Papst Franziskus und Medjugorje: Steht Entscheidung bevor?

Papst Franziskus und Medjugorje(Vatikan) Die Entscheidung des Papstes zu den „Erscheinungen“ von Medjugorje rückt näher. Am vergangenen Donnerstag wurde der bosnische Kardinal Vinko Puljic, Erzbischof von Sarajevo von Papst Franziskus empfangen. Am Freitag kam der zweite kroatische Kardinal, Josip Bozanic, Erzbischof von Zagreb nach Rom. „Kroatische Quellen“, so Matteo Matzuzzi, Vatikanist von il Foglio, sagen, daß der Abschlußbericht der von Papst Benedikt XVI. eingesetzten Untersuchungskommission unter der Leitung von Camillo Kardinal Ruini, demnächst auf dem Tisch des Papstes liegen und dieser konkret die Frage Medjugorje angehen wird.

Papst Benedikt XVI. überließ Entscheidung seinem Nachfolger

Der Abschlußbericht liegt, wegen der delikaten Frage versiegelt, seit einem Jahr bereit. Drei Jahre hatte die Kommission gearbeitet, Theologen, Mediziner, Psychologen und Mariologen angehört, um auf die Frage antworten zu können, die ihr von Papst Benedikt XVI. gestellt wurde: Sind die von einer Gruppe von Katholiken aus dem herzegowinischen Ort Medjugorje behaupteten Marienerscheinungen übernatürlich? Das Phänomen Medjugorje gibt es inzwischen seit mehr als 30 Jahren. Hat die Kirche bereits darüber entschieden? Gemäß Kirchenrecht haben die zuständigen Bischöfe dies getan und die Übernatürlichkeit in Abrede gestellt. Die Insistenz des Phänomens und die zahlreichen Menschen, die nach Medjugorje pilgern, ließen Benedikt XVI. zum Schluß gelangen, daß es eine Entscheidung der päpstlichen Autorität brauche. Um diese vorzubereiten, setzte er die Kommission unter Kardinal Ruini ein. Kurz vor seinem Amtsverzicht schloß die Kommission ihre Arbeit ab, doch zu knapp für Benedikt XVI. Er überließ die Frage seinem Nachfolger.

Was die Sache besonders heikel und auch umstritten macht, ist der Umstand, daß die „Erscheinungen“ noch nicht abgeschlossen sind. Die Seher leben heute an verschiedenen Orten und haben auch unterschiedliche „Erscheinungs“-Rhythmen. Die Gottesmutter „erscheint“ täglich und an verschiedenen Orten, einmal, so wird behauptet, auch im Wiener Stephansdom. Die „Seher“ sehen die „junge, wunderschöne Frau“ überall, wo sie sich gerade befinden, auch Tausende Kilometer von Medjugorje entfernt.

Intervention von Glaubenspräfekt Müller in den USA

Ein Teilaspekt des Gesamtphänomens, der den Präfekten der Glaubenskongregation, den inzwischen zum Kardinal ernannten Kurienerzbischof Gerhard Ludwig Müller dazu veranlaßte, den amerikanischen Bischöfen in Erinnerung zu rufen, daß Katholiken eine Teilnahme an „Treffen, Konferenzen und öffentlichen Zelebrationen“ untersagt ist, bei denen die Echtheit der „Erscheinungen“ von Medjugorje behauptet wird. Grund für die Ermahnung des Glaubenspräfekten war eine bevorstehende Rundreise des „Sehers“ Ivan Dragicevic durch die USA. Dabei wurde angekündigt, daß bei den Treffen auch die Gottesmutter erscheinen würde.

Der Standpunkt der Katholischen Kirche zu Medjugorje ist nach wie vor jener von 1991, wie Erzbischof Müller in Erinnerung rief. Solange es keine anderslautende Entscheidung gebe, könne im Zusammenhang mit dem herzegowinischen Ort nicht von einem übernatürlichen Phänomen gesprochen werden.

