UN-Kinderrechtskomitee: Wie sich die Kirche „ändern“ sollte – Abtreibung, Homo-Ehe, Gender-Ideologie

Kurienerzbischof Tomasi, ständiger Beobachter bei der UNO in Genf: "erstaunt" über "ideologisch motivierte Haltung"(Genf) Als „überraschend“ bezeichnete der Vatikan-Vertreter die Anschuldigungen des UN-Kinderrechtskomitees (UNCRC) gegen die Katholische Kirche. Die Schlußfolgerungen scheinen „bereits im voraus festzustehen“ und „ideologisch“ motiviert zu sein. Die Maßnahmen, die vom Heiligen Stuhl gegen den sexuellen Mißbrauch von Kindern unternommen wurden, „sind Fakten, offensichtliche Fakten, die nicht unterschlagen werden können“, so Erzbischof Silvano Maria Tomasi, der ständige Beobachter des Vatikans bei den UN-Einrichtungen in Genf gegenüber Radio Vatikan.

Gestern legte das UN-Kinderrechtskomitee Anmerkungen vor, die den Vatikan „überraschten“. Das Komitee, bestehend aus 18 „unabhängigen Experten“ behauptet, der Heilige Stuhl würde weiterhin die Kinderrechtskonvention verletzen. Die Medien stilisierten daraus erwartungsgemäß umgehend „neue harte Anklagen gegen die Kirche“.

Kirche hat „Hausaufgaben“ gemacht – „Hier geht es aber um Ideologie“

Dabei hat die Kirche ihre „Hausaufgaben“ besser gemacht als alle anderen Staaten, wie es um Umfeld von Kurienerzbischof Silvano Maria Tomasi heißt. Der Vatikan hat die Maßnahmen zum Schutz der Kinder in den vergangenen Jahren konsequent umgesetzt. Was nicht umgesetzt wurde, sind inakzeptable ideologische Vorgaben, die man versucht, in die „Kinderrechte“ einzuschmuggeln.

Der Vatikandiplomat selbst gab sich offiziell zurückhaltender: „Der Heilige Stuhl nimmt die Schlußfolgerungen des Berichts zur Kenntnis und wird sie aus Respekt vor der internationalen Konvention einer genauen Überprüfung unterziehen“. Die Kirche „bedauere jedoch, sehen zu müssen, daß das Komitee mit einigen Anmerkungen den Versuch unternimmt, sich in die Lehre der Katholischen Kirche über die menschliche Person und die Ausübung der Religionsfreiheit einzumischen“, so der Erzbischof.

UNO-Kinderrechtskomitee verlangt Tötung ungeborener Kinder durch Abtreibung„Sehr unkorrekte Bemerkungen“ des UN-Komitees

Die Anmerkung bezieht sich auf „Empfehlungen“ des Komitees, daß die Katholische Kirche ihre Haltung zur Abtreibung ändern sollte. Der Erzbischof spricht von „sehr unkorrekten Bemerkungen“. Man könne den Eindruck gewinnen, daß der Bericht nicht das Ergebnis der Begegnung zwischen dem Komitee und dem Heiligen Stuhl vom 16. Januar 2014 ist, sondern eine „ideologisch vorgefaßte Meinung“. Der Heilige Stuhl lieferte damals auf alle Fragen exakte Antworten, wie im Vorwort des Komitee-Berichts sogar anmerkend hervorgehoben wird. Doch in den Schlußfolgerungen und Empfehlungen wurde dem in keiner Weise Rechnung getragen.

Mit anderen Worten: das UNO-Komitee vertritt den Standpunkt der Abtreibung-Lobby. Obwohl es eigentlich um den Schutz von Kindern vor sexuellem Mißbrauch geht, versucht das Komitee die Kirche mit dem Pädophilieskandal von Klerikern unter Druck zu setzen, die Tötung ungeborener Kinder zu akzeptieren.

