Bilddokumentation belegt Ausmaß des Liturgiemißbrauchs – „Liturgiekrise ist Glaubenskrise und Autoritätskrise“

Bilddokumentation "Liturgischer Mißbrauch"(Rom) „Das desolate Spektakel der heutigen Liturgie in der Kirche“, unter diesem Stichwort erstellte die katholische Internetseite Conciliovaticanosecondo.it (Zweites Vatikanisches Konzil) eine Bilddokumentation „über den postkonziliaren Liturgiemißbrauch“.

Die Autoren schreiben zur Entstehungsgeschichte der Dokumentation: „Wir haben eine Bilddokumentation erstellt, um zu sehen, in welchem Ausmaß in der Nachkonzilszeit das Heilige Meßopfer noch das Herzstück im Leben der Kirche darstellt. Das Ergebnis der Untersuchung war desolat.“

Liturgischer Mißbrauch „kann nicht mehr wegdisktutiert werden“

Mit mehr als 500 Photos zeichnet die Internetseite ein „beeindruckendes Bild des liturgischen und geistlichen Verfalls, der in der Kirche vor sich geht“. Die Autoren wollen durch die Photos „eindeutige Belege“ für den liturgischen Mißbrauch vorlegen, „die von niemandem mehr wegdiskutiert werden können“. Angesichts der Dokumentation „kann niemand mehr die Augen verschließen und so tun, als sei alles in Ordnung“.

Bilddokumentation "Liturgischer Mißbrauch" Priester und "Priesterin" mit gebrochener Hostie zur Elevation„Wenn diese eucharistischen Zelebrationen, die den alten und den neuen liturgischen Bestimmungen widersprechen, der Höhepunkt des christlichen Lebens sein sollen, kann man sich vorstellen, in was für einem geistlichen Zustand sich die Besucher dieser Spektakel befinden“, so die Autoren. „Diese Bildersammlung beweist zudem, daß der nach den Rubriken des Missale von Paul VI. zelebrierte Neue Ritus eine platonische Idee ist, die nur in wenigen Kirchen und Pfarreien der Realität entspricht.“

Liturgische Experimente „die Regel nicht die Ausnahme“

Die Bilder seien nur ein „Tropfen auf dem heißen Stein“. Um das „wirkliche Ausmaß des liturgischen Zustandes der Kirche heute zu dokumentieren, sind die 500 Photos Mal 100 oder vielleicht sogar Mal 1000 zu multiplizieren“. In vielen Diözesen „nicht nur in Europa, sind liturgische Experimente die Regel und die treue Einhaltung der Rubriken die Ausnahme“. Dennoch, so die Autoren, würden höhere und hohe Kirchenvertreter immer wieder abwinken, wenn man sie auf den „liturgischen Notstand“ aufmerksam mache, als sei alles nicht so schlimm. „Manche werden tatsächlich keine Ahnung haben, was sich in den Pfarreien abspielt, andere wissen es ganz genau und schauen dennoch weg“, so die Autoren.

„Was fehlt ist die kirchliche Autorität, die auch durchsetzt, was sie verlangt“

Bischof und Priester in Karnevalsstimmung Es fehle nicht an guten Dokumenten der kirchlichen Autorität, besonders der Gottesdienstkongregation, die eine würdige Zelebration der Heiligen Messe einfordern. Es fehle auch nicht an klaren Bestimmungen. Es fehle auch nicht an eindeutigen Aussagen, daß die Heilige Messe ein göttlicher Akt und kein menschlicher Event ist, der durch die Kreativität des Priesters oder seines Pastoralrats geformt und gestaltet werden soll. Diese Richtlinien, Normen, Anweisungen und Ermahnungen fallen jedoch meist ins Leere. Was fehle, sei „die kirchliche Autorität, die auch durchsetzt, was sie verlangt“. „Wir erleben daher nicht nur eine Krise der Liturgie und einen Glaubensschwund, sondern eine tiefe Autoritätskrise“. Es fehle „Rom“, das über die Einhaltung der Bestimmungen wacht und bei Nichteinhaltung eingreift. Es fehle an „Bischöfen“, die prüfen, was in den Pfarreien geschehe und notfalls mit Nachdruck eingreifen. Und es gebe schwere Mißstände in der Priesterausbildung, wo in „vielen Fällen bereits der Keim zum späteren liturgischen Mißbrauch“ gelegt werde.