Spaniens Bischöfe greifen gegen Medjugorje ein

Die Rundreise von Ivan Dragicevic wurde nach dieser Intervention aus Rom abgesagt. Das Schreiben von Erzbischof Müller machten sich inzwischen auch die Bischöfe Spaniens zu eigen. Die Erzbischöfe von Madrid, Sevilla und Toledo erklärten, daß es notwendig sei, „um im Volk Gottes Skandal und Verwirrung zu vermeiden“, einige Klarstellungen vorzunehmen. In der Erklärung des Erzbistums Toledo, Sitz des Primas von Spanien, heißt es: „Weder dem Klerus noch den Gläubigen ist es erlaubt, an Treffen und Konferenzen teilzunehmen, bei denen die Glaubwürdigkeit dieser Erscheinungen als sicher behauptet wird“.

Position der Kirche eindeutig, nicht eindeutig ist Haltung der Kirchenvertreter

Der kirchliche Standpunkt zu Medjugorje ist eindeutig. Daran ändert auch die Tatsache nichts, daß selbst im Klerus die Meinungen bis ganz hinauf auseinandergehen. Der Bischof von Mostar kam zum Schluß, daß auf dem Hügel bei Medjugorje nichts geschieht, was als übernatürliche Marienerscheinung gewertet werden könnte. Ihm steht aufgrund der territorialen Zuständigkeit die erste Entscheidung zu. Seiner Einschätzung folgte schließlich die Bischofskonferenz des damaligen Jugoslawien. Daran ändert der Umstand nichts, daß etwa Wiens Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn ganz anderer Meinung ist, selbst bereits auf den Balkan pilgerte und die „Seher“ bereits mehrfach in Wien, auch in seiner Kathedrale sprechen ließ.

Kardinal Bergoglios Zustimmung zu „Seher“-Auftritten

Die distanzierte Haltung von Benedikt XVI. zum Phänomen war bekannt. Dem Einfluß von Kardinal Schönborn, Mitglied des Joseph-Ratzinger-Schülerkreises, wird es zugeschrieben, daß der deutsche Theologe auf dem Papstthron eine Entscheidung zwar vorbereitete, letztlich aber nicht mehr getroffen hat. Wie aber steht der argentinische Papst zu Medjugorje? Die Signale sind widersprüchlich.

Kurz bevor Jorge Mario Kardinal Bergoglio im März 2013 nach Rom aufbrach, um am Konklave teilzunehmen, erlaubte er den Gläubigen seines Erzbistums, an den Treffen mit Ivan Dragicevic in Buenos Aires teilzunehmen. Am 4. März kamen rund 5.000 Personen ins Microstadio Malvinas. Zwei Tage darauf waren es sogar an die 10.000 Menschen am Luna Park von Buenos Aires. Alles geschah mit ausdrücklicher Erlaubnis des Erzbischofs. Dabei mag es mit eine Rolle gespielt haben, daß seit 2010 Pater Berislav Ostojic, ein Franziskaner aus Citluk in der Herzegowina, nur unweit von Medjugorje, Bergoglios Beichtvater war. Die Franziskaner fördern die Verbreitung der Botschaften von Medjugorje. Der Ort wird vom Franziskanerorden betreut, der sich seit 30 Jahren zur Frage im Konflikt mit der kirchlichen Autorität des Landes befindet. Ein Konflikt, der aus historischen Gründen tiefer reicht, aber rund um die „Erscheinungen“ von Medjugorje eine neue, konkrete Form annahm.

Vorbehalte von Papst Franziskus

Die Zustimmung zum Auftreten von Ivan Dragicevic erteilte Kardinal Bergoglio vor dem 13. März 2013. Inzwischen ist daraus Papst Franziskus geworden und dieser äußerte sich bisher zwar nicht direkt zum Phänomen, doch die Signale sind von großer Zurückhaltung geprägt.

Am 7. September 2013 sprach Papst Franziskus davon, daß es „keinen Christen ohne Christus“ geben könne und kritisiert Christen, die sich an „Erscheinungen“ klammern, „die etwas Besonderes suchen“ und nannte als konkretes Beispiel Medjugorje, doch die Offenbarung sei mit dem Neuen Testament abgeschlossen.

