Papst Franziskus lehnt Diplomatenpaß des Vatikans ab: “Ich will als Argentinier reisen”

Papst Franziskus: neuer argentinischer Reisepaß und Personalausweis(Vatikan/Buenos Aires) Papst Franziskus verzichtet auf den Diplomatenpaß des Heiligen Stuhls und will mit seinem argentinischen Reisepaß ins Heilige Land fliegen. Aus diesem Grund suchte er um die Erneuerung seines argentinischen Personalausweises und Reisepasses an. Die Bearbeitungsgebühr soll er selbst bezahlt haben.

„Ich will in die ganze Welt mit dem argentinischen Paß reisen“. Das soll Papst Franziskus vor einigen Tagen zum argentinischen Botschafter beim Heiligen Stuhl, Juan Carlos Cafiero gesagt haben. Seine Reisedokumente näherten sich dem Ablaufdatum, weshalb er sich an den Botschafter um Erneuerung wandte. Am Ende habe der Papst die anfallenden Verwaltungskosten selbst bezahlt.

Argentiniens Innenministerium zeigt neue Reisedokumente des Papstes

Papst Franziskus: PersonalausweisWie Argentiniens Botschafter beim Heiligen Stuhl gegenüber Vatican Insider bestätigte, setzte sich der Papst vergangene Woche mit ihm in Verbindung und bat um Erneuerung seiner Reisedokumente. Mitarbeiter des argentinischen Konsulats in Rom begaben sich darauf zu Papst Franziskus in den Vatikan, um den Reisepaß zu erneuern und als Voraussetzung dafür auch den Personalausweis.

Die Argentinische Botschaft veröffentlichte ein Foto mit den beiden erneuerten Dokumenten des Papstes. Ausstellungsdatum 14. Februar 2014. Gültig bis 2029. Das Bild zeigt Franziskus im weißen Gewand des Papstes mit weißem Pileolus. Der Papst verfügt über die Staatsbürgerschaft des Vatikans. Er könnte mit einem Diplomatenpaß des Heiligen Stuhls reisen. Der Diplomatenpaß des Papstes trägt traditionell die Nummer 001. Ein solcher liegt auch für Franziskus bereit.

Die beiden Dokumente werden in den kommenden Tagen offiziell im Domus Sanctae Martae im Vatikan ausgehändigt, wie Argentiniens Innenminister Florencio Randazzo bekanntgab. „Diese Geste gegenüber unserem Land erfüllt uns mit Stolz“, sagte der Minister.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Ministerio Interior y Transporte

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106 Comments

  1. Was für ein peinliches Getue, als ob er die Pubertät niemals verlassen hätte. Und natürlich MUSS die ganze Welt wissen, wie ANDERS er doch ist. Diese vor Schleim und Zuckerguss triefende südamerikanische Telenovela wird nie ein Ende nehmen. Das kommende Theater im Heiligen Land mag man sich gar nicht vorstellen, und das mediale Getöse erst recht nicht.

  2. Ein Staatsoberhaupt eines souveränen, völkerrechtlich anerkannten Landes will mit dem Reisepass eines anderen Landes reisen?
    Was will er uns damit schon wieder sagen? Das eigentlich doch Benedikt immer noch Papst ist?
    Nicht nur theologisch wirft dieser Mann täglich neue Fragen auf…

    • In jedem Staat dieser Welt würde eine solche Handlung bis hin zu einer Einschätzung als Hochverrat schlicht bestraft werden.
      Ich gehe davon aus, daß da bei Mr. Bergoglio nicht mehr dahintersteckt, als mal eben so locker-flockig rüberbringen zu wollen: „Hey,schaut, ich, der bescheidene Franz, bin einer von Euch. Hey, liebt mich …“ oder ganz ähnlich. (Psychologen werden wissen, was ich da meine.) Und wenn dann seine Berater auf eine mögliche andere Rezeption einer solchen Geste aufmerksam machen, dann wird er das großzügig wegwischen. Und so gehen die Dinge ihren Lauf …

  3. Der Papst will sich mal wieder auf billige Manier in Szene setzen. Megapeinlich so ein Getue!
    Oder geht es ihm darum den Vatikan und das Papsttum abzuschaffen?

  4. Hauptsache ALLES ANDERS MACHEN ALS DIE VORGÄNGER….man kann es nicht fassen, ja wie soll das interpretiert werden? Ist er Papst, oder etwa nicht.? Wie sieht er eigentlich seine Brüder im Amt vor ihm?
    Vielleicht sollte man sich die Mühe machen, in einem kleinen Büchlein alle unsäglichen Gesten, alle tumben Redeweisen etc, alle neuen Gepflogenheiten festzuhalten, niederschreiben, oder was auch immer…hab dazu leider keine Zeit, könnte mir so etwas aber sehr aufklärend vorstellen. Würde gerne noch eine Spottbezeichnung für ihn finden, aber das verbietet mir doch die Ehrfurcht vor dem Amt .UNGLAUBLICH:::

  5. Bei aller Sympathie für persönliche Macken, wie kleine Autos und Schuhe, aber das geht zu weit!
    Im Grunde sagt der Papst „ich bin nicht Papst! Ich bin weiter der Schorsch aus Buenos Aires und von dem ganzen Regierungskram will ich nix wissen!“
    Papst Franziskus begreift offensichtlich gar nicht, wer er ist!
    Er führt sich auf wie ein Feuerwehrmann, der sobald er in der Ferne das Feuer sieht, die 112 wählt und überhaupt nicht auf die Idee kommt, dass er gefragt ist.

    • Das sind bei ihm keine persönlichen Macken. In Ermangelung theologischer Fähigkeiten muss er auf diese Nebenschauplätze ausweichen.

    • Ich glaube auch nicht das er Papst ist. Er ist Bischoff von Rom und so nennt er sich ja auch nur.

  6. Er will nicht Papst im „herkömmlichen Sinn“ sein, daher die ganzen Zeichensetzungen in diese Richtung („Bischof von Rom“ statt Papst, Gewänder, Wohnort, Papstthron, kein „P.P.“ in der Unterschrift usw. usf.).

    • Bischof von Rom. Dann ist es ja gut. Ich wohne nicht in Rom. Leider aber in einer deutschen Diözese unter einem Bischof, dass einem graut.

  7. Typisch. Wäre er doch in Argentinien geblieben. Wer wäre nicht bereit ein Rückfahrticket (EINFACH) zu spendieren?

  8. Euer Hass auf unseren Papst ist unerträglich! Kein Tag vergeht, an dem ihr nicht etwas findet, um ihn herunterzumachen, ins Lächerliche zu ziehen.
    Als Papst ist er nun mal „interessant“ für die Medien, auch deshalb, weil er sich von seinen Vorgängern abhebt. Aber dass diese Gemeinschaft hier ihn ablehnt, ist verständlich – hat er ja nichts für diesen Verein übrig.

    • „Hass“, was für ein überzogener Neusprech, wie ihn dumme deutsche Politiker verzapfen. Aber lassen wir es in der Intention gelten. Ihre Meinung. Was bitte ist für die Medien an Papst Franziskus „interessant“? Wohl nichts bisher, was mit dem Glauben und der Heiligen Kirche, mit dem Seelenheil und der Gottesverehrung zu tun hat. Was nützt also dieses „Interesse“. Es führt nur auf Glatteis und das zum Schaden einer schwer angeschlagenen Kirche, die von der gottlosen Welt unter Dauerbeschuss gehalten wird.
      Welchen „Verein“ meinen Sie eigentlich?