Das offizielle Komitee der Vereinten Nationen zum Schutz der Kinder, verlangt deren Tötung. Der Wunsch der Frau auf Abtreibung ist in der ideologischen Perspektive des Komitees ein „höheres Gut“ als das Leben eines Kindes. Mit einer solchen Einstellung die Kirche wegen „Fehlverhaltens“ einiger Kleriker unter Anklage zu stellen, ist ein gewagtes Unterfangen.

Homo-Lobby im Hintergrund aktiv

„Dieses Komitee hat den Vereinten Nationen keinen guten Dienst erwiesen, indem es vom Heiligen Stuhl eine Änderung seiner nicht verhandelbaren Lehre fordert. Wahrscheinlich haben Nichtregierungsorganisationen, die Interessen in Sachen Homosexualität, Homo-Ehe und andere solche Themen vertreten, ihre Positionen geltend gemacht und damit eine gewisse ideologische Linie verstärkt.“

Das Komitee verlangt von der Kirche „Schulsexualerziehung, Homosexualität, Gender-Ideologie, Verhütungsmittel und Abtreibung“ (reproduktive Gesundheit) zu akzeptieren. Gleichzeitig wird die Kirche dargestellt, als würde und könnte sie jemanden verfolgen, diskriminieren oder sogar „bestrafen“, was an der Realität völlig vorbeigeht.

Einige „ideologisch motivierte“ Empfehlungen des UN-Kinderrechtskomitees

Punkt 25: Das Komitee verlangt die Tilgung des „diskriminierenden“ Ausdruck „nichteheliche Kinder“ aus dem Kirchenrecht, besonders Canon 1139. Sie nimmt positiv zur Kenntnis, daß der Heilige Stuhl mit der Revision begonnen hat und erwähnt in diesem Zusammenhang ein Dekret von Papst Franziskus vom Juli 2013. Die Kommission gibt sich jedoch „besorgt“ wegen der „früheren Erklärungen des Heiligen Stuhls zur Homosexualität, die zur sozialen Stigmatisierung und zur Gewalt gegen die lesbischen, schwulen, bisexuellen und transsexuellen Jugendlichen und gegen die Kinder, die von gleichgeschlechtlichen Paaren aufgezogen werden“ beigetragen haben.

Punkt 26: Die Kommission „empfiehlt dem Heiligen Stuhl alle seine Gesetze und Bestimmungen zu ändern […] und sofort die diskriminierende Klassifizierung der außerhalb einer Ehe geborenen Kinder als uneheliche Kinder“. Die Kommission „fordert den Heiligen Stuhl zudem dazu auf, seine moralische Autorität einzusetzen, um jede Form der Belästigung, Diskriminierung oder Gewalt gegen Minderjährige aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder der sexuellen Orientierung ihrer Eltern zu verurteilen und sich auf internationaler Ebene für die Straffreiheit von Homosexualität einzusetzen.“

Punkt 27: Die Kommission beklagt die katholische Geschlechterlehre von der Komplementarität der Geschlechter, die sich ergänzen, und ihrer gleichen Würde, denn dies „widerspricht der faktischen und rechtlichen Gleichheit“, die im Artikel 2 der Kinderrechtskonvention festgeschrieben sei. Die Kommission beklagt, daß der Heilige Stuhl keine Informationen lieferte, welche „konkreten Maßnahmen“ er ergriffen habe, „um die Geschlechterstereotype aus den Schulbüchern katholischer Schulen zu entfernen“, wie es das Komitee bereits 19995 verlangt habe.

Punkt 35: Die Kommission „ist besorgt wegen der fortgesetzten Praxis der anonymen Kindesweglegung von Neugeborenen, die katholischerseits in verschiedenen Ländern durch sogenannte Baby-Klappen organisiert wird“.

Punkt 36: Die Kommission „empfiehlt“ der Kirche die Praxis der Kindesweglegung zu unterbinden und statt dessen „angemessene beratenden und soziale Unterstützung anzubieten und Maßnahmen zur Familienplanung und reproduktiven Gesundheit zu fördern, die unerwünschte Schwangerschaften vermeidet“.