Am 14. November sprach Papst Franziskus wiederum bei seiner morgendlichen Predigt in der Kapelle des Gästehauses Santa Marta: „Die Neugierde treibt uns dazu, hören zu wollen, daß der Herr da oder dort ist; oder läßt uns sagen: ‚Aber ich kenne einen Seher, eine Seherin, die Briefe von der Gottesmuter erhält, Botschaften von der Gottesmutter‘. Aber die Gottesmutter ist Mutter! Sie ist nicht die Leiterin eines Postamtes, um täglich Botschaften zu senden. Diese Neuheiten entfernen vom Evangelium, vom Frieden und von der Weisheit, von der Herrlichkeit Gottes, von der Schönheit Gottes.“ Denn „Jesus sagt, daß das Reich Gottes nicht auf eine Weise kommt, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken: es kommt in der Weisheit“.

Text: Il Foglio/Giuseppe Nardi
Bild: Il Foglio

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29 Comments

  1. Und immer klarer wird, das seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI , aus Feigheit sein Amt zurückgelegt hat, um ja keine Entscheidungen fällen zu müssen. Siehe Vatileaks und dieser Satz aus den obigen Artikel, „Der Abschlußbericht liegt, wegen der delikaten Frage versiegelt, seit einem Jahr bereit“. Was hat er noch alles einfach liegen lassen???

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen.

    • Daß es Papst Benedikt nicht erspart bleibt, von dummen Menschen kritisiert zu werden, das ist wohl nicht zu vermeiden – wird aber hoffentlich dereinst in seiner Heiligsprechungsakte berücksichtigt werden. Es steht weder Ihnen noch mir noch irgendjemandem zu, ihn in diesem Punkt zu kritisieren. Und der Satz, mit dem Sie Ihre Einlassungen enden, grenzt an Blasphemie.

      • Ich weiß nicht ob es Feigheit war, die Papst Benedikt zum Rücktritt veranlasste.
        Der Sturm der zu überstehen ist, wenn man Medju als Schwindel ober Einbildung, auf jeden Fall als definitiv nicht himmlisch, erklären muss, dieser Sturm erfordert einen starken Papst.
        Ich denke einfach, dass Papst Benedikt guten Gewissens und in bester Absicht, handelte, auch wenn es verkehrt war, zurückzutreten.
        Er sah sich wohl nicht in der Lage die Enttäuschung all der Leute, die ihre geistliche Berufung auf Medju zurückführen, aufzufangen.

      • Zur Klarstellung Ihrer Lesermeinung muß ich folgendes sagen: meine Ehefrau hatte (bis vor 6 J.) 30 J. lang in einem kath. Pfarrbüro gedient. Der dort zuständige Pfarrer hatte viele Jahre lang etwa 2 oder 3 X im Jahr den Kardinal Joseph Ratzinger besucht, zuletzt noch im März 2005, kurz vor dem Tode von Papst Johannes Paul II. Dieser Pfarrer hatte mir persönlich, als Benedikt XVI. gewählt worden war. ausführlich berichtet, daß Kardinal Ratzinger, ihm, als er ihn auf die Möglichkeit zum Papst erwählt zu werden, entschieden abgewunken.: er hätte bis jetzt, was ja wohl so stimmte, der Kirche 40 J. lang im Gehorsam gedient; er wolle sich nun mit seinem Bruder in sein gemeinsames Haus in Pentling zur verdienten Ruhe setzen können. Jetzt sollten junge Kräfte an diese Arbeit geholt werden. ( Schon zu diesem Zeitpunkt war doch schon durchgesickert, daß in der Kurie sehr umfangreiche Aufräumarbeit und Ordnung zu leisten anstand. Das kann man doch ehrlicherseits nicht verschweigen oder ignorieren wollen, was sich dann ja 2013 leider bewahrheitete.) Was sich im Konklave dann, als Kardinal Ratzinger immer mehr genannt wurde – so hatte es hinterher ja Benedikt XVI. selbst gesagt, daß er den HERRN flehentlich angerufen haben, „ihm das nicht anzutun!“, habe er von Jesus keine Erhörung erfahren, sondern aus dem Himmel nur die Stimme vernommen: (genau wie damals bei der Berufung der 12 Apostel) „Folge mir nach!“ Dazu habe die Stimme vom verstorb. Papst Johannes Paul II. vernommen: „Hab keine Angst!“ Dann brach ja offensichtlich sein gelernter 40-j. Gehorsam bei ihm durch und gab dann sein „JA“ dazu. Aber Benedikt XVI. wollte diese oberste kirchl. Karrierestufe von sich aus zunächst nicht haben. Dazu war und ist er viel zu bescheiden und auf sich bezogen doch zu zurückhaltend. Einzig im Gehorsam stimmte er ja der enormen Wahl der Herren Kardinäle dann zu – schließlich war er da schon 78 Jahre alt. Auch ein mit überwältigenden Stimmen gewählter Papst ist und bleibt ein Mensch; das darf nicht in der Begeisterung überspielt werden. Diese Erörterung war mir jetzt in diesem Zusammenhang wichtig, um dann seine lange im Gebet errungene Entscheidung schließlich auch menschlich zu verstehen. Auch ein Papst ist kein Übermensch. So war dann, als Benedikt XVI. als Papst nun unmittelbar bekannt wurde, was sich innerhalb der Kurie bei einigen geistl. Mitarbeitern so an geistigem schrecklichem Mißstand herangebildet hatte, deutlich, daß er, um die notwendige und erforderliche Aufräumarbeit vollbringen zu können, dazu einfach nicht mehr die geistige und auch körperliche Kraft aufbringen kann. Wie schon gesagt: Benedikt XVI. wußte eben um sich selbst, daß er „auch nur ein Mensch ist“. Und Klugheit ist eine sehr wichtige Tugend. Wie heißt noch die alte Weisheit unserer Mutter Kirche: „Die Gnade setzt die Natur voraus!“
        Was Medjugorje betrifft (ich war bis vor 10 J., 5 x dort mit bleibendem Erlebnis und Erinnerung.): auf die Dauer wird Christus und Maria sich durchsetzten.

