrament!“ Nein, das nicht, aber Mutterschaft ist auch kein Sakrament. Muss es nicht sein, könnte man fast sagen, weil die bloße Tatsache so stark ist, dass sie nicht weiter „erzeugt“ werden muss.
        So ist es auch beim Papst. Es ist das stärkste formelle Amt der Kirche und bedarf keiner weiteren Sakramenalisierung.
        Deshalb: einmal Papst immer Papst, einmal Mutter immer Mutter, genauso wie sakramental: einmal getauft immer getauft, einmal gefirmt, immer gefirmt, einmal Gatte dieses bestimmten Menschen immer dessen Gatte…
        Solche unauslöschlichen Seinsmerkmale sterben erst mit der Person.
        Möge Benedikt noch lange leben.
        Was immer man ihm vorwirft – er war doch ein Papst, an dem man keine tiefen Zweifel haben musste. Er hat sich einfach in manchem vielleicht geirrt, aber sein Wollen erschien doch aufrichtig.

  10. Der Anblick zweier Päpste im Petersdom will mir nicht gefallen. So etwas hat es in der gesamten Kirchengeschichte nicht geben, wie Herr Nardi oben treffend bemerkt.

    Dieser Anblick hat etwas Janusköpfíges an sich, es ist ein Symbol der Deformation des Petrusdienstes. Ein solches Bild stiftet nur Verwirrung unter den Gläubigen und sollte allein schon deshalb tunlichst vermieden werden.

    Es ist zu befürchten, dass Papst Benedikt XVI. demnächst bei der Heiligsprechung der Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. wiederum öffentlich in Erscheinung treten wird. Seinen „vollständigen Rückzug aus der Öffentlichkeit“ und sein „vor der Welt verborgenes“ Leben habe ich mir anders vorgestellt.

    Einen „Papa emeritus“ gibt es offenbar nicht. Es ist ein Konstrukt.

    • Wenn es um andere frühere Päpste geht, dann darf ein anderer früherer Papst wohl ebenfalls anwesend sein, denn das betrifft die päpstliche Linie, zu der auch Benedikt XVI gehört und immer gehören wird. Er sollte aber einen versteckten Platz einnehmen, der vor der Öffentlichkeit nicht eingesehen wird, denn unter einem emiritierten Papst verstehe ich einen verborgenen Papst, der nicht neben dem amtierenden Papst steht, obwohl ich mir von Herzen wünsche, dass Benedikt amtierender Papst geblieben wäre.
      Per Mariam ad Christum.

  11. Diese Bild und diese Gegebenheit werden allen wahrhaft Gläubigen noch bitter aufstoßen.
    Wird dies doch helfen die dramatischen Veränderungen, denen der Leib Christi unterworfen ist und sein wird, zu kaschieren. Wir müssen uns fragen, wem nützt es, da sind wirkliche weltliche Profis am Werk.

  12. Ja, seltsame Dinge gehen hier vor. Diesem Link http://www.fatima.org/news/newsviews/newsviews200214.asp
    ist zu entnehmen, dass Papst Benedikt nie das Petriamt niedergelegt hat. Im Gegenteil, Nachfolger Petri bleibe man für immer, wenn auch er jetzt im Stillen! Er bleibt also Papst und nennt sich von nun an „Emeritierter Papst“ und nicht „Kardinal“ wie es üblich sein sollte. Er behält die weiße Papstkleidung. Franziskus nennt sich lediglich „Bischof von Rom“, er trägt die u.a. die roten Schuhe nicht. Er nennt Benedikt „Seine Heiligkeit“. Benedikt küsst nicht den Ring von Franziskus… Es kann jedoch nur einen Papst geben! Wir ahnen, welcher es ist. Ich kann mir vorstellen, dass genau diese Situation 3. Geheimnis von Fatima erklärt wird (und Benedikt kennt dieses bestimmt). Warum sollte uns Gott hier im Dunkeln lassen? Es gibt abgesehen davon, noch viele andere Propheten (darunter auch Heilige), die diese Situation schon vorausgesehen haben.

    • Wenn Benedikt den Ring von Franziskus küssen würde, würde Franziskus als Antwort den Ring von Benedikt küssen. Und nur weil 2 Päpste leben, heißt das noch lange nicht, dass beide regieren.
      Per Mariam ad Christum.

  13. Zwei Päpste auf einen Bild und das über den Grab des „Heiligen Apostel Petrus“ dessen Nachfolger sie sein sollten! Also der Volksmund sagt ja nicht umsonst wenn jemand völlig anders als sein Vorgänger wirkt und wütet, das sich dieser „Im Grabe umdrehen würde“.

    Und seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI hat nichts anderes gemacht als „vor den Wölfen zu fliehen“. Aber vor allen sollte uns zu denken geben! Warum trägt seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI noch immer das päpstliche Gewand? (leider konnte ich nicht erkennen, ob Papst Benedikt noch die roten Schuhe trägt) Warum trägt Franziskus nicht die roten Schuhe und warum wohnt er nicht im apostolischen Palast und bezeichnet sich in der Öffentlichkeit nur als „Bischof von Rom“??