    • Es ist gar nicht nötig, ihn ins lächerliche zu ziehen, er macht sich selber lächerlich.
      Per Mariam ad Christum.

    • @ Mim

      Ich achte eines jeden Meinung und lasse auch Ihre erst einmal so stehen.

      Dennoch glaube ich, diese Leute hier ebenfals in Schutz nehmen zu müssen! Welchen Verein meinen Sie, werte Mim? Ich bin röm. katholisch!

      Mir ist nicht danach, mich über Papst Franziskus lustig zu machen. Es ist einfach wirklich nur traurig, mit welcher Unbesorgtheit er hier Dinge tut, die von der falschen Seite zu höchstem Applaus führen, den er, objektiv empfunden, auch wirklich sucht.

      Wessen Stellvertreter ist er? Der von JESUS CHRISTUS!

      Hat Jesus den Applaus der Welt gesucht? Nein! Als sie ihn zum irdischen König machen wollten, zog er sich allein auf den Berg zurück und betete.
      Er sagte, dass, wenn ihn die Welt gehaßt hat, auch wir mit ihrem Haß und Verfolgung rechnen müssten!

      Hat sich Jesus dem Mainstream seiuner Zeit unterworfen? Nein, er heilte am Sabbat Kranke, er hielt den Schriftgelehrten u. Pharsisäern, also den religiösen Führern seines Volkes offen ihre Verfehlungen vor und war nur auf die Ehre Gottes bedacht!

      Dieser Papst tut das glatte Gegenteil, offenkundig, tut mir ehrlich leid, das feststellen zu müssen!

      Einen treuen Orden, ganz im Sinne seines Vorgängers läßt er ohne Beweise schwerer Vergehen, nur auf Verdächtigungen und Verleumdungen weniger bei der Ordenskongregation kaltstellen,

      er beschimpft treue Priester als Pelagianer und Karrieristen, nur weil sie an einer würdevollen Zelebration und Gestaltung der Liturgie hängen, nennt das Wiederentdecken der gewachsenen tradierten hl. Messe von Gläubigen und Priestern eine Modeerscheinung .

      Er beschuldigt gewissenhafte Proffessoren und Theologen des Dogmatismus, nur weil sie nicht verklausuriert, dem Mainstream nachhängen und alles pastoral neu erfinden wollen, sondern die Lehre Christi und der Apostel gewissenhaft darlegen und verteidigen!

      Er beschimpft und verunglimpft das Bußsakrament, nannte den Beichstuhl eine „Folterkammer“ und das, wo bei uns in Europa die Beichte fast verschunden ist.

      Er schweigt zu Themen, in denen er die Stimme laut erheben müsste (Abtreibung, flächendeckender Mibrauch in der Liturgie, mangelne Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten Sakrament, fehlende Katechese und Glaubenspraxis) und schreit von den Dächern zu Dingen, die völlig zweitrangig sind, weil sie eben erst eine Folge der Gottes- und Nächstenliebe dastellen und sich daraus von selbst ergeben müssten!

      Und er weigert sich kategorisch als Papst in all seiner Funktion in Erscheinung zu treten, angefangen bei der Betitelung, der Unterschrift, der Wohnung und jetzt beim Pass…
      Mag mancher das für Kleinspalterei halten. Ich denke das ist es nicht, denn all das hatz System, hat einen roten Faden.
      Keinem seiner Vorgänger wäre außer Paul VI. (der die Tiara ablegte und versteigerte) ein solches Verhalten eingefallen!

      Nein, Mim Sie unterliegen einem Irrtum, das hier ist kein heilgmäßiger Mann, der Demut offen praktiziert, das hier ist jemand der sich bewußt zur Schau stellt und dafür schon jetzt seinen Lohn erhalten hat.

      • danke @mariokin, dem ist sicher noch einiges hinzuzufügen, „die Lepra in der Kurie,*
        „Das passiert mir auch: Wenn ich einen Klerikalen vor mir habe, werde ich schnurstracks antiklerik“ (Interview)
        u.v.m.
        Was wird da noch kommen

    • Mim
      Vor einem knappen Jahr wurde ich durch die Barmherzigkeit Gottes von jetzt auf gleich bekehrt. Mein Leben hat sich seither radikal verändert. Ich liebe Jesus wirklich sehr. Und ich nehme auch das „liebet eure Feinde und betet für sie“ sehr ernst. Nichts liegt mir also ferner als Hass. Aber ein Papst ist der Repräsentant und Stellvertreter Christi auf Erden! Und dieses Vermächtnis nehme ich als Katholikin absolut wortwörtlich. Als Stellvertreter Christi hat ein Papst die Interessen und Vermächtnisse des Himmels zu beschützen, zu verteidigen und umzusetzen. Er hat keine Generalvollmacht zu schalten und zu walten wies im passt. Und wenn man das ganze was der „Bischof von Rom“ veranstaltet mal aus der Sicht von Jesus Christus betrachtet, dann überkommt einem automatisch grosse Trauer und seelischer Schmerz. Und man fragt sich ernsthaft:“ Wie kann es sein, dass so viele für das Offensichtliche blind sind?“ Merken die Gläubigen denn nicht, welchen enormen Schaden er der katholischen Kirche antut? Nichts anderes ist in diesen Beiträgen zu spüren. In diesem Forum können sich diejenigen, die das ebenfalls erkannt haben, wenigstens austauschen und einen gewissen Trost finden.

      Gott möge euch alle segnen.

      P.S.:
      Die Menschen glauben nur das – was sie glauben wollen.
      Das ist keine Demut vor Gott, sondern Stolz.

      • Lieber Cleo,

        mir geht es ganz genauso wie Ihnen! Mich bekehrte der Herr vor zwei Jahren von heute auf morgen von Grund auf und seit dem ist mein Leben vollkommen erneuert. Ich liebe Ihn von Herzen! Ich stimme Ihrer Meinung zu 100 % zu.

    • wie Christus im Evangelium sagt!

      Ich wünschte, Sie hätten Recht und wir müssten in Sack und Asche gehen. Dem ist leider nicht so. An den Früchten werdet ihr sie erkennen, sagt der Herr.

      Und welche Früchte zeigen sich?

      1. Verwirrung der Gläubigen
      2. Ratlose Kurie und Mitarbeiter, die alles im Nachgang kitten müssen,was er unbedacht posaunt
      3. Jubel und Hofieren der Kirchenfeinde innerhalb und außerhalb der Kirche
      4. Abrechnung und Stillstand mit den Reformansätzen Benedikt XVI., dessen Pontifuikat vergessen und übergangen wird
      5. Beschwörung des Konzilsgeistes, der zur schwersten Glaubenkrise geführt hat ( Benedikt XVI.)
      6. Auflösung gewachsener Kirchenstrukturen, Formierung von Nationalkirchlichen Fronten, die Druck auf den Vatikan ausüben, die Lehre Christi zugunsten des Zeitgeistes aufzuheben (Fragebogen Familie, Bischofsynode)
      7. Schaffung neuer synodaler Lehramtstrukturen, die Lehrgewalt und Autorität des Papstes schwächen und einmal ganz abwürgen können (Lehrautorität für Bischofskonferenzen, wo allein der Papst Autorität und Schlüsselgewalt von Christus empfangen hat)
      8. öffentliche Diskreditierung des Vatikans und seiner engsten Kurien-Mitarbeiter
      9. öffentliche Diskreditierung und zur Disposition stellen des Petrus Amtes in bisher nie dagewesenem Ausmaß

      Was liebe Mim brauchen Sie noch?

