Es geht los: Erstmals Kardinal wegen „Homophobie“ angeklagt – Papst-Freund Sebastián Aguilar soll vor Gericht

Homo-Aktivisten wollen neuernannten Kardinal Sebastián Aguilar ins Gefängnis bringen(Madrid) Es geht los. Erstmals in der Geschichte wird gegen einen Kardinal der Katholischen Kirche wegen „Homophobie“ ermittelt. Am 6. Februar erhob die Staatsanwaltschaft von Malaga Anklage gegen den von Papst Franziskus zum Kardinal ernannten emeritierten Erzbischof von Pamplona, Msgr. Fernando Sebastián Aguilar. Der 84jährige Claretinerpater und Freund des Papstes, der in zwei Wochen das Kardinalsbirett aus dessen Hand empfangen wird, wurde kurz nachdem Papst Franziskus im Januar seine Erhebung in den Kardinalsstand bekanntgegeben hatte, interviewt. Bei dieser Gelegenheit wurde er auch zum journalistischen Dauerbrenner „Homosexualität“ befragt. Der ernannte Kardinal sagte dabei, daß Homosexualität „durch eine angemessene Behandlung geheilt werden“ kann.

LGBT-Aktivisten wollen Kardinal im Gefängnis: Staatsanwaltschaft „gehorcht“ sofort

Kardinal Sebastián Aguilar, wegen seines Namens auch „der Adler“ genannt, als dessen „Schüler“ sich Papst Franziskus bezeichnet, stand nie im Ruf eines „Konservativen“. Doch das spielt keine Rolle: weder dieser Umstand noch seine vergangenen Verdienste oder sein Alter schützen ihn vor der Verfolgung durch die Homo-Lobby.

Die LGBT-AktivistInnen wollen den alten Kardinal im Gefängnis sehen. „Die Staatsanwaltschaft von Malaga ‚gehorchte‘ sofort den Forderungen der Homo-Lobby, darin unterstützt durch einen einstimmigen Beschluß des Gemeinderats von Malaga, bei dem auch die Christdemokraten des Partido Popular gegen den alten Erzbischof stimmten“, so der Religionssoziologe Massimo Introvigne. Gegen den Neo-Kardinal wird offiziell ermittelt. Ihm droht eine Gefängnisstrafe wegen Verletzung des spanischen Anti-Homophobie-Gesetzes.

Kardinal gab Diario Sur ein Interview

Was aber hat Erzbischof Sebastián so Schreckliches verbrochen? In einem Interview mit Diario Sur, der Tageszeitung von Malaga, wurde der neu ernannte Kardinal am 20. Januar aufgefordert, die Erklärungen von Papst Franziskus zur Homosexualität zu kommentieren. Konkret ging es um die umstrittene Aussage zu Homosexuellen: „Wer bin ich, um ihn zu verurteilen?“ Erzbischof Sebastián sagte:

„Der Papst akzentuiert die Gesten des Respekts und der Wertschätzung gegenüber allen Menschen, aber er verrät weder das überlieferte Lehramt der Kirche noch modifiziert er es. Eine Sache ist es, einem homosexuellen Menschen gegenüber Annahme und Zuneigung zu bekunden, eine andere ist es, moralisch die Ausübung der Homosexualität zu rechtfertigen.“

Und weiter: „Zu einem Menschen kann ich sagen, daß er ein Defizit hat, aber das bedeutet nicht, daß ich diese Person nicht schätze oder ihr helfe. Ich denke, das ist die Position des Papstes.“

„Homosexualität durch Therapie beheben und normalisieren“

Der Journalist fragte nach, ob der Erzbischof das Wort „Defizit“ aus „moralischer Sicht“ gebracht habe. Der Neo-Kardinal antwortete: „Ja. Viele regen sich darüber auf und tolerieren es nicht, aber bei allem Respekt sage ich, die Homosexualität ist eine defizitäre Form die eigene Sexualität zum Ausdruck zu bringen, denn diese ist von ihrer Struktur und ihrem Zweck her die der Fortpflanzung. Das die Homosexualität diesen Zweck nicht erfüllt, ist sie falsch. Das zu sagen, ist keineswegs eine Beleidigung. In unserem Körper haben wir viele Schwächen. Ich zum Beispiel habe Bluthochdruck: Soll ich mich aufregen, wenn Sie mir das sagen? Es handelt sich um ein Defizit, das ich durch eine eigene Therapie so gut wie möglich zu korrigieren versuche. Einen Homosexuellen auf ein Defizit aufmerksam zu machen, ist keine Beleidigung, es ist eine Hilfe, denn viele Fälle von Homosexualität können durch eine angemessene Behandlung behoben und normalisiert werden. Das ist keine Beleidigung, sondern Wertschätzung. Wenn eine Person einen Defekt hat, dann ist jener, der ihm das sagt, der wahre Freund.“