      • Diese ganze Kurienreform wir meiner Meinung nach total überbewertet. Ihren Bericht über Josef Ratzinger finde ich sehr ergreifend, weil er diesen heiligmäßigen Diener Gottes so menschlich darstellt. Benedikt war ein guter, ein großer Papst, der versucht hat die nötigen Reformen (und damit meine ich sicher nicht die Kurienreform) einzuleiten. Wenn Gott gerade ihn wollte, dann bestimmt vor allem, weil er der einzige war, der die Alte Messe zu rehabilitieren gedachte. Kardinal Ratzinger wat auch der einzige, der damals eine Wahl Bergoglios verhindern konnte. Nach seiner Abdankung 2013 gab es keinen mehr, um dies zu verhindern, und so geht die Kirche schweren Zeiten entgegen.

      • Da muss ich Ihnen Recht geben! Unser Benedikt ist niemals feig gewesen. Er ist Stellvertreter Chrisi!

      • Diese unsägliche Kritisiererei an Papst Franziskus – so, als ob die betreffenden Leute sich nicht bewußt machen, daß vor dem Hl. Geist diese betonte Lieblosigkeit durch ihre oft ins Häßliche gesteigerten Worte eine schwere Sünde darstellt.
        Hinzu kommt, daß sie vor Gott Verantwortung tragen, wenn andere im Glauben schwankende Menschen dadurch verführt werden, da diese die lieblosen Ergüsse in den „falschen Hals“ bekommen, statt ihnen unter den Armen zu greifen und sie zu stützen und aufzurichten durch wohlwollende, warme Worte. Aber dazu scheinen sie offenbar in ihren von vermeintlicher „Intelligenz“ getränkten Haßworten inzwischen unfähig geworden zu sein.
        Da hilft zunächst nur eines: in-sich-gehen, bereuen und ehrliche Buße tun. Am besten mithilfe eines besonders charismat. Priesters, dem sie unter vier Augen nichts mehr vormachen können.
        Offenbar erwarten gewisse Leute, der Hl.Geist solle nur den Kardinal zum erforderlichen Papst erwählen lassen, der einzig ihrem, offensichtlich rückwärts gewandtem Kalkül entspricht.
        Außer gegen diesen Stänker-Ungeist kann wohl nur anhaltendes, ehrliches Fasten und Gebet helfen und diesen endlich austreiben. Sonst wird das Ende dieser Haß verbreitenden Personen vor Gott ein böses Erwachen ergeben.
        Ihre Worte Victor, haben mich veranlaßt, sie mit meinen Gedanken zu ergänzen.
        Mir fällt noch dazu ein Wort vom Erzbischof Helder Camara ein, wenn es darum geht, was wir, da dann über uns die letzte Wahrheit unwiderruflich kommen wird, nämlich in der Stunde unseres Todes einzig mitnehmen und vorlegen können: „Das ist dann nur die gelebte Liebe!“
        Ein altes Besserwissen zerfällt dann in Staub!
        So taucht jetzt trotz allem, was hier gewisse Personen an Widerwärtigem (wohl auch Widerwertigem) so verbreiten, für sie die Hoffnung auf: sie hören, solange es noch Zeit ist, auf die oft leise, aber anhaltende, mahnende Stimme des Hl.Geistes und nehmen innerliche Einsicht an und bekehren sich – zu ihrem Heil.
        Und schweigen zukünftig lieber, statt weiterhin durch sündhafte Haßworte Verderben zu bewirken.
        Übrigens: Gründe zur anhaltenden Kritik, die hatten vor zweitausend Jahren bestimmt schon damals gewisse Zeitgenossen der 12 Apostel – aber … Christus hatte sie erwählt und berufen!
        Hätten sie nur geschwiegen, statt besserwisserisch Giftworte über sie zu ergießen.

