Ziel 5 Millionen Rosenkränze – Bischof Fellay ruft zu neuem Rosenkranzkreuzzug

Bischof Bernard Fellay, der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X, rief im November erneut zu einem Rosenkranzkreuzzug auf. Vom 1. Januar bis zum 8. Juni 2014 sollen 5 Millionen Rosenkränze für drei Anliegen gebetet werden.

  1. um einen besonderen Schutz des Unbefleckten Herzens Mariens auf die Werke der Bruderschaft herabzurufen;
  2. für die Rückkehr der Tradition in der Kirche;
  3. für den Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens durch die Weihe Rußlands.

Der deutsche Distrikt stellt auf seiner Webseite weitere Informationen und Listen zur Verfügung.

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Zuwendungsübersicht

54 Comments

  1. Das einzig sinnvolle und am meisten erfolgsversprechende was man tun kann. „Betet und ihr werdet empfangen“ gilt heute noch wie vor fast 2000 Jahren.
    „omnia instaurare in christo“
    Jeder ist eingeladen mitzumachen.

  2. @Sabine F. und Michael s.
    ich kann mich Ihnen nur anschließen und den Aufruf von Bischof Felley unterstützen,
    Dank auch an Bischof Fellay!!! Wer so spricht ist katholisch, auch dann, wenn er von seinen
    Amtsbrüdern nicht anerkannt wird.
    Bitten wir das unbefleckte Herz Mariens um Hilfe.

    • Bischof Fellay weiß um die Wünsche der Heiligen Gottesmutter und die Ihres Sohns.
      Helfen wir mit, sie zu erfüllen.

  3. Es würde unheimlich viel bringen, wenn mehr und mehr Katholiken den täglichen Rosenkranz beten würden. Ich möchte gerne an den Rosenkranz-Sühnekreuzzug erinnern, der im zweiten Weltkrieg in Österreich die fremde Besatzung beendet hat.

    Wenn wir so einen Kreuzzug im deutschsprachigen Raum gründen, können wir mit Sicherheit damit rechnen, solch schlimme Dinge im Vorhinein wesentlich abzumildern!
    Dazu braucht es weder eine Organisation noch irgendwelche besonderen Statuten, es reicht wenn jeder der hier mitliest täglich zum Rosenkranz greift und ihn betet.
    Das wäre doch für viele der ideale Vorsatz für das neue Jahr 2014.

  4. Das ist gut!
    Leider habe ich viel zu lange in meiner Kirche den Rosenkranz als das Gebet alter Omas erlebt. Wer jung, fesch und gebildet war, betete doch keinen Rosenkranz! Hilfe! Eine sehr fromme Tante, die aber für mich in ihrer Einfachheit und Demut letztendlich wirkliches Vorbild war, betete immer unter der Bettdecke vor dem Einschlafen den Rosenkranz… Natürlich besaß ich Rosenkränze und hab sie auch mal gebetet, aber mit innerer Distanz. Nach außen hin hätte ich mich nur ironisch dazu geäußert, bin aber davor bewahrt geblieben, Unsinn zu reden…
    Aber seit vielleicht einem Jahr bin ich drauf gekommen, dass regelmäßiges Rosenkranzbeten etwas sehr Tiefes, Demütiges und auch Entspannendes ist. Ich meine physisch entspannend, aber auch geistlich entspannend: Er hat schon alles getan, wir brauchen uns bloß den Händen Seiner lieben Mutter überlassen und mitnehmen lassen…
    Die Omas haben sich anfänglich gewundert, wenn ab und zu eine so junge Frau dazukam zum Rosenkranz. Aber ich entdeckte, dass es noch andere jüngere Leute gibt, die eigentlich auch gerne Rosenkranz beten würden in aller Öffentlichkeit, sich aber nicht trauen, weil das einfach als „vorkonziliar“ gilt. Natürlich betet man meistens alleine oder auch zu zweit den Rosenkranz im privateren Rahmen.
    Ich möchte auch jüngere Leute ermutigen, an den öffentlichen Rosenkranzgebeten der Gemeinden teilzunehmen und auf die Weise diejenigen zu ermutigen, die das insgeheim auch gerne täten. Wenn es noch verbunden ist mit einer kurzen Anbetung – wunderbar.
    Für mich ist das wie Weihnachten. Es zieht mich unwiderstehlich an. Bloß kann ich aus beruflichen und familiären Gründen oft nicht so wie ich will.
    Meine Rosenkränze möchte ich jedenfalls diesem Projekt widmen!

