Kardinal O‘Malleys methodistische „Taufe“ – Verwirrte Ökumene oder ökumenische Verwirrung?

Kardinal O'Malley's methodistische Taufe - Verwirrte Ökumene oder ökumenische Verwirrung?(Boston) Sean Patrick Kardinal O‘Malley aus dem Kapuzinerorden gehört zu den bekanntesten Kirchenvertretern der USA und galt unter Papst Benedikt XVI. als Vertreter einer neuen Generation kämpferischer Bischöfe. Am vergangenen Sonntag ließ sich der Kardinal von einer methodistischen Pastorin die Taufe „erneuern“.

Kardinal O‘Malley setzt sich aktiv für den Schutz des ungeborenen Lebens ein und zeigte bisher eine aufmerksame Sensibilität für die Heilige Liturgie sowohl in der würdigen, lateinischen Zelebration des Neuen Ritus, als auch des Alten Ritus. Papst Franziskus ernannte ihn zum Vertreter Nordamerikas im C8-Rat, der den Papst bei der Kurienreform und der Leitung der Kirche beraten soll. Einige Unstimmigkeiten gab es im US-Episkopat zur Frage, ob Abtreibungsbefürwortern unter katholischen Politikern die Heilige Kommunion verweigert werden soll. Kardinal O‘Malley nahm dazu eine zurückhaltendere Position ein. Soweit Kardinal O‘Malley während des Pontifikats von Papst Benedikt XVI.

Unter dem neuen Pontifikat von Papst Franziskus wurde ein „anderer“ O‘Malley bekannt, wie Rorate Caeli berichtet. Der Kardinal ließ sich im Rahmen einer ökumenischen Veranstaltung von einer methodistischen „Priesterin“ die Taufe „erneuern“ (siehe Bild). Die „Erneuerung“ von Kardinal O‘Malleys Taufe nahm die Pastorin Anne Robertson, Direktorin der Massachusetts Bible Society in der Sudbury United Methodist Church vor. Diese hatte zu ihrem 50jährigen Bestehen zu einem besonderen Gebetstreffen geladen.

Wie Patriot Ledger schreibt, habe die Pastorin bisher Kinder und junge Erwachsene getauft. Nie hätte sie sich träumen lassen, einmal einem Kardinal der Römisch-Katholischen Kirche rituell die Taufe zu erneuern.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Rorate Caeli

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Vitus

Sind die jetzt alle verrückt geworden? Da ist doch “ Hopfen und Malz “ verloren!

M.S.

Ist er jetzt röm.kath.methodistisch?

Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Eine Show jagt die andere. Was hat das noch mit der kath. Kirche zu tun, mit dem kath. Glauben?

Armin

Dies alles wurde uns bereits von Himmel offenbart, siehe La Salette:

„Viele Ordenshäuser werden den Glauben völlig verlieren und viele Seelen mit ins Verderben ziehen“

Von mir/ und Ordenshäuser die den Glauben nicht aufgeben wollen, die werden eben vernichtet siehe „Franziskaner der Immakulata“

Franziskus weiss schon, wen er alles in den C8 Rat berufen hat ,und wieder eine Bestätigung der Himmelsbotschaft

„Rom wird den Glauben verlieren“

magda

wenn man es genau nimmt, so hat Rom bereits den Glauben verloren!

Shuca

„wenn man es genau nimmt, so hat Rom bereits den Glauben verloren!“
Ich denke sehr viel an das Schweißtuch der Veronika. Das Antlitz des Herrn ist auf dem Tuch in Rom nicht mehr zu sehen. Wollen sie uns mit Manoppello veralbern?
Per Mariam ad Christum.

Shuca

Kein Grund zur Aufregung. Das Jahr 2014 ist ein alles entscheidenes Jahr. Die Protagonisten der Konzilskirche werden auf allen Fronten durchknallen. Sie werden am Ende nicht mehr wissen wo sie hergekommen sind und wo sie hinwollen. Die totale Verwirrung wird jedes Borderline – Syndrom in den Schatten stellen. Chaos.
Per Mariam ad Christum.

Ralph

Leider ist das so zu sehen. Die Kirche kann aber nicht untergehen. Sie wird dann ohne den faulen Teil weitergeführt werden müssen.

