Kardinal O‘Malleys methodistische „Taufe“ – Verwirrte Ökumene oder ökumenische Verwirrung?

Kardinal O'Malley's methodistische Taufe - Verwirrte Ökumene oder ökumenische Verwirrung?(Boston) Sean Patrick Kardinal O‘Malley aus dem Kapuzinerorden gehört zu den bekanntesten Kirchenvertretern der USA und galt unter Papst Benedikt XVI. als Vertreter einer neuen Generation kämpferischer Bischöfe. Am vergangenen Sonntag ließ sich der Kardinal von einer methodistischen Pastorin die Taufe „erneuern“.

Kardinal O‘Malley setzt sich aktiv für den Schutz des ungeborenen Lebens ein und zeigte bisher eine aufmerksame Sensibilität für die Heilige Liturgie sowohl in der würdigen, lateinischen Zelebration des Neuen Ritus, als auch des Alten Ritus. Papst Franziskus ernannte ihn zum Vertreter Nordamerikas im C8-Rat, der den Papst bei der Kurienreform und der Leitung der Kirche beraten soll. Einige Unstimmigkeiten gab es im US-Episkopat zur Frage, ob Abtreibungsbefürwortern unter katholischen Politikern die Heilige Kommunion verweigert werden soll. Kardinal O‘Malley nahm dazu eine zurückhaltendere Position ein. Soweit Kardinal O‘Malley während des Pontifikats von Papst Benedikt XVI.

Unter dem neuen Pontifikat von Papst Franziskus wurde ein „anderer“ O‘Malley bekannt, wie Rorate Caeli berichtet. Der Kardinal ließ sich im Rahmen einer ökumenischen Veranstaltung von einer methodistischen „Priesterin“ die Taufe „erneuern“ (siehe Bild). Die „Erneuerung“ von Kardinal O‘Malleys Taufe nahm die Pastorin Anne Robertson, Direktorin der Massachusetts Bible Society in der Sudbury United Methodist Church vor. Diese hatte zu ihrem 50jährigen Bestehen zu einem besonderen Gebetstreffen geladen.

Wie Patriot Ledger schreibt, habe die Pastorin bisher Kinder und junge Erwachsene getauft. Nie hätte sie sich träumen lassen, einmal einem Kardinal der Römisch-Katholischen Kirche rituell die Taufe zu erneuern.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Rorate Caeli

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51 Comments

  1. Ist er jetzt röm.kath.methodistisch?

    Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Eine Show jagt die andere. Was hat das noch mit der kath. Kirche zu tun, mit dem kath. Glauben?

  2. Dies alles wurde uns bereits von Himmel offenbart, siehe La Salette:

    „Viele Ordenshäuser werden den Glauben völlig verlieren und viele Seelen mit ins Verderben ziehen“

    Von mir/ und Ordenshäuser die den Glauben nicht aufgeben wollen, die werden eben vernichtet siehe „Franziskaner der Immakulata“

    Franziskus weiss schon, wen er alles in den C8 Rat berufen hat ,und wieder eine Bestätigung der Himmelsbotschaft

    „Rom wird den Glauben verlieren“

      • „wenn man es genau nimmt, so hat Rom bereits den Glauben verloren!“
        Ich denke sehr viel an das Schweißtuch der Veronika. Das Antlitz des Herrn ist auf dem Tuch in Rom nicht mehr zu sehen. Wollen sie uns mit Manoppello veralbern?
        Per Mariam ad Christum.

  3. Kein Grund zur Aufregung. Das Jahr 2014 ist ein alles entscheidenes Jahr. Die Protagonisten der Konzilskirche werden auf allen Fronten durchknallen. Sie werden am Ende nicht mehr wissen wo sie hergekommen sind und wo sie hinwollen. Die totale Verwirrung wird jedes Borderline – Syndrom in den Schatten stellen. Chaos.
    Per Mariam ad Christum.

    • Leider ist das so zu sehen. Die Kirche kann aber nicht untergehen. Sie wird dann ohne den faulen Teil weitergeführt werden müssen.

  4. Dieser Kardinal wird von einigen „Insidern“ als der nächste Papst gehandelt. Als Franziskus II.
    http://vaticaninsider.lastampa.it/en/the-vatican/detail/articolo/omalley-boston-chiesa-church-iglesia-29881/

    Das wusste sogar die abgebildete Dame. Sie nämlich sagte, sie sei so aufgeregt, dass sie von ihm gefragt worden sei, ihn „erneut zu taufen“, wenn sie daran denke, dass er einmal Papst werden könnte.
    http://throwthebumsoutin2010.blogspot.de/2014/01/cardinal-omalleys-participation-in.html

    In seiner Diözese geht es drunter und rüber. Scheinbar ist das eine gute Voraussetzung, um Papst werden zu können, heutzutage. Die Katholiken dort versuchen verzweifelt, einen Msgr. los zu werden, der jüngst in einer Predigt die Heilige Familie mit homosexuellen Paaren gleich gesetzt hat und erklärt, „normal“ gäbe es nicht. Dieser in Amerika nicht unbekannte Msgr. wird aber von Kardinal O´Malley geschütztt.
    http://bostoncatholicinsider.wordpress.com/2014/01/06/boston-pastor-praised-by-cardinal-omalley-puts-holy-family-on-par-with-homosexual-couples/