      • Mein langer Kommentar galt eigentlich an „Victor sagt“.
        Dorthin hatte ich ihn als ergänzende Antwort anfügen wollen und gedacht.

      • Franz Josef Mandel: Die Kirche befindet sich seit dem 2 vatikanischen Konzil in einer immer massiver werdenden Glaubens- Gotteskrise, einen regelrechten Sturzflug, der wenn er nicht endlich gestoppt wird in der HÖLLE enden wird. Und auch wir Laien sind daran Schuld, nicht weil wir zu wenig gebetet haben, sondern weil wir uns zu lange nur Blind, Taub und Stumm stellten, wenn Priester Häresien verkündeten und Schismatisch und das ganz im Sinne der Laienvereine wie WiSiKi, POA, Laien, KFB, ZdK, usw. usw. wirkten. Und die Bischöfe haben diesen Wölfen im Schafspelz nicht entgegengewirkt, weil sie dafür von den Laien die geistig schon lange von Gott den Herrn und seiner Kirche abgefallen sind, über den „Zwangskirchenbeitrag“ fürstlich dafür entlohnt wurden.

        Und wenn sie glauben das ich die Unwahrheit schreibe, so würde es mir sicher mehr helfen, wenn sie mir Beweise liefern würden, und mich so vom Gegenteil überzeugen könnten, anstatt das sie mich nur im Sinne eines „Kadaver- Führergehorsams“ einen Maulkorb umhängen möchten. Also ich wäre ihnen wahrlich dankbar wenn sie mir Beweise liefern könnten die mich überzeugen würden.

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen.

      • Werter Franz Josef, schauen Sie doch selber, welches Durcheinander Papst Franziskus in die Kirche bringt, und mit welchen Mitarbeitern er sich umgibt!

      • Was der Heilige Geist mit den Bergolismus zu tun haben soll, ist mir noch verborgen geblieben. Der Amtsinhaber redet in einer ganzen Reihe von Nichtperlen unverständliche Dinge, die mit der auslegung des Glaubens kaum übereinstimmen. Wer hier von Giftworten spricht, beweist nur seine fewhlende Katholizität.

      • Wer braucht Umkehr ? Wir alle ? Das verstehe ich nicht. Cui bono est ? Das sind die Sprüche, die den Modernisten und Relativisten Wasser auf ihren Mühlen sind.

      • verehrter @Ralph,
        mit Umkehr und Reue meine ich zuerst meine eigene Wenigkeit ebenso die doch für mich an Überheblichkeit gemahnende Rede eines sicher hochverdienten Greises mit seinen rigiden Empfehlungen in Wort und Ton,
        also Umkehr und Hinkehr zu Gott und seinem Werk heisst für mich-jenseits aller sehr berechtigten Sorgen um den jetztigen Kurs der Kirche-
        inständig zu beten um ein immer reuiges Herz zur beständigen Verbesserung des Lebens, die Beharrlichkeit in den guten Werken mit der Freude des
        Heiligen Geistes ,die Endgnade-ein seliges Ende ohne Qual und Schande,eine gute Verantwortung vor dem furchrtgebietenden Gericht Gottes für uns und alle Anvetrauten.
        für mich sind das keine Sprüche für irgendwer,
        es sind Gebete der Kirche, die uns den Weg zum Himmel weisen.Dorthin wollen wir doch alle hin.Dass wir nicht irren von dem Ziel.
        NB; -für mich zu reden-ein langes Leben hat mich nicht besser gemacht-proh dolor!