      Beten wir, dass der Papst nicht fällt und die Kirche im Stich lässt. Im Moment sieht es so aus, als sei der Wolf im Schafsgewand dabei in die geweihte Herde des Herrn einzubrechen und sie zu reißen!

      Und viele Kardinäle und Bischöfe auf der ganzen Welt möchten ihm begeistert dabei zur Hand gehen… Mietlinge im Weinberg!

      Nun mus der treue Hirt die Schafe selber suchen gehen… Und ER wird es tun!
      Und die Zeit der Prüfung abkürzen, um die Getreuen zu retten (Offenb.)

      Mario Kintscher Dresden

    • Mim wir haben keinen Hass auf den Papst!Wir sind voll trauer weil wir eine Herde sind ohne Hirten,wir brauchen einen Hirten der sich für die schwachen einsetzt für die ungeborenen der klar sagt Abtreibung ist eine Sünde!!!Uns ist es egal ob der Papst schwarze Schuhe an hat oder ob er schwer kranke umarmt das hat Papst Benedikt auch getan!Wir brauchen einen Papst der uns führt der uns sagt was recht und unrecht ist,der was zu seinem Amt steht und sagt Ja ich bin Stellvertreter von Jesus Christus,ja ich bin der Papst ich will meine Herde führen schnurrstrags in den Himmel!!!Ich bete für Ihn, und hoffe das er sich zu seinen Amt bekennt

      • Wenn man voll Trauer ist, dann verwendet man solche Worte? Wie sie hier zum Großteil verwendet werden! Er ist einfach eine Schande, was alles über Franziskus gesagt wird. Ich muss mich teilweise wirklich wundern, was die Redaktion so durchgehen lässt!

      • Was für Worte? Das Ich für Ihn bete? Das ich von Ihm Klarheit wünsche? Und nochmals Herr Hofmeister Haiko: Ich „hasse“ Papst Franziskus nicht!!! Überhaupt: Was für ein modisches Unwort. Von was für einer „Schande“ sprechen Sie? Weil ich mir wünsche, dass er sich klar gegen die Abtreibung äußert? Mord an Unschuldigen! Auch das Schweigen kann Sünde sein. Wir Christen sollen mutig zur Wahrheit stehen. Die Welt ist so verrückt geworden, dass die meisten Menschen nicht mehr wissen, was Recht und Unrecht ist, und das kommt von der falschen Toleranz und von falschen
        Gut-Menschen. Und nochmals Herr Haiko, ich „hasse“ Papst Franziskus nicht ich „hasse“ keinen Menschen, das wäre eine große
        Unterstellung! Wenn die Menschen Papst Benedikt auch so verteidigt hätten, wäre er wahrscheinlich noch Papst, aber da haben sich wenige eingesetzt!!! Ich wünsche Ihnen Gottes reichen Segen und verzeihe Ihnen Für Ihr Urteil über mich!!!

  9. Welcher Theatercoup kommt als nächstes? Welche Zartheitskeule für die treu in Liebe und Freude mit der heiligen katholoschen Kirche verbundenen Gläubigen z.B. die Franziskaner der Immakulata?
    Convertere domine usquequo quamdiu obliviscaris me in finem?

  10. Ach, der arme Bergoglio! Hat er wieder eine Kinderei gefunden, um sich in Szene zu setzen… Mich würde mal interessieren, was in diesen Ausweisen als „Ordens- oder Künstlername“ eingetragen ist, sofern es auf argentinischen Dokumenten eine solche Rubrik überhaupt gibt. Man weiß bei ihm ja nie so richtig, ob diese Narreteien eine tiefere Bedeutung haben oder einfach einer gewissen Unreife geschuldet sind. Ich nehme ersteres an, aber vielleicht überschätze ich Jorge Mario Bergoglio da auch.

  11. Manchmal scheint es mir, dass unserem Bischof von Rom die Bedeutung dessen was katholisch ist nicht klar ist; und zwar weder im kirchlichen noch im ursprüngliche Sinne von allumfassend. Der Bischof von Rom ist nunmal gleichzeitig auch Papst und seine Hirtenfunktion bezieht sich auf alle Katholiken der Welt. Daher darf der Oberste Hirte aller Katholiken m. E. nicht seine argentinische Nationalität bevorzugen, wenn er als katholisches Oberhaupt des Vatikans die Katholiken dieser Welt vertreten soll. Will der Papst mit dem Verzicht auf den Diplomatenpass Einfachheit vorleben? Oder hängt er so sehr an seiner argentinischen Tango-Nationalität? Wie dem auch sei, mir fällt es wirklich schwer in diesem argentinischen Bischof von Rom unseren Papst wahrzunehmen.

  12. Ich habe lange versucht, zu unterscheiden, aber nun bin ich überzeugt, Bergoglio ist eine Fehlbesetzung, wohl die schlimmste seit Alexander VI. ob seiner pubertären Macken. Der tägliche, ins Unreine gesprochene Wortschwall verheißt mir nichts Gutes. Zusammenhalten und beten ist unsere Aufgabe.

  13. So bescheiden, und zufällig immer die Kamera dabei 😉 man hat das Gefühl, Franziskus steht persönlich neben einem und zupft fortwährend am Ärmel, damit man keine seiner „demütigen“ Gesten verpasst. Sieh her, schon wieder bin Ich bescheiden!

    • Sie sagen es. Diese Aufdringlichkeit ist einfach nur kindisch. Franz ist der erste Papst, von dem ich mich medial belästigt fühle. Überaus traurig, dass ich das so feststellen muss.

  14. Dieser Wunsch des Papstes gibt zu denken. Durch die Annahme der Wahl wird er das Oberhaupt nicht nur von 1,2 Milliarden Katholiken, sondern auch der oberste Repraesentant des souveränen Vatikanstaates. Als solches verweigert er die Ausweise als Erkennungsmermale eben dieses Staates, den er vertreten sollte aber offensichtlich nicht will. Wer begreift diese Schizophrenie? Oder vielleicht doch? Er will diesen Staat abschaffen, in Liquidation führen und…und…und deswegen will er auch nicht die Ausweispapiere dieses Staates. Aber was wird aus uns, die wir in der Logik der Lehre das Heil gesucht haben? Er macht uns zu Waisen und der Kirche wird heute gleichzeitig erkennbar das Kreuz als Zentrum geraubt , den Glauben an den Gottessohn, der uns eben an diesem Kreuz aus Liebe gerettet hat und mutiert zu einer Organisation mit Handauflegen, wie die Freimaurer das seit über 150 Jahren geplant haben. Wenn wir das begriffen haben, kennen wir die wahre Logik von J.M. Bergoglio und – so fürchte ich- unsere Zukunft. Trotzdem leben wir mit der festen Zusage, dass die Pforten der Hölle den Felsen Petri nicht überwältigen werden.

    • Durch den Rücktritt von Papst Benedikt haben wir einen Stiefvater bekommen und nun geht, es uns wie den mit Stiefmüttern geschlagenen Kindern aus dem Märchen (Aschenputtel, Frau Holle und so).
      Interessant in dem Zusammenhang ist, dass im Märchen es die zugehörigen Väter ja immer gut gemeint haben.

