„Volksaltar“ aus St. Patricks-Kathedrale von New York entfernt

St. Patrick-Kathedrale von New York nach der Entfernung des zweites Altars.(New York) In der Kathedralkirche der Erzdiözese New Vork unter der Leitung von Timothy Kardinal Dolan wurde der Volksaltar entfernt. Die neugotische St. Patricks-Kathedrale wurde 1858 grundgelegt und 1879 geweiht. In den späten 30er und den frühen 40er Jahren erfolgten die Erweiterung des Altarraums und die Errichtung eines neuen freistehenden Hauptaltars mit Baldachin.

Im Zuge der nachkonziliaren Liturgiereform wurde ein zweiter, freistehender Altar im vorderen Bereich des Altarraums aufgestellt. Eine ebenso unverständliche wie überflüssige Doppelung, wie Rorate Caeli noch vor einem Jahr kritisierte.

Inzwischen wurde der „überflüssige Altar entfernt, ebenso eine modernistische Statue der Heiligen Elizabeth Ann Seton des römischen Künstlers Paolo Medici und ein bizarres Hologramm an der Vorderseite des Altars“, so die traditionsverbundene Internetseite.

Rorate Caeli dokumentierte mit einem Bildvergleich die neue Situation. Das erste Bild zeigt die Doppelung der Altäre. Das zweite Bild zeigt die heutige Situation nach der Entfernung des zweiten Altars. Im Hintergrund sichtbar der Hauptaltar mit Baldachin aus dem Jahr 1942. Rorate Caeli äußert die Hoffnung, daß nun auch die Kathedra des Erzbischofs wieder an seinen ursprünglichen Platz zurückgeführt wird.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Rorate Caeli

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Markus

Die Einzigen, die einen Volksaltar brauchen, sind die Konzilsbischöfe. Das Volk kommt auch sehr gut ohne einen aus. Schön, dass dieses komplett überflüssige Stück entfernt worden ist.
Per Mariam ad Christum

hedi züger

laetentur caeli et terra!

Tulpendieb

Und wie steht jetzt der Zelebrant?

Thomas Kovacs

der Altar scheint mir beidseitig verwendbar

defendor
Ein kurzer Abriss über den „Werdegang“ des „versus populum“, die Ausrichtung „hin zum Volk“ . Vor dem Vaticanum II. galt die Weisung des Dekretes “ Sanctissimam eucharistiam maximo“ der Ritenkongregation vom 1. Juni 1957, - „In Kirchen, wo sich nur ein einziger Altar befindet, darf er nicht so angeordnet werden, dass der Priester zum Volk hin zelebriert.“ - Bez. der hl. Messe hat sich das Vaticanum II. mit keiner Silbe für folgende „Neuerungen“ ausgesprochen; sog. „Volksaltar“, die Feier „versus populum“ ,die quasi „Abschaffung“ der Liturgiesprache Latein, die „Handkommunion“ oder das „Laiendiktat“. Auszug aus der Liturgiekonstitution „Sacrosanctum concilium“ vom 4. Dezember… weiter lesen »
hedi züger
wiedermal danke für diese an sich evidente Tatsache-was die Zelebration versus deum bedeutet.das ist dem einfachen Gläubigen nicht mehr präsent.Obwohl die Orthodoxie, ja der jüdische Gottesdienst,wie auch namhafte Kreise des Luthertums diese Praxis ganz bezw. teilweise aufrecht erhalten haben .Mir dreht sich der Magen,wenn ich denke mit welch furiosem Getöse diese „Volksaltäre“ mit totalitärem Zwang errichtet wurden-secundum illud:wir zerstören alles! Besonders abschreckend für mich der Erfurterdom und die Einsiedler Gnadenkapelle um etwa nur zwei wenige Beispiele zu nennen.Da waren vorab die Bischöfe,welche diesen Fauxpas befahlen,in deren Fahrwasser die kirchlichen Denkmalpfleger,dann kommen sofort die Gegner der lateinischen Kultsprache,die im obigen Dokument… weiter lesen »
michael

Danke

fischer

Die geforderte Umschreitbarkeit des Altares bezieht sich nur auf die neu errichteten wie beim Kirchenneubau – nie hatte man mit dieser Bestimmung daran gedacht, die bestehenden Hauptaltäre mit ihrer ehrwürdigen Bedeutung anzutasten oder durch eine Doppelung auszurangieren.

Und die Umschreitbarkeit sollte der Inzens dienen, nicht einer geänderten Zelebrationsrichtung.

Tradidi

Ich hoffe dieser sog. „Volksaltar“ bleibt jetzt auch draußen. Wenn ja, dann ist das ein erster wichtiger Schritt. Es wäre schön (und auch absolut notwendig), wenn die Kathedrale von New York ganz zur überlieferten Messe zurückkehren würde. Ich glaube vor zwei Jahren wurde nur ein einziger Seminarist des New Yorker Diözesanseminars zum Priester geweiht und der hat seine Primiz dann im alten Ritus gefeiert. Eminenz, erkennen Sie die Zeichen der Zeit?!

Leone

Vor allem die schweizer Katholiken sind von dIesen widerlichen Volksaltären angetan,leider.Man betrachte nur einmal die vorgenommen „Renovationen“ in den Klöstern Mariastein und Einsiedeln.In MARIASTEIN.unten in der einst so ehrwürdigen Gnadenkapelle steht er ,der grässliche Volksaltar….Und was Einsiedeln betrifft.Anlässlich der Renovation in der Stifstkirche wurde der wunderschöne Christustrohn enfernt.Er steht heute unten bei der Beichtkirche,sieht irgendwie abgestellt aus.Eine Schande! Das erinnert mich immer an den Titel eines BUCHES von Erzbischof Marcel Lefebvre: SIE HABEN IHN ENTTROHNT. So der Buchtitel: Vom Liberalismus zur Apostasie.Die Tragödie des Konzils.Wie wahr……

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