  5. Was sagt das überlieferte Kirchenrecht?
    Can. 2316. Qui quoquo modo haeresis propagationem
    sponte et scienter iuvat, aut qui communicat in divinis
    cum haereticis contra praescriptum can. 1258, suspectus
    de haeresi est.“
    So und das neue: ¨ can. 844
    – 1 Ministri catholici sacramenta licite administrant solis christifidelibus catholicis, qui
    pariter eadem a solis ministris catholicis licite recipiunt, salvis huius canonis 2, 3 et
    4, atque can. 861, 2 praescriptis.
    – 2 Quoties necessitas id postulet aut vera spiritualis utilitas id suadeat, et dummodo
    periculum vitetur erroris vel indifferentismi, licet christifidelibus quibus physice aut
    moraliter impossibile sit accedere ad ministrum catholicum, sacramenta
    paenitentiae, Eucharistiae et unctionis infirmorum recipere a ministris non
    catholicis, in quorum Ecclesia valida exsistunt praedicta sacramenta.
    Weder das eine noch das andere Kirchenrecht läßt solche „Aktionen“ zu. So etwas geschieht jedes Jahr in Deutschland, der Schweiz, der Niederlande, Großbritannien etc…Wird etwas in der Deuterovatikanischen Kirche getan? Nichts!!
    Also besteht die Diagnose einer willentlichen Kirchenspaltung von oben fort.

      • Solche Kardinäle haben den neuen Pabst gewählt, und solche Kardinäle wurden von den vorhergehenden Päpsten in Amt und Würden gesetzt. Ich halte es für ausgeschlossen, dass die Spitze der Kirche bereut und umkehrt. Diese ist wie außer Rand und Band und wird es soweit treiben, bis eine Minderheit der Hierarchen endlich das Schweigen bricht und sagt: Basta– bis hierher und nicht weiter! Dann kommt das Schisma. Die Mehrheit der Amtskirche fällt in eine haltlose Apostasie, eine Minderheit wird „exkommuniziert“ und geht in die Katakomben. Ich tippe auf 2014, aller-allerspätestens 2017.

  6. Gemach, gemach! Es war keine Sakramentenspendung!
    @Martina: „erneut zu taufen“ steht da nirgends im englischen Original.
    @Christoph Rhein: von Sakramentenspendung kann gar keine Rede sein.
    Das ganze spielt sich ab auf der Ebene einer Segnung mit (Weih-?)Wasser. Dazu noch den Spruch gesagt: „Erinnere dich deiner Taufe und sei dankbar“. Nicht mehr und nicht weniger.

    @Martina: „Dieser in Amerika nicht unbekannte Msgr. wird aber von Kardinal O´Malley geschütztt.“
    Falsch. Richtig ist: Kardinal O‘Malley hatte diesen gleichen Pfarrer Monate früher (!!!) (vor (!!!) seinem unsäglichen Vergleich homosexueller Paare mit der hl. Familie) für seinen Fokus auf die Förderung der katholischen Erziehung gelobt. Also bitte nicht durch Umkehrung der zeitlichen Reihenfolge eine falsche Kausalität konstruieren!

    Bitte das 8. Gebot beachten! Und dran denken: Empörung führt leicht zur Sünde.

    • Ich finde es gut und richtig, dass Sie etwas Ruhe in die Diskussion bringen möchten.
      Das, was in Wirklichkeit vielleicht ohne große Bedeutung gewesen sein mag, wird individuell aber häufig als verletzendes Verhalten empfunden.
      Und war es ohne Bedeutung, wäre es ja auch entbehrlich gewesen.
      Die Anwesenheit des Kardinals wäre auch ohne diese „Tauferneuerung“ mit Wohlwollen aufgenommen worden.
      Dadurch, dass immer häufiger als beliebig empfundene Haltungen zu beobachten sind, steigt auch die Sensibilität oder auch Überempfindlichkeit gegenüber solchen Gesten.

    • Wie auch immer – Seit wann läßt sich ein Kardinal der Katholischen Kirche, von einer Methodisten – „Priesterin“ segnen. Das ist völlig unnütz und eine Sünde. Aber was kann einen nach dem Skandal von Assisi noch wundern!

      • Vitus: Kardinal Bergoglio (also der neue Bischof von Rom ) hat sich von einen „Pfingstler“ auf Knien segnen lassen, aber wie sagt man so schön auf das irdische zutreffend:
        „Wie der Herr so es Gscherr“.

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

    • Gemäß c. 1241 gehören Segnungen zu den Sakramentalien, sind also auch in den Bereich der „communio in sacris“ zu zählen. Deshalb übrigens auch die Kanonische Pflicht bei Eheschließungen! (Siehe MMK zu c. 1241).
      Es ist im Zuge der Einigung in Bezug auf die Rechtfertigung eben auch von der „Sakramentalen Natur der evangelisch-lutheranischen Segnungen, sowie der in der Leuenberger Konkordie vereinigten Protestanten erteilten Segnungen“ von Sakramentalien die Rede! Also – jede AKTIV (mit freiem Willen und unter Wissen der Unerlaubtheit) entgegengenommen Segnungen sind verbotene Communio in Sacris! Hier von Empörung und falschem Zeugnis zu sprechen, ist falsch.
      Und – nebenbei – gilt die „Tauferneuerung“ im Neuen Rituale Romanum als „Sakramentalie“. Bitte erst das Liturgische Recht Studieren und dann urteilen!