    • Sie schreiben, lieber Regino: „Trotzdem leben wir mit der festen Zusage, dass die Pforten der Hölle den Felsen Petri nicht überwältigen werden.“
      Jesus hat allerdings etwas anderes gesagt: Er sagte, er wolle seine Kirche auf diesen Felsen (Petrus) bauen. Und die Pforten der Hölle würden sie (die Kirche) nicht überwältigen. Das ist in der Nuance etwas anderes und gibt uns auch Trost: selbst wenn der Papst untreu wird (so wie wir es auch vom realen ersten Petrus kennen) – der Kirche kann er damit am Ende nicht schaden. Die Zusage gibt uns der Herr auf sich selbst. Man möge mich aber nicht „protestantisch“ verstehen. Petrus ist unerlässlich, sonst hätte ER ihn nicht eingesetzt. Aber dass Petrus fast total versagen kann, zeigt uns die 2000jährige Geschichte der Kirche. Und doch hat ER sie wieder aufgefangen…und neue Päpste eingesetzt. An F. hängt gar nichts. Seine Tage sind gezählt wie die aller Sterblichen.

  15. EUER „scheinheiliges“ Gekeife ist einfach nur peinlich !!!

    Papst Franziskus ist ein wahrer Christ – Ihr religiösen Eiferer habt diesen Namen und DIESEN Papst jedenfalls NICHT verdient !!!!

      • ja, mein Guter – ich glaube an GOTT – und BIN Freimaurer – allerdings glaube ich NICHT an die „heilige“ katholische Kirche !!!!

        Die „Kirche“ das sind DIE Menschen die sich versammeln Ihren Glauben leben und Nächstenliebe und Menschlichkeit praktizieren – ohne zu fragen WAS ist das für ein Mensch, welchem Glauben gehört er an, DAS sind die wahren Christen, DIE, die WIRKLICH nach dem leben was Christus uns vorgelebt hat.

        Fanatismus ist Gift für die Seele – politischer, wie auch religiöser Fanatismus !!!

      • Eben. Ich danke für Ihre Ehrlichkeit. Papst Franziskus ist damit ja nicht Ihr Problem. Allerdings das von uns Katholiken. Übrigens unter anderem auch, um den masonischen Einfluss abzuwehren, der an „Gott“ glaubt, aber sich mit dem „Fortschritt“ der Welt begnügt. Diese innerweltliche Beschränkung ist der Motor der Unordnung. Wobei mir bewußt ist, daß die Logenbrüder es genau umgekehrt sehen und wahrscheinlich auch wollen, aber eben die Mechanismen des universalen Uhrwerks nicht wirklich erfassen können, weil sie sowohl das Handeln eines personalen und allmächtigen Gottes nicht in Rechnung stellen und ebensowenig das ständige Gegenwirken des personalen Bösen. Der „gute“ oder „schlechte“ Mensch genügt ihnen und alles könne mit rechter pädagogischer Erziehung gelöst werden (notfalls mit ein bißchen Nachhilfe, schließlich gibt es ja auch noch macht- und wirtschaftspolitische Interessen). und so stehen sich Kirche und Loge unversöhnlich gegenüber, aber immerhin ist der Ausgang schon vorbestimmt. Übrigens: Was spricht man in der Loge denn so über Papst Franziskus?

      • Sehr geehrter Herr Andreas Freimauer, Sie tun mir leid, wenn Sie nicht an die heilige katholische Kirche glauben, glauben Sie an den falschen Gott.

        Der einzig wahre Gott hat nämlich die heilige katholische Kirche, die einzig wahre Kirche gegründet. Wer ein nur einen einzigen Glaubenssatz leugnet schimpft Gott einen Lügner, denn Gott hat geoffenbart was von allen Menschen zu glauben ist und dazu gehört auch der Glaube, an die unam sanctam catholicam ecclesiam.

        Die katholische Kirche ist der Mystische Leib Christi. Jesus Christus ist das unsichtbare Haupt der katholischen Kirche und Sie sollten unbedingt zu seinen gläubigen Gliedern gehören, wenn Sie nicht die Ewigkeit in der Hölle verbringen möchten.

        Dass Sie auf dem Weg in die Hölle sind, wird Ihnen Ihr „wahrer Christ“, der gerade auf dem Papststuhl sitzt und die Kirche und das Papstamt im freimaurerischen Sinne revolutionieren möchte, wie aus seinem ersten großen Schriftstück deutlich zu erkennen ist, in seiner falsch verstandenen „Barmherzigkeit“ allerdings nicht sagen.

        Ich war übrigens auch mal so verblendet wie Sie. Solange Sie noch atmen, können Sie noch Hoffnung haben, sich zu bekehren, allerdings sollten Sie schnell anfangen, darum zu beten. Alle Sünden gegen das 6. Gebot zu meiden, hilft auch enorm bei der Bekehrung.

        Freimaurerei ist übrigens purer Fanatismus und eine der Hauptursachen des derzeitigen Elends auf der Welt, weil alle diese Herrschaften klüger sein wollen als Gott. Die erste Sünde eben: Stolz

      • Die vorausgesagten „blauen Wunder“!
        Liebe Martina – Sie erinnern sich, noch vor Kurzem haben Sie eine meiner Bekannten, als diese sich über die Worte und Handlungen des Papstes beklagte, tief erbost mit den Worten angeherrscht: „Der Papst ist der Papst, er wird schon wissen was er tut !“. Jetzt aber kritisieren Sie selbst den Papst unentwegt.
        You‘ve changed your tune…?
        Was ist der Grund der Wandlung?
        Ein gut gemeinter Hinweis – eine Entschuldigung wäre angemessen und katholisch!

      • Habe gar nicht gewusst das die Freimaurer an Gott glauben!Ich habe immer gemeint das sie die Zerstörer der katholischen Kirche sind!Herr Freimaurer Andreas ich werde für Sie beten !!!

      • Was wir ( ALLE) verdient haben oder nicht entscheidet allein Gott. Hier auf diesre Seite stand vor nicht allzulanger Zeit ein Satz von sehr großer Weisheit:

        Mit manchen Päpsten segnet Gott, andere läßt er zu und mit einigen straft er.

        Was nun für den momentanen Papst gilt, das mag jeder für sich selbst entscheiden. Könnt man halten wie die „Maurer“! Meines Empfindens nach trifft das letzte zu! Maket wat ihr wült ich bliwe katholisch hat mal ein Freund von Adenauer gesagt. Dieser Satz ist mir ein sehr wichtiges Motto!

    • Wir borgen ihn Euch gern aus, vielleicht kann er ja Euren finsteren „pelagianischen“ Laden, Eurer Streben nach Einfluss, Karriere und Reichtum, Eure verzopften Riten mal auf Vordermann bringen!? Na, wie wär’s!? Wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen, werter Menschenbruder!

    • @ Andreas der “ Maurer“
      „allerdings glaube ich NICHT an die „heilige“ katholische Kirche !!!! “
      Und das ist der alles entscheidene Grund warum sie diesen Papst so mögen. Ein Papst der die heilige katholische Kirche lieben würde der würde von ihnen angegriffen werden.
      @ Jean-Lous
      „Oder geht es ihm darum den Vatikan und das Papsttum abzuschaffen?“
      Ja. Das könnte durchaus sein. Das wäre aber dann das Endspiel.
      Per Mariam ad Christum.