Fronleichnamsprozession in der österreichischen Stadt Linz„Solange Mißbrauch geduldet wird, ist keine Verbesserung zu erwarten“

„Solange die liturgischen Mißbräuche geduldet und in einigen Fällen sogar von den Bischöfen ermutigt werden, ist keine Verbesserung der desolaten Situation zu erwarten. Angesichts des andauernden Verfalls sei es umso dringender, darauf zu beharren, daß das Recht jedes Priester und der Gläubigen geschützt wird, die Heilige Messe im überlieferten Ritus zu feiern, wie es Papst Benedikt XVI. zum universalen Gesetz der Kirche gemacht hat“. Die Zelebrationsorten im Alten Ritus seien „Oasen inmitten der liturgischen Wüste, die sich zusehends ausbreitet“. Sie seien Horte der treuen, würdigen und korrekten Zelebration und der treuen Bewahrung der katholischen Lehre.

Zelebrationsorte des Alten Ritus „Oasen in der Wüste“

„Hauptgrund ihrer Ausgrenzung, Zurücksetzung, Behinderung, Diskriminierung, zum Teil auch der offenen Verfolgung ist gerade ihr Erfolg“, so die Autoren der Bilddokumentation. Die Verantwortlichen in den Diözesen würden die altrituellen Gemeinschaften und Gruppen gezielt behindern, weil sie sich eines Zusammenhangs völlig bewußt seien: „Je mehr Freiraum sie dem überlieferten Ritus lassen, desto mehr und desto schneller hole er sich seinen Platz in der Kirche zurück. Die Event- und Spektakel-Gottesdienste entleeren die Kirchen und die Seminare. Pflanzen wir zwei Bäume und beurteilen wir sie anhand ihrer Früchte“. Die Autoren ersuchen um Zusendung von Bildmaterial: „Der Liturgiemißbrauch soll dokumentiert werden als Zeitdokument und als Beweis für jene, die die Augen verschließen. Helfen Sie uns dabei“. Die Bilddokumentation kann hier angeschaut werden.

 Text: Giuseppe Nardi
Bild: Conciliovaticanosecondo

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht
Zeitlos
Sicher gab es vor der Liturgiereform auch laue, gelangweilte, nicht mehr gläubige Priester am Altar. Aber es kam nicht zu Liturgiemissbräuchen. Es gibt noch relativ viele Priester, die mit Andacht die Neue Messe zelebrieren. Aber diese Häufung von Missbräuchen, die immer wieder bis zur Blasphemie gehen, ist verursacht durch diese Messe selbst. Ich habe schon mehrfach auf Odo Casel und sein Prinzip des „Pascha-Mysteriums“ hingewiesen. Ich habe es als mühsam bis quälend gefunden, das zu lesen. Es ist eine Kopfgeburt. Die Theologie der Neuen Messe stimmt nicht. Wenn die Grundprinzipien nicht stimmen, kommt es zu falschen Ergebnissen. Die noch würdig… weiter lesen »
Ralph

Gelangweilte Priester ? Soll die Kommunion immer neu erfunden werden ? Wer sich langweilt, sollte gehen. Es ist nun einmal ein Dienst. Richtig gesehen ist, dass dem Mißbrauch Tür und Tor geöffnet sind. Es kann nur eine einheitliche Form geben und das ist die tradierte. Wenn die Grundprinzipien nicht stimmen, kann es sicher auch keine korrekten Ergebnisse geben.

Josef

Diese Fotos zeigen die Realität. Den würdig und nach den Rubriken zelebrierten novus ordo gibt es kaum und meist nur bei Priestern, die auch die alte Messe feiern. Und kaum jemand wehrt sich, obwohl wir Laien ein Recht auf die Eucharistiefeier gemäß den liturgischen Büchern haben. Kein Priester darf diese ändern! Die neue Liturgie ist allzuoft eine platte Mode, ein erfolgloses Experiment, ein banales Happening. Leider auch in meiner Pfarrei.

IMEK

Wer sich wehrt wird gemobbt und als missliebiger Außenseiter angesehen. Mit einem dicken Fell kann man das ertragen.

M.S.
Endlich wird etwas getan. Das Gejammer über die lit. Mißbräuche kann man nicht mehr hören. Endlich haben Leute das einmal im Bild dokumentiert. Als nächstes sollten sich die Gläubigen aufmachen und ein Gesuch an den Papst und an die Gottesdienstkongregation einreichen, in dem sie nicht bitten, sondern FORDERN, daß sich die Geistlichen an die Regeln halten. Den Abweichlern sollten Sanktionen erteilt werden, was in Form von Abmahnungen geschehen kann oder in Form von Gehaltskürzungen. Letzteres verstehen sie wohl am besten. Außerdem sollte man fordern, daß die Priester und Bischöfe der Hl. Eucharistie die gebührende Ehrerweisung zukommen lassen. Das höchste Gut,… weiter lesen »
hicesthodie

Sehr richtig! Schluss mit dem Gejammer, klick und schick Deine Fotos an obige Initiative, da dürfte eine horrible Sammlung zusammenkommen!