Martina
Dieser Kardinal wird von einigen „Insidern“ als der nächste Papst gehandelt. Als Franziskus II. http://vaticaninsider.lastampa.it/en/the-vatican/detail/articolo/omalley-boston-chiesa-church-iglesia-29881/ Das wusste sogar die abgebildete Dame. Sie nämlich sagte, sie sei so aufgeregt, dass sie von ihm gefragt worden sei, ihn „erneut zu taufen“, wenn sie daran denke, dass er einmal Papst werden könnte. http://throwthebumsoutin2010.blogspot.de/2014/01/cardinal-omalleys-participation-in.html In seiner Diözese geht es drunter und rüber. Scheinbar ist das eine gute Voraussetzung, um Papst werden zu können, heutzutage. Die Katholiken dort versuchen verzweifelt, einen Msgr. los zu werden, der jüngst in einer Predigt die Heilige Familie mit homosexuellen Paaren gleich gesetzt hat und erklärt, „normal“ gäbe es nicht.… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Martina, nehmen Sie noch an NO-Messen teil?

Ralph

Dann ist die katholische Kirche in der alten Form nicht mehr die von Jesus gegründete. Wir müssen Flagge zeigen.

Christoph Rhein
Was sagt das überlieferte Kirchenrecht? Can. 2316. Qui quoquo modo haeresis propagationem sponte et scienter iuvat, aut qui communicat in divinis cum haereticis contra praescriptum can. 1258, suspectus de haeresi est.“ So und das neue: ¨ can. 844 – 1 Ministri catholici sacramenta licite administrant solis christifidelibus catholicis, qui pariter eadem a solis ministris catholicis licite recipiunt, salvis huius canonis 2, 3 et 4, atque can. 861, 2 praescriptis. – 2 Quoties necessitas id postulet aut vera spiritualis utilitas id suadeat, et dummodo periculum vitetur erroris vel indifferentismi, licet christifidelibus quibus physice aut moraliter impossibile sit accedere ad ministrum catholicum,… weiter lesen »
ecclesia

Warum tut ein römischer Kirchenfürst so was? Es ist einfach nur traurig !!!

hedi züger

dieser Kardinal ist von allen guten Geistern verlassen-eventuell dement?

Leo Laemmlein

Solche Kardinäle haben den neuen Pabst gewählt, und solche Kardinäle wurden von den vorhergehenden Päpsten in Amt und Würden gesetzt. Ich halte es für ausgeschlossen, dass die Spitze der Kirche bereut und umkehrt. Diese ist wie außer Rand und Band und wird es soweit treiben, bis eine Minderheit der Hierarchen endlich das Schweigen bricht und sagt: Basta– bis hierher und nicht weiter! Dann kommt das Schisma. Die Mehrheit der Amtskirche fällt in eine haltlose Apostasie, eine Minderheit wird „exkommuniziert“ und geht in die Katakomben. Ich tippe auf 2014, aller-allerspätestens 2017.

Damian
Gemach, gemach! Es war keine Sakramentenspendung! @Martina: „erneut zu taufen“ steht da nirgends im englischen Original. @Christoph Rhein: von Sakramentenspendung kann gar keine Rede sein. Das ganze spielt sich ab auf der Ebene einer Segnung mit (Weih-?)Wasser. Dazu noch den Spruch gesagt: „Erinnere dich deiner Taufe und sei dankbar“. Nicht mehr und nicht weniger. @Martina: „Dieser in Amerika nicht unbekannte Msgr. wird aber von Kardinal O´Malley geschütztt.“ Falsch. Richtig ist: Kardinal O‘Malley hatte diesen gleichen Pfarrer Monate früher (!!!) (vor (!!!) seinem unsäglichen Vergleich homosexueller Paare mit der hl. Familie) für seinen Fokus auf die Förderung der katholischen Erziehung gelobt.… weiter lesen »
Marienzweig

Ich finde es gut und richtig, dass Sie etwas Ruhe in die Diskussion bringen möchten.
Das, was in Wirklichkeit vielleicht ohne große Bedeutung gewesen sein mag, wird individuell aber häufig als verletzendes Verhalten empfunden.
Und war es ohne Bedeutung, wäre es ja auch entbehrlich gewesen.
Die Anwesenheit des Kardinals wäre auch ohne diese „Tauferneuerung“ mit Wohlwollen aufgenommen worden.
Dadurch, dass immer häufiger als beliebig empfundene Haltungen zu beobachten sind, steigt auch die Sensibilität oder auch Überempfindlichkeit gegenüber solchen Gesten.