  16. Um als Kumpel von nebenan auftreten zu können, verzichtet er auf Souveränität und Unabhängigkeit seines Amtes. Und hierin liegt das Problem: er kann das Papstamt und seine Person nicht auseinanderhalten, sich nicht demütig dem Amt unterordnen. Nebenbei übersieht er, daß hier unnötig eine Nationalisierung in seine Funktion hineingetragen wird. Vielleicht wollten die Kardinäle ja einen Wirrkopf haben, der nicht aufs Ganze sehen kann …

  17. Ist ja fürchterlich. Was erlauben Papst?

    Was ist nur los hier? Franziskus begeistert Menschen wieder für den Glauben, und hier wird er bei jeder Gelegenheit torpediert.

    Nennt man Sabotage, glaub ich.

    • Echt? Franziskus „begeistert Menschen wieder für den Glauben“? Wo? In meiner Umgebung nirgends. Die kirchenfernen Schwätzer höre ich schon reden. Die erzählen mit Eifer, „Endlich ein Papst, der was versteht“. Will sagen: einer, der es angeblich so hält, wie es die kirchenfernen Schwätzer oder Christen light wünschen. In die Kirche gehen sie genauso wenig wie vorher. Null Glauben mehr, keine Aufbruchstimmung. Warum auch. Die Kirchenfernen fühlen sich in ihrer falschen Haltung ja bestätigt. Abbruch allenthalben. Mehr Kirchenaustritte unter Franziskus als unter Benedikt. Schließlich haben wir ja endlich einen Papst, der zugibt, dass man die Kirche gar nicht braucht und dafür lassen wir ihn hochleben. Siehe Schramm hat es auf den Punkt gebracht: der argentinische Franziskus-Populismus a la Peron und Caudillos hat Null Auswirkungen auf das religiöse Leben. Wie auch: Sie sind wohl selbst kaum der Meinung, dass der Reisepass des Papstes aus Argentinien jemand zum GLAUBEN führt!!! Nicht einmal in Argentinien, wo man eine Freude damit haben mag. So eine seichte Tour.

    • Leider befürchte ich, er begeistert die Menschen weniger für den Glauben als für die schrittweise „Abschaffung“ der Sünde.

    • Für welchen Glauben meinen Sie? Für den Glauben Scalfaris? Für den Glauben der der Freidenker und Rotarier (denen er in Bouenos Aires als Ehrenmitglied angehört)? Oder für welchen Glauben? Könnten Sie das bitte einmal anhand der traditionellen katholischen Lehre näher definieren? Das wäre sehr hilfreich und freundlich von Ihnen.

    • F. begeistert die Menschen als „Projektionsfläche“. Er ist – so würden es Psychologen formulieren – eine narzisstische Spiegelfläche für unreife Menschen. Da er selbst hohl scheint, glaubt der ungefestigte Mensch, wenn er in den Spiegel dieser hohlen Gestalt schaut, in ihm etwas von dem zu erkennen, wonach er sich verwirrt sehnt: nach sich selbst, nach Bestätigung seines Ego.
      Das alles hat viel mit Psychologie und gar nichts mit Glauben zu tun.
      Wer glaubt, der glaubt, mit und ohne Begeisterung, in guten und schlechten Tagen. Daher ist auch die lebenslange Ehe Abbild dieses wahren Glaubens.
      Selbst wenn gewisse Bischöfe davon schwadronieren, es mache nun unter F. wieder Freude katholisch zu sein, offenbart dies nicht, dass der Herr Bischof nun wieder Freude am Glauben hätte, sondern es offenbart, dass er an Menschen und nicht an den Herrn Jesus glaubt.

      F. begeistert niemanden für „den“ Glauben (für welchen Glauben eigentlich?). Er begeistert jedoch wirksam ungefestigte Mesnchen für sich selbst und bindet sie über ihre narzisstische Unreife an sich selbst anstatt an den Herrn und die zeitlose Lehre der Kirche.

  18. Bald beginnt er damit in der Kirche, dem Leib Christi, sein Zerstörungswerk zu betreiben. Alles wird weltlich, ja heidnisch. Und die Welt wird jubeln. Hoffentlich sind die wahren Christen und geweihten Diener dann vorbereitet. .

    • Solange Papst Benedikt XVI lebt, wird er es nicht wagen. Beten wir also dafür, dass Benedikt XVI noch möglichst lange lebt und Bergoglio bestenfalls überlebt.
      Per Mariam ad Christum.

      • Das hoffe ich auch.
        Beten wir für Benedikt. Vielleicht ahnte und wußte er, was kommen wird.

        Ich befürchte, dass Franz das alles sehr bewußt tut und auch sehr ernst meint. Ich gewinne immer mehr das Gefühl, er propagiert eine ideologisch freimauerisch untermauerte Eine-Welt-Wohlfühlreligion. Nur ein kleiner Teil der Katholiken wird das erkennen, weil der Boden für dieses gefährliche Gutmenschentum seit Jahrzehnten unermüdlich beackert worden ist.

    • Er beginnt schon damit, siehe ua diesen Fragebogen. Zuerst werden die Sakramente verändert, um dann alles zu einem „Eine-Welt-Brei“ zu machen. Seien wir wachsam und bleiben wir treu!

  19. Ich weiß nicht ist er jetzt Papst oder nicht? Mir kommt vor als ob er sich schämen würde? WAS will er? Ich würde so gerne das gleiche für ihn empfinden wie für Papst Benedikt, gelingt mir leider nicht! Wieso steht er nicht zu seiner Berufung? Jesus sagt ein ja soll ein ja sein, ein nein ein nein! Mir fehlt die Klarheit! Die falsche Demut geht mir so was auf den Geist, und die ganze Welt muss von solche Kleinigkeiten erfahren!

  20. Wenn der Meister so rasant weiter macht, dann schafft er das Papsttum innnerhalb weniger Jahre ab.

    • Das wird er aber nicht schaffen, weil es unmöglich ist. Solange die Welt besteht wird es einen Papst geben, der die Christenheit führt. Alles andere käme einem Rücktritt gleich und würde zur Wahl eines neuen Papstes führen. Ich weiß nicht, ob ein Papst seinen Nachfolger selber ernennen könnte, aber wenn nicht, dann kann er sein Amt erst recht nicht abschaffen. Der Papst hat große Macht, ist aber nicht allmächtig.
      Per Mariam ad Christum.

    • Nichts anderes erwartet man von ihm, werter Bellarminus. Und wenn er nicht tut, wie ihm geheißen, wenn doch noch Skrupel durch das neue Amt bei ihm entstünden (danach sieht es nicht aus!), dann wird er abgeschafft und kaltgestellt wie Benedikt XVI. und der nächste ist an der Reihe. Ich glaube, das Papstamt, wie man es kannte und wie es der Lehre und dem Recht der Kirche entspricht, gibt es bereits nicht mehr, denn ein Papst der sich nicht als Abwickler, sondern als Reorganisator des Katholischen betätigen würde, hat keine Aussicht auf Bestand oder Erfolg.

  21. Was soll denn das? Das sind Kindereien.
    Welch eine Perspektive für die nächsten Jahre: tägliche „Botschaften“ und frei flottierende Eingebungen aus der Domus Sanctae Marthae, Latschen-Stories, geballte Fäuste beim Gebet, keine Kniebeugen vor IHM, zweideutige Worte, dreideutige, vierdeutige, alles halbamtlich oder wenn amtlich, dann dubios, autoritäre Entscheidungen, wenn es ihm passt, wenn nicht, werden andere vorgeschoben, ein problematischer Chef eben…wie lange geht so etwas gut?

    Man kann nur hoffen, dass der nächste Papst ein anderes Format haben wird.