Cleo
Wir dürfen nicht alle Priester in den selben Topf werfen. Die guten und treuen Priester stehen unter grossem Druck. Laien und Kirchenräte haben das Sagen. Wehe einer wehrt sich. Wie schnell sind Lügengerüchte verbreitet (…). Doch jeder hier kann seinen eigenen kleinen Beitrag leisten! Ein Beispiel: Letzten Sonntag war bei uns ein sogenannter Familiengottesdienst. Nach der Lesung wurde (von einer jungen Katechetin) anstelle der Predigt ein Vortag mit Diashow gezeigt, über eine eindrückliche Reise die sie gemacht hat – als Zeugnis. Während dieser Zeit ging unser Priester raus, ich ging auch raus. Das ist jetzt kein Aufruf zur Revolution! Bitte… weiter lesen »
Sumsum

Wirklich eine wunderschöne Fotostrecke. Die Neo-Heiden sind los. Fehlen nur noch ein paar Fruchtbarkeitsrituale und der Rückfall zur Barbarei ist komplett.

Shuca

Ich halte mich an den Worten unseres Bischofs von Rom. Das sind doch alles nur Modeerscheinungen. Außerdem ist der Konzilsgeist voll verantwortlich für alles was vor dem Angesicht des Herrn in seiner Kirche nach dem Konzil geschieht. Gegen diesen Geist hilft nur ein Exorzismus oder ein Strafgericht des Herrn.
Per Mariam ad Christum.

Ralph

Die Aufgaben des Papstes werden hier leider übersehen. Der Papst hat nicht festzustellen, sondern zu ändern, was in seinem Aufgabenbereich und Entscheidungsbereich steht. Wolle man dies nicht vergessen.

Gregorius
Wenn man sich die Bildreihe anschaut, kommt man langsam ins Grübeln, ob da wirklich noch die Hl. Messe als Opfer Jesu Christi dargebracht wird, oder ob es sich um ein Happening handelt. Was sich hier offen zeigt, grenzt teilweise doch schon an Blasphemie. Faschingsmessen werden als zeitgemäß empfunden und allerorts gefeiert so z. B. in Würzburg in Neumünster oder in der Augustinerkirche. Man will volksnah sein und sich der modernen Welt anpassen und verleugnet langsam aber sicher die katholischen Glaubenswahrheiten. Priester und Gläubige, die bemüht sind, das die hl. Messe in würdiger Art und Weise gefeiert oder gar die „Frechheit“… weiter lesen »
Vitus
Wie bitte ? Langsam ins Grübeln? Grenzt an Blasphemie? Na, wenn Sie nach diesen Ungeheuerlichkeiten, die auf diesen Bildern zu sehen sind, nur „langsam ins Grübeln“ kommen und es für Sie nur an „Blasphemie grenzt“ tun Sie mir leid! Dieser Haufen von Irren lässt eine gewaltige Wut in mir aufsteigen. Eine unsägliche Blasphemie, eine einzige KATASTROHPE und teuflisch, die teuflische Nachäffung der hl. Messe! Begreifen wir was das bedeutet? Und Rom hat sich nicht darum gekümmert, hat das zugelassen und lässt es weiterhin zu. Kein Papst, der mal auf den Tisch haut und sagt : „Basta“! Auch P. Benedikt ist… weiter lesen »
IMEK

Assisi scheint zur päpstlichen `Pflichtveranstaltung` wegen des ach so wichtigen Ökumenismus geworden zu sein.
Gegen vieles konnte sich Papst Benedikt nicht wehren, wo er dies als Kardinal noch konnte.
Hier wird auch die Krise des Papsttums sichtbar, das unter dem neuen Kirchenoberhaupt von ihm selbst angekündigt auf den Prüfstand kommt.
Kollegialität- Synodalität etc. -Gerede geben dafür genügend Hinweise.

ein besorgter Christ

Ich halte das mit den Bischöfen, die nicht wissen was in den Pfarreien gespielt wird, für die Neuauflage des Märchens vom guten Monarchen, der vom bösen Hofstaat daran gehindert wird, zu sehen was los ist.
Die Herren sind mindestens einmal im Jahr auf Firmreise, und gerade Firmgottesdienste sind normalerweise ein Tummelfeld für Gottesdienste, wo nichts, aber auch gar nichts stimmt, weil man ja „aus pastoralen Gründen“ sich an nichts hält, weil man ja bei den Jugendlichen „ankommen“ will.

