500.000 demonstrieren in Paris gegen Homo- und Gender-Ideologie

Manif pour tous: am 2. Februar demonstrierten mehr als 500.000 Menschen in Paris gegen die sozialistische Homo- und Gender-Politik(Paris) Am vergangenen Sonntag demonstrierten in Europa Hundertausende Menschen gegen Familienfeindlichkeit, „Homo-Ehe“ und das Geschäft mit der Gebärmutter. Zu den Kundgebungen aufgerufen hatte die französische Bürgerrechtsbewegung Manif pour tous. Allein in Paris gingen mehr als eine halbe Million Bürger auf die Straße, um gegen die neue Gesellschaftsordnung der Linksregierung Hollande mit ihrer Homo- und Gender-Ideologie zu protestieren.

Manch Journalist und Medium, die sich dem linken Mainstream verschrieben haben, geraten angesichts eines solch unerwarteten Widerstandes gegen „Fortschritt“ und „Moderne“ in wütende Raserei. Dazu gehört auch Stefano Montefiori, der Korrespondent des Corriere della Sera. Bei Manif pour tous-Kundgebungen gehen ganze Familien auf die Straße, Vater, Mutter und die Kinder. Ganz normale Familien ohne gekünstelte Um- und Neudefinition der Natur durch die ideologische Brille. Doch der Journalist Montefiori schafft es aus den friedlichen Kundgebungsteilnehmern, Kinder mit eingeschlossen, einen dunklen Haufen „integralistischer Katholiken“, und eine Bande homophober Nazis zu machen, die „gegen das System, die Moderne und die Juden“ demonstrieren. Bei einem solchen Sammelsurium willkürlicher Ingredienzien kann man sich leicht ausmalen, mit welchem Schaum vor dem Mund Montefiori den Massenzulauf zu den Kundgebungen beobachtet haben muß.

Bürgerprotest gegen Homosexualisierung und Genderisierung durch die Schule

Eine halbe Million normale Bürger demonstrierten zum Beispiel in Paris gegen die Politik von Staatspräsident Hollande, Lesben (solo oder im Doppelpack) den Zugang zur künstlichen Befruchtung zu verschaffen und damit die solchermaßen zur Welt gebrachten Kinder von vorneherein ihres Vaters zu berauben. Sie protestierten gegen die Zulassung der Leihmutterschaft und damit des Geschäfts mit der Gebärmutter. Feministinnen fordern im Zusammenhang mit Abtreibung ständig: „Raus aus meiner Gebärmutter“. Das ungeborene Kind ist für sie dabei Luft. Doch im Zusammenhang mit der Leihmutterschaft, wo mit der Gebärmutter sogar ein Geschäft gemacht wird, schweigen die Feministinnen. Manif pour tous hält ihnen daher „Heuchelei“ vor. Und schließlich demonstrierten die Bürger in Paris, aber auch in Lyon gegen das neue „ABC der Gleichheit“ der Laicité, mit der die Regierung Hollande eine neue Staatsideologie an den Schulen einführen will.

Die Brille der Hollandisten in den Medien

Für Montefiori ist der Protest von Manif pour tous Ausdruck des „alten Frankreich“, das durch die neue, fortschrittliche Ideologie des Jakobinertums überwunden werde. Der Corriere della Sera machte sich zum Sprachrohr der französischen Regierung, die Abtreibung und Homosexualisierung zu fördern und die Gender-Ideologie zu verbreiten, aber gleichzeitig nicht müde wird, verbal dies alles zu bestreiten. Sie erläßt das Gesetz, daß jedes ungeborener Kind nach Belieben der Mutter getötet werden kann, doch sie bestreitet aber, die Abtreibung zu fördern. Sie erläßt das Gesetz, das die „Homo-Ehe“ legalisiert und Homosexuellen die Adoption von Kindern ermöglicht, doch sie bestreitet, Homosexualität zu fördern. Sie verordnet bereits im Kindergarten Bücher wie „Vater trägt einen Rock“ oder „Bill’s neuer Rock“ zu benützen, sie bestreitet aber, die Gender-Ideologie zu fördern.

