Erste Anzeichen eines katholischen Traditionalismus bei Ihrem Kind erkennen

Anzeichen für eine traditionelle Gesinnung ihres Kindes(Washington) Eine amerikanische Internetseite veröffentlichte eine humorvolle Handreichung für Eltern zur „Früherkennung“ von Neigungen der eigenen Kinder zur traditionellen Katholizität. „Wie erkennen Sie die ersten Anzeichen eines katholischen Traditionalismus bei Ihrem Kind?“ Als praktische Anleitung wurden eine Reihe von Bildern veröffentlicht mit den Texten:

  • Einer von fünf Jugendlichen probiert die katholische Tradition aus.
  • Seit wann besuchst du die lateinische Messe?
  • Skapuliere sind die Vorstufe zur wundertätigen Medaille.
  • Ich habe diesen Schleier in deinem Zimmer gefunden. Wie konntest du nur?
  • Ich bin nicht böse, ich will nur wissen, woher du diese beiden Ausgaben des „Fatima Crusader“ hast?1
  • Dein Sohn hat schon wieder Gregorianischen Choral geübt … in unserem Wohnzimmer!
  • Lerne die Alarmsignale des katholischen Traditionalismus.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Chiesa e Postconcilio

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  1. The
  2. Fatima Crusader (Der Fatima-Kreuzritter) ist eine amerikanische Zeitschrift die dem Fatima-Apostolats und der Förderung der überlieferten Messe verpflichtet ist. []
Mautner-Markhof Christine
Ich möchte als praktizierende Katholikin folgendes sagen : Es muß doch möglich sein DER ALLERHEILIGSTE zu sagen und nicht wie allgemein im deutschsprachigen Raum das Allerheiligste. Die Allerheiligste Dreifaltigkeit ist Gott und Gott ist Person und keine Sache. Wir sollten auch nicht, so denke ich, den Vater vom Sohn, Seinem Fleisch gewordenem Wort trennen und auf Gott Heiliger Geist gänzlich vergessen. Sie sind Ein Gott. (Das bezieht sich aber jetzt nicht auf die drei obigen Kommentare). Weiters verstehe ich nicht wie gültig geweihte Priester, womöglich ihr ganzes Priesterleben lang, wie in der lateinischen Kirche beschrieben, in persona Christi das Allerheiligste… weiter lesen »
Gregorius
Sehr geehrte Frau Mautner-Markhof,, scheinbar verstehen Sie einige Ausdrücke der katholischen Tradition nicht. Das Allerheiligste bezieht sich auf das Allerheiligste Sakrament des Altares, folglich auch das der Ausdruck „Das Allerheiligste“ korrekt ist. Die römisch-katholische Kirche bzw. die „Lateiner“ sind von der Kelchkommunion aus verschiedenen Gründen abgekommen. Besonders heute, wo man so auf Hygiene bedacht ist, wäre es nicht sinnvoll, dass jeder aus dem gleichen Kelch trinkt. Außerdem frage ich sie, wo die Katholiken doch schon keine Zeit mehr haben und nicht schnell genug das Gotteshaus verlassen können, wie viele würden dann noch den zusätzlichen Zeitverlust in Kauf nehmen um die… weiter lesen »
Mautner-Markhof Christine
Eigentlich waren meine gestrigen Gedanken im Zusammenhang mit dem Beitrag: Corpus Christi. Ehrfurcht vor Altarsakrament entscheidend für kirchliche Erneuerung gedacht. Vielleicht hätte ich das erwähnen müssen. Ich bin schon weit über 70 Jahre alt und im Gebrauch des Internets der Kinder und Enkel wegen. Also nicht wahnsinnig gut versiert. Meinem Alter entsprechend bin ich im vorkonziliaren Ritus aufgewachsen. Ich bin getauft, gefirmt, war nur einmal verheiratet und bin jetzt Witwe. Ich wußte eigentlich erst spät, daß das Konzil von Trient den sog. Laienkelch per exkommunikationem verboten hatte, konnte trotzdem aber nie ganz verstehen warum der Priester in personam Christi immer… weiter lesen »
Antifebronius
Es bleibt uns allen -Priestern wie Laien- nur ein Weg: Festzuhalten an dem, was die Kirche immer gelehrt hat und lehrt. Bleiben wir diesem Glauben treu, leben wir danach, empfangen wir häufig die hl. Sakramente der Buße und des Altares, verehren wir das heiligste Herz Jesu und die Muttergottes – dann wird alles andere auch gut. Seien Sie ganz beruhigt: Sie empfangen den Herrn ganz, auch sein kostbares Blut, wenn Sie nur unter einer Gestalt kommunizieren. Und seien Sie versichert, daß kein rechtgläubiger Priester sich über das Wort des Herrn hinwegsetzen will, wenn er die Kommunion nur unter einer Gestalt… weiter lesen »
Mautner-Markhof Christine
Danke !!! Und helfen Sie mir beten, daß wir alle, Priester wie Laien erkennen mögen, daß der Herr vielleicht damit ausdrücken will, daß ER sich mir vollkommen ausliefert (das „mir“ steht für jeden, der kommuniziert) und ganz real eines Leibes mit mir wird. Und, daß die ganz reale Vereinigung in Seinem vergossenen Blut, in Seinem Tod für mich, d e r neue Bund in Seinem Blut zur Vergebung der Sünden i s t, den ER mit mir schließt und mir d a s Leben spendet, das ER immer wieder neu zu schenken bereit ist. Aber es bedarf auch meiner echten… weiter lesen »
Antifebronius
Einige Bemerkungen bzw. Gegenfragen: Wieso sagt man man dann nicht gleich auch DER Altarssakrament? Haben Sie schon einmal davon gehört, daß mit DAS Allerheiligste das allerheiligste Altarssakrament gemeint ist? Im Lateinischen spricht man gar von der Sanctissima Eucharistia (fem.) , bzw. vom Sanctissimae Eucharistiae (Altaris) Sacramentum (neutr.) – und zwar seit jeher. Schon einmal von der sakramentalen Seinsweise Christi im Allerheiligsten Altarssakrament gehört? Daß die Spendung unter einer Gestalt ausreicht, hat das kirchliche Lehramt mehrfach und mit größtem Nachdruck klargestellt. Reicht Ihnen das nicht? Stehen Sie über Christus, der zu den Hirten -nicht den Schafen- gesprochen hat: „Wer euch hört,… weiter lesen »
Antifebronius