Vitus

Wie auch immer – Seit wann läßt sich ein Kardinal der Katholischen Kirche, von einer Methodisten – „Priesterin“ segnen. Das ist völlig unnütz und eine Sünde. Aber was kann einen nach dem Skandal von Assisi noch wundern!

Armin

Vitus: Kardinal Bergoglio (also der neue Bischof von Rom ) hat sich von einen „Pfingstler“ auf Knien segnen lassen, aber wie sagt man so schön auf das irdische zutreffend:
„Wie der Herr so es Gscherr“.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Christoph Rhein
Gemäß c. 1241 gehören Segnungen zu den Sakramentalien, sind also auch in den Bereich der „communio in sacris“ zu zählen. Deshalb übrigens auch die Kanonische Pflicht bei Eheschließungen! (Siehe MMK zu c. 1241). Es ist im Zuge der Einigung in Bezug auf die Rechtfertigung eben auch von der „Sakramentalen Natur der evangelisch-lutheranischen Segnungen, sowie der in der Leuenberger Konkordie vereinigten Protestanten erteilten Segnungen“ von Sakramentalien die Rede! Also – jede AKTIV (mit freiem Willen und unter Wissen der Unerlaubtheit) entgegengenommen Segnungen sind verbotene Communio in Sacris! Hier von Empörung und falschem Zeugnis zu sprechen, ist falsch. Und – nebenbei –… weiter lesen »
defendor
Sind diese „Spielereien“ nicht bereits mehr als grenzwertig ? Abgesehen von der Schauspieleinlage einer – selbstredend weiter im Laienstand befindlichen – sog. „methodistischen“ Priesterin“, ist diese Einlage des Kardinals – trotz der Bezeichnung „rituelle Erneuerung“ – besorgniserregend. Der Katechismus: - 1272 Der Getaufte wird Christus gleichgestaltet, weil er durch die Taufe Christus eingegliedert ist. Die Taufe bezeichnet den Christen mit einem unauslöschlichen geistlichen Siegel [character], einem Zeichen, daß er Christus angehört. Dieses Zeichen wird durch keine Sünde ausgelöscht, selbst wenn die Sünde die Taufe daran hindert, Früchte des Heils zu tragen [Vgl. DS 1609-1619.]. Weil die Taufe ein für allemal… weiter lesen »
Ralph

Das darf nicht wahr sein. Offenbar hängt der Betreffende sein Fähnlein in den Wind. So viel Unfug ist unerträglich. Methodisten haben keine Katholiken zu taufen. Wir brauchen einen Papst, der das Kirchenschiff wieder auf Kurs bringt, selbst auf die Gefahr hin, dass er nicht Mann des Jahres wird und in die Mainstream-Medien nicht mögen.

zeitschnur
Das ist vielleicht das, was zur Zeit am schmerzlichsten ist: Kleriker, von denen wir dachten, dass sie eine glaubenstreu(er)e Linie hätten, entpuppen sich als völlig rückgratlos. Sie bedienen jede Seite mit dem, was sie hören wollen könnte (es geschieht ja rein prophylaktisch im vorauseilenden Kotau – die Pastorin hätte sicherlich auch akzeptiert, wenn der Herr Kardinal auf dieses „Ritual“ verzichtet hätte…). Das ist zusätzlich zu der ganzen theologischen Verwirrung das allerschlimmste: dass die Gläubigen permanent verletzt und verschaukelt werden von Priestern, Bischöfen und …, denen sie vertrauen wollten. Das bedeutet für uns: wir haben niemanden mehr. Sollen wir uns in… weiter lesen »
Rapunzel

Bei uns erneuern die Kommunionkinder am Sonntag nach Dreikönig ihr Taufversprechen und bekreuzigen sich selbst mit Weihwasser zur Erinnerung an ihre Taufe.