        j

      • Victor: Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI ist vermutlich der Papst mit den größten katholischen Willen aller bisherigen Päpste, aber hat er seinen Wörtern auch Früchte folgen lassen? Sind nun diese von seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI veröffentlichten (das erste verlinkte hat er ja nur approbiert) noch gültig oder nicht http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html , http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_ge.html von den anderen Schreiben ganz zu schweigen. Und wie seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI auf „Vatileaks“ und nun auch auf den „Kommissionsbericht“ zu Medjugorje reagierte, ist zumindest in meinen Augen nichts anderes als „Feigheit vor den Feinde“ denn alleine dieser Rücktritt zeigt naichts anderes das er sein Wirken im Sinne der „Heiligen Tradition der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche“ nur wie ein Scheinheiliger betrieben hat, den es ist nicht Tradition das Päpste einfach so zurücktreten, ach ja und hat er als Papst auch nur einmal das „Heilige Messopfer aller Zeiten“ zelebriert, im Gegenteil er hat dies mehrmals durch seinen Sprecher energisch abstreiten lassen, so als wenn die Zelebration der „Heiligen Messe im außerordentlichen römischen Ritus“ ein Verbrechen wäre. Aber wie steht es geschrieben im Heiligen Willen Gottes unseres Herrn:

        An ihren Früchten also sollt ihr sie erkennen.

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

    • Vielleicht wollte Papst Benedikt den Eindruck vermeiden, wegen des Aufsehens seiner Medju-Entscheidung zurückgetreten zu sein …

  2. Geht es wirklich um Medjugorje ? Geht es um Erscheinungen dort ? Was steckt hinter Allem ? Fragen über Fragen. Wer erwartet eine glaubensgerechte Lösung von Berdoglio, was kann von ihm eigentlich erwartet werden, wenn man seine bisherige Amtsführung betrachtet, hier unterlasse ich das Fragezeichen…

  3. Papst Franziskus: „…und kritisiert Christen, die sich an „Erscheinungen“ klammern, „die etwas Besonderes suchen“ und nannte als konkretes Beispiel Medjugorje, doch die Offenbarung sei mit dem Neuen Testament abgeschlossen.“

    Frage: Warum suchen sie wohl etwas „besonderes“, warum klammern sie sich an Erscheinungen?
    Ich denke, daß sie suchen und herumirren, weil ihnen etwas entscheidendes feflt: Die Segnungen und heiligen Wirkungen der Messe aller Zeiten. Die Seelen der Gläubigen vertrocknen in den protestantisierenden Mahlfeiern, in den Wortgottesfeiern, sie verdörren in der „katholizismus-Light“-Theologie“, die nur Fragen aufwirft und „schwammiges“ zur Antwort gibt. Sie wollen klare Botschaften und Orientierung, die ihnen die Konzilskirche verweigert auf ihrem Kuschelkurs mit der Welt und falschen Religionen. Ja, ich denke, daß sie „handfestes“ wollen und sich so nach Medjugorje verirren und sich dort an etwas kalmmern wollen, was wie ein Fels für sie ist.
    Für diese Dürstenden gibt es jedoch Linderung: Die Heilige Messe aller Zeiten: Dort steigt Christus jedesmal wahrhaftig auf den Altar herab und opfert sich wie auf damals Golgotha für unsere Sünden. Es ist somit kein Wunder, daß mit der Verdrängung der einzig wahren Messe ein wahnsinniges Manko bei den Gläubigen entsteht und dieses Manko wird dann oft durch zweifelhafte Tendenzen ausgeglichen.

    • Die Offenbarung ist doch nicht ausnahmslos abgeschlossen. Der Herr läßt sich doch nichts vorschreiben. Der Amtsinhaber sagt doch erst kürzlich, dass Gott Überraschungen bereit hielte. So widerspricht sich der Papst wieder einmal selbst.