Anti-Homophobie-Gesetz: Erblast der Regierung Zapatero

Die Homo-Aktivisten sahen das natürlich anders und behaupteten umgehend zornig, der neue Kardinal habe Homosexualität als „eine Krankheit“ bezeichnet, ein Ausdruck, den spanische Gerichte aufgrund des Anti-Homophobie-Gesetzes bestrafen. Das Gesetz gegen „Homophobie“ gehört zur Erblast Spaniens, die von der sozialistischen Regierung Zapatero (2004-2011) hinterlassen wurde.

Der emeritierte Erzbischof von Pamplona mag alt sein, doch naiv ist er nicht. Er wog seine Worte genau ab und achtete sorgsam darauf, das Wort „Krankheit“ nicht zu verwenden. Wörtlich sprach der Kardinal auch nicht davon, daß ein Homosexueller „geheilt“, sondern davon, daß er „wiederhergestellt“ werden kann.

Seit wann sollen Andersdenkende ins Gefängnis?

Darauf macht auch eine Aussendung der Erzdiözese Malaga aufmerksam, die zurecht auf den Katechismus der Katholischen Kirche verweist. „Sie hätte vielleicht noch hinzufügen können, warum jemand, der eine andere Meinung zum schwierigen Thema des Ursprungs von Homosexualität vertritt, ins Gefängnis gehen sollte, selbst dann nicht, wenn ihm dabei das Wort „Heilung“ entschlüpfen sollte, das im übrigen eine Vielzahl von Bedeutungen hat“, so Introvigne.

Wie dem auch sei, das Klima ist rauh geworden und die Meinungspolizei scheint allgegenwärtig. So nützte dem Kardinal auch die vorsichtige Wortwahl nichts. Im Spanien regiert nicht mehr der Kirchenfeind Zapatero. Es regieren die Christdemokraten des Partido Popular. Wer aber dachte, daß zumindest dort, wo Katholiken regieren, „die Homophobie-Gesetze gegen Bischöfe und Kardinäle ohnehin nie angewandt werden“, weshalb man den Linken ruhig ihre ideologischen Spielwiesen lassen könne, wenn sie schon eine solche Freude damit haben, der wurde nun von der Staatsanwaltschaft Malaga endgültig widerlegt. Zum ersten Mal wurde gegen einen Kardinal der Kirche Anklage erhoben, weil er gesagt hat, was die Kirche zum Thema Homosexualität immer gelehrt hat und was Teil der Glaubenswahrheit ist, die sie nicht ändern kann.

Christlicher Widerstand sollte sich organisieren, bevor Meinungsdiktatur errichtet ist

Vielleicht sollten die bequemen Christen, die meinen, es käme schon nicht so schlimm, in den Ländern, in denen es noch kein Homophobie-Gesetz gibt, aufwachen und mit dem Widerstand beginnen, ehe auch sie jedes Wort abwägen müssen, und wegen eines katholischen Meinungsdeliktes vor Gericht stehen.

Text: NBQ/Giuseppe Nardi
Bild: Nuova Bussola Quotidiana

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53 Comments

  1. Vielleicht meinte er die Heilung der Seele. Da wäre er fein raus und unschuldig im Sinne des Gesetzes.

    • Feinsinnig gedacht. Das ist doch eine Denkschule.
      Für einen Strafverteidiger wäre das kein schlechter Einfall.
      Es geht hier doch in erster Linie um die Meinungsfreiheit, diese darf doch nicht mehr und mehr eingeschränkt werden. Um katholische Ansichten geht es doch hier nicht in erster Linie.

    • Das ist doch die Frucht des 2. Vatikanums mit seiner Hochpreisung von Diesem und Jenem, ich will ganz bestimmt nicht verallgemeinern. Auch der Dialogismus ist gescheitert. Die Anpasserei an weltliche bedenkliche Entwicklungen führt auch in die falsche Richtung.

  2. Man könnte mutlos werden – das ist alles so absurd! Gibt es einen Planeten auf den man auswandern kann? Ich habe einfach genug, es geht nur noch bergab!

    • Es ist echt grausig aber ich sage Dir eines wir dürfen nicht mutlos werden ,wir müssen den engen Weg weitergehen, und es wird noch viel dicker kommen!
      Mache es so wie der Heilige Johannes Bosco:Gutes tun,fröhlich sein , und die Spatzen pfeifen lassen!Wünsche Ihnen Gottes reichen Segen,und Kopf hoch.