Nichts Anderes ist hier geschehen, nur dass sich der Kardinal nicht selbst bekreuzigt hat.

Vitus

Da kriegst du doch die „Motten“! Was haben wir Katholiken denn mit den Methodisten zu schaffen????? – Es ist hoffnungslos, hoffnungslos!

Armin

Vitus: Der Kommentar von Rapunzel, zeigt ja nur offen wie massiv die Glaubens- Gotteskrise bereits fortgeschritten ist. Beten wir zu Gott den Herrn, das uns dieser endlich einen wahrlich katholischen Papst schenken wird.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Rapunzel

Was wir Katholiken mit Methodisten zu tun haben? Dass sowohl wir Katholiken als auch die Methodisten beide Christen sind.

Bei den weltweiten Christenverfolgungen wird auch niemand nach seiner Konfession gefragt, bevor er umgebracht wird.

Unser Papst nannte das kürzlich eine „Ökumene des Blutes“, was ich sehr zutreffend finde.

Armin

Rapunzel:
- Die von Christus gestiftete Kirche ist einzig und einig.
- Die von Christus gestiftete Kirche ist heilig.
- Die von Christus gestiftete Kirche ist katholisch.
- Die von Christus gestiftete Kirche ist apostolisch.

Und besonders wichtig ist ja diese Glaubenswahrheit

- Die Zugehörigkeit zur Kirche ist für alle Menschen heilsnotwendig.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

zeitschnur
Natürlich ist auch ein Protestant immer noch ein Christ. Und ein Muslim, der total verblendet ist, unterscheidet nicht, was für ein Christ genau… Wir sind aber keine blutrünstigen Muslime, sondern Katholiken und kennen unsere Kirchengeschichte, die Theologie, den Grund der Zerwürfnisse durch die Reformation. Die Kirchengemeinschaften, die aus der Reformation hervorgegangen sind, haben ein gebrochenes Verhältnis zur sakramentalen Struktur der Kirche, d e r Kirche! Sie verstehen die Sakramentalität weder noch akzeptieren sie sie. Das ist neben konkreten häretischen Aussagen das allgemeine Unterscheidungsmerkmal zwischen diesen kirchlichen Gemeinschaften und der Kirche, d e r Kirche! Es ist geradezu absurd, wenn eine… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Tja, geehrte Frau H.J., und bei derselben Gelegenheit ließ sich auch der Exerzitienprediger Papst Benedikts Pater Raniero Cantalamessa OFM protestantisch-charismatisch segnen. Ich sehe da gegenwärtig zwei Möglichkeiten. Die eine ist, dass die Kirchenführung –Hierarchie einschließlich Papst– im Recht ist. Dann allerdings wäre zu fragen, warum der Katholik in einer Kirche bleiben soll, die sich auf der gleichen Ebene sieht wie andere Konfessionen und sogar Religionen. Kann man dann nicht gleich Protestant werden, oder gar Anhänger der „Philosophie perennis“ im Sinne der berühmten interreligiösen spirituellen Anthologie Aldous Huxleys? (Immerhin hat man als bibeltreuer protestantischer Christ -eine Minderheit im Protestantismus- noch eine… weiter lesen »
ein besorgter Christ

Aber Rapunzel genau das ist sorum nicht vorgesehen, es ist vorgesehen, dass die Kommunionkinder zu Beginn des Erstkommunion Gottesdienstes feierlich, gemeinsam ihr Taufversprechen erneuern und nicht irgendwelchen Wasserpuddeleien mit Weihwasser vollziehen.
Ansonsten sieht die Liturgie der Osternacht eine Erneuerung des Taufversprechens vor, dabei besprengt der Priester die Gemeinde mit dem frisch geweihten Weihwasser, und das geschieht in der gleichen Weise wie das Asprerges in der trid, Messe.

ecclesia

Sollte nicht ein römischer Kardinal versuchen, die Methodisten wieder für eine in volle Eingliederung in die wahre Kirche zu bewegen?, anstatt sich von einer Laienmethodistin ein Kreuzzeichen auf die Stirn zu geben lassen?

