Bilddokumentation belegt Ausmaß des Liturgiemißbrauchs – „Liturgiekrise ist Glaubenskrise und Autoritätskrise“

Bilddokumentation "Liturgischer Mißbrauch"(Rom) „Das desolate Spektakel der heutigen Liturgie in der Kirche“, unter diesem Stichwort erstellte die katholische Internetseite Conciliovaticanosecondo.it (Zweites Vatikanisches Konzil) eine Bilddokumentation „über den postkonziliaren Liturgiemißbrauch“.

Die Autoren schreiben zur Entstehungsgeschichte der Dokumentation: „Wir haben eine Bilddokumentation erstellt, um zu sehen, in welchem Ausmaß in der Nachkonzilszeit das Heilige Meßopfer noch das Herzstück im Leben der Kirche darstellt. Das Ergebnis der Untersuchung war desolat.“

Liturgischer Mißbrauch „kann nicht mehr wegdisktutiert werden“

Mit mehr als 500 Photos zeichnet die Internetseite ein „beeindruckendes Bild des liturgischen und geistlichen Verfalls, der in der Kirche vor sich geht“. Die Autoren wollen durch die Photos „eindeutige Belege“ für den liturgischen Mißbrauch vorlegen, „die von niemandem mehr wegdiskutiert werden können“. Angesichts der Dokumentation „kann niemand mehr die Augen verschließen und so tun, als sei alles in Ordnung“.

Bilddokumentation "Liturgischer Mißbrauch" Priester und "Priesterin" mit gebrochener Hostie zur Elevation„Wenn diese eucharistischen Zelebrationen, die den alten und den neuen liturgischen Bestimmungen widersprechen, der Höhepunkt des christlichen Lebens sein sollen, kann man sich vorstellen, in was für einem geistlichen Zustand sich die Besucher dieser Spektakel befinden“, so die Autoren. „Diese Bildersammlung beweist zudem, daß der nach den Rubriken des Missale von Paul VI. zelebrierte Neue Ritus eine platonische Idee ist, die nur in wenigen Kirchen und Pfarreien der Realität entspricht.“

Liturgische Experimente „die Regel nicht die Ausnahme“

Die Bilder seien nur ein „Tropfen auf dem heißen Stein“. Um das „wirkliche Ausmaß des liturgischen Zustandes der Kirche heute zu dokumentieren, sind die 500 Photos Mal 100 oder vielleicht sogar Mal 1000 zu multiplizieren“. In vielen Diözesen „nicht nur in Europa, sind liturgische Experimente die Regel und die treue Einhaltung der Rubriken die Ausnahme“. Dennoch, so die Autoren, würden höhere und hohe Kirchenvertreter immer wieder abwinken, wenn man sie auf den „liturgischen Notstand“ aufmerksam mache, als sei alles nicht so schlimm. „Manche werden tatsächlich keine Ahnung haben, was sich in den Pfarreien abspielt, andere wissen es ganz genau und schauen dennoch weg“, so die Autoren.

„Was fehlt ist die kirchliche Autorität, die auch durchsetzt, was sie verlangt“

Bischof und Priester in Karnevalsstimmung Es fehle nicht an guten Dokumenten der kirchlichen Autorität, besonders der Gottesdienstkongregation, die eine würdige Zelebration der Heiligen Messe einfordern. Es fehle auch nicht an klaren Bestimmungen. Es fehle auch nicht an eindeutigen Aussagen, daß die Heilige Messe ein göttlicher Akt und kein menschlicher Event ist, der durch die Kreativität des Priesters oder seines Pastoralrats geformt und gestaltet werden soll. Diese Richtlinien, Normen, Anweisungen und Ermahnungen fallen jedoch meist ins Leere. Was fehle, sei „die kirchliche Autorität, die auch durchsetzt, was sie verlangt“. „Wir erleben daher nicht nur eine Krise der Liturgie und einen Glaubensschwund, sondern eine tiefe Autoritätskrise“. Es fehle „Rom“, das über die Einhaltung der Bestimmungen wacht und bei Nichteinhaltung eingreift. Es fehle an „Bischöfen“, die prüfen, was in den Pfarreien geschehe und notfalls mit Nachdruck eingreifen. Und es gebe schwere Mißstände in der Priesterausbildung, wo in „vielen Fällen bereits der Keim zum späteren liturgischen Mißbrauch“ gelegt werde.

Fronleichnamsprozession in der österreichischen Stadt Linz„Solange Mißbrauch geduldet wird, ist keine Verbesserung zu erwarten“

„Solange die liturgischen Mißbräuche geduldet und in einigen Fällen sogar von den Bischöfen ermutigt werden, ist keine Verbesserung der desolaten Situation zu erwarten. Angesichts des andauernden Verfalls sei es umso dringender, darauf zu beharren, daß das Recht jedes Priester und der Gläubigen geschützt wird, die Heilige Messe im überlieferten Ritus zu feiern, wie es Papst Benedikt XVI. zum universalen Gesetz der Kirche gemacht hat“. Die Zelebrationsorten im Alten Ritus seien „Oasen inmitten der liturgischen Wüste, die sich zusehends ausbreitet“. Sie seien Horte der treuen, würdigen und korrekten Zelebration und der treuen Bewahrung der katholischen Lehre.

Zelebrationsorte des Alten Ritus „Oasen in der Wüste“

„Hauptgrund ihrer Ausgrenzung, Zurücksetzung, Behinderung, Diskriminierung, zum Teil auch der offenen Verfolgung ist gerade ihr Erfolg“, so die Autoren der Bilddokumentation. Die Verantwortlichen in den Diözesen würden die altrituellen Gemeinschaften und Gruppen gezielt behindern, weil sie sich eines Zusammenhangs völlig bewußt seien: „Je mehr Freiraum sie dem überlieferten Ritus lassen, desto mehr und desto schneller hole er sich seinen Platz in der Kirche zurück. Die Event- und Spektakel-Gottesdienste entleeren die Kirchen und die Seminare. Pflanzen wir zwei Bäume und beurteilen wir sie anhand ihrer Früchte“. Die Autoren ersuchen um Zusendung von Bildmaterial: „Der Liturgiemißbrauch soll dokumentiert werden als Zeitdokument und als Beweis für jene, die die Augen verschließen. Helfen Sie uns dabei“. Die Bilddokumentation kann hier angeschaut werden.