    • Vitus, ja es ist grausig, Sie empfinden das ganz richtig. Wir leben in den letzten Tagen vor der Wiederkunft des Herrn, in denen der Böse und die Bösen sich bis zum Exzess austoben – und der Herr sagt uns, wenn ihr das alles seht, dann erhebt euer Haupt, denn eure Befreiung ist nahe, dann wird Er selbst wiederkommen für Sein Reich der Wahrheit und der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens.

    • Vitus: Jetzt erst recht. Christus ist in uns. In unseren Seelen, unseren Herzen, unserem Geist. Damit sind wir unbeugsam, stark und voller Kraft. Mir geht es so. Diese Kraft Christi in mir: Jetzt erst recht Verfechter Christi bleiben!
      Wir verlassen IHN nicht!

  3. Abtreibungen, m.a.W. Kindstötungen – selbst illegale – darf es in Spanien geben, das Recht auf freie Meinungsäußerung gilt nicht für Menschen, die ihr Leben der Seelsorge gewidmet haben.

    Das Böse scheint gegenwärtig die staatlichen Institutionen im Sturm zu erobern.

    Herzliche Grüße
    Matthäus 5

  4. Der Papst muss endlich Farbe bekennen!

    Gibt es in Spanien kein Verfassungsgericht? Man muss vors Verfassungsgericht gehen damit das Gesetz als verfassungswidrig erklärt wird. Das Gesetz verstößt eindeutig gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung.

    In Deutschland hat Adelgunde Mertensacker von der Partei Christliche Mitte eine Anzeige der Homo-Lobby wegen der Aussage „Homosexualität ist eine heilbare Krankheit“ bekommen. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat die Anzeige sofort eingestellt, da es sich um freie Meinungsäußerung handelt. In Deutschland sind die Zustände anders!

    Das spanische Gesetz wäre nach dem deutschen Grundgesetz klar verfassungswidrig.

    Bleibt nur zu hoffen, dass das die neue Regierung in Spanien zurück nimmt.

    Außerdem gibt es Therapeuten, die so denken und handeln. Neben der Meinungsfreiheit gibt es die Wissenschaftsfreiheit, die vom Grundgesetz geschützt ist.

    • Die Verfassung war schon immer dem Spielball der Missinterpretationen der jeweiligen Verfassungsrichter ausgesetzt. Hier ist alles dehnbar.

      • Trotzdem sind Klagen wichtig! Sie zeigen die Rechtsverhältnisse auf und machen Diffuses konkret und greifbar.

        Und Sie sind extrem medienwirksam. Zudem seriös und sachlich.

    • Bergoglio wird keine seiner „Perlen“ verschwenden, um in Spanien klare Worte zu finden. Statt dessen erzählt er lieber Unverständliches in seinen Bergogliaten.

    • Wie kann ein Land Mitglied der EU sein, welches die Meinungsfreiheit in diesem Ausmaß beschneidet?

  5. Es gibt kaum noch eine Staat oder ein Unternehmen, das nicht vor der Homo-Lobby in die Knie geht. Aktuelles Beispiel: google. Dort wird in Regenbogenfaben für Olympia geworben, weil Russland den Mut hatte, Homopropaganda unter Strafe zu stellen.

  6. Letztlich muss dieser Pater für das geradestehen, worüber der Papst geschwiegen hat – die Wahrheit auszusprechen.
    Nun wäre es an der Zeit, wenn der Papst selbst zu diesem Thema endlich Stellung nimmt.

    • Kristina hat er doch schon lange, http://www.katholisches.info/2013/07/19/der-pralat-der-homo-lobby-von-papst-geforderter-hausherr-entpuppt-sich-als-homosexueller/ in diesen Sinne wurde er ja auch von einen amerikanischen Schwulen und Lesbenmagazin zum „Mann des Jahres“ gewählt, http://www.katholisches.info/2013/12/17/homo-zeitschrift-kuert-papst-franziskus-zum-mann-des-jahres-erzbischof-spricht-von-provokation/

      Daher ist eher zu erwarten das Franziskus, Msgr. Fernando Sebastián nicht beistehen wird und diesen einfach fallen lassen wird. Natürlich werden einige Worthülsen vom Vatikan zu hören sein, aber es werden sicher keine Taten erfolgen. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

      Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

    • Das ist ein richtiger und wichtiger Gedanke. Der Papst ist der Hirte, der die Herde der Bischöfe vor den Wölfen schützen muss!