Leone

Diese Konzilskirche wird auseinanderbrechen,an dem eigenen von ihr propagierten Liberalismus.Der nächste Papst wir Petrus der Römer genannt werden.Er ist gemäss aller Prophezeiungen der letzte Papst.Dann wird Rom heidnisch werden uns Sitz des Antichrist.

michael

Wenn die Zeichen des Greuels an heiliger Stätte (oder Personen) geschehen, so wisset das das Ende nahe ist.
Und würden die Tage nicht abgekürzt, so würden auch die letzten verloren gehen.
Aber um der wenigen willen werden die Tage abgekürzt werden.
Die Kirche hat keinen Petrus mehr, sondern einen Sohn der „Welt“
Herr erlöse uns von dem Übel.

zeitschnur
@ Leo Lämmlein Beide Möglichkeiten, die Sie nennen, „funktionieren“ nicht: 1. „Die Kirche hat mit ihrem Kurs Recht“ – Das kann deswegen nicht sein, weil sie sonst 1965 Jahre lang nicht Recht gehabt hätte. Denn wir erleben ja nichts Geringeres als die Verneinung und den Widerspruch zu fast allem, was die Kirche uns überliefert hat. Es ist eine schleichende, subtile Verneinung, die auf so leisen Sohlen gekommen ist, dass viele es nicht erkannt haben und nach wie vor unfähig sind, die Problematik geistig zu erkennen und zu verarbeiten. Es mangelt generell sehr stark an der „Gabe der Unterscheidung der Geister“.… weiter lesen »
Joseph

Liebe Hanna J.,
Ihre Aussage, die Laien der Priesterbruderschaft St. Pius X., würden scharenweise nach Medjugorje und zu den Charismatikern rennen, entspricht mit Sicherheit nicht der Wahrheit.

zeitschnur
Nein? Was ist mit diesen vielen konservativen Glaubensvagabunden, die von Pius zu Petrus, von Petrus zu Pius, nach Medjugorje, nach Fatima, nach Lourdes, durch die dicken Wälzer irgendwelcher Seherinnen und die Website der „Warnung“ über die Sedisvakantisten und zurück zu irgendeiner neuen Hoffnungsgestalt von Priester, die dann doch wieder nur enttäuscht, und sonstwo hin pilgern, weil sie endlich eine rechte Weisung finden wollen, endlich Orientierung in unserem Alltags-Kirchenchaos? Da ist so viel Fluktuation verzweifelt suchender Menschen! Und bitte: Sie schreiben anonym und glauben, Sie dürften mich bei einem Vornamen nennen? Bitte lassen Sie das! (Ich könnte Ihnen das beweisen aus… weiter lesen »
hicesthodie
Verehrte Zeitschnur, ich weiss nicht, woher Sie Ihre Informationen haben, aber die „Anhänger der FSSPX“ gehören doch wohl nun prozentual mehrheitlich eher zu denjenigen, die eine feste Orientierung und zu Medjugorie ein eher gespanntes Verhältnis haben. Ansonsten stimme ich mit Ihnen überein, dass wir nur dieses eine Rom haben und wir und letztlich auch die FSSPX mit diesem Rom leben oder zugrunde gehen wird. Die oftmals von vorgeblichen Gläubigen der FSSPX zu hören und zu lesende Auffassung, man müsse nur auf den Untergang der „Konzilssekte“ warten, und Rom falle einem wie eine gebratene Taube in den Schoß, kann man getrost… weiter lesen »
ein besorgter Christ
Im Grunde haben sie recht, werte Frau Zeitschnur,. Konnte man vor 20 Jahren noch sagen „Geh daunda hin, da ist es okay!“ so gilt das längst nicht mehr ausschließlich. Das liegt teilweise nicht an den entsprechenden Leuten, wurde mancher Gruppe solange Knüppel zwischen die beine geworfen bis sie dann doch gefallen ist und man dann sagen konnte „Ihh die liegen ja im Dreck!“ Ja udn die Sucht via Privatoffenbarung auf dem neuesten Stand zu sein, die hat viel, viel zerstört. Andererseits muss man sehen, dass diese Sucht m.E eher Symptom, als Ursache ist. Aber wie man es auch dreht und… weiter lesen »
Joseph

Liebe Zeitschnur,
ich wiederhole – Ihre Aussage, die Laien der Priesterbruderschaft St. Pius X. würden scharenweise nach Medjugorje und zu den Charismatikern rennen, entspricht mit Sicherheit nicht den Tatsachen – es ist schlicht und ergreifend nicht wahr.
Da ich die Kommentare auf diesen Seiten fast täglich verfolge, noch ein Hinweis: Als Katholiken sollten wir es unterlassen, uns rechthaberisch, herrisch und gehässig zu benehmen, wenn andere nicht gleicher Meinung sind.