 Text: Giuseppe Nardi
Bild: Conciliovaticanosecondo

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61 Comments

  1. Sicher gab es vor der Liturgiereform auch laue, gelangweilte, nicht mehr gläubige Priester am Altar. Aber es kam nicht zu Liturgiemissbräuchen.
    Es gibt noch relativ viele Priester, die mit Andacht die Neue Messe zelebrieren. Aber diese Häufung von Missbräuchen, die immer wieder bis zur Blasphemie gehen, ist verursacht durch diese Messe selbst.
    Ich habe schon mehrfach auf Odo Casel und sein Prinzip des „Pascha-Mysteriums“ hingewiesen. Ich habe es als mühsam bis quälend gefunden, das zu lesen. Es ist eine Kopfgeburt. Die Theologie der Neuen Messe stimmt nicht. Wenn die Grundprinzipien nicht stimmen, kommt es zu falschen Ergebnissen. Die noch würdig zelebrierenden Priester können das auf Dauer nicht verhindern. Die Missbräuche werden immer weiter zunehmen, das Gefühl der Katholiken für die Liturgie wird abgestumpft.

    • Gelangweilte Priester ? Soll die Kommunion immer neu erfunden werden ? Wer sich langweilt, sollte gehen. Es ist nun einmal ein Dienst. Richtig gesehen ist, dass dem Mißbrauch Tür und Tor geöffnet sind. Es kann nur eine einheitliche Form geben und das ist die tradierte. Wenn die Grundprinzipien nicht stimmen, kann es sicher auch keine korrekten Ergebnisse geben.

  2. Diese Fotos zeigen die Realität. Den würdig und nach den Rubriken zelebrierten novus ordo gibt es kaum und meist nur bei Priestern, die auch die alte Messe feiern. Und kaum jemand wehrt sich, obwohl wir Laien ein Recht auf die Eucharistiefeier gemäß den liturgischen Büchern haben. Kein Priester darf diese ändern! Die neue Liturgie ist allzuoft eine platte Mode, ein erfolgloses Experiment, ein banales Happening. Leider auch in meiner Pfarrei.

    • Wer sich wehrt wird gemobbt und als missliebiger Außenseiter angesehen. Mit einem dicken Fell kann man das ertragen.

  3. Endlich wird etwas getan. Das Gejammer über die lit. Mißbräuche kann man nicht mehr hören. Endlich haben Leute das einmal im Bild dokumentiert.

    Als nächstes sollten sich die Gläubigen aufmachen und ein Gesuch an den Papst und an die Gottesdienstkongregation einreichen, in dem sie nicht bitten, sondern FORDERN, daß sich die Geistlichen an die Regeln halten. Den Abweichlern sollten Sanktionen erteilt werden, was in Form von Abmahnungen geschehen kann oder in Form von Gehaltskürzungen. Letzteres verstehen sie wohl am besten.

    Außerdem sollte man fordern, daß die Priester und Bischöfe der Hl. Eucharistie die gebührende Ehrerweisung zukommen lassen. Das höchste Gut, das die Kirche besitzt, wird behandelt wie ein Konsumartikel, den man schnell mal austeilt im Vorbeigehen und auf den die Leute auch noch Anspruch hätten, weil sie ja Steuern zahlen.
    Dieser Irrtum gehört bereinigt – subito. Es reicht.

    • Sehr richtig! Schluss mit dem Gejammer, klick und schick Deine Fotos an obige Initiative, da dürfte eine horrible Sammlung zusammenkommen!

    • Wir dürfen nicht alle Priester in den selben Topf werfen. Die guten und treuen Priester stehen unter grossem Druck. Laien und Kirchenräte haben das Sagen. Wehe einer wehrt sich. Wie schnell sind Lügengerüchte verbreitet (…).

      Doch jeder hier kann seinen eigenen kleinen Beitrag leisten!

      Ein Beispiel: Letzten Sonntag war bei uns ein sogenannter Familiengottesdienst. Nach der Lesung wurde (von einer jungen Katechetin) anstelle der Predigt ein Vortag mit Diashow gezeigt, über eine eindrückliche Reise die sie gemacht hat – als Zeugnis. Während dieser Zeit ging unser Priester raus, ich ging auch raus.
      Das ist jetzt kein Aufruf zur Revolution! Bitte nicht falsch verstehen! Aber ich möchte euch einfach damit sagen, dass wir alle für das Wort Gottes in die Kirche gehen. Das Wort Gottes ist die Nahrung für unsere Seele. Ein Vortrag (auch wenn er noch so spirituell ist) gehört nicht in die heilige Sonntagsmesse. Die Gläubigen sind nicht dazu verpflichtet, aus falscher Rücksicht auf die eventuell verletzten Gefühle von Referenten, Missstände, die Gott beleidigen, stillschweigend zu dulden. Nein, wir können und müssen uns -aus Liebe und Solidarität zu Gott- von solchen und ähnlichen Missbräuchen abwenden.
      Die Versuchung ist jetzt natürlich gross, dass ich mir in Zukunft einfach eine andere Kirche suche oder in die Samstagabendmesse gehe. Denn mit solchen Aktionen mache ich mir nicht gerade neue Freunde. Aber das wäre zu einfach und am Ziel vorbei.

      Jesus sagt:“ Wer mich wahrhaft liebt – der nehme mein Kreuz auf und folge mir nach.“

  4. Wirklich eine wunderschöne Fotostrecke. Die Neo-Heiden sind los. Fehlen nur noch ein paar Fruchtbarkeitsrituale und der Rückfall zur Barbarei ist komplett.

  5. Ich halte mich an den Worten unseres Bischofs von Rom. Das sind doch alles nur Modeerscheinungen. Außerdem ist der Konzilsgeist voll verantwortlich für alles was vor dem Angesicht des Herrn in seiner Kirche nach dem Konzil geschieht. Gegen diesen Geist hilft nur ein Exorzismus oder ein Strafgericht des Herrn.
    Per Mariam ad Christum.