Christoph Rhein
Nein, sehr geehrter besorgter Christ, es sind die Bischöfe selbst, die selbst an den Sakrilegien teilnehmen, vgl. Bild abuso261.jpg in dieser Bildstrecke, die den Trierer Bischof Ackermann zeigt, daß er in einer unter der Strafe der suspensio a divinis stehenden communio in sacris (c. 844 CIC/1983 [!!!])die Heilige Messe mit einer Pastorin feiert, die SICHTBAR die Hand an der Hostienschale hat. Das hat der Priesterrat gesehen, die Kleruskongregation, die Bischofskongregation. Und es passiert einfach nichts! Wer dann einen Bischofssitz für vakabt hält und ihn durch die FSSPX besetzten möchte bekommt im Vatikan stattdessen Ärger! Ich halte schon länger mehr als… weiter lesen »
Triererin

Ich möchte nur anmerken, dass es sich auf dem von Ihnen genannten Bild (abuso261.jpg) definitiv (!) NICHT – wie von Ihnen behauptet – um den Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann handelt.

Liborius
Das Zisterzienserstift Heiligenkreuz zelebriert die Heilige Liturgie im Neuen Ritus würdig und feierlich. Und siehe da, es ist eines der blühendsten Klöster im deutschen Sprachraum. Woher wohl? Zum Alten Ritus konnten sie sich bisher nicht durchringen. Der Segen wäre wohl noch größer. Allerdings ging aus Heiligenkreuz hervor oder besser mit ihrer Hilfe wurde das Stift Hohenfurt in Südböhmen wiederbelebt und dort ist man diesen Schritt weitergegangen und pflegt den Alten Ritus. http://www.katholisches.info/2012/10/03/bohmisches-zisterzienserkloster-feiert-im-alten-ritus-vyssi-brodhohenfurth-wechselvolle-geschichte-einer-oase-des-friedens/ Dem Wiener Kardinal geht allerdings schon die würdige Pflege des Neuen Ritus zu weit. Deshalb hat er den neuen Abt bei dessen Einsetzungsfeier ja gleich ermahnt. http://www.katholisches.info/2011/04/26/heiligenkreuz-und-vetrego-bischofliche-anmerkungen-zur-frage-des-ritus/ Angst… weiter lesen »
Armin
So schlimm die vielen gezeigten Bilder auch sind, sie sind leider nur die Spitze eines gigantischen Berges, der bis in die Hölle reicht. Und die Bischöfe die sicherlich von diesen Verhöhnungen und Verspottungen Gottes unseres Herrn und seiner Kirche in ihren Verantwortungsbereich, und das an ihrer Verwundbarsten Stelle, also ihrer Seele ihr Herzstück, wissen, stellen sich nicht nur Blind, Taub und Stumm, NEIN sie fördern unter dem Motto „Wer schweigt duldet“ diese Wölfe im Schafspelz bewusst, um sich ja nicht mit den Feinden Gottes unseres Herrn und seiner Kirche anzulegen. Und aus Furcht vor diesen begehen diese teilweise selber liturgischen… weiter lesen »
Ralph

Dabei dachte ich schon, ich hätte etwas nicht mitgekriegt, als der Kürzel „NOM“ aufgetreten ist. Diese Bezeichnung wäre sicherlich nicht unangemessen.

Christoph Rhein

Darunter sind einige Fälle die unter c. 967 CIC/1983 (!!!) fallen, ebenso unter den can. 844 CIC/1983. Darauf stehen entsprechende Tatstrafen, aber wenn schon Bischöfe (Ackermann in Trier) da mittun, na dann gute Nacht…
Und was geschieht? Nichts! Nihil, rien, nothing, niente niecewo!

Presbyter

In München wird in vielen Pfarreien ganz willkürlich die Kommunion am Karfreitag weggelassen. Mit wissen und Billigung des Kardinals.

hedi züger
Im Sinne des liturgischen Fastens und der Busse wäre es meiner unmassgeblichen Meinung nach angezeigt bei der Liturgie der vorgeweihten Gaben am Karfreitag die geistige Kommunion zu praktizieren.Ich entsinne mich noch wie in den 50er Jahren die Erlaubnis kam, an diesem Tag die hl. Kommunion zu empfangen,die Freude unter den Gläubigen gross war in einer Zeit der Orientierungslosigkeit und gleichgültiger Banalität (siehe Bildstrecke) wäre dringend zu empfehlen das liturgische Fasten zu üben, also nur geistige Kommunion zu üben, also im Sinne der Ernsthaftigkeit und Inhaltsschwere des Tages, wie es in alten Zeiten bei uns üblich war-und übrigens noch akzentuierter während… weiter lesen »
Ralph

Die Abblidungen sollten noch näher beschrieben werden. Meine Phantasie reicht nicht immer aus. Das Ganze führt nur zur Verwirrung der noch in diesen Messen erscheinenden Gläubigen. Die Gläubigen wollen keine Überraschungen, keine Events und Innovationen. Sie wollen die Vermittllung des Glaubens und die Feier in würdiger Form. Events gibt es überall, das braucht nicht auch noch die Heilige Kirche.