  7. Sind diese „Spielereien“ nicht bereits mehr als grenzwertig ? Abgesehen von der Schauspieleinlage einer – selbstredend weiter im Laienstand befindlichen – sog. „methodistischen“ Priesterin“, ist diese Einlage des Kardinals – trotz der Bezeichnung „rituelle Erneuerung“ – besorgniserregend. Der Katechismus:
    -
    1272 Der Getaufte wird Christus gleichgestaltet, weil er durch die Taufe Christus eingegliedert ist. Die Taufe bezeichnet den Christen mit einem unauslöschlichen geistlichen Siegel [character], einem Zeichen, daß er Christus angehört. Dieses Zeichen wird durch keine Sünde ausgelöscht, selbst wenn die Sünde die Taufe daran hindert, Früchte des Heils zu tragen [Vgl. DS 1609-1619.].
    Weil die Taufe ein für allemal gespendet wird,
    KANN SIE NICHT WIEDERHOLT WERDEN.“
    -

  8. Das darf nicht wahr sein. Offenbar hängt der Betreffende sein Fähnlein in den Wind. So viel Unfug ist unerträglich. Methodisten haben keine Katholiken zu taufen. Wir brauchen einen Papst, der das Kirchenschiff wieder auf Kurs bringt, selbst auf die Gefahr hin, dass er nicht Mann des Jahres wird und in die Mainstream-Medien nicht mögen.

  9. Das ist vielleicht das, was zur Zeit am schmerzlichsten ist: Kleriker, von denen wir dachten, dass sie eine glaubenstreu(er)e Linie hätten, entpuppen sich als völlig rückgratlos. Sie bedienen jede Seite mit dem, was sie hören wollen könnte (es geschieht ja rein prophylaktisch im vorauseilenden Kotau – die Pastorin hätte sicherlich auch akzeptiert, wenn der Herr Kardinal auf dieses „Ritual“ verzichtet hätte…).

    Das ist zusätzlich zu der ganzen theologischen Verwirrung das allerschlimmste: dass die Gläubigen permanent verletzt und verschaukelt werden von Priestern, Bischöfen und …, denen sie vertrauen wollten.

    Das bedeutet für uns: wir haben niemanden mehr. Sollen wir uns in vollem Zynismus, dass unsere Hirten Lügner, Heuchler, Rechtsbrecher und oft sogar regelrechte Häretiker sind, von ihnen die Sakramente spenden lassen? Was bedeutet es, bei einem Mann wie diesem zum Beispiel eine persönliche Sünde, die in dieselbe Richtung geht, zu beichten? Klar, man kann sich formell absolvieren lassen. Aber ist das dann noch der Sinn einer Beichte? Und womöglich redet ein solcher Beichtvater dem Sünder seine Sünde noch aus?
    Es ist doch in einem gewissen Sinn konsequent, dass viele Gläubige unter den gegebenen Umständen mit solchen Klerikern gar nicht mehr erst zur Beichte gehen.
    Aber auch die Sakramentenflucht sonst ist logisch – wozu vor solchen „geistlichen Ehebrechern“ das Sakrament der Ehe zu vollziehen? Natürlich empfängt man dann auch achtlos per Hand, wiederverheiratet geschieden und im Vorbeischlappen den Herrn.
    Und das Schlimmste bei allem ist, dass dieselben Herren nicht selten gewaltsam Autorität einfordern, wenn es brenzlig wird. Wenn man Pech hat, machen sie, was sie wollen, spielen für echte Gläubige Tradition und lassen sich „Hochwürden“, „Exzellenz“ etc. nennen…
    Nein, dieser Ehrentitel ist verspielt.
    Er wird erst dann wieder ausgesprochen werden dürfen, wenn die Kirche sich gereinigt hat, radikal gereinigt hat.

  10. Bei uns erneuern die Kommunionkinder am Sonntag nach Dreikönig ihr Taufversprechen und bekreuzigen sich selbst mit Weihwasser zur Erinnerung an ihre Taufe.

    Nichts Anderes ist hier geschehen, nur dass sich der Kardinal nicht selbst bekreuzigt hat.

    • Da kriegst du doch die „Motten“! Was haben wir Katholiken denn mit den Methodisten zu schaffen????? – Es ist hoffnungslos, hoffnungslos!

      • Vitus: Der Kommentar von Rapunzel, zeigt ja nur offen wie massiv die Glaubens- Gotteskrise bereits fortgeschritten ist. Beten wir zu Gott den Herrn, das uns dieser endlich einen wahrlich katholischen Papst schenken wird.

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

      • Was wir Katholiken mit Methodisten zu tun haben? Dass sowohl wir Katholiken als auch die Methodisten beide Christen sind.

        Bei den weltweiten Christenverfolgungen wird auch niemand nach seiner Konfession gefragt, bevor er umgebracht wird.

        Unser Papst nannte das kürzlich eine „Ökumene des Blutes“, was ich sehr zutreffend finde.

      • Rapunzel:
        - Die von Christus gestiftete Kirche ist einzig und einig.
        - Die von Christus gestiftete Kirche ist heilig.
        - Die von Christus gestiftete Kirche ist katholisch.
        - Die von Christus gestiftete Kirche ist apostolisch.

        Und besonders wichtig ist ja diese Glaubenswahrheit

        - Die Zugehörigkeit zur Kirche ist für alle Menschen heilsnotwendig.

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

      • Natürlich ist auch ein Protestant immer noch ein Christ. Und ein Muslim, der total verblendet ist, unterscheidet nicht, was für ein Christ genau…

        Wir sind aber keine blutrünstigen Muslime, sondern Katholiken und kennen unsere Kirchengeschichte, die Theologie, den Grund der Zerwürfnisse durch die Reformation.