    • Die Aufgaben des Papstes werden hier leider übersehen. Der Papst hat nicht festzustellen, sondern zu ändern, was in seinem Aufgabenbereich und Entscheidungsbereich steht. Wolle man dies nicht vergessen.

  6. Wenn man sich die Bildreihe anschaut, kommt man langsam ins Grübeln, ob da wirklich noch die Hl. Messe als Opfer Jesu Christi dargebracht wird, oder ob es sich um ein Happening handelt. Was sich hier offen zeigt, grenzt teilweise doch schon an Blasphemie. Faschingsmessen werden als zeitgemäß empfunden und allerorts gefeiert so z. B. in Würzburg in Neumünster oder in der Augustinerkirche. Man will volksnah sein und sich der modernen Welt anpassen und verleugnet langsam aber sicher die katholischen Glaubenswahrheiten. Priester und Gläubige, die bemüht sind, das die hl. Messe in würdiger Art und Weise gefeiert oder gar die „Frechheit“ besitzen, um die Feier der Alten Messe zu bitten, werden als ewig Gestrige und „mittelalterlich“ hingestellt. Nicht umsonst hatte Prof. Georg May einmal gesagt: Die Krise der Kirche ist eine Krise der Bischöfe. Es gab sicherlich auch manchen Missbrauch in der Liturgie auch schon vor dem 2. Vatikanum, aber damals wurde noch auf die Einhaltung der Riten und die Verkündigung der Glaubenswahrheiten Wert gelegt. Es wurde von den Bischöfen eingeschritten um weiteren Mißbrauch vorzubeugen, da die Bischöfe damals noch Hirten waren und nicht durch irgenwelche Räte, wie dieses heutzutage ja üblich ist, an der Ausübung des Hirtenamtes gehindert. Heute sind alle möglichen Gremien vorhanden und Pfarrbeauftragte oder sonstige „mündige“ Laien, die sich ja unbedingt in die Kirche „einbringen“ wollen und so fährt man mit der Zerstörung von Glaubenslehre und der Kirche weiterhin fort. Es sind wahrhaft Gräuel an heiliger Stätte, was wir in der nachkonziliaren Zeit erleben mussten und jetzt ist diese Lawine nicht mehr aufzuhalten, mit diesem Bischof von Rom oder ist es der Papst, und dem überwiegenden Teil der Bischöfe und des Klerus ist jedenfalls eine Wende nicht in Sicht.

    • Wie bitte ? Langsam ins Grübeln? Grenzt an Blasphemie?
      Na, wenn Sie nach diesen Ungeheuerlichkeiten, die auf diesen Bildern zu sehen sind, nur „langsam ins Grübeln“ kommen und es für Sie nur an „Blasphemie grenzt“ tun Sie mir leid! Dieser Haufen von Irren lässt eine gewaltige Wut in mir aufsteigen. Eine unsägliche Blasphemie, eine einzige KATASTROHPE und teuflisch, die teuflische Nachäffung der hl. Messe! Begreifen wir was das bedeutet? Und Rom hat sich nicht darum gekümmert, hat das zugelassen und lässt es weiterhin zu. Kein Papst, der mal auf den Tisch haut und sagt : „Basta“! Auch P. Benedikt ist zu sehen, es war in Assisi, wo er den ganzen heidnischen Hokuspokus schweigend über sich ergehen ließ.
      Da haben wir die verrotteten, schaudererregenden, dämonischen Früchte des Konzils – ein Graus!

      • Assisi scheint zur päpstlichen `Pflichtveranstaltung` wegen des ach so wichtigen Ökumenismus geworden zu sein.
        Gegen vieles konnte sich Papst Benedikt nicht wehren, wo er dies als Kardinal noch konnte.
        Hier wird auch die Krise des Papsttums sichtbar, das unter dem neuen Kirchenoberhaupt von ihm selbst angekündigt auf den Prüfstand kommt.
        Kollegialität- Synodalität etc. -Gerede geben dafür genügend Hinweise.

  7. Ich halte das mit den Bischöfen, die nicht wissen was in den Pfarreien gespielt wird, für die Neuauflage des Märchens vom guten Monarchen, der vom bösen Hofstaat daran gehindert wird, zu sehen was los ist.
    Die Herren sind mindestens einmal im Jahr auf Firmreise, und gerade Firmgottesdienste sind normalerweise ein Tummelfeld für Gottesdienste, wo nichts, aber auch gar nichts stimmt, weil man ja „aus pastoralen Gründen“ sich an nichts hält, weil man ja bei den Jugendlichen „ankommen“ will.