Markus

„Es fehle Rom, das über die Einhaltung der Bestimmungen wacht und bei Nichteinhaltung eingreift.“ Rom greift nur bei Einhaltung ein. Nichteinhaltungen werden gern gesehen und vielleicht sogar noch gefördert. Ich glaube, dass Herrn Bergoglio diese Bilder gefallen würden. Es ist aber klar, dass diese falschen Priester, die den heiligen Leib den Herrn auf solch blasphemische Weise verspotten, in die finstersten Tiefen der Hölle fahren werden.
Per Mariam ad Christum.

M.S.

Kann gut sein, daß etliche diese Bilder, wenn man schnell mal drüber blickt, gar nicht schlimm finden. Im Gegenteil: die Kirche ist in der Gegenwart angekommen. Sie ist vielfältig, bunt, jung, modern – werden sie sagen.

Bei der heutigen Harmoniesucht, wo alles zusammenpassen muß bzw. angepaßt werden muß ohne Ecken und Kanten, hat sich doch die Kirche wirklich gut angepaßt. Alles muß möglich sein, jedem Tierchen sein Pläsierchen. Das ist doch die Devise. Toleranz nennt man das. Dekadenz ist es. Aber das scheinen nicht einmal mehr die Bischöfe zu merken.

M.S.

Im übrigen war es ja erklärtes Ziel des 2.Vat.Konz., daß die Kirche sich der Welt öffnet.
Das ist überaus gelungen wie man sieht.

Markus
Folgende Dinge sind verboten: Laien am Altar „Selbstbedienung“ der Gläubigen bei der heiligen Kommunion Gefäße für den heiligen Leib und das heilige Blut des Herrn, die nicht aus Edelmetallen bestehen (z. B. Glas) Hockmessen Bierzeltmessen Clownmessen Priester ohne Messgewänder (Verboten sind auch mit Clowns oder Superman bestickte Kaseln, die es auch schon gab und gibt) Im Übrigen ist es auch Verboten, ein Kreuz mit Waffen zu beschießen, auch Wasserpistolen gehören dazu. Was der man mit Brotfladen und Brotzange darstellen soll, an das will ich gar nicht denken. Nicht schlimm sind eigentlich Kinder, die Hände haltend um den (Volks-)Altar stehen und… weiter lesen »
Markus

Sollte heißen: Was der Mann…

Markus

Ich glaube, dass sich Paul VI im Grabe umdrehen würde, wenn er sehen würde, wozu man seine Messe gemacht hat und ich denke, dass er die Liturgiereform rückgängig gemacht hätte, wenn er gewusst hätte, was für Blasphemien von ihr begünstigt und gefördert werden.
Per Mariam ad Christum.

defendor
Welch ein Un-Geist hat sich vieler Glieder der Heiligen Mutter Kirche bemächtigt ! Im blinden Anpassungs-Fieber an die Welt ist gleichsam das KREUZ aus der hl. Messe entfernt worden und ebenso alles, was ihr Wesen und ihr Reichtum als MESS-OPFER ausmacht. Die Heilige Mutter Kirche wird so vielfach ihrer Reichtümer beraubt. Das hochheillige SÜHN-OPFER der allerheiligsten Dreifaltigkeit durch, mit und in JESUS CHRISTUS, dem Mensch gewordenen eingeborenen SOHN GOTTES haben sie gleichsam für die Welt „verschwinden lassen“; die Welt des KREUZES beraubt und den Kalvarien-Berg im Stich gelassen ! Stattdessen das menschengemachte „brüderliche Mahl“ als banale „Begegnung unter Freunden“. Ein… weiter lesen »
M.S.

Das ist richtig. Diese Dinge brauchen geradezu den Volksaltar.
Am Hochaltar wäre das nicht möglich.

Daher wäre der erste Schritt für eine Besserung

die Forderung RAUS MIT DEM VOLKSALTAR

Leone

Es steht noch aus,.die Flucht des Papstes aus Rom,gemäss den Prophezeiungen.Ob es der jetzige ist -wohl kaum.Eher der nächste Papst der dann der letzte Papst sein wird.Sein Name soll ja Petrus der Römer genannt werden.