Unterrichtsminister Peillon Frankreichs Oberlehrer der Homo- und Gender-Ideologie

Unterrichtsminister Vincent Peillon verschickte am 4. Januar ein Rundschreiben an alle Schuldirektoren, im Unterricht das Projekt „Ligne azur“ zu unterstützen. Darin heißt es: „Heterosexualität ist nicht der einzige Weg“ mit der „Einladung“ an alle Kinder, einen Test durchzuführen, um das eigene Geschlecht „zu wählen“. Aber nein, das ist, so die sozialistische Regierung in Frankreich und so der Corriere-Korrespondent Stefano Montefiori alles keine „Gender-Ideologie“.

Und natürlich sagte Laura Slimani, die neue Vorsitzende der Jugendorganisation der Sozialistischen Partei Frankreichs (PS) Junge Sozialisten auch nie, was sie am vergangenen Samstag gesagt hat: „Ja, die Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind konstruiert, Gender aber existiert und ja, wir werden es in den Schulen lernen“ (siehe Video unten).

Protesttag gegen Zwangssexualisierung und Ideologisierung durch die Schule

Doch davon ist bei Montefiori nichts zu lesen, auch nicht davon, warum Tausende französischer Eltern am vergangenen 27. Januar ihre Kinder nicht in die Schule schickten, um mit dem einmal monatlich geplanten Journée de Retrait de l’Ecole gegen die Homosexualisierung und Genderisierung ihrer Kinder durch staatlichen Zwang zu protestieren.

Montefiori verschweigt die klare Linie von Frigide Barjot, der Initiatorin von Manif pour tous und Ludovine de La Rochere, der derzeitigen Vorsitzenden der Bürgerrechtsbewegung. Beide betonen, die Homosexuellen als Menschen zu achten und zu respektieren. Ihr Kampf aber richte sich gegen eine politische Agenda, mit der die Familie und damit die Grundlage des Gemeinwesens zerstört werden soll. Einer der Sprecher von Manif pour tous ist übrigend der Homosexuelle Jean-Pierre Delaume-Myard, der aus seinen persönlichen sexuellen Neigung keine Ideologie macht und daher gegen die Legalisierung der „Homo-Ehe“ eintritt. Im ideologisch verwirrten Kopf des Hollandisten Montefiori ist wahrscheinlich auch er in Wirklichkeit ein verkappter Homophober.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Manif pour tous

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3 Comments

  1. Ist Joseph Goebbels von den Toten auferstanden und führt wieder bei den Medien Regie?

    Aber nein, den braucht es doch gar nicht. Eine neue Ideologie hat um sich gegriffen, die noch blöder ist als alle vorausgegangenen. Und alle laufen sie mit, die verqueeren linken Schreiber.

  2. Im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt und somit eine Art Freiheitsentzug vorliegt.
    Hirnphysiologische Gegebenheiten weisen auf die Bedeutung gegengeschlechtlicher Erziehung und damit auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit gegengeschlechtlicher Spiegelung für spätere Stressverarbeitung, Bindungsfähigkeit und emotionale Zwischenmenschlichkeit hin.

    Eine wesentliche neurophysiologische Basis für dieses wichtige Verhalten stellen die so genannten Spiegelneuronen dar, welche zur Grundausstattung des Gehirns gehören. Sie geben bereits dem Säugling die Fähigkeit mit einem Gegenüber Spiegelungen vorzunehmen und entsprechen so dem emotionalen Grundbedürfnis des Neugeborenen. Man geht davon aus, dass diese Spiegelneurone zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr voll entwickelt sind. Dies ist nur dann der Fall, wenn die Fähigkeit zu spiegeln optimal und intensiv im familiären Bezugskreis (Mutter oder Vater) genutzt wird. Wie bei allen Nervenzellen im Entwicklungsstadium gegeben, gehen auch die Spiegelneuronen bei mangelnder Anregung zu Grunde („Use it or lose it“).
    [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014]

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