M.S.

Es ist einfach unlogisch, daß Pius-Anhänger zu charismatischen Events gehen. (Ausnahmen mögen die Regel bestätigen)

Diese Leute haben die alte Messe! Und sie erhalten guten Katechismusunterricht! Sie haben die Möglichkeit, an reinen Wassern ihren Durst zu stillen, sie haben es absolut nicht nötig, zu charismatischen Happenings zu gehen, um dort zu suchen, was dort nicht zu finden ist.

zeitschnur
Ja, das ist es! Und doch ist es eine Tatsache, die ich auch erst erleben musste, persönlich erleben musste, dass Leute, die eigentlich die Tradition haben und leben, daran offenbar doch nicht genug haben. Das mag ja gewissen Lesern hier nicht schmecken – aber es sind persönliche Erfahrungen. Ich habe das Problem ja beschrieben: die Motive, warum jemand sich bestimmten Kreisen annähert oder verschreibt, sind inzwischen so undurchsichtig geworden! Warum entpuppen sich Alte-Messe-Priester als Schwule? Bräuchten Sie das? M.S. – das Niederschmetternde ist, dass man, wenn man so fragt immer mit „Nein“ antworten könnte. Und doch macht man die Erfahrungen,… weiter lesen »
M.S.
Seit dem Motu proprio hat so mancher Priester die alte Messe entdeckt hat – vorher war sie ja verhüllt. Dabei sollte er sich klar darüber sein, dass es weniger s e i n e Entdeckung ist als ein Geschenk von oben. Nach der ersten Begeisterung merkt er, dass die alte Messe nicht ohne die alte Theologie auskommt. D.h. wenn die Beziehung auf Dauer sein soll, muß er u.U. sein bisheriges Leben entsprechend umstellen, d.h. der Schwule muß sein Homoleben aufgeben, der Vagabund sein Umherziehen. Die alte Messe ist anspruchsvoll wie eine teure Pflanze, die ohne entsprechende Pflege eingeht. Das muß… weiter lesen »
M.S.

Die alte Messe ist göttliche Liturgie und duldet keine Nebenbuhlerinnen. Man kann nicht Tradition feiern und dann zu den Charismatikern laufen. Da macht sie nicht mit. Wer das versucht, wird sie verlieren. Man kann nicht ein bißchen katholisch sein und ein bißchen evangelikal, weil diese Leute einen angeblich ja so schätzen, mehr als die eigenen Glaubensbrüder. Nein.
Es ist wie in einer Ehe. Liebe ohne Treue hat keine Zukunft.

zeitschnur
@ Leo Lämmlein (Fortsetzung) Auch der damalige Hohe Rat war alles andere als wirklich rechtgläubig. Es wurde fromm geschwätzt, heuchlerisch gehandelt. Halbwegs aufrechte Leute wie Nikodemus oder Josef v. A. schlichen sich nachts heimlich zu Jesus. Eine fürchterliche Atmosphäre! Und doch hat Jesus sie anerkannt und zugleich hart kritisiert: „Weiß angestrichene Gräber – Ihr kommt selbst nicht ins Himmelreich und lasst die, die danach suchen, nicht herein!“ Kann man einer Kirchenhierarchie Schlimmeres bescheinigen? Fazit: In der ohnmächtigen, im Kreuz Christi aber vollmächtigen Nachfolge unseres Herrn bleibt – das Bleiben und die Auseinandersetzung. Denn eines hat Jesus überdeutlich gemacht: er hat… weiter lesen »
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Man muss auch sehen, dass Frauen nur im Notfall segnen sollten. Segnen ist eine aktive und Segen empfangen eine rezeptive Handlung. Dass Frauen von Gott eher für das zweite erschaffen wurden, erkennen wir wahrscheinlich aufgrund des machtvoll in unsere Hirne ergossenen Genederismus nicht mehr mit der aus früheren Zeiten gewohnten Klarheit.