    • Man muss nicht unbedingt immer in der Kirche oder zu bestimmten Zeiten beten. Es ist doch viel einfacher, zu Hause zu beten wenn Ruhe und Gelegenheit ist. Eine Dreiviertelstunde am Tag sollte sich doch in den meisten Fällen entbehren lassen. Das Gebet in Gemeinschaft ist durchaus sinnvoll, aber nicht jeder kann oder möchte das.
      In Matthäus 6,6 heißt es:
      „Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.“

      Allerdings, es heißt auch in Matthäus 18, 20:
      „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

      Ich denke es soll jeder nach seinen Möglichkeiten beten, nur so kann das Gebet effektiv vermehrt werden.

      • habe ich was anderes gesagt? Warum so verkrampft? Ich habe nicht von einem Muss gesprochen.

        Wenn man das Rosenkranzbeten zur frommen Wissenschaft macht, wird weiterhin keiner mehr Rosenkranzbeten.

        Wer in die Realität der Gemeinden sieht, wird wissen, warum es sinnvoll wäre, öffentlich Rosenkranz zu beten oder auch öffentlich an Anbetungen teil zu nehmen.

        Was ist denn daran so kompliziert?

      • Auf mich entstand der Eindruck als würden sie zum ausschließlich öffentlichen Beten in Kirchen aufrufen. Und damit die Leser sich nicht sagen, „das kann ich nicht und darum bete ich nicht“, habe ich eingeworfen dass es einfacher ist zu Hause zu beten und wann Gelegenheit ist. Also eigentlich doch ganz einfach.

      • Woher rührt der Eindruck? Von „ausschließlich“ war keine Rede.

        Bitte nicht in meine Worte was reinlesen oder raushören, was ich nicht gesagt habe.

        Mir ging es darum, dass das Rosenkranzbeten aus seiner „Schmuddelecke“ geholt wird, und das geht nur mit einer gewissen Öffentlichkeit.

        So einfach war mein Gedankengang. Ich meine das, was ich sage und nix anderes.

    • „Leider habe ich viel zu lange in meiner Kirche den Rosenkranz als das Gebet alter Omas erlebt. Wer jung, fesch und gebildet war, betete doch keinen Rosenkranz!“
      Ja, das ist das Geschwätze der frischen Luft des Konzils und seines verdorbenen Geistes. Der Kampf zwischen Hollywood, Michael Jackson, Lady Gaga und dem Rosenkranz der Mutter Gottes ist der Kampf um die Ewigkeit. Wir können nur noch den Rosenkranz beten, besonders für unsere Kinder, die von den Konzilsclowns kampflos im Stich gelassen worden sind. Der totale Glamour der sexistischen und schamlosen Revolution kam ganz eindeutig nach dem Konzil. Das sollte man schon wissen. Ich würde das moderne Rom gerne mal fragen, wie viele Seelen es nach dem Konzil gerettet oder abgeschossen hat. Das ist doch eine berechtigte Frage vor Christus.
      Per Mariam ad Christum.

  5. den Rosenkranz bete ich sowieso täglich, und an den Sonntagen beten wir ihn in der Kirche vor der Messe gemeinsam. Aber, ob ich ihn in der benannten Intention beten werde, darüber bin ich mir noch im Unklaren.
    Was heißt „Rückkehr der Tradition in die Kirche“? Sind wir als Tradition nicht in der katholischen Kirche?
    Und wenn nicht, was ich bezweiftle, wollen wir dann wirklich eine Aufnahme in diese heruntergekommene Konzilskirche?
    Ich möchte schon gern ganz genau wissen, was mit diesem zweideutigen Satz gemeint ist. Gerade diese Mehrdeutigkeit kritisieren wir ja immer wieder, sowohl an den Konzilstexten als auch an den Verlautbarungen von Franziskus.
    Weshalb spricht er nicht eindeutig?