Magdalena

Oder ist gar Benedikt dieser Papst? Er lebt ja noch! Ich glaube, Petrus Romanus ist der „echte“ Petrus, der uns nach Benedikts Tot vom Himmel aus führen wird.

Stellamaris

Liebe Magdalena,genau diesen Gedanken hatte ich auch schon,das mit „Petrus der Römer“ der Apostel Petrus gemeint ist.

Austria

Auch der in der Steiermark so beliebte Weihbischof Lackner ist mindestens drei mal in diesem Gruselkabinett abgebildet. Vielleicht ist das pilgernde Volk in diesem wunderschönen ehedem sehr katholischen Land unter anderem auch deshalb so traurig, diesen „Eventhirten am Plastikaltar“ (man verzeihe mir bitte meine verbalen Entgleisungen, aber ich bin schlicht und ergreifend von diesem Gruselkabinett so sehr angewidert – es ist nur unglaublich und nicht mehr zu fassen – jenseits von gut und böse) nach Salzburg abgeben zu müssen.

Hofmeister Haiko
Ich kenne sehr viele Christen und mir ist noch kein einziger begegnet der die Tridentinische Messe vermisst. Ich habe die Tridentinische Messe als Ministrant sehr wohl erlebt und habe ihr keine Träne nachgeweint. Und die neue Messe hat nichts zu tun mit der Glaubenskrise der Menschen. Die liegen ganz wo anders! Aber das darf man hier nicht sagen. Ich frage mich nur was eine Autorität beim Glauben zu suchen hat. Es gibt nur eine Autorität und die ist Gott der Allmächtige, der wirklich alles erschaffen hat, aber wirklich alles! Er hat auch den Menschen den Auftrag gegeben, den richtigen Weg… weiter lesen »
michael

Traeumen Sie weiter !
Gute Nacht Konzilskirche !
Wer den Weg verlaesst, ist verlassen.
Alte Messe hatte Christus zum Zentrum, der unselige NOM die Selbstdarstellung des Menschen. Unertraeglich.
Entschuldigung, wenn SIE das nicht vermissen, Ihr Problem, nur sind solche Leute nicht mehr Katholisch zu nennen.
Schade.
Die Kirche muss aus der Alimentierung heraus um endlich wieder die richtigen Personen in die Kirchen, bzw an den Altar zu bringen.

Gregorius
Auch ich kenne sehr viele Christen, darunter viele Katholiken und diese trauern doch glatt der alten Messe nach. Herr Hofmeister, ich weis ja nicht ob Sie noch römisch-katholisch sind oder einer anderen Christlichen Gemeinschaft angehören. Aber Ihre Ausführungen jedenfalls lassen den Schluss zu, dass Sie nicht römisch-katholisch sind. Sehr wohl ist ein Zusammenhang zwischen der Glaubenskrise und der Messe. So wie sie argumentieren, wollen Sie also keine Autorität anerkennen, außer Gott. Gott hat uns nicht den Auftrag gegeben, den richtigen Weg zu suchen. ER hat uns den richtigen Weg gezeigt in Seinem Sohn Jesus Christus, der WESENSGLEICH mit dem Vater… weiter lesen »
Vitus

Guter Mann, was faseln Sie denn da zusammen? Da fehlt’s ja hinten und vorne!

Shuca
„Ich kenne sehr viele Christen und mir ist noch kein einziger begegnet der die Tridentinische Messe vermisst.“ Wir reden doch von Katholiken? Ansonsten gehe ich mal davon aus das die überwältigende Mehrheit ihrer Christen überhaupt nicht weiß was die „Tridentinische Messe“ ist. Die kennen ja kaum noch die 10. Gebote. „Und die neue Messe hat nichts zu tun mit der Glaubenskrise der Menschen. Die liegen ganz wo anders! Aber das darf man hier nicht sagen.“ Nun aber raus damit, wir können jede Information gut gebrauchen. „Ich frage mich nur was eine Autorität beim Glauben zu suchen hat.“ Die Schafe brauchen… weiter lesen »
Hofmeister Haiko

Antwort auf Shuca:
Was hat diese Messe mir angetan! Mir nichts! Nur habe ich absolut nichts verstanden!
Ich bin auch ein Verfechter, dass die Messe so gefeiert werden kann wie es die Menschen haben wollen. Also auch lateinisch wenn es die Menschen mögen. Ich habe damit kein Problem. Ich feiere gerne die Messe in einem kleinen Kreis. Ich brauche nicht einmal eine Kirche dafür.