        Die Kirchengemeinschaften, die aus der Reformation hervorgegangen sind, haben ein gebrochenes Verhältnis zur sakramentalen Struktur der Kirche, d e r Kirche! Sie verstehen die Sakramentalität weder noch akzeptieren sie sie. Das ist neben konkreten häretischen Aussagen das allgemeine Unterscheidungsmerkmal zwischen diesen kirchlichen Gemeinschaften und der Kirche, d e r Kirche! Es ist geradezu absurd, wenn eine Pastorin, die weder priesterliche Vollmacht hat noch überhaupt an eine solche glaubt, mit einem katholischen Priester/Bischof eine „Tauferneuerung“ durchführt. Natürlich ist es „nur“ eine Erinnerung. Oder nicht doch mehr? Widersagen wir nicht auch in der Osternacht bei der Tauferneuerung noch mal dem Bösen? Machen das die Methodisten in dieser Form? Das hat doch bei denen gar nicht die tiefe Bedeutung…
        Am schlimmsten aber ist, dass mit solche einer Geste die Einheit der Kirche und vor allem der alleinseligmachenden Wahrheit der wahren Kirche relativiert wird.Immerhin stehen so harte Zerwürfnisse zwischen den „Kirchen“, dass man sich deswegen ja mal trennen musste. Solange diese häretischen Theologien nicht zurückgenommen werden, kann man auch nicht einfach zusammen glucken. das ist allein schon aus logischen Gründen unerträglich. das hat nichts damit zu tun, dass man sich nicht treffen und gegenseitig besuchen kann…
        Es ist nicht zu fassen – aber unser Papst hat sich als Bischof auch von einem Pfingstprediger segnen lassen…

      • Tja, geehrte Frau H.J., und bei derselben Gelegenheit ließ sich auch der Exerzitienprediger Papst Benedikts Pater Raniero Cantalamessa OFM protestantisch-charismatisch segnen.
        Ich sehe da gegenwärtig zwei Möglichkeiten.
        Die eine ist, dass die Kirchenführung –Hierarchie einschließlich Papst– im Recht ist. Dann allerdings wäre zu fragen, warum der Katholik in einer Kirche bleiben soll, die sich auf der gleichen Ebene sieht wie andere Konfessionen und sogar Religionen. Kann man dann nicht gleich Protestant werden, oder gar Anhänger der „Philosophie perennis“ im Sinne der berühmten interreligiösen spirituellen Anthologie Aldous Huxleys? (Immerhin hat man als bibeltreuer protestantischer Christ -eine Minderheit im Protestantismus- noch eine feste, unverrückbare Grundlage: das Wort Gottes in der Bibel, die man als V2-Katholik nicht mehr hat, denn die heutige Generation der Hierarchen setzt sich über Tradition u n d Schrift hinweg.) Das heißt, wenn die Kirche solcherweise im Recht wäre, würde sie sich selbst ad absurdum führen.
        Die andere Möglichkeit: diese Kirchenführung ist größtenteils häretisch, zum Teil apostatisch. Dann stellt sich die dringliche Frage: d a r f ich noch in Gemeinschaft mit diesen Leuten bleiben? oder muss ich mich nicht trennen und der kleinen Herde treugebliebener Katholiken anschließen? Piusbruderschaft oder Sedisvakantisten, ist dann die Frage.
        Was sagt G o t t dazu? Das Wort Gottes ist radikal: es lehrt die Trennung von falscher Lehre (Röm 16,17), vom Namenchristentum (2 Tim 3,1-5) und von falschen religiösen Systemen (2 Kor 6,14-18; Hebr 13,13; Offb18,4).
        Was meinen Sie?

    • Aber Rapunzel genau das ist sorum nicht vorgesehen, es ist vorgesehen, dass die Kommunionkinder zu Beginn des Erstkommunion Gottesdienstes feierlich, gemeinsam ihr Taufversprechen erneuern und nicht irgendwelchen Wasserpuddeleien mit Weihwasser vollziehen.
      Ansonsten sieht die Liturgie der Osternacht eine Erneuerung des Taufversprechens vor, dabei besprengt der Priester die Gemeinde mit dem frisch geweihten Weihwasser, und das geschieht in der gleichen Weise wie das Asprerges in der trid, Messe.

  11. Sollte nicht ein römischer Kardinal versuchen, die Methodisten wieder für eine in volle Eingliederung in die wahre Kirche zu bewegen?, anstatt sich von einer Laienmethodistin ein Kreuzzeichen auf die Stirn zu geben lassen?

  12. Diese Konzilskirche wird auseinanderbrechen,an dem eigenen von ihr propagierten Liberalismus.Der nächste Papst wir Petrus der Römer genannt werden.Er ist gemäss aller Prophezeiungen der letzte Papst.Dann wird Rom heidnisch werden uns Sitz des Antichrist.

  13. Wenn die Zeichen des Greuels an heiliger Stätte (oder Personen) geschehen, so wisset das das Ende nahe ist.
    Und würden die Tage nicht abgekürzt, so würden auch die letzten verloren gehen.
    Aber um der wenigen willen werden die Tage abgekürzt werden.
    Die Kirche hat keinen Petrus mehr, sondern einen Sohn der „Welt“
    Herr erlöse uns von dem Übel.