    • Nein, sehr geehrter besorgter Christ, es sind die Bischöfe selbst, die selbst an den Sakrilegien teilnehmen, vgl. Bild abuso261.jpg in dieser Bildstrecke, die den Trierer Bischof Ackermann zeigt, daß er in einer unter der Strafe der suspensio a divinis stehenden communio in sacris (c. 844 CIC/1983 [!!!])die Heilige Messe mit einer Pastorin feiert, die SICHTBAR die Hand an der Hostienschale hat. Das hat der Priesterrat gesehen, die Kleruskongregation, die Bischofskongregation. Und es passiert einfach nichts!
      Wer dann einen Bischofssitz für vakabt hält und ihn durch die FSSPX besetzten möchte bekommt im Vatikan stattdessen Ärger! Ich halte schon länger mehr als 2/3 der deutschen und österreichischen Bischofssitze für vakant, seit kurzem leider auch MATERIELL den Stuhl in Rom.
      Und hier hat dann der observante Flügel der FSSPX recht, daß, bevor sich nicht der Vatikan bekehrt hat, eine Einigung mit Rom ausgeschlossen weil sinnlos ist. Und das ist ein Schritt, der das Konzil selbst betrifft (SC 21 iVm CD 37). Hier, genau an den Liturgiemißbräuchen, zeigen sich die verheerenden Folgen des Konzils! Aus dem Konzil haben sich die liturgischen Ungeheuerlichkeiten entwickelt, die gesamte Liturgiereform in allen teilen (Rituale, Pontifikale, Missale Romanum, Breviarium Romanum) geht auf das Konzil zurück, wenn auch nicht in allen Teilen, wie etwa die Karwochenreform 1954. Aber nun kommt der dogmatisch-doktrinelle Druck auf die Liturgie, die unter Ökumenismus und der Religionsfreiheit zu leiden hat, wie die Karfreitagsfürbitten zeigen, dazu die Kollegialität der Bischöfe und der damit verbundenen rechtlichen Subsidiarität der Liturgischen Gewalt (vgl. c. 835 CIC/1983).
      Damit ist der Regionalisierung und der damit verbundenen inkulturationsbedingten Veränderung (besser Entstellung!) der Heiligen Liturgie Tür und Tor geöffnet. Wenn nun die Bischöfe als Ordinarien die entsprechende Gewalt in die Pfarreien abgeben, kann sie niemand daran hindern. So kann man natürlich sich echauffieren, aber ohne an die Wurzel des Übels das GESAMTE KONZIL und die nachkonziliaren Zerstörungen IN ALLEN BEREICHEN der Kirche bis hin zu der faktischen Neugründung der Kirche („Neues Pfingsten“, „Neue Kirche“ – Rahner, de Lubac, Danielou et al.) zu gehen werden sich diese Dinge nicht mehr ändern. Und das wird ein Prozeß sein der Jahrzehnte, wenn nicht sogar mehr als ein Jahrhundert dauern wird! Und dieses wird unter dem (ja, wer regiert den jetzt eigentlich: http://www.katholisches.info/2014/02/17/papst-franziskus-lehnt-diplomatenpass-des-vatikans-ab-ich-will-als-argentinier-reisen/ ?) FORMELL amtierenden Papst wird sich nichts ändern. Der neue Charakter der Bischofsweihe, die eigentlich der Anglikanischen Kirche entlehnt ist, der Ökumenismus etc. alles das verhindert eine Restauration.

      • Ich möchte nur anmerken, dass es sich auf dem von Ihnen genannten Bild (abuso261.jpg) definitiv (!) NICHT – wie von Ihnen behauptet – um den Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann handelt.

  8. Das Zisterzienserstift Heiligenkreuz zelebriert die Heilige Liturgie im Neuen Ritus würdig und feierlich. Und siehe da, es ist eines der blühendsten Klöster im deutschen Sprachraum. Woher wohl? Zum Alten Ritus konnten sie sich bisher nicht durchringen. Der Segen wäre wohl noch größer. Allerdings ging aus Heiligenkreuz hervor oder besser mit ihrer Hilfe wurde das Stift Hohenfurt in Südböhmen wiederbelebt und dort ist man diesen Schritt weitergegangen und pflegt den Alten Ritus.
    http://www.katholisches.info/2012/10/03/bohmisches-zisterzienserkloster-feiert-im-alten-ritus-vyssi-brodhohenfurth-wechselvolle-geschichte-einer-oase-des-friedens/

    Dem Wiener Kardinal geht allerdings schon die würdige Pflege des Neuen Ritus zu weit. Deshalb hat er den neuen Abt bei dessen Einsetzungsfeier ja gleich ermahnt.
    http://www.katholisches.info/2011/04/26/heiligenkreuz-und-vetrego-bischofliche-anmerkungen-zur-frage-des-ritus/
    Angst vor den eigenen Priestern, die man sich ja selbst heranbildet? Was für ein Teufelskreis der Autoritätsschwäche. Möge der Herr bald mutige, eifrige Priester, Ordensleute und Laien berufen.

  9. So schlimm die vielen gezeigten Bilder auch sind, sie sind leider nur die Spitze eines gigantischen Berges, der bis in die Hölle reicht. Und die Bischöfe die sicherlich von diesen Verhöhnungen und Verspottungen Gottes unseres Herrn und seiner Kirche in ihren Verantwortungsbereich, und das an ihrer Verwundbarsten Stelle, also ihrer Seele ihr Herzstück, wissen, stellen sich nicht nur Blind, Taub und Stumm, NEIN sie fördern unter dem Motto „Wer schweigt duldet“ diese Wölfe im Schafspelz bewusst, um sich ja nicht mit den Feinden Gottes unseres Herrn und seiner Kirche anzulegen. Und aus Furcht vor diesen begehen diese teilweise selber liturgischen Missbrauch.

    Und mit persönlich ist kein deutschsprachiger Priester bekannt, der den NOM so feiert wie dies im noch immer gültigen deutschsprachigen Messbuch aus dem Jahre 1975 vorgeschrieben ist. Und die Glaubens- Gotteskrise die der NOM ( NICHT ORDENTLICHE MESSE wie ich sie bezeichne) hervorbrachte, ist auch daran zu erkennen, dass viele der Messbesucher nicht einmal mehr einen schweren liturgischen Missbrauch erkennen, sondern im Gegenteil diese auch noch in der Kirche „beklatschen“.

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

    • Dabei dachte ich schon, ich hätte etwas nicht mitgekriegt, als der Kürzel „NOM“ aufgetreten ist. Diese Bezeichnung wäre sicherlich nicht unangemessen.

  10. Darunter sind einige Fälle die unter c. 967 CIC/1983 (!!!) fallen, ebenso unter den can. 844 CIC/1983. Darauf stehen entsprechende Tatstrafen, aber wenn schon Bischöfe (Ackermann in Trier) da mittun, na dann gute Nacht…
    Und was geschieht? Nichts! Nihil, rien, nothing, niente niecewo!

  11. In München wird in vielen Pfarreien ganz willkürlich die Kommunion am Karfreitag weggelassen. Mit wissen und Billigung des Kardinals.