Shuca

„Ich bin auch ein Verfechter, dass die Messe so gefeiert werden kann wie es die Menschen haben wollen.“
Ich bitte um Entschuldigung aber dazu sage ich nichts.
Per Mariam ad Christum.

quer

Wenn das katholisch sein soll, was auf den Bildern zu sehen ist, dann bin ich offenbar kein Katholik mehr. Es bestärkt mich aber darin, daß die tridentinische Messe die einzige authentische Möglichkeit ist den katholischen Glauben zu leben. Alles andere ist die frivole Verhöhnung und Lächerlichmachung Gottes. Punkt.

M.S.

Sagte nicht P. Franz, es sei eine große Sünde, sich zu verschließen?

Genau das aber geschieht seit 40 Jahren: die Zuständigen verschließen sich hartnäckig gegenüber der Tatsache, daß die neue Messe und die Aufstellung des Volksaltares die entsetzlichen lit. Mißbräuche hervorbringen.

Sie verschließen sich, sie leugnen es, sie weigern sich hartnäckig und verstockt, die wahren Schuldigen zu erkennen.

Ohne Volksaltar wäre all das nicht möglich.

M.S.

Die Fotostrecke ist ein Beweis für die zahllosen liturgischen Entgleisungen. Da muß doch die Warnleuchte aufblinken. Deutlicher geht es doch fast nicht mehr.

Wenn im medizinischen Bereich so etwas eintritt, wenn zB. ein Diabetes entgleist, dann muß sofort entgegengesteuert werden, ansonsten fällt der Patient ins Koma und stirbt.

Man fragt sich, ob es in Rom keine Experten (mehr) gibt, die diese Zeichen deuten können und die imstande sind, entsprechende Maßnahmen gegen diesen Verfall zu ergreifen.

Schwäbischer Katholik
Das Bild Nummer 406 zeigt den Pfarrer der Wallfahrtskirche Herrgottsruh in Friedberg bei Augsburg bei der Zelebration einer Rockmesse îm Bierzelt. Im Nachhinein wundern mich dessen liturgische Sonderwege nicht mehr. Ich war einmal ohne diese Vorinformationen in dieser Wallfahrtskirche in der Frühmesse um 7:00 Uhr. Eigentlich ist es eine wunderschöne Kirche, aber diese Messe war eigentlich zum Davonlaufen. Es ging schon beim Einzug los, der Tabernakel befindet sich am linken Seitenaltar, fand aber keinerlei Würdigung. Warum auch, der Pfarrer und sein Messdiener kamen schließlich vorne neben dem Altarraum aus der Tür und hätten einen ziemlichen Umweg machen müssen um unserem… weiter lesen »
Vitus

In dieser „Messe“, von einer Frau die Kommunion zu empfangen wäre nicht nur, wir sie sagen, unpassend gewesen, sondern eine schwere Sünde!

hedi züger

Gott verzeih mir, es kommt mir der lästerliche Gedanke: „Da gehe ich lieber in den Wald und bete dort des Herrn Allgegenwart und Allbarmherzigkeit an“
Furchtbar.

Vitus

Sie haben recht, es ist furchtbar! Man fragt sich, weshalb „Schwäbischer Katholik“ sich bis zum Ende dieser skandalösen Veranstaltung, die man auch noch Messe nennt, gequält hat. Ich denke, die Menschen sind derart verunsichert, daß sie nicht wissen, was zu tun ist: nämlich in dieser Situation schnellstens das Weite zu suchen!

Schwäbischer Katholik

Sie haben recht, eigentlich hätte ich das Weite suchen müssen. Vielleicht war es aber auch eine Prüfung, die der Herr mir aufgetragen hat, dass mein Glaube sich von so einer Art Messe nicht negativ beeinflussen lassen soll. Während dieser ganzen Messe habe ich innerlich gebebt, habe innerlich zum Herrn und zur Heiligen Jungfrau Maria geschrien, dass sie mich zukünftig vor solchen Veranstaltungen bewahren mögen. Der große Schock kam wohl vor allem daher, dass ich mit einer vollkommen anderen Erwartung in diese Wallfahrtskirche gegangen bin.