  14. @ Leo Lämmlein

    Beide Möglichkeiten, die Sie nennen, „funktionieren“ nicht:
    1. „Die Kirche hat mit ihrem Kurs Recht“ –
    Das kann deswegen nicht sein, weil sie sonst 1965 Jahre lang nicht Recht gehabt hätte. Denn wir erleben ja nichts Geringeres als die Verneinung und den Widerspruch zu fast allem, was die Kirche uns überliefert hat. Es ist eine schleichende, subtile Verneinung, die auf so leisen Sohlen gekommen ist, dass viele es nicht erkannt haben und nach wie vor unfähig sind, die Problematik geistig zu erkennen und zu verarbeiten. Es mangelt generell sehr stark an der „Gabe der Unterscheidung der Geister“. Diese Gabe ist verwandt mit der Gabe der Prophetischen Rede (also der tiefen Erkenntnis ins Überlieferte, die mitgeteilt und bezeugt wird – i.d.S. sind die großen Heiligen alle Propheten gewesen und es geht niemals um „Vorhersagen“, denn die sind nicht viel nütze und verwirren die Gläubigen mehr als dass sie helfen.) Gerade die Charismen, die der Hl. Paulus für die wichtigsten hält, interessieren auch die Halleluja-Christen überhaupt nicht.
    2. „Frage: d a r f ich noch in Gemeinschaft mit diesen Leuten bleiben? oder muss ich mich nicht trennen und der kleinen Herde treugebliebener Katholiken anschließen?“ –
    Wohin, Leo Lämmlein, sollen wir gehen? Wo ist die kleine Herde der Rechtgläubigen? Es mag ja sein, dass die FSSPX auf theologischer Ebene die Tradition relativ authentisch bewahrt. Aber längst sehen Sie doch, dass auch dort der Adversarius nagt und beißt: Nebensächliches wird stilisiert, die Pius-Laien rennen scharenweise nach Medjugorje und zu den Charismatikern, fachsimpeln über anderer Leutes Kinderzahl und spekulieren darüber, ob ihre Oberen noch rechtgläubig sind.
    Ich schätze, dass mit einer Verschiebung von vielleicht 20 Jahren die FSSPX genau da landet, wo die restliche Kirche schon ist…
    Sedivakantismus? Das wäre der Tod! Dann wäre die „kleine Herde“ nichts weiter als eine protestantische Sekte, in der sich immer neue Führer aufschwingen und noch ein neues Grüppchen aufmachen. Wir sehen das in der Szene ja auch. Verstiegenheit plus fehlende Hirten – nein, das funktioniert nicht… Und wer entscheidet dann überhaupt, was rechte Lehre ist? Aktuell meine ich? Es führt kein Weg an Petrus vorbei, denn Jesus hat sein Amt gestiftet, weil ohne dieses Amt die Kirche zersplittert in 1000 Grüppchen, die mehr oder weniger aus der Gravitation unseres Herrn hinausgeraten.

    Dennoch haben Sie Recht, diese Frage zu stellen. Wir stehen in dem Dilemma, so wie Sie es beschrieben haben.
    Wir müssen bleiben. Es gibt keine andere Kirche als diese eine Kirche. Ich versuche, die Frage aus der Ohnmacht Jesu Christi zu beantworten. ER, unser lieber Herr, hat sich der ebenfalls von Gott gestifteten Hierarchie Israels gestellt. Er hat keine eigene jüdische Religion, keinen eigenmächtig-rechtgläubigen Sanhedrin-Ersatz aufgemacht, sondern diesen verkommenen Hohen Rat ebenso anerkannt wie er die Theologen der damaligen Zeit anerkannt hat (>>)

    • Liebe Hanna J.,
      Ihre Aussage, die Laien der Priesterbruderschaft St. Pius X., würden scharenweise nach Medjugorje und zu den Charismatikern rennen, entspricht mit Sicherheit nicht der Wahrheit.

      • Nein? Was ist mit diesen vielen konservativen Glaubensvagabunden, die von Pius zu Petrus, von Petrus zu Pius, nach Medjugorje, nach Fatima, nach Lourdes, durch die dicken Wälzer irgendwelcher Seherinnen und die Website der „Warnung“ über die Sedisvakantisten und zurück zu irgendeiner neuen Hoffnungsgestalt von Priester, die dann doch wieder nur enttäuscht, und sonstwo hin pilgern, weil sie endlich eine rechte Weisung finden wollen, endlich Orientierung in unserem Alltags-Kirchenchaos?
        Da ist so viel Fluktuation verzweifelt suchender Menschen!
        Und bitte: Sie schreiben anonym und glauben, Sie dürften mich bei einem Vornamen nennen? Bitte lassen Sie das!
        (Ich könnte Ihnen das beweisen aus vielen Zuschriften, Erzählungen, persönlichen Erfahrungen mit Menschen. Aber das mache ich nicht öffentlich. Es ist eine große, übergroße Notsituation.)
        Die Priester der Bruderschaft vertreten das natürlich nicht (oder noch nicht?).
        Verzeihen Sie, aber ich bin nicht blind und nicht taub und sehe, was sich hier abspielt – wir können uns gegenseitig wirklich nirgends mehr guten Gewissens hin empfehlen.

      • Verehrte Zeitschnur, ich weiss nicht, woher Sie Ihre Informationen haben, aber die „Anhänger der FSSPX“ gehören doch wohl nun prozentual mehrheitlich eher zu denjenigen, die eine feste Orientierung und zu Medjugorie ein eher gespanntes Verhältnis haben. Ansonsten stimme ich mit Ihnen überein, dass wir nur dieses eine Rom haben und wir und letztlich auch die FSSPX mit diesem Rom leben oder zugrunde gehen wird. Die oftmals von vorgeblichen Gläubigen der FSSPX zu hören und zu lesende Auffassung, man müsse nur auf den Untergang der „Konzilssekte“ warten, und Rom falle einem wie eine gebratene Taube in den Schoß, kann man getrost unter (gefährliche) Tagträumerei verbuchen. Insofern sollte jeder das Seine tun, um Rom nicht dem Feind zu überlassen.