    • Im Sinne des liturgischen Fastens und der Busse wäre es meiner unmassgeblichen Meinung nach angezeigt bei der Liturgie der vorgeweihten Gaben am Karfreitag die geistige Kommunion zu praktizieren.Ich entsinne mich noch wie in den 50er Jahren die Erlaubnis kam, an diesem Tag die hl. Kommunion zu empfangen,die Freude unter den Gläubigen gross war
      in einer Zeit der Orientierungslosigkeit und gleichgültiger Banalität (siehe Bildstrecke) wäre dringend zu empfehlen das liturgische Fasten zu üben, also nur geistige Kommunion zu üben, also im Sinne der Ernsthaftigkeit und Inhaltsschwere des Tages, wie es in alten Zeiten bei uns üblich war-und übrigens noch akzentuierter während der ganzen Fastenzeit in der Ostkirche gehandhabt wird.
      allerdings das wird in den Tagen der totalen Insensibilität den liturgischen Dingen gegenüber kaum machbar sein-trotzdem sehr empfehlenswert.

  12. Die Abblidungen sollten noch näher beschrieben werden. Meine Phantasie reicht nicht immer aus. Das Ganze führt nur zur Verwirrung der noch in diesen Messen erscheinenden Gläubigen. Die Gläubigen wollen keine Überraschungen, keine Events und Innovationen. Sie wollen die Vermittllung des Glaubens und die Feier in würdiger Form. Events gibt es überall, das braucht nicht auch noch die Heilige Kirche.

  13. „Es fehle Rom, das über die Einhaltung der Bestimmungen wacht und bei Nichteinhaltung eingreift.“ Rom greift nur bei Einhaltung ein. Nichteinhaltungen werden gern gesehen und vielleicht sogar noch gefördert. Ich glaube, dass Herrn Bergoglio diese Bilder gefallen würden. Es ist aber klar, dass diese falschen Priester, die den heiligen Leib den Herrn auf solch blasphemische Weise verspotten, in die finstersten Tiefen der Hölle fahren werden.
    Per Mariam ad Christum.

    • Kann gut sein, daß etliche diese Bilder, wenn man schnell mal drüber blickt, gar nicht schlimm finden. Im Gegenteil: die Kirche ist in der Gegenwart angekommen. Sie ist vielfältig, bunt, jung, modern – werden sie sagen.

      Bei der heutigen Harmoniesucht, wo alles zusammenpassen muß bzw. angepaßt werden muß ohne Ecken und Kanten, hat sich doch die Kirche wirklich gut angepaßt. Alles muß möglich sein, jedem Tierchen sein Pläsierchen. Das ist doch die Devise. Toleranz nennt man das. Dekadenz ist es. Aber das scheinen nicht einmal mehr die Bischöfe zu merken.

      • Im übrigen war es ja erklärtes Ziel des 2.Vat.Konz., daß die Kirche sich der Welt öffnet.
        Das ist überaus gelungen wie man sieht.

      • Folgende Dinge sind verboten:
        Laien am Altar
        „Selbstbedienung“ der Gläubigen bei der heiligen Kommunion
        Gefäße für den heiligen Leib und das heilige Blut des Herrn, die nicht aus Edelmetallen bestehen (z. B. Glas)
        Hockmessen
        Bierzeltmessen
        Clownmessen
        Priester ohne Messgewänder (Verboten sind auch mit Clowns oder Superman bestickte Kaseln, die es auch schon gab und gibt)
        Im Übrigen ist es auch Verboten, ein Kreuz mit Waffen zu beschießen, auch Wasserpistolen gehören dazu.
        Was der man mit Brotfladen und Brotzange darstellen soll, an das will ich gar nicht denken.

        Nicht schlimm sind eigentlich Kinder, die Hände haltend um den (Volks-)Altar stehen und damit Liebe und Zusammengehörigkeit demonstrieren sollen. Ich persönlich finde sowas aber kitschig. Dergleichen sollte man sich lieber für den Alltag aufheben.
        Ansonsten tun mir aber die Kinder leid, die von den Erwachsenen dazu angestachelt werden, teilweise blasphemische Dinge zu tun, wie man in der Fotogallerie sieht.
        Per Mariam ad Christum.

  14. Ich glaube, dass sich Paul VI im Grabe umdrehen würde, wenn er sehen würde, wozu man seine Messe gemacht hat und ich denke, dass er die Liturgiereform rückgängig gemacht hätte, wenn er gewusst hätte, was für Blasphemien von ihr begünstigt und gefördert werden.
    Per Mariam ad Christum.

  15. Welch ein Un-Geist hat sich vieler Glieder der Heiligen Mutter Kirche bemächtigt !
    Im blinden Anpassungs-Fieber an die Welt ist gleichsam das KREUZ
    aus der hl. Messe entfernt worden und ebenso alles,
    was ihr Wesen und ihr Reichtum als MESS-OPFER ausmacht.
    Die Heilige Mutter Kirche wird so vielfach ihrer Reichtümer beraubt.
    Das hochheillige SÜHN-OPFER der allerheiligsten Dreifaltigkeit durch, mit und in JESUS CHRISTUS, dem Mensch gewordenen eingeborenen SOHN GOTTES haben sie gleichsam für die Welt „verschwinden lassen“; die Welt des KREUZES beraubt und den Kalvarien-Berg im Stich gelassen ! Stattdessen das menschengemachte „brüderliche Mahl“ als banale „Begegnung unter Freunden“. Ein banales unverbindliches „Fest“ mit Jahrmarktscharakter; Hauptsache „cool“ und „unterhaltsam“. Und so sehen diese unverbindlichen „gemeinschaftlichen Mahl-Halte“-Veranstaltungen oft auch aus ! Mittlerweile offenkundige Verhöhnungen unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS.
    Der Sinn für das KREUZ unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS ist vielfach völlig verloren gegangen !
    Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS aber opfert Sich weiter aus Liebe zu uns Menschen auf den Altären der Heiligen Mutter Kirche im hochheiligen MESS-OPFER für die Sühne der Sünden der Welt auf !

    Das hochheilige Mess-Opfer:

    Anbeten der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTT

    Lobpreisen der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTT

    Danksagen an die der allerheiligste Dreifaltigkeit, GOTT

    Sühn-Opfer für die allerheiligste Dreifaltigkeit, GOTT

    Die Bilddokumentation freilich zeigt die „zeitgemässe“ Verwüstung des hl. Mess-Opfers….
    rund um den von liberalen Kreisen nach dem Vaticanum II. eigenmächtig aufgestellten sog.
    „Volksaltar“….denn nur dort sind derartige geistigen Attentate auf die römisch katholische Identität möglich !