    • so sehr mich all diese Dinge schmerzen, meine religiöse Seele verwunden-ich freue mich trotzdem und denke:Gott seis gedankt,wieder einmal weniger, was wir an geistigen Faustschlägen von dieser Seite einstecken müssen-der Tag kommt immer näher,da die ersehnte Morgenröte anhebt-der neue Papst kommt.Beten wir weiter inständig für ihn und den Kommenden und nicht zuletzt auch für unsere armen Seelen-Gottes Liebe und Gnade mögen in uns wachsen in all dies Prüfungen-damit bereit sind für die ganz grosse Gottesbegegnung.

  22. Welche rechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus? Der Papst ist doch u.a. das Staatsoberhaupt des Vatikanstaates und als absoluter Monarch Gesetzgeber.

    • Das würde mich auch interessieren. Geht das überhaupt völkerrechtlich? Dass ein Staatsoberhaupt, die Staatsbürgerschaft eines anderes Landes haben kann? Eine zweite Staatsbürgerschaft – von mir aus – aber die EINZIGE???? Wie wäre das bei unserem Bundespräsidenten? Oder den Präsidenten anderer Staaten? Weiß da jemand Bescheid??

  23. Lächerliche und zugleich traurige Geste. Er will sich immer in Scene setzen – auf Kosten der Kirche als sichtbare Hierarchie. Er säkularisiert sich selber.

    • .. Und passt damit perfekt in unsere säkulare Welt und Kirche. Das ist seine Stärke, darum wird er bejubelt, so wie auch Luther bejubelt wurde, weil er es den Menschen leicht macht.
      „Ich schaff euch für alles was selten und schwer / Das Leichte · ein ding das wie gold ist aus lehm…“

  24. Was soll im Grunde das ungeheuerliche Verhalten dieses Mannes anderes besagen, als dass der Papst nicht nur die überlieferte Liturgie, sondern offensichtlich auch den Vatikan selbst und vielleicht sogar das Papstamt lediglich für eine Modeerscheinung hält, die es anzupassen und abzuwickeln gilt, wenn es (ihm !) opportun erscheint. Es ist furchtbar, aber dieser Mann ist der Totengräber dessen, was die Kirche in Jahrhunderten an spirituellem und kulturellem Reichtum angesammelt hat, bzw. was davon nach der Kulturrevolution „II. Vaticanum“ noch übrig geblieben ist.

  25. Ich habe eine ganz andere Frage: Die Person, die bisher in das Amt des Stellvertreter Christi hier auf Erden eintrat, nahm einen neuen Namen an, um auch äußerlich damit die grundlegende Veränderung ihres Lebens, berufen durch den Heiligen Geist, als Diener der Diener Gottes darzustellen. Dieses jetzt mal ganz grob formuliert.
    Wir hatten die Debatte nach Papst Benedikts Rücktritt, wie sein Name in Zukunft lauten sollte. Es ist bei Papst Benedikt mit einem emeritus dazugesetzt geblieben und zeigt, dass er nicht in den Stand eines „Normalbürgers“ zurückkehren kann und soll. Bei Papst Benedikt war diese Bezeichnung eigentlich auch nie fragwürdig. Ist sich – ich weiß bald nicht mehr, wie ich ihn noch nennen soll – der amtierende Bischof von Rom eigentlich dessen bewusst, was diese Weigerung, als Papst Franziskus auf Pilgerschaft zur weltweiten Herde Christi, die er zu leiten hat, zu gehen, für weitere Folgen hat, bzw. welche Subaussagen damit noch getroffen werden? Im Grunde geht es soweit, dass ich mich als Katholikin in Deutschland fragen könnte, jetzt sehr auf die Spitze getrieben, was mir dieser Jorge Mario Bergoglio eigentlich bei seiner Begegnung mit Katholiken in Deutschland zu sagen hat. Und ich frage mich, ob er nicht seine Landeszugehörigkeit und Identität als Argentinier über die Autorität des Heiligen Geistes stellt? JP II. war immer auch Pole, aber er war immer und zuerst Oberhaupt der rk Kirche. Auch zu diesem sehr problematischen Schluss kann und muss man kommen, je länger man sich mit diesem Punkt auseinandersetzt. Welche Prioritäten setzt Franzikus, der sich nur Bischof von Rom nennen lassen möchte, wirklich? Und ist er sich dieser Signalwirkung nach außen wirklich bewusst?

  26. Naja, eigentlich ist Bergoglio ein typischer Vertreter seiner Generation. STÄNDIG das Wort von „Wandel“ und „Reform“ im Munde führen und es als Aufforderung an seine Umwelt adressieren, für sich aber selbstverständlich die Lebenslosung in Anspruch nehmen: „Ich will so bleiben, wie ich bin!“
    Dieses ganze Gehabe und Getue wird dann noch als „authentisch“ verschlagwortet. Dabei kommt nichts Konkretes zustande, ständig wird gelabert und geredet, alles bleibt vage und unklar, der springende Punkt wird nie erreicht. Dieser Papst laisiert sich und die Laien klerikalisieren sich und dann macht jeder, wozu er nicht berufen ist. Das Chaos ist bald perfekt und die Hierarchie verschwunden, was im Grunde das eigentliche Ziel dieses ganzen Affentheaters ist. Der Nachfolger Petri steht bekanntlich immer in Versuchung, zu wollen, was die Menschen wollen, und Bergoglio liebt eben vor allem die Leut!

  27. Als argentinischer Tourist mit gültigem Pass bewohnt er das Gästehaus des Vatikans. Alles korrekt.

    • Wie lange etwa ist ein Turistenvisum für einen normalen Bürger Argentiniens in Italien gültig? Keine bevorzugte Behandlung, normaler Verwaltungsweg, wünscht der Gastbischof von Rom, ja,Heiliger Vater, lese ich im kath.net. Wer gibt dem Turisten jetzt eine Daueraufenthaltserlaubnis? Traurige Show…
      Vater unser,im Himmel….stehe uns bei.

  28. Die Kübel von Respektlosigkeit, die hier über dem Haupt der Katholischen Kirche ausgeschüttet werden, sind zutiefst bedenklich. Als wäre es nicht vollkommen gleichgültig, mit welchem Pass er reist. Die sog. „Vatikanisten“ zerren solche Nichtigkeiten ans Tageslicht und verkaufen sie als PR. Das geht saicher nicht auf Seine Heiligkeit Papst Franziskus zurück.
    Honni soit qui mal y pense.

    • Wenn es „vollkommen gleichgültig“ wäre, würde es nicht medienwirksam an die Weltöffentlichkeit gebracht werden. Bilder prägen sich dem heutigen Menschen viel stärker ein als Worte, seien diese noch so vernünftig. Das wissen die großen Meinungsmacher nur zu gut. Die Signalwirkung ist: Schaut mal, sogar ich, der Papst, distanziere mich vom Vatikan s t a a t.
      An der Entstehung des Kirchenstaates haften dunkle Flecken, wie etwa die sog. Konstantinische Schenkung. Dennoch ist offensichlich, dass der Vatikanstaat in den vergangenen Jahrzehnten zu den wenigen Kräften gehörte, die sich den antichristlichen, naturrechtswidrigen, unmoralischen Projekten der UNO widersetzte, besonders wo es um Verhütung, Abtreibung, Familie… ging. Der Vatikanstaat war bis vor kurzem auf der internationalen Bühne die letzte moralische Bastion von politischer Wirkung. Dieses letzte Hindernis wollen die Eine-Welt-Totalitaristen nun beseitigen, und Pontifex Franziskus Bergoglio hilft tatkräftig dabei mit.