Flüchtigskeitsfehler, der zu korrigieren ist:

Ordnen Sie sich der Lehr- und Hirtengewalt der Kirche (d.h. des Papstes und der Bischöfe) unter?

Ergänzung: Selbstverständlich ist damit nicht gemeint, daß man sich offensichtlichen (!) Autoritätsmißbräuchen mancher Bischöfe zu fügen hätte (z.B., daß man die häretische „Königssteiner Erklärung“ der deutschen Bischöfe als Beichtvater zur Beurteilung von Gewissensfällen anwenden müßte oder auch nur dürfte).

KonradGeorg

Sehr geehrte Frau Mautner- Markhof,

Seien Sie vorsichtig! Aus den Berichten von sehr kritischen Personen, die die Seherin Resl von Konnersreuth begleitet haben weiß ich, daß der Himmel sehr wohl auf die kirchlichen Bestimmungen Rücksicht nimmt.

Lesen Sie bitte nach: „Was du auf Erden binden oder lösen wirst, das soll auch im Himmel …“

Lassen Sie sich nicht vom Teufel in eine Falle locken. Rom hat das Sagen.

Darf ich Sie darauf aufmerksam machen, daß gerade „hygienische“ Gründe für die Handkommunion vorgebracht worden sind. Und dann den gemeinsamen Kelch???

hedi züger

danke für diesen prägnanten guten Artikel-ein Mönch erzählte mit vor 50 Jahren in seiner Gemeinschaft wäre bei der täglichen Messe unter beiden Gestalten die hl. Kommunion ausgeteilt worden-er hätte jeweilen als Diakon am Schluss den Kelch konsumieren müssen, da seien regelmässig Barthaare, Kaustücke von dem selbstgebackenen Hostienbrot drinn geschwommen-salvo honore-da lob ich mir die weise Entscheidung der hl. Kirche!

Armin

Eines der sichersten Anzeichen dass ihr Kind Opfer der Traditionellen Katholiken werden könnte ist es, wenn sie unter der Matratze ihres Kindes, das „Mitteilungsblatt“ der Priesterbruderschaft St. Pius X finden.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Zeitlos
Frau Mautner-Markhoff, ich möchte ergänzen, das meiste haben die Vorkommentatoren erklärt: Wenn wir nur von den Evangelien ausgehen, nicht vom Lehramt der Kirche, was im Grunde unzulässig ist, so ergibt sich auch dann nicht der von Ihnen festgestellte Befund, dass Laien wie Priester auch den Kelch empfangen müssten. Das 4. Evangelium berichtet im Abendmahlssaal nur die Fußwaschung, es setzt die Wandlungsworte über das Brot und den Wein voraus. Im 6. Kapitel berichtet der Evangelist Johannes ausführlich über die wunderbare Brotvermehrung nicht nur als Sättigungswunder einer großen Menschenmenge, sondern hier bezeichnet Jesus Christus in seiner deutenden Rede das Brot zunächst allgemein… weiter lesen »
Mautner-Markhof Christine

Ja, Johannes 6 Vers 51.