    • Das ist richtig. Diese Dinge brauchen geradezu den Volksaltar.
      Am Hochaltar wäre das nicht möglich.

      Daher wäre der erste Schritt für eine Besserung

      die Forderung RAUS MIT DEM VOLKSALTAR

  16. Es steht noch aus,.die Flucht des Papstes aus Rom,gemäss den Prophezeiungen.Ob es der jetzige ist -wohl kaum.Eher der nächste Papst der dann der letzte Papst sein wird.Sein Name soll ja Petrus der Römer genannt werden.

    • Oder ist gar Benedikt dieser Papst? Er lebt ja noch! Ich glaube, Petrus Romanus ist der „echte“ Petrus, der uns nach Benedikts Tot vom Himmel aus führen wird.

      • Liebe Magdalena,genau diesen Gedanken hatte ich auch schon,das mit „Petrus der Römer“ der Apostel Petrus gemeint ist.

  17. Auch der in der Steiermark so beliebte Weihbischof Lackner ist mindestens drei mal in diesem Gruselkabinett abgebildet. Vielleicht ist das pilgernde Volk in diesem wunderschönen ehedem sehr katholischen Land unter anderem auch deshalb so traurig, diesen „Eventhirten am Plastikaltar“ (man verzeihe mir bitte meine verbalen Entgleisungen, aber ich bin schlicht und ergreifend von diesem Gruselkabinett so sehr angewidert – es ist nur unglaublich und nicht mehr zu fassen – jenseits von gut und böse) nach Salzburg abgeben zu müssen.

  18. Ich kenne sehr viele Christen und mir ist noch kein einziger begegnet der die Tridentinische Messe vermisst. Ich habe die Tridentinische Messe als Ministrant sehr wohl erlebt und habe ihr keine Träne nachgeweint. Und die neue Messe hat nichts zu tun mit der Glaubenskrise der Menschen. Die liegen ganz wo anders! Aber das darf man hier nicht sagen.
    Ich frage mich nur was eine Autorität beim Glauben zu suchen hat. Es gibt nur eine Autorität und die ist Gott der Allmächtige, der wirklich alles erschaffen hat, aber wirklich alles!
    Er hat auch den Menschen den Auftrag gegeben, den richtigen Weg zu suchen und zu finden. Jesus hat uns den Weg gewiesen und es ist wirklich die Frage warum wir diesen verlassen haben.

    • Traeumen Sie weiter !
      Gute Nacht Konzilskirche !
      Wer den Weg verlaesst, ist verlassen.
      Alte Messe hatte Christus zum Zentrum, der unselige NOM die Selbstdarstellung des Menschen. Unertraeglich.
      Entschuldigung, wenn SIE das nicht vermissen, Ihr Problem, nur sind solche Leute nicht mehr Katholisch zu nennen.
      Schade.
      Die Kirche muss aus der Alimentierung heraus um endlich wieder die richtigen Personen in die Kirchen, bzw an den Altar zu bringen.

    • Auch ich kenne sehr viele Christen, darunter viele Katholiken und diese trauern doch glatt der alten Messe nach. Herr Hofmeister, ich weis ja nicht ob Sie noch römisch-katholisch sind oder einer anderen Christlichen Gemeinschaft angehören. Aber Ihre Ausführungen jedenfalls lassen den Schluss zu, dass Sie nicht römisch-katholisch sind. Sehr wohl ist ein Zusammenhang zwischen der Glaubenskrise und der Messe.
      So wie sie argumentieren, wollen Sie also keine Autorität anerkennen, außer Gott. Gott hat uns nicht den Auftrag gegeben, den richtigen Weg zu suchen. ER hat uns den richtigen Weg gezeigt in Seinem Sohn Jesus Christus, der WESENSGLEICH mit dem Vater und dem Heiligen Geiste ist.
      Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Niemand kommt zum Vater, denn durch Mich“ spricht Christus. Und Christus gründet die Kirche, indem er zu Petrus sagt: Du bist Petrus der Fels. Auf dir will ich meine Kirche bauen und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden….. Alles das scheinen sie zu leugnen, da Sie sicherlich schon vor langer Zeit vom katholischen Glauben abgefallen sind.

  19. „Ich kenne sehr viele Christen und mir ist noch kein einziger begegnet der die Tridentinische Messe vermisst.“
    Wir reden doch von Katholiken? Ansonsten gehe ich mal davon aus das die überwältigende Mehrheit ihrer Christen überhaupt nicht weiß was die „Tridentinische Messe“ ist. Die kennen ja kaum noch die 10. Gebote.
    „Und die neue Messe hat nichts zu tun mit der Glaubenskrise der Menschen. Die liegen ganz wo anders! Aber das darf man hier nicht sagen.“
    Nun aber raus damit, wir können jede Information gut gebrauchen.
    „Ich frage mich nur was eine Autorität beim Glauben zu suchen hat.“
    Die Schafe brauchen einen guten Hirten sonst gehen sie fehl und stürzen den Abhang runter.
    „Ich habe die Tridentinische Messe als Ministrant sehr wohl erlebt und habe ihr keine Träne nachgeweint.“
    Was hat den diese Messe ihnen getan das sie als ganz junger Mensch schon erkannt haben das sie es nicht Wert ist ihr eine Träne nachzuweinen.
    Per Mariam ad Christum.

    • Antwort auf Shuca:
      Was hat diese Messe mir angetan! Mir nichts! Nur habe ich absolut nichts verstanden!
      Ich bin auch ein Verfechter, dass die Messe so gefeiert werden kann wie es die Menschen haben wollen. Also auch lateinisch wenn es die Menschen mögen. Ich habe damit kein Problem. Ich feiere gerne die Messe in einem kleinen Kreis. Ich brauche nicht einmal eine Kirche dafür.