      • Der Vatikanstaat ist ein Kompromiß. Für den Katholiken steht die Kirche ÜBER weltlicher Autorität. Aus Pragmatismus steht in weltlichen Dingen der Vatikan mit dem Vatikanstaat heute NEBEN anderen Staaten. Die hier zurecht kritisierte Geste ist eine, die die Kirche UNTER die weltliche Autorität einordnet. Es ist unfaßbar.

    • @ Kafsak
      Und warum werden wir dann seit einem Jahr mit solchen Infantilitäten überschüttet? Warum ist von diesem Papst nicht ein Wort zu hören, das auch einen Kern hat, nicht bloß Hülse, Platzhalter für die richtigen sentimental wirkenden „Knöpfe“ und Deckmäntelchen für – ja, das möchte man gerne mal wissen! – etwas Unberechenbares ist.
      Auf diesem Forum sind sicher viele in einer Hab-Acht-Haltung, die zu sehr bereits zu wissen glaubt, was „geplant“ ist.
      Aber auch ohne so zu denken, kommt man als aufmerksamer Beobachter und treuer Katholik nicht aus dem Unbehagen heraus.
      Wer eher oberflächlich und distanziert und mit den Kriterien der säkularen Welt auf die Kirche und den Papst schaut, der kann das nicht nachvollziehen.
      Seine Heiligkeit weiß genau, was sie tut. Oder wollen Sie in die „Wenn-das-der-Führer-wüsste“-Falle tappen? Hat man nicht bis heute auch den verheerenden Paul VI. als „Märtyrerpapst“ bezeichnet, als ob er nicht verantwortlich wäre für das liturgische Desaster und den Niedergang des Glaubens? Als ob er einsam und alleine instumentalisiert worden sei von bösen Mächten? Der Gedanke, dass ein Wort vom Balkon, ein ehrliches Wort vom Balkon, niemand hätte hindern können, niemand, scheint heutzutage undenkbar?! Aber auch Heilige Väter scheinen an der Macht zu hängen, also schweigt man, spielt das Spiel, aber es ist nicht das Spiel Jesu. Benedikts Rücktritt mag erzwungen worden sein, was ich persönlich glaube, wenn auch auf eine subtile Weise erzwungen. Dass so etwas überhaupt möglich ist, hat übrigens auch Paul VI. mit seinen „Reformen“ möglich gemacht, der Ärmste. Und dieser Rücktritt, der jedem eine Nuss zu knacken aufgibt, zeigt, dass kein Papst einfach nur armes Medienopfer ist, wie Sie es behaupten.
      Nein, nein, die Päpste sind das, was sie uns darstellen, damit müssen Sie sich abfinden.
      Ein Katholik soll jedoch nicht Sentimentalitäten erliegen, sondern nüchtern hinschauen, die Augen aufmachen und die Wahrheit ertragen.

  29. Ist es denn möglich,dass diese Fotos echt sind?Kann,denn,jemand,aus dem Konsulat,solche Dokumente fotografieren und weitergeben?Oder,ist solcher Ausweiss notwendig,für die nächste Reise?Wenn schon,dort,der ursprünglicher Name eines Papstes,eines Oberhauptes des States Vatikan,sein müsste,warum ist der auf dem Foto dann,als Papst gekleidet(bzw.kostümiert)?Fals dieser Albtraum wahr ist,….der Gott stehe uns bei.

  30. Es drängt sich heute hin und wieder die ernste Frage auf: „Wo ist die streitende Kirche geblieben….?“ Papst Pius XII. hat bereits vor der möglichen Gefahr der „bequemen“, sich der Menschenmeinung anpassenden Kirche gewarnt:
    -
    -

    „Wollt ihr eine Kirche, die schweigt,
    wo sie sprechen müsste,
    eine Kirche, welche das Gottesgesetz abschwächt,
    es an den Geschmack des menschlichen Willens anpassen will,
    wenn sie verpflichtet ist, es mit lauter Stimme zu proklamieren,
    eine Kirche, welche sich entfernt vom unerschütterlichen Fundament,
    auf welches Christus sie begründet hat,
    um sie bequem dem unbeständigen Stand der Tagesmeinung anzupassen
    oder sie der gerade gültigen Meinung preiszugeben
    [….]
    Geliebte Söhne und Töchter!
    Geistliche Erben einer ungezählten Legion von Bekennern und Märtyrern!
    Ist dies eine Kirche, die ihr verehrt und liebt?
    Würdet ihr in einer solchen Kirche die Linien des Angesichtes eurer Mutter erkennen?
    Würdet ihr euch einen Nachfolger des ersten Petrus vorstellen können,
    der sich solchen Ansprüchen beugen würde?“
    -

  31. Bergoglio ist nachgewiesenermaßen Rotarier. Und eng befreundet mit der Loge Bnai Brit. Alles passt dazu. Auch der argentinische Reisepass. Die Freimaurer wollten immer schon den Kirchenstaat abschaffen und den Stellvertreter Christi zu ihrem Untertan machen. Das hat Bergoglio nun auch ziemlich offiziell vollzogen.
    Es wird wohl nicht mehr lange dauern bis die römische Kurie – gemäß den millionenschweren Richtlinien der Beratungskonzerne – so „schlank“ gemacht wird, dass die meisten Gebäude usw. quasi überflüssig werden. Das Geld vom Verkauf wird man für weitere „liturgische“ Fetzen Bergoglios, für Fahrtkarten der Obdachlosen, sowie die nächsten „Weltjugendtage“ (u. Ä.) zum Bejubeln Bergoglios gebrauchen. So kommt die „arme Kirche“ Bergoglios und der Freimaurer zustande…

      • Taten lügen nicht. Worte können täuschen. Wenn Taten und Worte einander widersprechen? Nicht im Einklang sind?

        Daran erkennt man Menschen, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen wollen.

        Auch gibt es eine Sprache der Freimaurer.

        Zapatero, Ex-Premier aus Spanien, war Freimaurer und sprach auch deren Sprache. Er versuchte alles Christliche in Spanien zu zerstören, wo er nur konnte. Bis zuletzt leugnete er das Offensichtliche, Freimaurer zu sein. Sein Vater oder Grossvater war in einer Loge und soll ermordet worden sein.

        Die Freimaurer liebten ihn, weltweit. Was aus Spanien wurde ist bekannt.

    • Die neuen „liturgischen Fetzen“ haben nicht weniger als 20.000 € gekostet, so wissen es vatikanische Kreise zu berichten und nur, damit `Bescheidenheit` signalisiert wird.
      Und es funktioniert bestens.
      Seltsames Theater.

  32. Glaubt jemand ernsthaft, dass der Bischof mit seinem prominenten weltlichen Beraterstab, solche juristischen, ja staatspolitische Fragen, alleine entscheidet?
    ALLES IST von langer Hand vorbereitet und wird bei passenden Gelegenheiten in die Tat umgesetzt.
    Das gilt für alle kirchenpolitischen Fragen, Fragen der Lehre und Verkündung ebenso wie für das Kirchenvermögen….
    Da die Politik im Gästehaus, also unbeobachtet davon mit wem man sich wann, in uns außerhalb trifft, ausgetüftelt wird kann man erkennen, wie konspirativ aber durchdacht das Ganze angelegt ist.

  33. Ich stimme den Kommentaren zu:
    Das Papsttum wird ignoriert und dann abgeschafft.
    Der Vatikanstaat wird ignoriert und dann abgeschafft.
    Von den Totengräbern der Kirche.