Punkt 48: Die Kommission „ist besorgt“, daß „der Heilige Stuhl und die Kirche nicht die Existenz verschiedener Formen von Familien anerkennt und häufig die Kinder aufgrund ihrer familiären Situation diskriminieren“.

Punkt 49: Die Kommission „empfiehlt dem Heiligen Stuhl sicherzustellen, daß die Bestimmungen des Kirchenrechts die Diversität der familiären Zusammensetzungen anerkennt und Kinder nicht aufgrund ihres Familientypus in dem sie leben, diskriminieren.

Punkt 54: Die Kommission „bringt ihre Besorgnis zum Ausdruck“, daß 2009 in Brasilien der Arzt und die Mutter vom Erzbischof von Pernambuco bestraft wurden, weil sie eine Abtreibung an einem neunjährigen Mädchen durchgeführt hatten, das vom Stiefvater vergewaltigt worden war. „Eine Verurteilung, die später von der Bischofskongregation der Katholischen Kirche bestätigt wurde.“

Punkt 55: Die Kommission „fordert den Heiligen Stuhl auf, seine Position zur Abtreibung zu überdenken, die das Leben und die Gesundheit schwangerer Mädchen in Gefahr bringt, und den Canon 1298 über die Abtreibung zu ändern, in dem Umstände genannt werden, die eine Abtreibung erlauben.“

Punkt 56: Die Kommission „ist ernsthaft besorgt über die negativen Auswirkungen der Position und der Praxis des Heiligen Stuhls, die Jugendlichen den Zugang zu Verhütungsmitteln verweigern ebenso zu Informationen über die sexuelle und reproduktive Gesundheit“.

Punkt 57: Die Kommission „erinnert den Heiligen Stuhl“ an die „Gefahren der unerwünschten Schwangerschaften und der illegalen Abtreibungen, die sich für junge Mädchen in einer sehr hohen Sterblichkeitsrate niederschlagen, ebenso wie das Risiko, daß sich Jugendliche mit sexuell übertragbaren Krankheiten einschließlich HIV/AIDS anstecken.“
Daher emphiehlt die Kommission dem Heiligen Stuhl: „alle Hindernisse und Tabus zu überwinden, die den Zugang für Jugendliche zu sexueller und reproduktiver Information behindern, einschließlich der Familienplanung und Verhütungsmittel, den Gefahren einer zu frühen Schwangerschaft […]; die Interessen der Jugendlichen in den Mittelpunkt der Entscheidungen zu stellen […]; Sicherstellung, daß Sexualkundeunterricht und HIV/AIDS-Prävention obligatorisch an Teil des Programms an katholischen Schulen ist; das Interesse der schwangeren Mädchen zu garantieren, ihren Standpunkt anzuhören und im Bereich der reproduktiven Gesundheit zu akzeptieren“.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Tempi

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16 Comments

  1. Leider ist es eine glatte und dummdreiste Lüge, wenn man sagt die „HOMO-LOBBY“ wirkt im HINTERGRUND, nein, denn sie wirkt nicht im Hintergrund, sondern im VORDERGRUND, siehe Kardinal Schönborn (die von ihm im Jahre 2010 geforderte „Moral des GLÜCKS“ welche er ja im Jahre 2012 in STÜTZENHOFEN umsetzte) Woelki, oder diesen hier http://kath.net/news/44789 . Sogar Franziskus der ja offen zugeben hat, dass es im Vatikan eine Homolobby gibt, hat ja auch schon in deren Sinne gewirkt, siehe den Fall Rica. Hier belügt sich der Vatikan selber an, um weiterhin schön blind, taub und stumm stellen zu können, anstatt gegen diese Lobby etwas aktiv zu unternehmen, ist das nun Feigheit oder Lauheit??

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

    • Kardinal Schönborn ist zu danken, wenn er darauf hinweist, dass es bei der Morallehre der Kirche um unser Glück geht! Wie wenige haben das noch begriffen (und wie sollten sie auch, wird sie doch oft präsentiert, als wäre der Mensch für den Sabbat da u. n. umgekehrt…)

  2. Danke für diesen Bericht. Es ist wichtig, diese diabolischen Dreistigkeiten der UNO gegenüber der Kirche und damit den Katholiken auch im dt. Sprachraum zugänglich zu machen (ich habe davon bis jetzt nur in nicht-deutschen Quellen gelesen).