    Aber in La Salette wurde uns allen vom Himmel offenbart „ROM WIRD DEN GLAUBEN VERLIEREN“ ist dieses WIRD nun in Erfüllung gegangen, dies muss jeder für sich selber beantworten, ich kann diese nur mit einen JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA beantworten.

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

    • Benedikt trägt immer noch das päpstliche Gewand, weil die anderen ehemaligen Päpste, wie man an den Glassärgen im Petersdom und in anderen römischen Kirchen sieht, ebenfalls immer noch päpstliche Gewänder tragen. Sie haben ihre Papstwürde nicht gänzlich verloren, sondern bleiben dies für alle Ewigkeit. Benedikt steht in genau dem gleichen Rang wie alle ehemaligen Päpste und wird nach seinem Tod ein päpstliches Begräbnis erhalten. Es ist dabei gleich, ob der Zustand des ehemaligen Papstes durch Tod oder Rücktritt eintritt. Warum verstehen das so viele nicht und warum meinen so viele, dass Benedikt der einzige frühere Papst ist, der gänzlich nicht mehr Papst ist?
      Per Mariam ad Christum.

      • Markus: Sie fragen warum dies niemand versteht? Das ist doch ganz einfach zu beantworten, warum tritt ausgerechnet in der schlimmsten Glaubens- Gotteskrise, die die Kirche Gottes unseres Herrn jemals durchlebte, der irdische Stellvertreter Gottes unseres Herrn, der Nachfolger des Heiligen Apostel Petrus zurück? Und das ist nichts anderes als ein Verrat an Gott dem Herrn und dem Auftrag, den seine Eminenz Kardinal Ratzinger dereinst eben von Gott dem Herrn erhalten hat. Nur kann ich mir nicht vorstellen, dass dieser Rücktritt freiwillig erfolgte, sondern es ist eher wahrscheinlich, dass seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI zum Rücktritt gezwungen wurde, siehe die Gerüchte um Morddrohungen, Vati Leaks, Denn kein wahrer Hirte würde freiwillig seine Herde ungeschützt den Angriffen der Wölfe überlassen. Daher entweder seine Heiligkeit Papst XVI ist wie es uns von Seiten des Vatikans versucht einzureden, ein Verräter oder eben er wurde zum Rücktritt gezwungen, also JA er hat den Auftrag Gott des Herrn der an ihn ergangen ist verraten, oder eben NEIN er ist noch immer Papst.

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

      • Er hat gesagt, dass er diesen Schritt aus Altersgründen begangen hat. Ich weiß nicht wie alt Sie sind, ich nehme mal an, Sie sind jünger und können daher wahrscheinlich nicht wissen, wie sich ein 85-jähriger fühlt. Offiziell fühlte er sich der ungeheuren Verantwortung nicht mehr gewachsen. Ich weiß nicht, ob mehr dahinter steckt. Ich finde aber, er hätte diese Situation anders lösen können, wie eine zeitlich begrenzte Auszeit oder dem Delegieren seiner Aufgaben, was der gegenwärtige Amtsinhaber sowieso tut oder zumindest davon spricht, obwohl er als fast 10 Jahre jüngerer vergleichsweise frisch sein müsste und er andernfalls das Amt hätte nicht annehmen müssen. Benedikt wollte aber päpstliche Aufgaben nicht an andere abgeben, so wie dies bei Johannes Paul II gewesen ist. Deshalb stellte er sein Amt als Ganzes zur Verfügung, in der Hoffnung, die Kardinäle würden einen würdigen Nachfolger wählen. Letztendlich wäre er zum Wohl der Kirche besser im Amt geblieben. Ich sehe seine Entscheidung zum Rückzug als verzeihlichen und nicht als zu bejubelnden Schritt an.
        Per Mariam ad Christum.

        Per Mariam ad Christum.

  14. Da kann man rülpsen soviel man will. Man wird nie die genauen Gründe für Benedikts Rücktritt kennen, sondern kann sich nur auf Vermutungen stützen. Daher gehört es sich nicht, ihn aus der Ferne und anonym anzugehen.

    Ich halte Papst Benedikt für einen sehr guten Papst und habe nach seinem Rücktritt für ihn gebetet. Schön dass es ihm gesundheitlich gut geht, er strahlt ja geradezu.