zeitschnur
Das ist nicht richtig und war noch niemals richtig. Heidnisches Denken mag auch die Hirne kirchlicher Menschen durchwölkt haben – das Falsche ist nicht erst heute auf dem Plan… Sie müssen unterscheiden, um welche Art von Segen es geht. In diesem Fall müsste man präzisieren, dass nur geweihte Amtsträger solche Segnungen vornehmen sollten wie eine „Tauferneuerung“. Da ist es völlig unerheblich, ob Mann oder Frau. Auch ein männlicher methodistischer Pastor hätte sich hier zurückhalten müssen. Zur Klarstellung hier ein sachlicher Artikel: http://bistumspresse.de/content/wer-darf-eigentlich-segnen Das Prinzip von Aktivität und Rezeptivität ist in keinem Fall christlich, sondern so absolut formuliert, wie Sie es… weiter lesen »
M.S.
@arrow Wie schon oben gesagt wurde, Mütter haben immer ihre Kinder gesegnet und der Muttersegen ist wertvoll. Wir Katholiken haben ja auch eine Mutter, die Allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria. Sie wurde im Laufe der letzen 50 Jahre immer mehr an den Rand gedrängt – die Peripherie ! – von wem? Vor allem von den Geistlichen. Welcher Priester fördert den Rosenkranz, hält Maiandachten? „Segne du Maria, segne mich dein Kind … “ Ja, dieser Segen wird nicht mehr oft erbeten. Dafür lassen sich die Geistlichen von anderen Leuten segnen, ja von anderen Konfessionen. Scheinbar haben sie einen Mangel, ein Bedürfnis,… weiter lesen »
Christoph Rhein
Es ist doch ganz einfach: Alle Beschlüsse und Gesetze, die nach dem Konzil erlassen worden sind, waren Schritte auf dem Weg zur Gründung der Deuterovatikanischen Kirche, niz Neuem Ritus, Neuem Kirchenrecht, Neuer Katechismus. Diese Deuterovatikanische Kirche ist ökumenisch und protestantisch. Die Bischöfe kennen die Not der Seelen nicht, sie kennen bloß noch psychologische Phänomene – alle immanent und menschlich natürlich – und sonst nichts. Ich habe mir auf diesem Portal schon die Finger wund geschrieben und es geschieht nichts, weder bei Pius, noch bei Petrus, die FFI ist zerschlagen, die Institute halten den Mund. Kein Bischof wagt es das Schisma… weiter lesen »
M.S.
Nach Bergoglio, O’Malley, Cantalamissa und wer noch alles, frage ich mich, warum so etwas geschieht? Diese Geste, sich von einer anderen Konfession segnen zu lassen wirkt doch irgendwie wie eine Unterwerfung. So wie sich der Hund, der im Kampf verloren hat, niederduckt und den Nacken hinhält. Ich frage mich, ist es hier spirituell gesehen etwa ähnlich? Hat die kath. Kirche seit Joh.XXIII so viel Untreue an den Tag gelegt (JP II mit seinem Korankuß, Assissi usw.), daß sie jetzt den anderen christlichen Konfessionen nachrangig anzusehen wäre? Ich weiß es nicht. Jedenfalls wäre es besser, die kath. Kirche würde diese Sünden… weiter lesen »
Julia M.

@zeitschnur: Ich kann Joseph nur beiplichten und Ihnen nahelegen, über seinen obigen „Hinweis“ einmal gründlich und tiefgehend nachzudenken. Ihr anmaßend-despotisches Auftreten in diesem Forum verfolge ich schon seit geraumer Zeit. Sie versuchen ständig, anderen Ihre persönliche Meinung aufzudrücken und hier das Feld zu beherrschen. Gibt man Ihnen nicht Recht, reagieren Sie sofort in äußerst aggressivem und giftigem Ton. Wer gibt Ihnen das Recht dazu? Finden Sie das katholisch?

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