    Die Frage ist, welche Berechtigung die UNO-Erlässe oder -Empfehlungen u. dgl. überhaupt haben. Außer der Erklärung der Menschenrechte 1948 ist m. E. kaum etwas bindend – und auch die Menschenrechte werden durch die Kairoer Erklärung der ilsamischen Menschenrechte praktisch unterlaufen.

    Wer braucht so eine UNO?
    Es rächt sich natürlich auch der irreale Welt-Optimismus von Gaudium et spes innerhalb der Kirche. Allzugern hat man auf Wachsamkeit gegenüber der diabolischen List verzichtet.

    • Hier können Sie in weiteren deutsche Quellen davon lesen.
      Der Vatikan muss sich nicht wundern, denn er hat unter Papst Franziskus schon im letzten Juli endgültig UN-Recht zu seinem Recht gemacht, was allerdings niemand gemerkt hat und ist damit vollständig Sklave der gottlosen Weltregierung UN geworden, denn UN-Verträge muss man erfüllen, sonst kracht es, wie man jetzt schon sieht. Vom Juli letzten Jahres:
      Papst gleicht Vatikanisches Recht an zweifelhaftes UN- Recht an
      http://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2013/07/papst-gleicht-vatikanisches-recht.html

      Preist der Vatikan die UN auch für die Verfechtung von LGTB-“Rechten“?
      http://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2013/07/preist-der-vatikan-die-un-auch-fur-die.html

      Genug Katholiken haben den Vatikan in den letzten Jahren davor gewarnt, die Kinderrechtskonvention, die unter schönem Namen die Rechte der Eltern aushebelt, nicht zu ratifizieren. Umsonst.
      THE CHURCH AND THE UN CONVENTION ON THE RIGHTS OF THE CHILD
      http://skrason.wordpress.com/2011/09/01/156/

      Leider kann ich hier nicht an Naivität glauben, da seit 50 Jahren alle Päpste mindestens einmal vor der UN sprechen und der Vatikan einen ständigen Beobachter dort hat. Wenn ich mit drei Mausklicks von meinem PC „beobachten“ kann, was man bei der UNO und ihren etlichen Unterorganisationen, ganz zu schweigen von den NGO´s die von ihr abhängig sind, für gottlose Spielchen treibt, kann es ernsthaft sein, dass das einem „Beobachter“, der ständig vor Ort ist entgeht? Irgendwann ist mein Glaube an die Naivität von Priestern am Ende und ich muss an Absicht beim Augen-zukneifen des Vatikan glauben.

      Immerhin hat schon Johannes XXIII. in „Pacem in terris“ die UN wer weiß wie gelobt .
      http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/encyclicals/documents/hf_j-xxiii_enc_11041963_pacem_ge.html

    • Sehr geehrter Wolfram Schrems: Ist es leider nicht auch Tatsache, das Bischöfe, Priester schon lange Versuchen (also schon lange vor diesen UNO Bericht), die Kirche nach den nunmehrigen Forderungen so richtig von innen heraus zu Unterhöllen??? Und was hat der Vatikan gegen diese Wölfe im Schafspelz bisher unternommen, außer sich nur Blind, Taub und Stumm zu stellen? Und vermutlich ist es dieser Tatsache zu verdanken dass dieser UNO Bericht so zustande gekommen ist, weil eben die UNO Kleriker aller irdischen Ebenen auf ihrer Seite weis. Die ja alles versuchen die Forderungen Ihres wahren Meisters zu erfüllen.
      Siehe die Alta Vendita, und diesen Plan hier http://kath-zdw.ch/maria/freimauerische.plan.html

      Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen.