      • Vorschlag: Auch wenn ihr das für naiv abstempelt – Schreibt ihm doch, äußert ihm alles. Ebenso euren Bischöfen. Das kann Wunder wirken, sie sind eure Hirten, Zeit also sie als solche ernst zu nehmen und ihren Schutz anzufordern.

      • Und wir müssen mit unserem GANZEN Leben Stellung beziehen. Wir müssen konsequent sein und nur das fordern, was wir selbst bereit sind auf uns zu nehmen. Geben wir ein Beispiel. Sowohl was voreheliche Enthaltsamkeit, Respekt vor dem Leben, eine konsequent wahrheitsliebende Gesinnung betrifft, als auch unsere Äußerungen, wo wir sie auch immer tätigen. Wir dürfen kein Licht scheuen, keine Angriffe mehr fürchten als der Liebe Gottes gewiss und treu zu sein.

      • Muss in Kürze einen 4. dicken Ordner anlegen, damit ich meine Schreiben an die kirchliche Obrigkeit ablegen kann, und was hat dies bisher alles gebracht? Nichts! Es hat sich nichts geändert, im Gegenteil, es wird immer schlimmer und es geht nicht nur mir so, schon viele meiner Bekannten haben es aufgegeben, nach dem gültigen Kirchenrecht Missstände zu melden. Aber ich darf nicht jammern, ich habe durch die Gnade Gottes unseres Herrn zu der FSSPX gefunden und muss daher nicht mehr ständig Briefe schreiben.

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

      • Das sollte er tun. Fragt sich nur, wie verwahrlost die Bischöfe schon sind. Etliche gehören ihres Amtes entfernt. Ich weiß schon, das gibt Probleme. Dieser Papst ist nicht gekommen, um Probleme zu lösen, denken Sie selbst den Satz fertig…

  7. Wenn Homosexualität eine Krankheit ist, dann kann es kein Grund sein, jemanden von den Sakramenten auszuschließen. Wenn es keine Krankheit ist, sondern freiwilliges Handeln, dann ist es auch eine Sünde.

    • Vorsicht und unterscheiden: Handlung und Ausrichtung ist nicht dasselbe.
      Niemand wird wegen seiner homos. Neigung v. den Sakramenten ausgeschlossen, aber wegen einer sündigen Haltung zu homosexuellen Praktiken und den homos. Praktiken.
      Das ist alles so vorhersehbar gewesen. Viel zu lange haben wir uns von einer Minderheit herummanövrieren lassen, sind vor ihr hergekrochen und haben unter Peitsche der pol. correctness duckmäuserisch unsere Münder gehalten.
      Die Kirche selbst hat mehr Angst vor Journalisten als vor dem Herrn bewiesen und nun befinden wir uns in der Zeit, in welcher wir die Früchte der Anschmiegung an den Zeitgeist kosten dürfen. Die Verfolgung hat erst angefangen, das hier ist erst das Vorspiel.
      Wir sind kurz davor, dass es nicht mehr ausreichen wird jeden unkorrekten Menschen ins Gefängnis zu schicken.
      In Zukunft werden alle lebensunwerten unangnehmen Zeitgenossen, die sich doch tatsächlich nicht in die Genderpolitsche Korrektheit brav einfügen, einfach wegeuthanasiert werden und das per EUBestimmung.

      • Eher werden zuerst die GULAGs im Westen entstehen, diese sind von diesen elitären Diktatoren mit Sicherheit bereits angedacht worden. Nichts leichter als die Menschen wegen Meinungsdelikten zu belangen und wegzusperren.
        Warum verhalten sich diese dekadenten westlichen Machthaber denn so feindlich gegen Russland? P. Putin gefällt es sicherlich in Angelegenheiten der LGBT…eine Gegenposition gegen den Westen einzunehmen. Vielleicht gewährt er bald den Verfolgten Asyl in Rußland.

    • Scharfsinnig gedacht. Chapeau ! Die Kirche schließt eigentlich niemanden von den Sakramenten aus, sie trifft nur Feststellungen über glaubensmäßige Sachverhalte. In der Praxis kann sich so und so beim Hostien-Verteiler die kommunion abholen, wenn er es will.

  8. Wie lange soll sich die große Mehrheit der Bevölkerung noch diese Meinungsdiktatur gefallen lassen? Wenn sich Juristen auf diese Minderheit ständig einlassen, so kann man den Schluss ziehen, sie haben sonst keine lukrativen Aufträge. Der normale Verstand sagt jedem, er wäre ohne Mann und Frau nicht auf der Welt. Bitte nicht als Antwort das Reagenzglas hervorholen. Diese Minderheit muss sich ständig rechtfertigen und leider geben viele Medien ihnen genug Spielraum. Ich appelliere an die Vernunft der Minderheit sich mal für einige Zeit von ihrem schrillen Geschrei abzulassen und zu überlegen ob 95 % der Menschen sich irren können.