      • „Ich bin auch ein Verfechter, dass die Messe so gefeiert werden kann wie es die Menschen haben wollen.“
        Ich bitte um Entschuldigung aber dazu sage ich nichts.
        Per Mariam ad Christum.

  20. Wenn das katholisch sein soll, was auf den Bildern zu sehen ist, dann bin ich offenbar kein Katholik mehr. Es bestärkt mich aber darin, daß die tridentinische Messe die einzige authentische Möglichkeit ist den katholischen Glauben zu leben. Alles andere ist die frivole Verhöhnung und Lächerlichmachung Gottes. Punkt.

  21. Sagte nicht P. Franz, es sei eine große Sünde, sich zu verschließen?

    Genau das aber geschieht seit 40 Jahren: die Zuständigen verschließen sich hartnäckig gegenüber der Tatsache, daß die neue Messe und die Aufstellung des Volksaltares die entsetzlichen lit. Mißbräuche hervorbringen.

    Sie verschließen sich, sie leugnen es, sie weigern sich hartnäckig und verstockt, die wahren Schuldigen zu erkennen.

    Ohne Volksaltar wäre all das nicht möglich.

  22. Die Fotostrecke ist ein Beweis für die zahllosen liturgischen Entgleisungen. Da muß doch die Warnleuchte aufblinken. Deutlicher geht es doch fast nicht mehr.

    Wenn im medizinischen Bereich so etwas eintritt, wenn zB. ein Diabetes entgleist, dann muß sofort entgegengesteuert werden, ansonsten fällt der Patient ins Koma und stirbt.

    Man fragt sich, ob es in Rom keine Experten (mehr) gibt, die diese Zeichen deuten können und die imstande sind, entsprechende Maßnahmen gegen diesen Verfall zu ergreifen.

  23. Das Bild Nummer 406 zeigt den Pfarrer der Wallfahrtskirche Herrgottsruh in Friedberg bei Augsburg bei der Zelebration einer Rockmesse îm Bierzelt. Im Nachhinein wundern mich dessen liturgische Sonderwege nicht mehr. Ich war einmal ohne diese Vorinformationen in dieser Wallfahrtskirche in der Frühmesse um 7:00 Uhr. Eigentlich ist es eine wunderschöne Kirche, aber diese Messe war eigentlich zum Davonlaufen. Es ging schon beim Einzug los, der Tabernakel befindet sich am linken Seitenaltar, fand aber keinerlei Würdigung. Warum auch, der Pfarrer und sein Messdiener kamen schließlich vorne neben dem Altarraum aus der Tür und hätten einen ziemlichen Umweg machen müssen um unserem Herrn ihre Ehrerbietung entgegenbringen zu können. Später dann vor der Kommunion platzierte sich eine ältere Dame am Volksaltar neben dem Pfarrer und bediente sich wie selbstverständlich am Leib und Blute unseres Herrn. Dann marschierte sie schnurstraks zum Seitenaltar, öffnete ohne jegliche vorherige Ehrfurchtsbekundung den Tabernakel, holte sich die konsekrierten Hostien heraus welche sie dann auch gleich verteilte. Dort am Seitenaltar gibt es eine Kommunionbank, eigentlich der Grund für mich diese Kirche zu besuchen. Es wäre sogar möglich gewesen, dort von dieser Frau die Mundkommunion im Knien zu bekommen, was ich aber total unpassend fand. Ich blieb lieber in der Bank und bat den Herrn innständig in der geistigen Kommunion zu mir zu kommen und Erbarmen mit allen für diese Verfehlungen Verantwortlichen zu haben. Danach begab sich die Frau wieder ohne jegliche Ehrerbietung zum Tabernakel und verräumte die restlichen konsekrierten Hostien. Es kam mir vor, sie behandelte den Leib des Herrn, wie eine Brotzeit, die man einfach mal aus dem Kühlschrank holt und den Rest wieder hinentut. Nach dieser Messe war ich so froh, dass sie vorbei war, das kann ich gar nicht beschreiben. Gott sei Dank habe ich Maria Vesperbild in der Nähe, es ist ein großer Segen, wie erfürchtig dort das Heilige Messopfer gefeiert wird.

    • In dieser „Messe“, von einer Frau die Kommunion zu empfangen wäre nicht nur, wir sie sagen, unpassend gewesen, sondern eine schwere Sünde!

    • Gott verzeih mir, es kommt mir der lästerliche Gedanke: „Da gehe ich lieber in den Wald und bete dort des Herrn Allgegenwart und Allbarmherzigkeit an“
      Furchtbar.

      • Sie haben recht, es ist furchtbar! Man fragt sich, weshalb „Schwäbischer Katholik“ sich bis zum Ende dieser skandalösen Veranstaltung, die man auch noch Messe nennt, gequält hat. Ich denke, die Menschen sind derart verunsichert, daß sie nicht wissen, was zu tun ist: nämlich in dieser Situation schnellstens das Weite zu suchen!

      • Sie haben recht, eigentlich hätte ich das Weite suchen müssen. Vielleicht war es aber auch eine Prüfung, die der Herr mir aufgetragen hat, dass mein Glaube sich von so einer Art Messe nicht negativ beeinflussen lassen soll. Während dieser ganzen Messe habe ich innerlich gebebt, habe innerlich zum Herrn und zur Heiligen Jungfrau Maria geschrien, dass sie mich zukünftig vor solchen Veranstaltungen bewahren mögen. Der große Schock kam wohl vor allem daher, dass ich mit einer vollkommen anderen Erwartung in diese Wallfahrtskirche gegangen bin.

      • Lieber Sch. Katholik, das war keine Prüfung! Glauben Sie denn wirklich, Gott will Sie in einer Veranstaltung (das Wort: Messe möchte ich hier nicht mehr gebrauchen) sehen, in der er unsägliche Ehrverletzungen und Beleidigungen erfährt? Wir sprechen vom KÖNIG DES HIMMELS UND DER ERDE, ist Ihnen das bewußt?
        Was heißt hier „nicht negativ beeinflussen lassen“? Mit Verlaub, was ist das für ein bizarrer Gedankengang! Ihr Gewissen versetzte Sie in Unruhe, ließ Sie beben, weil Ungeheuerliches vor sich ging. Sie aber sind geblieben!
        Gott gab auch Ihnen einen freien Willen und zwei Beine. Sie selbst können sich künftig vor solchen Veranstaltungen bewahren!
        Gottes Segen!