  15. @hicesthodie
    Weil es diese Form von Rücktritt so noch nicht gegeben hat, ist die Frage letztlich von uns gar nicht zu entscheiden, denke ich. Wir können argumentieren, unsere Meinung äußern, aber mehr ist derzeit nicht möglich. Ich behaupte nicht, dass ich in dieser Frage 100 % sicher bin.
    Ich orientiere mich an Pius XII. Als die SS Italien besetzt hatte, lag in seinem Schreibtisch seine Rücktrittserklärung. Die gültig geworden wäre, hätte die SS ihn gefangengenommen. Seine Begründung: Papst Pius XII. darf den Nazis nicht in die Hände fallen, nur Kardinal Pacelli. Dem Papst war bewusst: Man kann ihn unter Drogen setzen, foltern, zwingen zu Aussagen, die gegen den Glauben und die Sitte der Kirche gerichtet sind. Und der Kirche entsteht ein unermesslicher Schaden. Weil er der Papst ist. Das durfte nicht geschehen. Deshalb die Rücktrittserklärung, die nie gültig wurde.
    Benedikt XVI. ist zurückgetreten. Gegen die gesamte Tradition. Damals glaubte ich, er wäre schwerer krank. So wie er jetzt wirkt, hätte er Arbeiten delegieren können, er hätte Oberhaupt der Kirche bleiben können oder müssen.
    Ich denke nicht, er könnte weiter als Kardinal wirken. Er müsste schon zurückgezogen leben, sonst ist sein Rücktritt überhaupt nicht zu rechtfertigen. Auch als Kardinal dürfte er nicht mehr tätig sein, sonst wäre sein Rücktritt völlig verantwortungslos dem Papstamt gegenüber gewesen.
    Doch die Situation jetzt ist unhaltbar. Zwei Päpste nebeneinander, im Petersdom, bei einer wichtigen Zeremonie, das verwischt die Einmaligkeit des Petrusamtes. Wir haben genug Wirrwarr in der Kirche, jetzt ist zusätzlich Verwirrung geschaffen.
    @Markus
    Niemand hat verlangt, dass Papst Benedikt bei seinem Tod nicht in die päpstlichen Gewänder gehüllt wird. Das ist doch selbstverständlich, dass er nicht anders behandelt wird, als alle anderen Päpste vor ihm. Doch kein Papst vor ihm hat in dieser Form sein Amt niedergelegt. Den Eindruck, wir hätten zwei Päpste, finde ich verhängnisvoll. Zumal konservative Katholiken, Redakteure wie Guido Horst oder Armin Schwibach diesen Eindruck noch mit Hingabe verbreiten.

    • Ich habe an anderer Stelle auch schon geschrieben, dass ich die Anwesenheit Papst Benedikts falsch fand, da er ja gesagt hat, dass er nie wieder öffentlich in Erscheinung treten wolle, umso verwunderlicher finde ich, dass er bei dieser Zeremonie anwesend war. Ich glaube aber, dass er das nur auf Bitten und Drängen des gegenwärtigen Amtsinhabers tat. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass zwei Päpste regieren.
      Zur Situation des Papsttums:
      Wir haben 264 verstorbene und 2 lebende Päpste und
      wir haben 265 ehemalige und 1 regierenden Papst.
      Per Mariam ad Christum.

      • eben und so eine Situation ist einfach nicht richtig.
        Ich fühle mich wie ein Kind, dem der Vater erklärt hat, er müsse gehen, weil es besser für mich wäre und der dann noch meine Mutter überredet hat, anderweitig zu heiraten, weil es besser für sie und für mich sei, weil er absolut nicht mehr könne und wie gesagt ein neuer Vater, all das was er (der richtige Vater ) getan habe, besser könne.
        Jetzt ist da ein neuer Vater, der total anders ist, und mit dem ich so, wie es in der Natur der Sache liegt nicht klar komme.
        Der andere Vater, wohnt aber drei Straßen weiter, alle erzählen mir wie prächtig es ihm ginge und wenn er zu Besuch kommt ist er mit dem Stiefvater „best friends“.
        Und ich frage mich, was das alles soll.

  16. ALSO – ICH freue mich aus ganzem Herzen über die „gute Verfassung“ von Papst emer. BENDICTUS XVI!
    Ja, ich bete schon lange dafür und werde es weiterhin tun, dass er, wie Odysseus nach langer Irrfahrt seine Penelope, seine Braut vor den buhlenden Freieren befreie.

    So webe (=bete) ich weiterhin am „Totentuch“ und hoffe, dass „Odysseus“ heimkomme, so erstarkt, dass er tun kann, was zu tun ist.

    Lang lebe „De Gloria Olivae“ ==> Offb. 11,4 + Sach, 4,11

  17. Benedikt hat bei seiner Erklärung zum Amtsverzicht betont, dass er seinem Nachfolger gehorsam sein werde. Wenn Franziskus nun den „Wunsch“ äußert, Benedikt möge anwesend sein, kann es aus Ratzingers Sicht auch ein Akt des Gehorsams und der Demut sein, zu erscheinen.

  18. Seit einem Jahr stelle ich mir auch die Frage, warum Papst Benedikt zurückgetreten ist. Ich habe lange, wie Sie hier im Blog, im Dunkeln getappt und mir keine Antwort geben können. Habe das Ganze nicht verstanden. Heute verstehe ich. Und warum? Weil ich Vertrauen in den Willen unseres Herrn habe! Glauben Sie wirklich, dass dieser Schritt nicht der Wille unseres dreieinigen Gottes ist? Wir sehen so oft die Antworten vor uns, die Gott uns gibt, sind aber im Herzen zu kurzsichtig, um die passende Frage dazu zu finden, die uns die Antwort erschließt.
    Papst Benedikt hat in seinem Handeln den Segen unseres Herrn Jesus Christus.

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