  3. Das verzwickte ist doch, wer IN der Kirche glaubt noch an die Lehrsätze ?
    Auflösung allenthalben, wenn ich mich erinnere, hat Papst Franziskus selbst ein amerikanisches Unternehmen KPMG oder sonst einen mit der Beratung beauftragt.
    Ob man es hören will oder nicht: DIE KIRCHE IST EIN WELTLICH DING geworden und muss sich dann auch den jeweiligen Launen des Zeitgeistes anpassen.

    • Was massen Sie sich eigentlich an?
      Wieviele Menschen innerhalb der Kirche kennen Sie denn?
      Reden Sie gefälligst nur für sich.

      Verallgemeinerungen sind immer ein schlechter und falscher Weg.
      Und dem richtigen Denken sehr hinderlich.

      Die BIBEL enthält nicht einen einzigen Fehler.

      Sie müssen das nicht glauben.
      Wenn Sie dies jedoch nicht glauben wollen, dann sind Sie dazu verdammt den Gegnern zu glauben. Bitte schön, aber dann raus aus dieser Katholischen Kirche. Und zwar sofort.

      Die christlichen Werte der Katholischen Kirche haben jeden Fortschritt hinter sich gelassen.
      Wir brauchen keine Belehrungen. Von niemanden. Weder von irgendeiner UN oder von Öko-Faschisten, noch sonst wem. Die sind mit dem Klimakampf beschäftigt. Kann man etwas Dümmeres tun wollen? Aus freiem Willen?

      Die Regel ist ganz einfach.
      Wem die Regeln der Katholischen Kirche nicht passen, der möge hinaus gehen.

      Alle aufrichtigen Christen haben sich zu widersetzen.

      Ziviler Ungehorsam.

      Die Kirche JESUS CHRISTUS ist uneinnehmbar.

      Hören wir einfach nicht hin und verteidigen wir unseren Felsen mit der absoluten Wahrheit.

      Die Anderen, unsere Gegner, bauen auf Sand.

      Die UN wird diesen Kampf verlieren.
      Und die UN besitzt keinerlei Autorität.

      Dass ich nicht lache. Zum Teufel mit der UN.

      • Lino Reis: Leider hat doch Michael völlig Recht, die Kirche und hier vor allen die des deutschsprachigen Raumes ist von der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche Gottes unseres Herrn zu einen „Weltlichen Zwangssteuer kassierenden Verein“ mutiert. Wie es scheint kennen sie sehr wenige der sogenannten Tauf- Sonntagschristen, denn viele dieser haben sich schon lange zumindest geistig von der Kirche abgespalten, aber um des „Götzen Mammons Willen“ werden diese nicht nur nicht nach gültigen Kirchenrecht ermahnt, nein diese werden auch noch in ihren antikatholischen, häretisch- schismatischen vom Klerus unterstützt und der Vatikan stellt sich nur blind, taub und stumm.

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

  4. Verstehe ich die UNO richtig? Man soll geborene Kinder nicht missbrauchen. Diesem Zweck dient vor allem das Recht, die Kinder im ungeborenen Zustand eleminieren zu können. Gewaltprävention durch präventive Gewalt gegen die Opfer?

  5. UNO = Satanisches Rothschild-Rockefeller Konglomerat zur Durchsetzung der Neuen Weltordnung. Noch Fragen?

  6. Die UN – dieser Freimaurerclub, das sind nicht unsere Freunde. Die UN wurde installiert, um eines Tages die Weltherrschaft auszuüben durch einen Herrscher diabolischer Größe. Unsere EU ist ein Vorläufermodell dazu. Und das Vorläufermodell der EU war die UDSSR, die bekanntlich gescheitert ist.

    Den Vertretern vom Vatican kann man nur empfehlen, obwohl sie keiner Empfehlungen bedürfen, die UN als das zu entlarven, was sie wirklich ist – DER TEUFEL im Antlitz des freundlichen und hilfsbereiten Nachbarn.

    Man erkennt den Teufel auch daran, daß er uns ständig etwas von (Menschen)Rechten erzählt. Die katholische Kirche hat in erster Linie immer von Pflichten gesprochen.