  4. Man muß hier nochmal betonen das ganze ist ein normaler Vorgang: eine der Glaubenskongregation angeschlossene Kommission hat ihre Arbeit beendet, jetzt liegt das Ergebnis der Glaubenskongregation vor, diese wird entscheiden, was man dem hl. Vater vorschlägt. Die Sache ist deshalb heikel, da in der ganzen causa seit JPII nicht konsequent vorgegangen wurde, er selbt hat Kardinal Ratzinger in der Sache die Hände gebunden, wie auch im Skandal um den Gründer der Legionäre Christi.

  5. Der Eifer so mancher Kirchenoberer in dieser Angelegenheit entspricht doch gar nicht der grundsätzlichen Liberalität, die man ansonsten irgendwelchen Theorien angedeihen läßt. Hier läßt man ausgerechnet die Zügel nicht schleifen. Besuche von Veranstaltungen der Medjugorje-Anhänger sind verboten, Besuche in außerchristlichen Institutionen und Veranstaltungen sind an der Tagesordnung. Da stimmt doch etwas nicht.

    • Ich nehme einfach an, seit dem 2ten vatikanum macht halt jeder was er will!
      Der Knackpunkt ist nur,. der, dass die Frommen,. egal welcher Couleur sich mehrheitlich an die römischen Anweisungen zu halten bereit sind.
      Im Grunde ist es wie wenn eine Gruppe Kinder mehrheitlich nicht hört, der der nicht schnell genug wegläuft, oder erkannt wird (und das sind halt die Frommen) den „erwischt“ es halt!
      Sagen wir also so, bei den Frommen versucht man die Disziplin aufrecht zu erhalten, bei den anderen erklärt man das Fehlverhalten als richtig, damit nicht auffällt, dass die schon lange nicht mehr dazu gehören und das auch gar nicht wollen.
      Würde man sich letzteres eingestehen bekämen die Wort Jesu von der kleinen Herde, dem schmalen Weg, der Feindschaft der Welt einen anderen Klang.

  6. Liebe Mitglaubende,
    gestattet mir ein kurzes Statement zu den angesprochenen Problemen.
    Bezüglich Medjugorje sah ich mal ein Video von einer Veranstaltung mit einer dieser „Seherinnen“ ,ich glaube,Vicka.
    Die ganze Art dieser Veranstaltung ebenso wie das leicht exzentrisch bis euphorisch (um nicht zu sagen hyperaktiv)wirkende Verhalten dieser Frau machten auf mich keinen guten Eindruck.
    Es wirkte alles wie diese typischen „Erweckungsgottesdienste“ diverser Freikirchen,besonders der amerikanischen.
    Wenn dies Menschen zum Glauben gebracht hat,ist es ja gut,aber weiß man auch,wie viele beim Glauben geblieben sind oder wohin sie abgedriftet sind oder noch abdriften werden?
    Ähnlich verhält es sich doch mit anderen „Botschaften“ und „Erscheinungen“,auch hier behaupten Menschen,zum Glauben gefunden zu haben,aber welchen und auf wie lange!?
    Ich meine allen Ernstes,das es sich um das gleiche Phänomen handelt wie das UFO-Phänomen,wo auch Menschen „Kontakt“ hatten oder haben und ebenfalls „Botschaften“ ( hier heißt es aber mehr „Channelings“)erhalten.
    Ich finde,als Christ sollte man sich hierbei unbedingt an die Entscheidungen und Weisungen der Kirche halten,nur sie hat das Wissen und die Autorität,solches zu prüfen.

    Und hier wären wir beim Gehorsam.
    Die viel beklagten Zustände nach dem II.Vatikanum sind doch auch den Gemeinden und ihren Mitgliedern geschuldet!
    Die haben sich doch genau so gemütlich eingerichtet wie ihre Oberhirten und dulden keine Störung!
    Was einem Priester entgegenschlägt,wenn er mal in der Gemeinde etwas kritisiert,wie etwa brüllende Kinder,unangemessene Kleidung usw.usw. konnte man schon in unzähligen Artikeln lesen.
    Am Ende war es immer der Priester oder Bischof,der sich entschuldigen musste!!
    Ja geht’s noch!!??
    doch von GOTT,das er sich zu entschuldigen hat!