Vitus

Lieber Sch. Katholik, das war keine Prüfung! Glauben Sie denn wirklich, Gott will Sie in einer Veranstaltung (das Wort: Messe möchte ich hier nicht mehr gebrauchen) sehen, in der er unsägliche Ehrverletzungen und Beleidigungen erfährt? Wir sprechen vom KÖNIG DES HIMMELS UND DER ERDE, ist Ihnen das bewußt?
Was heißt hier „nicht negativ beeinflussen lassen“? Mit Verlaub, was ist das für ein bizarrer Gedankengang! Ihr Gewissen versetzte Sie in Unruhe, ließ Sie beben, weil Ungeheuerliches vor sich ging. Sie aber sind geblieben!
Gott gab auch Ihnen einen freien Willen und zwei Beine. Sie selbst können sich künftig vor solchen Veranstaltungen bewahren!
Gottes Segen!

ein besorgter Christ

So sehr ich das verstehe, dass man solcherlei Messevents fernbleibt, sehr geehrtet Vitus, so sehr ist auch eine solche Messe gültig, (es sei denn, es fehlen die Wandlungsworte, oder es ist kein Priester, der die Worte spricht).
Und wenn Christus in eine solche Messe kommt, dann hat er sich bestimmt gefreut, dass der schwäbische Katholik ihm nicht allein gelassen hat.

zeitschnur
Vieles davon ist auch bei uns Usus. Es will mir einfach nicht in den Kopf, warum grundsätzlich Laien-Helfer die Hostien aus dem Tabernakel holen. Sie marschieren mehr oder weniger ehrfürchtig – je nachdem, wer es ist – an den Seitenaltar, dann wird aufgeschlossen, sieht ein bisschen aus, als würde ein Bankangestellter einen Tresor aufmachen. Mit dem Unterschied, dass der Bankangestellte immerhin in Anzug und Krawatte an den Geldschrank geht. Bei uns schlappt man zwar ordentlich, aber nicht feierlich angezogen zum Tabernakel und greift sich die Hostienschale. Da der Tabernakel ein wenig erhaben unter einem Bildnis „Mariae Krönung im Himmel“ eingelasssen… weiter lesen »
Vitus

Nein, es gilt nicht dazubleiben und auszuharren, wie Sie sagen.
Wir können weglaufen, wir müssen es sogar! Sie beschweren sich über die verheerenden Zustände, nehmen aber teil an der Veranstaltung, in der UNSER HERR himmelschreiend verunehrt und beleidigt wird. Wie schauererregend!
Wir haben sehr gute, ehrfürchtige, katholische Priester bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. oder der Petrusbruderschaft.Dort wird dem lieben Gott ein wohlgefälliges Opfer dargebracht, aus dem Gnaden fließen. Auch wenn die Anfahrt vielleicht etwas länger dauert, um zur altehrwürdigen Hl. Messe zu gehen, macht das nichts. Man kann es aufopfern!

M.S.
Die heute übliche Kommunionausteilung, ob durch Priester- oder Laienhand, ist himmelschreiend. Man sollte sich einmal klar machen, dass es sich NICHT um ein Stück Brot handelt, auch nicht um ein geweihtes Brot oder heiliges Brot. Es handelt sich nicht um eine SACHE, sondern um eine PERSON! Die zweite göttliche Person nimmt Gestalt an in der Form der geweihten Hostie. Es ist der Eucharistische HERR, vor den wir treten und den die meisten in Empfang nehmen als ob es sich um ein Ding handelte. Ein Konsumartikel, der einem guttut. Wie lange lässt sich der Herr das noch gefallen? Wie lange macht… weiter lesen »
Vitus

Bedenken Sie auch, daß die Partikel der konsekrierten hl. Hostien bei der Handkommunion zu Boden fallen und die Menschen auf dem Leib des HERRN herumtreten. Welch ein ungeheuerlicher Frevel!!

Schwäbischer Katholik

Was ich auch im Nachhinein erst erfuhr. Der Herr Wallfahrtspriester ist auch noch ein führendes Mitglied der Priesterinitiative Augsburg.

Leo Laemmlein

Das Papsttum hat versagt, und es ist nur folgerichtig, wenn Bergoglio es vollends zerstört. Es ist Zeit für die Wiederkunft des HERRN.

Shuca

„Es ist Zeit für die Wiederkunft des HERRN.“
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Per Mariam ad Christum.

zeitschnur

Das sieht für uns so aus, und ich verstehe solche Gefühle wirklich von Herzen! Aber den Zeitpunkt bestimmt alleine der Vater. So sagte es Jesus, der Herr, der den Zeitpunkt auch nicht weiß und kommen wird wie „ein Dieb in der Nacht“ – unerwartet!

Leone

Das hier, was auf den Fotos sich manifestiert, kann mit folgenden Worten bezeichnet werden: Dreck-Wegg-Geck! Die Frevler füllen den Becher des Greuels bis er überschäumt und so den Tag des Zornes des Allmächtigen herausfordern. Und der Tag ist näher, als diese Frevler es sich vorstellen können…

wpDiscuz