      • Im Grunde haben sie recht, werte Frau Zeitschnur,.
        Konnte man vor 20 Jahren noch sagen „Geh daunda hin, da ist es okay!“ so gilt das längst nicht mehr ausschließlich.
        Das liegt teilweise nicht an den entsprechenden Leuten, wurde mancher Gruppe solange Knüppel zwischen die beine geworfen bis sie dann doch gefallen ist und man dann sagen konnte „Ihh die liegen ja im Dreck!“
        Ja udn die Sucht via Privatoffenbarung auf dem neuesten Stand zu sein, die hat viel, viel zerstört.
        Andererseits muss man sehen, dass diese Sucht m.E eher Symptom, als Ursache ist.
        Aber wie man es auch dreht und wendet es bleibt dass Christus der Herr der Kirche ist, auch dann, wenn man wenig davon merkt.
        AKtueller denn je ist das berühmte Gedicht von Reinhold Schneider:
        Jetzt ist die Zeit da sich das Heil verbirgt und Menschenhochmut auf dem Markt sich feiert. Indes im Dom die Beter sich verhüllen…
        (bei google suchen)
        Ich nehme an das Gedicht ist bekannt, aber man beachte dass die Beter sich selbst im Dom verhüllen (= verbergen)!

        Das Gedicht schließt „… bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt und sich in Tiefen, die kein Aug‘ entschleiert die dürren Brunnen sich mit Leben füllen.“
        Ja und das Leiden an der Situation ist auch ein Opfer!

      • Liebe Zeitschnur,
        ich wiederhole – Ihre Aussage, die Laien der Priesterbruderschaft St. Pius X. würden scharenweise nach Medjugorje und zu den Charismatikern rennen, entspricht mit Sicherheit nicht den Tatsachen – es ist schlicht und ergreifend nicht wahr.
        Da ich die Kommentare auf diesen Seiten fast täglich verfolge, noch ein Hinweis: Als Katholiken sollten wir es unterlassen, uns rechthaberisch, herrisch und gehässig zu benehmen, wenn andere nicht gleicher Meinung sind.

      • Es ist einfach unlogisch, daß Pius-Anhänger zu charismatischen Events gehen. (Ausnahmen mögen die Regel bestätigen)

        Diese Leute haben die alte Messe! Und sie erhalten guten Katechismusunterricht! Sie haben die Möglichkeit, an reinen Wassern ihren Durst zu stillen, sie haben es absolut nicht nötig, zu charismatischen Happenings zu gehen, um dort zu suchen, was dort nicht zu finden ist.

      • Ja, das ist es! Und doch ist es eine Tatsache, die ich auch erst erleben musste, persönlich erleben musste, dass Leute, die eigentlich die Tradition haben und leben, daran offenbar doch nicht genug haben.
        Das mag ja gewissen Lesern hier nicht schmecken – aber es sind persönliche Erfahrungen.
        Ich habe das Problem ja beschrieben: die Motive, warum jemand sich bestimmten Kreisen annähert oder verschreibt, sind inzwischen so undurchsichtig geworden!
        Warum entpuppen sich Alte-Messe-Priester als Schwule? Bräuchten Sie das?
        M.S. – das Niederschmetternde ist, dass man, wenn man so fragt immer mit „Nein“ antworten könnte. Und doch macht man die Erfahrungen, dass es so ist…
        Es heißt nicht umsonst, dass der Satan umhergeht wie ein brüllender Löwe.

      • Seit dem Motu proprio hat so mancher Priester die alte Messe entdeckt hat – vorher war sie ja verhüllt. Dabei sollte er sich klar darüber sein, dass es weniger s e i n e Entdeckung ist als ein Geschenk von oben. Nach der ersten Begeisterung merkt er, dass die alte Messe nicht ohne die alte Theologie auskommt. D.h. wenn die Beziehung auf Dauer sein soll, muß er u.U. sein bisheriges Leben entsprechend umstellen, d.h. der Schwule muß sein Homoleben aufgeben, der Vagabund sein Umherziehen.

        Die alte Messe ist anspruchsvoll wie eine teure Pflanze, die ohne entsprechende Pflege eingeht. Das muß man wissen. Der aber, der sie zu pflegen versteht – Anweisungen gibt es ja – wird zeitlebens große Freude an ihr haben.

      • Die alte Messe ist göttliche Liturgie und duldet keine Nebenbuhlerinnen. Man kann nicht Tradition feiern und dann zu den Charismatikern laufen. Da macht sie nicht mit. Wer das versucht, wird sie verlieren. Man kann nicht ein bißchen katholisch sein und ein bißchen evangelikal, weil diese Leute einen angeblich ja so schätzen, mehr als die eigenen Glaubensbrüder. Nein.
        Es ist wie in einer Ehe. Liebe ohne Treue hat keine Zukunft.

  15. @ Leo Lämmlein (Fortsetzung)

    Auch der damalige Hohe Rat war alles andere als wirklich rechtgläubig. Es wurde fromm geschwätzt, heuchlerisch gehandelt. Halbwegs aufrechte Leute wie Nikodemus oder Josef v. A. schlichen sich nachts heimlich zu Jesus. Eine fürchterliche Atmosphäre! Und doch hat Jesus sie anerkannt und zugleich hart kritisiert: „Weiß angestrichene Gräber – Ihr kommt selbst nicht ins Himmelreich und lasst die, die danach suchen, nicht herein!“ Kann man einer Kirchenhierarchie Schlimmeres bescheinigen?