Mautner-Markhof Christine
Und ich möchte mit Ihnen gerne weiterlesen. Von Johannes Kapitel 6, Vers 52 : “ Da stritten die Juden untereinander …….“ bis zum Ende dieses Kapitels, also Verse 70, 71 : “ Jesus erwiderte ihnen …..“ bis zu “ …… Dieser sollte ihn nämlich verraten – einer der Zwölf.“ Es ist nicht recht, sich lediglich d i e Textstellen heraus zu klauben, die einem Recht zu geben scheinen. Das gilt natürlich auch für mich. Und so gilt für mich : wie der Herr beim Letzten Abendmahl Sein Blut als eigene Handlung eingesetzt hat, mit auch eigenen Worten. (Matthäus 26,27 und… weiter lesen »
Zeitlos
Frau Mautner-Markhoff, mit der Schriftstelle Joh 6, 51 hatte ich keinesfalls im Sinn, die anderen zu leugnen. Das wäre Unsinn, jeder, jede kommt darauf, dass auch vom Blut die Rede ist. Doch der Kontext ist ziemlich klar: Die Schriftstellen sind eingeordnet in „Die wunderbare Brotvermehrung“, in das Brotwunder. Und als unser Herr sich mit diesem Brot identifizierte, kam es zu tiefgreifenden Auseinandersetzungen. Das „Blut“ wird durchaus erwähnt, aber im Mittelpunkt steht das Brot: Erst das äußere Zeichen, die wunderbare Vermehrung des Brotes, dann die sich anschließende, deutende Rede Jesu, in der Er sich selbst als „das Brot des Lebens“ bezeichnet.… weiter lesen »
Zeitlos

Nachtrag: In dem ich mich auf Schriftstellen bezog, ging es mir lediglich darum, dass die Praxis der katholischen Kirche, ausschließlich den Leib Christi an die Gläubigen auszuteilen, durchaus einen Niederschlag im Neuen Testament findet.
Einen ausschließlichen Schriftbeweis wollte ich nicht liefern. Das ist mir zu protestantisch.

Mautner-Markhof Christine
Ich denke, als abschließende Antwort, daß wir uns alle im Kreis drehen, alle an die Realpräsenz des Herrn in beiden Gestalten des Altarsakramentes glauben. Der Unterschied zwischen uns besteht vielleicht darin, daß ich mir eine sehr kindliche Herangehensweise bis in mein jetziges Alter bewahrt habe. Ich wurde sehr streng dazu erzogen, daß es unumgänglich erforderlich war Worte und Taten in absolute Deckung zu bringen, sonst hätte mich mein Vater einer Lüge bezichtigt. Bei komm, war kommen angesagt, bei nimm mein Annehmen. Wenn meine Mutter bei Tisch gesagt hätte trink die Milch, mir aber meinen Becher nicht gefüllt hätte – und… weiter lesen »
Zeitlos
Sorry, aber sprechen Sie bitte nicht für uns alle, wenn Sie meinen, wir alle drehen uns im Kreise, die wir an die Realpräsenz des Herrn in beiderlei Gestalten glauben. Es ist Ihr Eindruck, Ihre Meinung, dass wir uns „im Kreise drehen“ und die ist zu respektieren. Sie stehen nicht allein mit Ihrer Auffassung. Wenn wir den Opfercharakter der hl. Messe nicht beachten, wenn wir lediglich das Abendmahl als Erinnerungsmahl feiern, in dem der Herr gegenwärtig ist, ist Ihr Gedankengang logisch. Katholiken feiern nicht das Abendmahl. Das Abendmahl ist für uns nur der Rahmen, in dem sich die unblutige Erneuerung des… weiter lesen »
Mautner-Markhof Christine
Dieser mein erster Satz kann, wer mich nicht kennt, wirklich irrig aufgefaßt werden. Dieses sich im Kreise drehen war so gemeint: wir glauben an die Realpräsenz in den Gestalten des Altarsakramentes : darüber herrscht Übereinstimmung zwischen uns, die wir dieses Glaubensgespräch miteinander führen. Daß die Heilige Messe k e i n „Abendessen“ sondern die Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers ist, also auf dem Altar das vollgültigste Opfer durch die Beauftragung des gültig geweihten Priesters dem Vater im Heiligen Geist dargebracht wird, auch darüber herrscht Einigkeit. Der Unterschied zwischen uns besteht darin, daß ich der Auffassung bin, daß wenn der Herr wünscht, daß… weiter lesen »
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