    • Wenn ich an so manche Wortmeldung vom deutschsprachigen Episkopat und Klerus denke, (Schönborn, Woelki, Lehmann, Zulehner, Schüller, usw. usw) so frage ich mich ja doch, hat nun die Mehrheit der Bevölkerung diese vom Pfad der zu Gott den Herrn führt abirren lassen, oder waren es diese Wölfe im Schafspelz die die Masse der Bevölkerung abirren lies???

      Und es ist nur dem Führungs- Leitungs- Gehorsamsversagen des Vatikans und hier besonders die seit dem VK II bestehende zu verdanken, das immer mehr Seelen Gott den Herrn für immer verloren gehen.

      Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

    • Das Problem ist: Das Reagenzglas ist der Plan. Es geht um die Erschaffung eines Supermenschen, um die „Untermauerung“ des Selbsterschaffens, es geht um den Anspruch selbst Gott zu sein. (Klingel…Welche Leuchte wollte das noch als erster? Wessen System ist das dann?)
      Ich erschaffe mich und meine Sexualität. Am besten sind Fortpflanzung und über den Körper hinausgehende Liebe etwas völlig getrenntes vom sexuellen Akt, da unnötige „Zwangs“-Pakete. Da empfiehlt sich die Homosexualität gerade zu als die richtige Form der „Liebe“.
      Im Reagenzglas können dann die neuen Arier gezüchtet werden.
      Schöne neue Welt.

  9. Den Widerstand zu organisieren, ist eine gute Sache. Wird allerdings schwierig werden, besonders in Deutschland. Ich denke, ich werde jetzt täglich den Exorzismus von Papst Leo XIII beten, zumindest so lange, bis sich Widerstand organisieren lässt.

    Exorzismus von Papst Leo XIII. lateinisch und deutsch
    http://www.etika.com/aram/l11×13.htm

    • Gute Idee. Widerstand. Das fängt mit dem öffentlichen Erscheinen in Kundgebungen und Straßenzügen, auch wenn man mit dem Bus ne lange Strecke nehmen muss, an.
      Gesicht zeigen. Kameras mitnehmen, Videos schneiden. Man wird uns erst sehen, wenn Berlin für eine Kundgebung zu klein geworden ist.

    • Es gibt doch schon gute Ansätze, wenn man auch sagen muss, dass man in Frankreich weiter ist. Wir sind gefordert. Sobald ich die Hände falte, sagt mir das Gott.

  10. Kardinal Aguilar hat sich sehr intelligent formuliert, alle Achtung. Die Reaktion der Schwulen-Lobby darauf ist wie immer unsachlich und beschämend.

    Wenn jemand in Österreich oder im deutschen Raum eine Petition gegen dieses Meinungsdiktat macht, bin ich selbstverständlich dabei.
    Die EU versucht auf Krampf die Ehe zwischen Mann und Frau zu zerstören und wird dabei immer dreister und frecher in Ihrer Vorgangsweise.

    • nicht nur Petitionen, sichtbare Straßenzüge, Formationen, Installationen, Kunstaktionen…!

      • Exakt. Gerade viele Frauen geben uns ein leuchtendes Beispiel ohne Amt und weihe. Das muss auch einmal gesagt werden.

      • Jeder soll nach den eigenen persönlichen, finanziellen, örtlichen Gegebenheiten tun was er kann und was möglich scheint.
        Das dürfte in einem österreichischen Dorf anders sein als in einer deutschen Stadt beispielsweise.

    • Hier müssen Juristen ans Werk. Fachanwälte für Staatsrecht und Verwaltungsrecht.

      z.B. der Bildungsplan: Es ist nicht zulässig einen derartigen Eingriff in die Grundrechte _ Elternrecht Art. 6 GG – per Verwaltungsvorschrift zu regeln. Der Bildungsplan ist eine Verwaltungsvorschrift und kein Gesetz.

      Derartige Eingriffe in die Grundrechte müssen per Gesetz geregelt werden – das Bundesverwaltunsgericht hat bei ähnlichen Fällen der artiges Verwaltungshandeln immer für verfassungswidrig erklärt. Beispiel: Das Verteidigungsministerium hat versucht die Einberufsungspraxis in großen Teilen per Verwaltungsvorschrift zu regeln. Da es sich auch hier um einen Eingriff in die Grundrechte handelte, wurde das vom Bundesverfassungsgericht für grundgesetzwidrig erklärt – nur im Nachhinein, der Gesetzgeber ist dem Urteil dann doch mit einem Gesetz zuvor gekommen. Nur ca. 1 1/2 wurde grundgesetzwidrig einberufen.