    Fazit:
    In der ohnmächtigen, im Kreuz Christi aber vollmächtigen Nachfolge unseres Herrn bleibt – das Bleiben und die Auseinandersetzung.
    Denn eines hat Jesus überdeutlich gemacht: er hat sich ohne Scheu und absolut wahrhaftig auseinandergesetzt und widersprochen („ein Zeichen, dem widersprochen wird“). Und dies mit großer Vollmacht, wie es die Evangelien immer wieder bezeugen. Das hat doch manche zur Umkehr gerufen. Seine Zeichen und Wunder müssen als „Überlauf“ der großen Liebe Gottes angesehen werden, die ER in Person doch war und ist – nicht unbedingt als die „Hauptsache“ seines Wirkens. F. hat insofern vollkommen unrecht. Die Christen sind schon immer auch (!!!) zu den Armen gegangen. Vor Gott aber ist auch der Zöllner Matthäus arm, ist der reiche Jüngling arm, sind die mitttleständischen Fischer arm und die damals durchaus nicht verachteten Hirten arm. Wer, bitte, ist vor IHM nicht arm?
    Jesus war kein „Amtsträger“, sondern gewissermaßen ein „Laie“, aber ein „gottgeweihter Laie“. ER war Gott selbst, der sich mitten hineinsetzte in dieses geistliche Chaos und keineswegs als Hoherpriester im Amt auftrat.
    Das ist unsere Perspektive: wie ER und in sorgfältiger Prüfung vor Seinem Angesicht reden, widersprechen, im Geist und in der Wahrheit diskutieren, mahnen und unablässig beten für die Kirche. Jedem so, wie es ihm gegeben ist von den Talenten her. Manche können nicht reden, aber dafür die Redenden unterstützen mit ihrem Talent. Manche können in Tiefe und Treue beten, mehr als andere dies vermögen. Jedem ist hier eine große Aufgabe zugedacht. Und wenn wir sie erfüllen, was Gott uns gebe, dann war es doch vor IHM nur wenig. Am Ende wird ER uns erlösen aus diesem großen Jammer. Wir beten solange: „Libera nos a malo!“ und halten aus.

  16. Man muss auch sehen, dass Frauen nur im Notfall segnen sollten. Segnen ist eine aktive und Segen empfangen eine rezeptive Handlung. Dass Frauen von Gott eher für das zweite erschaffen wurden, erkennen wir wahrscheinlich aufgrund des machtvoll in unsere Hirne ergossenen Genederismus nicht mehr mit der aus früheren Zeiten gewohnten Klarheit.

    • Das ist nicht richtig und war noch niemals richtig. Heidnisches Denken mag auch die Hirne kirchlicher Menschen durchwölkt haben – das Falsche ist nicht erst heute auf dem Plan…
      Sie müssen unterscheiden, um welche Art von Segen es geht. In diesem Fall müsste man präzisieren, dass nur geweihte Amtsträger solche Segnungen vornehmen sollten wie eine „Tauferneuerung“. Da ist es völlig unerheblich, ob Mann oder Frau. Auch ein männlicher methodistischer Pastor hätte sich hier zurückhalten müssen.
      Zur Klarstellung hier ein sachlicher Artikel: http://bistumspresse.de/content/wer-darf-eigentlich-segnen
      Das Prinzip von Aktivität und Rezeptivität ist in keinem Fall christlich, sondern so absolut formuliert, wie Sie es tun, heidnisch. Daher hat sich die Kirche in ihrer unfehlbaren Lehre mit derlei vorurteilshaften und der göttlichen Souveränität zuwiderlaufenden Festlegungen stets zurückgehalten.
      Verzeihen Sie den Einspruch! Aber der Grund, warum das Priesteramt Männern vorbehalten ist, liegt ja nicht darin, dass Männer aktiv sind und Frauen nicht (was offenkundiger und allein schon empirischer Unsinn ist), sondern daran, dass der Priester Jesus Christus gegenwärtig setzt und es IHm gefallen hat, als Mann ins Fleisch zu kommen. Auch wenn Maria die „Empfangende“ war, hing alles (!) ab von ihrem aktiven „Fiat“ – deswegen ehren wir sie ja auch so sehr! Sie ist in der empfangenden Haltung das Vorbild und nach Augustinus die „Gußform für jeden Christen, auch jeden Mann. Allein das zeigt schon, dass der Zusammenhang sehr viel komplizierter ist…Andererseits hat Jesus sich in die Rolle der totalen Ohnmacht hingegeben in dieser Welt, also in die „unmännliche“, rezeptive Haltung, die sich sogar herabließ, den Tod zu empfangen. Aber auch ER natürlich wie Seine allerseligste Mutter im aktiven Einverständnis, im Ja des Gehorsams…

      Immer schon haben Frauen ihre Kinder gesegnet. Das wusste man auch vor vielen Jahrhunderten schon, dass das gut und richtig ist. Etwas anderes ist aber ein öffentlicher, gewissermaßen amtlicher, womöglich sakramentaler Segen: der steht nur Weiheträgern zu. Und nur Männer könne Weiheträger werden aus genanntem Grund…
      Das und nur das ist hier das Unbehagen im vorliegenden Fall. Ein Methodist hat schlicht und einfach keinerlei Recht, einen amtlichen quais-katholischen Segen zu erteilen. Und schon gar nicht einem Kardinal.