  7. Im Gegensatz müsste die Kirche und der Papst eigentlich die Uno auffordern, ihre Haltung zu diesen oben genannten Themen zu ändern. Beten wir dafür, dass der Papst endlich seine Stimme erhebt, denn wir brauchen keinen Papst, der den Weg des geringsten Widerstandes geht.
    Per Mariam ad Christum.

  8. Man muß die Qualifikation der Kommission -deren Zusammensetzung schon Bände spricht- unter der Leitung der Bürgermeisterin von Lima, Susana Villaàn, einer notorischen Kämpferin für die HS-Ehe, die Genderideologie und Abtreibung , die die Kirche permanent attackiert, ( dazu schreibt M.Tosatti einen interessanten Artikel „Die Katho-phobie der UNO. Warum?“ ) hinterfragen.
    Diese Meldung aus dem Jahre 2008 ( focus) beantwortet die Frage eigentlich schon:

    „Save the Children hat eine Studie veröffentlicht, in der berichtet wird, dass Angehörige von UN-Friedenstruppen und Mitarbeiter von Hilfsorganisation sich in großem Ausmaß an Kindern in Krisengebieten vergehen.“

  9. Ungewohnt schnell hat sich Rom gegen diesen Angriff der UN, den in der neueren Zeit wohl massivsten gewehrt. Vordergründig geht es dabei um das alte Thema des Kindesmissbrauchs, das je nach Bedarf immer wieder hervorgeholt wird. Eigentlich geht es den UN Ideologen aber darum, den katholischen Glauben in seinen Essentials zu destruieren und damit die katholische Kirche in ihrem Selbstverständnis zu treffen. Jetzt geht es „nur“ um die Sexualmoral, nach der UN Sprachregelung um die reproduktive Gesundheit und Genderismus, bald geht es mit denselben Argumenten um die Euthanasie. Der gefährlichste Angriff aber steht noch bevor: man wird die Kirche zwingen, sich im Namen der Antidiskriminierung und Gleichstellung demokratisch zu organisieren wie jede politische Partei. In Brüssel liegt dazu ein Gesetzesvorhaben in der Schublade. Die eigentlich wichtige Frage , ob die Kirche diesen Angriffen wird standhalten können, muss man leider nach weltlichen Maßstäben betrachtet verneinen: denn viele Repräsentanten der Amtskirche, auch in Rom, – man sollte diesen Begriff vorziehen, da die Bezeichnung Episkopoi wohl für diese Bischöfe schon lange nicht mehr zutrifft, – haben sich nicht nur von der kath. Lehre zur homosexuellen Praxis und Sexualmoral allgemein verabschiedet – dies konnte gerade wieder aktuell mit Jaschke im DLF und Ackermann besichtigt werden, und auch Papst Franziskus sagte zur Homosexualität, dass es keine spirituelle Einmischung in das persönliche Leben geben dürfe – sondern auch von anderen lehramtlichen Aussagen, wie sie z.B.im Nizäischen Glaubensbekenntnis stehen, dass ja auch folgerichtig aus der Hl. Messe verbannt worden ist. In manchen deutschsprachigen theologischen Fakultäten wird mit Billigung der Bischöfe irgendeine Theologie einschließlich der Leugnung der Gottheit Christi, nur keine katholische Theologie gelehrt. Da der Kirche so der Boden entzogen oder besser der Himmel geraubt wird, kann sie sich ja auch nur noch als humanitäre Organisation verstehen, in der der Priester ein Sozialingenieur ist, der mit ausschließlichem Blick auf diese Welt für ein gelingendes Leben zu sorgen hat, und folglich das Weihepriestertum ein antikes Relikt ist. So wundert es auch nicht, dass Papst Franziskus den Vatikan einer der big four Beratungsfirmen anvertraut, um, wie es heißt, die Organisation der Kommunikationsmittel des Heiligen Stuhls zu modernisieren und effizienter zu machen. Nach dem lehramtlichen Kirchenverständnis wäre das etwa so, als würde der Chirurg statt der notwendigen Operation nur die Hand auflegen oder ein Gebet sprechen, das hieße das falsche Mittel zur Heilung einzusetzen, ein Kategorienfehler, da beide die Operation und das Gebet unterschiedlichen Kategorien angehören. Beratungsfirmen gehören in die Kategorie des Ökonomischen, eine Kategorie, in die kath. Kirche als mystischer Leib Christi jedenfalls nicht gehört. Wenn die Kirche denen ausgeliefert wird, die die Kategorie des Ökonomischen vertreten oder die Repräsentanten der Kirche sich ökonomischer Kategorien bedienen, wird sie sich gegen die Angriffe der UN – und EU Ideologen nicht mehr wehren; denn sollte sie gegen etwas sein, was sie ja letztendlich selbst anstrebt; aber wie o.g., zu dieser Antwort kommt man nur, wenn man weltliche Maßstäbe anwendet..