      • So sehr ich das verstehe, dass man solcherlei Messevents fernbleibt, sehr geehrtet Vitus, so sehr ist auch eine solche Messe gültig, (es sei denn, es fehlen die Wandlungsworte, oder es ist kein Priester, der die Worte spricht).
        Und wenn Christus in eine solche Messe kommt, dann hat er sich bestimmt gefreut, dass der schwäbische Katholik ihm nicht allein gelassen hat.

    • Vieles davon ist auch bei uns Usus. Es will mir einfach nicht in den Kopf, warum grundsätzlich Laien-Helfer die Hostien aus dem Tabernakel holen. Sie marschieren mehr oder weniger ehrfürchtig – je nachdem, wer es ist – an den Seitenaltar, dann wird aufgeschlossen, sieht ein bisschen aus, als würde ein Bankangestellter einen Tresor aufmachen. Mit dem Unterschied, dass der Bankangestellte immerhin in Anzug und Krawatte an den Geldschrank geht. Bei uns schlappt man zwar ordentlich, aber nicht feierlich angezogen zum Tabernakel und greift sich die Hostienschale. Da der Tabernakel ein wenig erhaben unter einem Bildnis „Mariae Krönung im Himmel“ eingelasssen ist, müssen sich die kleingewachsenen Männer und Frauen hochrecken und liegen dann mit Brust und Bauch auf der Fläche des Seitenaltars. Es ist einfach nur zum Schreien! Natürlich teilen selbige Personen dann auch die Kommunion aus: jeder bekommt sein „Geldstück“ in die Hand gedrückt.
      Der Pfarrer ist zu feige, um das abzustellen. Er hat das so angetroffen und will sich mit der Laiengremienmafia nicht anlegen. Allerdings wäre die Frage, ob diese Leute nicht vielleicht, wenn man ihnen endlich erklären würde, wie das alles in Wahrheit sein soll, sogar gerne ihr bisheriges Amt überdenken und in einer neuen Art und Weise ehremamtlich tätig sein wollten.
      Wenn der Pfarrer jeden Tag in der Kirche zu sehen wäre: betend, ja betend mindestens 30-60 min, wenn jeder das wüsste, wann er da ist, manche würden ihn erwarten, um zu beichten oder sonst seine Nähe zu suchen. Es gäbe Gespräche und endlich echte Seelsorge. Er könnte manchen gewinnen.
      Aber nein, kein Pfarrer wagt mehr auszuscheren, auch nicht die Konservativen.
      Oft sind es tatsächlich die Pfarrer, die durch Unglauben, alberne Halleluja-Spielchen und teilweise dämonische Praktiken (wilde und gefährliche Mischung von Charismatismus und Exorzismus) die echten Gläubigen und die insgeheim sehnsüchtig Fragenden verscheuchen. Und in keiner Gemeinde wächst mehr etwas… Von rechts und links ist alles zubetoniert. Links durch moderne Exegese und Unglauben, rechts durch verzerrten Falsch- und/oder Aberglauben.

      Aber wir können nicht weglaufen. Es gilt dazubleiben und auszuhalten. ER wird alles zu Seiner Zeit ordnen!

      • Nein, es gilt nicht dazubleiben und auszuharren, wie Sie sagen.
        Wir können weglaufen, wir müssen es sogar! Sie beschweren sich über die verheerenden Zustände, nehmen aber teil an der Veranstaltung, in der UNSER HERR himmelschreiend verunehrt und beleidigt wird. Wie schauererregend!
        Wir haben sehr gute, ehrfürchtige, katholische Priester bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. oder der Petrusbruderschaft.Dort wird dem lieben Gott ein wohlgefälliges Opfer dargebracht, aus dem Gnaden fließen. Auch wenn die Anfahrt vielleicht etwas länger dauert, um zur altehrwürdigen Hl. Messe zu gehen, macht das nichts. Man kann es aufopfern!

      • Die heute übliche Kommunionausteilung, ob durch Priester- oder Laienhand, ist himmelschreiend.
        Man sollte sich einmal klar machen, dass es sich NICHT um ein Stück Brot handelt, auch nicht um ein geweihtes Brot oder heiliges Brot. Es handelt sich nicht um eine SACHE, sondern um eine PERSON! Die zweite göttliche Person nimmt Gestalt an in der Form der geweihten Hostie.

        Es ist der Eucharistische HERR, vor den wir treten und den die meisten in Empfang nehmen als ob es sich um ein Ding handelte. Ein Konsumartikel, der einem guttut. Wie lange lässt sich der Herr das noch gefallen? Wie lange macht die Kirche das noch weiter so?

      • Bedenken Sie auch, daß die Partikel der konsekrierten hl. Hostien bei der Handkommunion zu Boden fallen und die Menschen auf dem Leib des HERRN herumtreten. Welch ein ungeheuerlicher Frevel!!

    • Was ich auch im Nachhinein erst erfuhr. Der Herr Wallfahrtspriester ist auch noch ein führendes Mitglied der Priesterinitiative Augsburg.

    • „Es ist Zeit für die Wiederkunft des HERRN.“
      Dem ist nichts hinzuzufügen.
      Per Mariam ad Christum.

      • Das sieht für uns so aus, und ich verstehe solche Gefühle wirklich von Herzen! Aber den Zeitpunkt bestimmt alleine der Vater. So sagte es Jesus, der Herr, der den Zeitpunkt auch nicht weiß und kommen wird wie „ein Dieb in der Nacht“ – unerwartet!

  24. Das hier, was auf den Fotos sich manifestiert, kann mit folgenden Worten bezeichnet werden: Dreck-Wegg-Geck! Die Frevler füllen den Becher des Greuels bis er überschäumt und so den Tag des Zornes des Allmächtigen herausfordern. Und der Tag ist näher, als diese Frevler es sich vorstellen können…

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