    • @arrow
      Wie schon oben gesagt wurde, Mütter haben immer ihre Kinder gesegnet und der Muttersegen ist wertvoll.
      Wir Katholiken haben ja auch eine Mutter, die Allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria. Sie wurde im Laufe der letzen 50 Jahre immer mehr an den Rand gedrängt – die Peripherie ! – von wem? Vor allem von den Geistlichen.
      Welcher Priester fördert den Rosenkranz, hält Maiandachten? „Segne du Maria, segne mich dein Kind … “ Ja, dieser Segen wird nicht mehr oft erbeten. Dafür lassen sich die Geistlichen von anderen Leuten segnen, ja von anderen Konfessionen. Scheinbar haben sie einen Mangel, ein Bedürfnis, gesegnet zu werden. Und in der Tat, man mekrt es ja in der Kirche, daß der Segen von oben fehlt. Das ganze neumodische Gehabe und Gemache entbehrt den Segen von oben. Die neue Messe ist ein Produkt, dem die Bestätigung von oben fehlt. Ganz offensichtlich. Und wenn sie sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und bestätigen, die hochw. Prälaten, es wird dadurch nicht besser.

  17. Es ist doch ganz einfach: Alle Beschlüsse und Gesetze, die nach dem Konzil erlassen worden sind, waren Schritte auf dem Weg zur Gründung der Deuterovatikanischen Kirche, niz Neuem Ritus, Neuem Kirchenrecht, Neuer Katechismus. Diese Deuterovatikanische Kirche ist ökumenisch und protestantisch.
    Die Bischöfe kennen die Not der Seelen nicht, sie kennen bloß noch psychologische Phänomene – alle immanent und menschlich natürlich – und sonst nichts. Ich habe mir auf diesem Portal schon die Finger wund geschrieben und es geschieht nichts, weder bei Pius, noch bei Petrus, die FFI ist zerschlagen, die Institute halten den Mund. Kein Bischof wagt es das Schisma VONSEITEN der Konzilskirche anzusprechen.
    Papst Benedikt ist nicht freiwillig zurückgetreten: Wenn selbst auf diesem Portal nicht die Zahl derjenigen Priester, die von Papst Benedikt XVI wegen Mißbrauchs zwangslaisiert wurden (384 + 60 LC.Priester) nicht mit der zahl derjenigen, die unter „Papst“ Franziskus laisiert worden sind (43) und weiß, daß die Homo-Lobby immer noch existiert, ja ein sicherheitssrelevantes Risiko geworden ist und dann 1+1 zusammenzählt, weiß , was er von „Papst“ Franzsikus „Barmherzigkeit und Zärtlichkeit“ zu halten hat.
    War es nicht so, daß Joseph Kardinal Ratzinger den sexuellen Mißbrauch als unvereinbar mit der kirchlichen Lehre und damit als Exkommunikationsgrund (2001!) definiert hatte und dieses von Papst Johannes Paul II bestätigt worden ist? Wo sind die Exkommunikationen? Wer verbotene „communio in divinis (Entschuldigung) sacris“ betreibt, wird beim sexuellen Mißbrauch eben auch keine strengen Maßstäbe haben.
    Wie geht es jetzt weiter? Zur FSSPX gehen? – Problem beginnender Bürgerkrieg; zu Petrus? – völliges verängstigt sein; zu Sedisvakantisten? – regelrechte Hetzkampagnen gegenseitig bis hin zu Todesdrohungen.
    Nein, es braucht jetzt die Emissäre, die versuchen, eine Einheitsfront der Tradition zur Entsatzung des besetzten Roms zu bilden und die Situation der anderen in der Tradition ungeschminkt darstellen. Daraus muß ein Besinnungsprozeß entstehen, an dem ALLE mitwirken: „Bischof“ Sanborn, S. E. Tissier de Mallerais, S. E. Williamson, S. E. Fellay, E. Em. Ranjith, S. E. Athanasius Schneider, alle.
    Und dann muß gehandelt werden, so oder so.

  18. Nach Bergoglio, O’Malley, Cantalamissa und wer noch alles, frage ich mich, warum so etwas geschieht?

    Diese Geste, sich von einer anderen Konfession segnen zu lassen wirkt doch irgendwie wie eine Unterwerfung. So wie sich der Hund, der im Kampf verloren hat, niederduckt und den Nacken hinhält.
    Ich frage mich, ist es hier spirituell gesehen etwa ähnlich? Hat die kath. Kirche seit Joh.XXIII so viel Untreue an den Tag gelegt (JP II mit seinem Korankuß, Assissi usw.), daß sie jetzt den anderen christlichen Konfessionen nachrangig anzusehen wäre? Ich weiß es nicht.
    Jedenfalls wäre es besser, die kath. Kirche würde diese Sünden gegen Gott endlich eingestehen, bekennen, bereuen und sühnen. Ohne Umkehr keine Erneuerung.

  19. @zeitschnur: Ich kann Joseph nur beiplichten und Ihnen nahelegen, über seinen obigen „Hinweis“ einmal gründlich und tiefgehend nachzudenken. Ihr anmaßend-despotisches Auftreten in diesem Forum verfolge ich schon seit geraumer Zeit. Sie versuchen ständig, anderen Ihre persönliche Meinung aufzudrücken und hier das Feld zu beherrschen. Gibt man Ihnen nicht Recht, reagieren Sie sofort in äußerst aggressivem und giftigem Ton. Wer gibt Ihnen das Recht dazu? Finden Sie das katholisch?

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