  10. Ich glaube, das ist erst der Anfang der Angriffe. Vermutlich hat die UN etwas in der Hand, was noch listig zurückgehalten und der Kirche und den Gläubigen präsentiert wird, wenn der optimale Zeitpunkt da ist, um alle zum Schweigen zu bringen. Sonst wäre die wohl nicht so „frech“. Es fällt aber natürlich auf, dass die UN ins gleiche Horn stößt wie die EU (Estrela u. Lunacek). Frau Kuby hat das ja schon eindrucksvoll und ausführlich nachgewiesen, dass hier schon seit Jahren ein gemeinsamer Plan besteht, bei dem mit vielen unlauteren Tricks gearbeitet wurde, um ihn voranzubringen.

    Die Probleme der Kirche lassen sich leider auch nicht wegdiskutieren. Die Freimaurer-Logen haben es geschafft, die Kirche zu unterwandern. In manchen Priesterseminaren wurden nur noch Homosexuelle zur Ausbildung angenommen. Und zwar praktizierende. Zahlreiche Studien belegen, dass gerade bei dieser sexuellen Neigung der Missbrauch an Kindern am größten ist. Unabhängig ob in der Kirche oder ausserhalb. Beides ist schlimm! Aber erst durch den eigenen Sündenfall wurde die Kirche so angreifbar!

    Die zwischen den Zeilen versteckte Botschaft der UN lese ich so:
    Jedes ungeborene Baby hat -ohne Angabe von Gründen- das Menschenrecht auf

    -die eigene Tötung,

    und darauf:
    - das Licht der Welt nicht zu erblicken
    - nicht geliebt zu werden
    - im Mutterleib zerstückelt und anschließend als Abfall entsorgt zu werden
    - mit einer Schere ein Loch in dessen Kopf gestossen und das Gehirn herausgesaugt zu bekommen

    http://www.mamma.ch/gut-zu-wissen/was-abtreibung-einem-baby-antut/

    Auch die abscheulichsten Verbrechen lassen sich in schöne Worte kleiden. Sie kommen dann im Gewand der Menschenrechte, der Toleranz und der Barmherzigkeit daher.

    Babyklappen werden hingegen negativ als Kindesweglegung formuliert. Das darf also auch nicht sein? Wenn doch die Kinder alternativ auch umgebracht werden könnten.

    Mir dämmert was. Gibt es nicht in Amerika dieses Denkmal mit den 10 Freimauer-Geboten des Teufels. Das erste spricht von einer ständigen Begrenzung der Menschheit auf – ich glaube – 550 Mio. (natürlich Auserwählte). Hat da jemand Angst um das eigene Essen, das einem die Babys wegessen könnten? Erklärt das vielleicht auch die massenhaften Schäden durch Impfungen? Die Belastung unseres Essens, der Hygieneartikel, des Spielzeugs usw. mit allen möglichen Giften? Krebsverursachende Gen-Nahrung???

    Aber bleiben wir bei den Morden an ungeborenen Kindern. 50 – 60 Mio. sind es ja wohl jetzt schon, und zwar jedes Jahr. Es reicht!!! Hört endlich auf damit!

    Wie kann es sein, dass eine ideologisch kranke Minderheit jetzt auf einmal wieder die Mehrheit terrorisieren darf?

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