    • Das Papsttum könnte, wenn überhaupt, nur vom Stifter, und das ist Jesus Christus selber, abgeschafft werden. Herr Bergoglio hat dazu nicht die Vollmacht und der nächste Papst könnte, und wird hoffentlich, wieder total anders regieren, hoffentlich zum Wohl und nicht zum Unwohl der Kirche.
      Per Mariam ad Christum.

  34. Was ist ihm der neue Name wert, den er selbst erwählt hat? Was ist ihm sein Amt wert, das er freiwillig angenommen hat? Was bedeutet ihm der Titel Bischof von Rom, wenn er den Pass des Erzbischofs von Buenos Aires behalten will? Was bedeutet „katholisch“, „allumfassend“, wenn der Hirte aller, nur den Geruch argentinischer Rinder behalten will? Seine eigenen Worte klagen ihn an.

  35. Vielleicht will er den Sitz der Weltkirche in die (von …) desakralisierte Kathedrale von Buenos Aires legen. Na, ich weiß nicht…
    Oder, wenn er schon so konsequent sein will, dann sollte er bitte den Sitz des Petrus von Rom nach Antiochien verlagern, dann könnte man ihm glauben….

  36. Was soll das alles??? Schuhe, Stühle, Pässe, etc…. Langsam wirkt es überspannt!!!
    Mit echter, tiefgehender Bescheidenheit hat das alles doch gar nichts mehr zu tun!

  37. Nein, es kommt noch schlimmer: Dieser „Papst“ scheint sich in einer Show zu befinden: „Ich bin der Papst! Holt mich hier raus!“
    Er betreibt eine Karikatur des Papstamtes und beschädigt auf diese Weise das Papsttum irreparabel. Wenn ER sich am Vermögen der Kirche vergreift, so kann man das Diebstahl nennen. Er kann, solange er nicht FORMELL die Staatsbürgerschaft des Staates der Vatikanstadt angenommen hat, keine Verfügungsgewalt über die Landesbank des vatikan ausüben, eben den IOR! Es kommt noch schlimmer, er begeht Hochverrat auf höchster Stelle. Weiß er, daß er damit die Schweizer Garde zu einer illegalen Söldnertruppe macht? Weiß er, daß die Schweizer Garde dann nicht verpflichtet ist, für seine Sicherheit zu sorgen? Weiß er, daß damit alle diplomatischen Akte des Vatikan – einschließlich der Akkreditierung der neuen deutschen Botschafterin UNGÜLTIG sind? Damit macht er eben auch alle Vatikanischen Staatsbürger, die für den Dienst am Vatikan ihren Paß abgegeben haben, zu Staatenlosen! So langsam wird dieser Mann zu einer ÖFFENTLICHEN Gefahr!
    SETZT DIESEN PAPST AB!!! DEPONITE!!!

  38. So, so, der hl. Vater möchte also als Argentinier reisen. Er ist sich aber schon im Klaren darüber, daß der Vatican ein EIGENSTÄNDIGER STAAT ist und er SOUVERÄN DES VATIKANSTAATES. Und als Papst wird das sicher auch nicht ableugen oder irgendwie in Vergessenheit geraten lassen wollen? Nicht wahr? Oder verstehe ich das eventuell falsch?

  39. Nun,wenn dem Papst soviel daran gelegen ist,eine arme Kirche für arme Leute zu machen,dann kann er ja frisch ans Werk gehen und den Vatikan mitsamt dem Petersdom verkaufen.Es gibt gewiss superreiche Milliardäre die sowas kaufen würden.Schneppchenjäger gibt’s zuhauf.Das GELD vom ERLÖS KÜNNTE ER JA DANN DEN ARMEN schenken und in eine Laubhütte einziehen und mit alten Sandalenlatschen herumpredigen.Good Luck Papa Franziskus.

    • In wessen Hände sollte denn bitte das Petrusgrab und Stätte christlicher Märtyrer und Ruhestätte der früheren Päpste fallen? Wenn schon, dann bitte an die Piusbruderschaft, die dann auch den Papst stellen würde, da die offizielle Kirche offenbar zerfallen ist und die Bischöfe ordentlich, wenn auch ohne Zustimmung des Papstes, geweiht wurden.
      Per Mariam ad Christum.

      • Die Piusbruderschaft wird die Kirche aufrecht erhalten und das Notwendige tun. Berdoglio ist zu unserem Leidwesen Papst, wenn er auch dieses Amt willkürlich wahrnimmt, in seinem und nicht nach Seinem Sinn.

    • Die Kirche ist weder für die armen noch für die reichen Leute. Die Kirche steht den Gläubigen offen als Schöpfung eigener Art. Der Besitz an sich ist nirgenfds untersagt. Auch hierauf sei einmal hingewiesen.

  40. Und dann ist alles nur eine „Ente“ …
    Vatikanvertreter haben den Antrag von Papst Franziskus auf einen neuen argentinischen Reisepass am Dienstag als eine freundliche Geste und als Ausdruck der Verbundenheit mit seinem Heimatland bezeichnet. Seine Pastoralbesuche in Italien wie ins Ausland unternehme der Papst jedoch als Oberhaupt der katholischen Kirche und als Oberster Repräsentant des Heiligen Stuhls. Unter diesem Titel werde er demnächst auch seine Reisen nach Jordanien und Israel antreten.

    Franziskus habe bereits seit seiner Zeit als Kardinal einen Diplomatenpass des Heiligen Stuhls, bestätigte ein Vatikansprecher am Dienstag gegenüber Journalisten.

    • Ja und? Was ist nun eine Ente? Hat irgendeiner das bestritten, was Sie da zitieren?
      Es geht hier um die Aussage, F. wolle mit dem argentinischen Pass in der Welt herumreisen, die viele befremdet.
      Und dies ist ja in der Tat befremdlich…
      Bin ich der Monarch des Vatikanstaates, reise ich mit dem Pass dieses Staates. Oder nicht?
      Die Weltkirche ist außerdem eine … Weltkirche. Unser erstes Bürgerrecht haben wir in der Kirche, die übernational ist. Natürlich kommt jeder irgendwo her, aber das ist zweitrangig, war schon immer zweitrangig (Ausnahme war eine finstere Zeit in der jüngsten Geschichte). Papst Benedikt hat das im Flugzeug auf der Reise nach Deutschland sehr schön ausgedrückt. Sein damaliges Statement ist die wahre katholische Haltung. Natürlich sind wir irdisch geprägt von unserem Herkunftsland, das wir natürlich auch lieben und achten. Aber unsere erste Bindung gilt alleine dem übernationalen kommenden Reich Gottes und der sichtbaren Kirche, die aus allen Ländern Menschen als ihre Kinder gebiert.
      Wenn dann ein Pontifex meint, er müsse einen Rückfall in nationale Sentimentalitäten vorexerzieren, so ist das ein äußerst falsches Signal für die Welt: es wird verunklart, was es heißt, katholisch zu sein!

  41. Sehr geehrte Redaktion,
    wollen sie wirklich ein ernst zu nehmendes Forum für den Glauben sein! Wollen sie wirklich die Menschen ansprechen oder wollen sie nur für ein paar (wirklich eine sehr kleine Schar von Menschen!) Glaubenden eine Plattform sein, wo sie sich austoben können. Wobei man sich schon Fragen muss, was Jesus wirklich zu euch sagen würde. Glaubt ihr nicht, dass ihr euch von den Pharisäern von damals nicht viel unterscheidet.

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