    Das gleiche gilt für die ewige Kritik an Benedikt,wissen wir wirklich so genau,was sich dort abgespielt hat und noch abspielt?
    Ganz zu schweigen von den „Anweisungen“,die der Inhaber dieses Amtes mit Sicherheit auch mal „von oben“ bekommt.
    Dies trifft auch auf den neuen Inhaber zu,obwohl auch ich ihn etwas skeptisch betrachte,gebe ich zu.
    Aber kennen wir die Karten Gottes wirklich so genau?
    Nichts geschieht doch ohne Grund,Gott hat ALLES in der Hand,seine Gegenspieler wissen oder glauben das natürlich nicht,aber was scherts uns?
    Uns bleibt nur glauben,hoffen,beten,in diesem Sinne
    Alles Liebe!

  7. Vernunftwidrige Sturheit und defekte Besserwisserei, das sind die Zeichen, die den Umgang „der Kirche“ mit den zusätzlich angebotenen Hilfs- und Heilmitteln aus Privatoffenbarungen kennzeichnen.

    Wenn die Kirche aus den Offenbarungen an die berühmte Schwedin Birgitta die entsprechenden Lehren gezogen hätte, dann ist immerhin vorstellbar (!), daß es weder zu den Bauernaufständen, noch zu Martin Luther und zum 30-Jährigen Krieg gekommen wäre. Und Papst Franziskus hätte nach seiner Wahl nicht zum „Gebet für andere“ aufrufen müssen, wenn es doch eine Selbstverständlichkeit wäre.

    >>> Wer ein Jahr lang täglich die Andacht zu den Hl. Wunden Jesu verrichtet, der bewahrt 3o Mitglieder seiner Sippe vor der Hölle.

    • Jesus der Christus hat nach Gottes unergründlichem (und manchmal schwer verständlichen) Ratschluß seine Kirche gestiftet um dadurch den Gläubigen den Weg zum Himmel sicher zu weisen.
      Wenn Gott der Herr in seiner unergründlichen Weisheit beschlossen hätte den Gläubigen von Fall zu Fall durch besonderes begnadete Personen (sprich Propheten) den Weg zum Himmel zu weisen, dann hätte Jesus der Christus seine Kirche auf die Propheten aufgebaut!
      Das hat er aber nicht, sondern alle Prophetie weißt hin auf Christus und ist mit ihm vollendet.
      Es ist auch nicht so, dass man die Propheten als Feuerwehr und Korrektur für kirchliche Fehlentwicklungen sehen könnte, weil das bedeuten würde, Gott der Herr hätte bei der Etablierung der Kirche einen Fehler gemacht und diese oder jene Fehlentwicklung nicht vorhergesehen.
      Es gibt und gab und wird geben immer wieder Fehlentwicklungen, sogar massivster Natur innerhalb der Kirche, nur die Mittel dagegen liegen innerhalb der Kirche (Gebet, Sakramente, Opfer, Nächsten- Gottes und Feindesliebe).
      Deshalb ist alle, auch richtige Prophetie nach Christus im Grunde unnötig, weil sie wenn sie echt ist nur auf etwas hinweist, was eh schon da ist und nie und nimmer etwas Neues einführen kann, weil alle Offenbarung mit den Aposteln abgeschlossen ist.

      • Haben Sie Gott im Himmel eingesperrt, oder wie soll ich das verstehen?

        Unser Papst hat einen Gebets- und Sühnetag für Syrien ausgerufen und selbst den ganzen Abend mitgebetet. Jede Stunde war das Eingreifen des Friedensnobelpreisträgers Obama zu erwarten. Und dann, tatsächlichneue Verhandlungen.

        Schwarze oder weiße Magie? Genau so lächerlich, wie die Behauptung eines Mannes mir gegenüber, Gott strafe nicht.

      • Es hätte auch Verhandlungen gegeben, wenn nicht gebetet worden wäre, ist doch klar, dass heutzutage keiner mehr einen Krieg eskalieren lassen kann.
        Das ganze Theater vorher dient doch nur dazu die Leut‘ narrisch zu machen und ist im Grunde nur Theaterdonner.

      • in der Bibel steht klar daß die Offenbarung mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen ist, somit kann das Heil der Menschen nich an irgendwelche Privatoffenbarungen gknüpft sein.
        Woher wissen sie, dass die USA in Syrien eingreifen wollten?

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