      Das gleiche ist es mit dem Bildungsplan. Für einen derartigen Eingriff in die Grundrechte muss ein Gesetz verabschiedet werden.

      Juristen müssen dagegen Verfassungsklage erheben, einfach wenn schon, dann ein Gesetz notwendig ist. Das kann nicht per Verwaltungsvorschrift geregelt werden. Und das ist tatsächlich so!

      Medienwirksamkeit hätte eine solche Klage allemal, egal wie es ausgeht, die Leute würden aufgerüttelt werden, was der Staat hier eigentlich macht. Wie tief er ohne ein von der Legislative beschlossenes Gesetz in die Grundrechte eingreift.

      Die Initiativen brauchen Juristen. Die AfD hat sich doch klar positioniert. Die muss doch Juristen haben, die da klagen.

  11. Die Herren müssen sich auf das Grundrecht, auf das Menschenrecht der Religionsfreiheit berufen, ja es ist überfällig, ich dachte mir kürzlich, was für ein erbärmlicher Haufen ist doch die deutsche Bischofskonferenz, keiner wurde noch wegen Homophobie angeklagt. Kompliment an den spanischen Kardinal!

  12. Ich betrachte die Homo-Lobbyisten (und auch die Feministen und Multikulturalisten) als losgelassene Kettenhunde einer finanzstarken Macht, die die Familie, die RKK und die Nationen zerstören will, um leicht manipulierbare Brot- und Spiele-Individuen zu schaffen: den Neuen Menschen.

    Angehende Politiker (ebenso Medienschaffende, Wissenschaftler etc.) werden von dieser superreichen Globalistenmafia geködert, in eigenen Denkschulen und Netzwerken auf Vordermann gebracht und als Politdarsteller in UNO, EU und den staatlichen Strukturen eingesetzt.

    Ein anschauliches Beispiel ist Karl-Theodor zu Guttenberg:
    http://www.zeitgeist-online.de/exklusivonline/dossiers-und-analysen/230-das-guttenberg-dossier-teil-1.html

    • Den Hinweis auf den ehemaligen Verteidigungsminister verstehe ich nun nicht in diesem Zusammenhang. Gehört er doch gerade zu den Wenigen, die es nicht nötig haben, geködert zu werden, da es der Familie an Reichtum nicht erbricht. Ihn hat man hier vergrault, was ich sehr bedauere. Vergessene Fußnoten sind in diesen zeiten Unschönheiten sekundärer Art.

  13. Und wo sind unsere oekumenischen Mitbrüder? Wo ist jetzt die Solidarität der Orthodoxen,Evangelischen und wo der Juden,ect? Keine ?

  14. Dem Glaubens- und Kirchenfeind Rousseau zur Zeit der blutrünstigen franz. Revolution folgen heute die „ganz humanen“ Glaubens und Kirchenfeinde. Rousseau’s Vorgabe:
    -
    „Wer auch immer wagt zu behaupten, außerhalb der Kirche kein Heil, der muss aus
    dem Staat ausgeschlossen werden.”
    -

    Es ist offensichtlich , dass obiges Vorgehen heute auf „human“ hinterhältige Art und Weise versucht wird zu erreichen. Das Ziel ist eindeutig; die Verkündigung der unfehlbaren Lehre der Kirche insgesamt „mundtot“ zu machen.
    Freilich darf den Wahrheitsbekenner derartige geistig Umnachtung einerlei sein; sie müssen sich vielmehr an der Aufforderung von Papst Leo XIII. orientieren:
    -

    „Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber Verbrechen!“

  15. Die Homo-Lobby fordert die Kirche heraus endlich ganz klar Farbe zu bekennen.

    Und das ist gut so. Ich möchte auch, dass die Kirche endlich ganz klar zur Homosexualität Farbe bekennt! Sie ist so sehr in die Ecke getrieben worden, dass sie sich nicht mehr länger davor drücken kann. Wir wollen endlich, endlich klare Worte oder die Kirche schafft sich selbst ab.

    Jetzt ist Schluss mit nur lieb sein und schweigen. Desto mehr das die Kirche macht, desto mehr sucht die Homo-Lobby die Konfrontation. Und das ist gut so. Wir können froh drum sein! Das Schweigen muss endlich ein Ende haben.

  16. @MarleneCorveritatis
    es ist nicht böse gemeint. Aber alle Ihre Vorschläge lösen sich wie viele andere in Luft auf. Trotzdem hatten sicher viele Mitglieder, so auch ich schon die gleichen (Kämpfer-) Gedanken, doch es geschieht außer persönlichem Gebet nichts.
    Es ist nur ein momentanes „aufheulen“, bis wir die nächste Schreckensmeldung lesen.

    Ansonsten sind m.E. momentan die Petitionen bei https://www.openpetition.de/ angesagt.
    Auch wenn man tausende Unterschriften an die Bischofskonferenz senden würde, mit dem Wunsch, in Zukunft regelmäßig öffentlich zur katholischen Lehre, wie z.B. Homosexualität, Abtreibung, Keuschheit usw. Stellung zu nehmen, ist der Ausgang dennoch ungewiss.

    Vielleicht lässt sich jemand finden, der solch eine Petition in Gang bringt.

  17. Jeder Demokrat muss sich gegen derartige Gesetze wehren. Das sind Methoden des totalitären Staates. Nicht erst als Katholiken, sondern als Staatsbürger sind wir zum Protest aufgerufen. Die Intoleranz dieser Gruppen ist unerträglich.

    • Das IST Demokratie. Der Wille des Volkes (demos), sich so etwas nicht anhören zu müssen, wird mit Gewalt (kratie) durchgesetzt. Da schreckt man in seinem „rechtsstaatlichen Amoklauf“ auch nicht davor zurück, einen 84-jährigen vor ein Gericht zu zerren und auch noch vor eines am anderen Ende des Landes. Kenne ich nur zu gut. Immerhin bekommt er eine Gerichtsverhandlung und wird nicht einfach gelyncht. Dieses Deckmäntelchen ist den Machthabern schon wichtig. Nun, verhandelt und verurteilt wird allerdings nicht vor einem neutralen und unabhängigem Gericht, sondern vor einem staatlichen des Volkes. Die demokratische Ideologie ist doch das Übel. Machen sich Demokraten den Staat zu eigen, so wird er eben allmählich totalitär.

  18. Ob der Lunaceck – Bericht nicht gerade darauf hinaus läuft, dass Menschen ins Gefängnis gebracht werden können, deren Meinung nicht geduldet wird.

    Therapieren ist wohl das falsche Wort. Da Homosexualität freilich eine Sünde ist, sonst hätte man die Homosexuellen nicht mit dem Tode bestraft, müßten diese schon bekehrt werden und nicht therapiert. Wie sollten sie therapiert werden von Psychiatern, die mit Gott nichts am Hut haben?
    Kann ein Blinder einen Blinden führen oder fallen dann beide in eine Grube?
    Nein, es wäre Aufgabe der Kirche, die Sünder zu bekehren. Wessen sonst?

  19. Prof. Dr. Janine Chasseguet-Smirgel (1928 – 2006) hat sich in ihrem Werk
    „Die Anatomie der menschlichen Perversion“ mit den
    Krankheitsbildern der Perversionen beschäftigt. Sie analysiert auch die
    Versuche, der Gesellschaft perverse Sichtweisen aufzudrängen, was
    sie als „perverse Propaganda“ bezeichnet. Perversion beinhaltet immer
    die Verleugnung der Realität, vor allem im Hinblick auf die Unterschiedlich-
    keit der Geschlechter, der Generationenschranken und der Eltern
    als liebendes Paar. Diese Realität wird nicht nur verleugnet, sondern
    auch gehasst. Sie soll zerstört werden, um ein „perverses Universum“
    zu erreichten. Diese Kombination von Hybris, Abschaffung aller
    Unterschiede und die Regression von der Genitalität auf die Analität
    verdeutlicht sie am Leben und Werk des Marquis de Sade:

    „Man kann nur erstaunt darüber sein, dass nicht nur das Werk de
    Sades so eng mit der Französischen Revolution verbunden war,
    sondern auch, dass es ein Gemeinplatz geworden ist, das
    Aufkommen des Nazismus mit den Transvestitenkabaretts in
    Verbindung zu bringen, deren Zahl sich damals in Deutschland
    vervielfachte.“ (Seite 267)

    „Es sieht so aus, als ginge den großen sozialen Umwälzungen ein
    Aufbrechen der Perversionen voraus oder begleite sie; diese Perversionen
    bezeichnen den Umsturz des Gesetzes und die Zerstörung der Realität“
    (Seite 267).

  20. Also ich sehe das ganze so: Hoffentlich geht es nicht nur in Spanien los, denn es wird höchste Zeit das sich die Menschen für oder gegen Gott den Herrn, seinen Heiligen Willen, der Glaubenslehre seiner Kirche entscheiden müssen, und das betrifft alle, und wir alle werden erkennen wer auf welcher Seite steht. Und es wird interessant sein zu Erfahren, wird nun Franziskus auf die Seite Gottes unseres Herrn stellen, indem er seinen Freund und Kardinal helfen wird, oder wird er sich auf die Seite des Widersacher Gottes unseres Herrn stellen und seinen Freund und Kardinal einfach fallen lassen????

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

  21. Es sollte sich ein breit angelegter Widerstand gegen die angestrebte Todes- und Wahnsinnskultur bilden. Homosexuelle wie jede MINDERHEIT genießen genügend Schutz durch die staatliche Gemeinschaft. Die Wirklichkeit des homosexuellen Alltags und seiner Gegenbenheiten bedingt notwendige Schutzmaßnahmen für Kinder, was jedoch keine Diskriminierung gegenüber Homosexuellen darstellt. Dass es nachweislich Hilfemöglichkeiten für Homosexuelle gibt, die von ihrer Neigung loskommen wollen, steht außer Frage, genauso wie, dass Homosexualität nicht vererbt werden kann. Wer anderes behauptet, redet wissenschaftlichen Unsinn und will der Mehrheit der Menschheit eine völlig abwegige Gesinnung aufzwingen. Leider gehören UNO, EU und inzwischen unsere völlig nach links abgedriftete Parteienlandschaft sowie unsere derzeitigen Regierungen, die offenbar in dieses System zwangsweise eingegliedert sind, zum großen Teil dazu, die, wie die EU und UNO hinter verschlossenen Türen verdeckt vorm Volk nicht nur derartige Pläne zur Schaffung einer neuen Weltordnung, die nur wenigen nützen soll, den meisten aber schaden wird. Hiermit werden die Interessen einer minimalen Gruppe der Reichsten erfüllt, die das absolute Gros des Vermögens der gesamten Welt in der Hand haben, und die bei den kommenden notwendigen Einschränken für die Menschheit diese weder selbst mitmachen, aber auch gewalttätige Ausschreitungen gegen sich selbst der Weltbevölkerung befürchten (müssen!). Deshalb streben diese mit ihrer Macht die Reduzierung der Weltbevölkerung auch mit Abtreibungen und unproduktiven Sexualpraktiken an. Deshalb ist das Thema nicht nur interessant für Christen, sondern für alle Menschen. – Für Christen ist praktizierte Homosexualität keine Krankeit, sondern bewusste Sünde und gehört deshalb nicht in die Kirche, weil Gott zwar den Sünder liebt, aber die Sünde hasst. Wer Homosexualität wie normale Heterosexualität zur gottgewollten von der Kirche gesegneten Sexualtität erklärt, stellt sich gegen Gott, der dessen Entscheidung zwar akzeptiert wie alle unsere Entscheidungen, sie aber als bewusste Trennung dieser Person von ihm und seinem Reich versteht.

    Wer Menschen, die Homosexualität ablehnen, damit eine Diskrimierung der homosexuellen Menschen unterstellt, ja sie gesetzlich verfolgen und mit hohen Strafen belegen will, oder schon Grundschulkinder mit dieser und anderen abgespalteten sexuellen Neigungen von Minderheiten wie Sex mit Tieren, Transsexualität o.a. in Kontakt bringen will, verstößt damit gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung unseres Landes und Vorschriften des StGB. Kinder brauchen während dieser wichtigen Entwicklungsphase einen geschützten Raum, in dem ihnen individuell gemäß ihrer jeweils individuellen Reife begegnet und sie gefördert und geführt werden können, der ihnen nur vom Elternhaus geboten werden kann.

  22. Hier wär der Papst gefordert über die Bücher zu gehen und das Chaos beim Namen nennen,und dann müsste er den ganzen Irrsinn des Letzten Konzils hinterfragen und verurteilem Aber das wird er auf keinen Fall tun. Dafür redet er zu viel und ausladend.Hinter das Konzil will er ja nicht,das ist bei ihm ausgeschlossen und abgemachte Sache.Er wird dafür die „Fenster“ in der KIRCHE noch viel weiter aufstossen,damit noch mehr moderne Welt hineinströmt.Desshalb verwendet er-um seine Absichten zu tarnen-einige Zückerchen des Katholizismus,wie die Erwähnung des Teufels oder auch einige traditionelle Formulierungen – um den noch verbliebenen Rest der Traditionsverbundenen zu beruhigen.Ein wahrer Täuscher.Es würde mich nicht wundern,wenn Bergoglio eines Tages Häretiker wie H.Küng und Konsorten rehabilitiert.Von diesem Pontifikat ist keinerlei Besserung zu erwarten.Bergoglio wird die Kirche in die Spaltung führen,wenn nicht bald ein Wunder geschieht.

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