    • Er meint damit, dass die Tradition in die Kirche zurückkehren kann, also die Überlieferung, wie sie immer war.
      Es gibt keinen Grund, das Wort „Tradition“ metaphorisch zu verstehen, wie Sie es wohl tun.
      Das Wort bedeutet einfach: die wahre, gesunde Überlieferung, das depositum fidei, die man in der Kirche fast ausgetrieben hat.
      Das ist nicht zweideutig.
      „Die Tradition“ im Sinne von „Piusbruderschaft“ oder „Ecclesia Dei“-Gemeinschaften etc. ist nachrangig und sicher nicht primär intendiert.
      Allerdings ergäbe Fellays Aufruf auch mit dieser Bedeutung vollen Sinn: die Menschen, die die Tradition leben, sollten wieder voll und ganz in die Kirche zurückkehren können und das geht nur, wenn die Kirche die Tradition wieder anerkennt.
      Logisch?

      • logischer und eindeutiger wäre es für mich, hätte er von der Bekehrung Roms zum wahren katholischen Glauben aller Zeiten gesprochen, wenn er es so meint, wie Sie es verstehen wollen.

      • Die FSSPX versteht sich selbst ja nicht „außerhalb“ der Kirche, sondern in der Kirche. Sie denkt, dass sie die Tradition aufrecht erhält.
        Insofern kann Fellay gar nicht gemeint haben, dass die FSSPX zurückkehrt, weil sie ja nicht außerhalb der Kirche ist. Aber die wahre Überlieferung samt der älteren messform – die soll zurückkehren.
        Eine solche Rückkher ginge aber nicht ohne eine entsprechende theologische Umkehr.
        Oder?

      • kirchenrechtlich ist die FSSPX natürlich außerhalb der Kirche. Darauf berufen sich die Vertreter der Konzilskirche ja immer. Insofern kann er schon mit der Rückkehr eine erwünschte Einigung mit Rom gemeint haben. Sie sehen, es gibt, je nach Lesart, leider doch eine Zweideutigkeit in seinen Worten, wenn auch nicht für jedermann.

      • Das Wort „Tradition“ bedeutet vermutlich für die Pius-Bruderschaft auch, dass die Alte Messe weiterhin bzw vermehrt gefeiert wird. Das gehört zur Tradition dieses Ordens dazu.

  6. Betet mal alle zuallererst den Rosenkranz, daß Gottes Wille geschehe und daß wir den Willen Gottes erkennen und tun und nicht, daß Gott unsere Wünsche und Vorstellungen erfüllen oder ermöglichen soll, besonders wenn es um die Piusbruderschaft geht. Ist Rußland nicht schon längst der Gottesmutter geweiht ????

    • Nein, genau das ist nicht passiert! Es wurde verschiedentlich die ganze Welt Ihr geweiht, auch die Völker, die es besonders brauchen, aber zu keinem Zeitpunkt wurde Russland explizit, so wie es die Gottesmutter gewünscht hat, geweiht.
      Wir sehen ja in der Realität, dass die Lehren Russlands, also der Kommunismus in allen seinen Spielarten (wozu letztendlich gewissermaßen als komplementäre Erscheinung auch der Nationalsozialismus gehört) längst noch nicht erledigt ist.
      Ich finde das Buch von Robert Grözinger, das hier auch kürzlich besprochen wurde http://www.katholisches.info/2013/12/30/evangelii-gaudium-abkehr-vom-rechten-weg/ im Hinblick darauf sehr aufschlussreich: der derzeitige angebliche „Kapitalismus“ sei, dessen These zufolge, kein echer Kapitalismus, sondern eine Zwangswirtschaft, die eine Symbiose zwischen Großkonzernen und Staaten uns abtrotzen.
      Es ist zu ahnen, dass die Irrlehren Russlands fröhliche Urständ feiern, sogar in Evangeii Gaudium.
      Wir steuern ja nicht auf eine echte Marktbefreiung zu (das ist auch in Russland nicht so), sondern auf eine weltweite Zwangsregierung, die alles Wirtschaftliche mehr und mehr bestimmt und in interessengeleitete, gewünschte Richtungen drängt und damit den freien Markt total verzerrt. Echter Kapitalismus setze aber – laut Grözinger – einen wirklich freien Markt voraus.
      Lassen wir uns nicht täuschen von der angeblichen Bekehrung Russlands – ich wüsste nicht, worin die bestehen soll?!
      Bleiben wir wachsam und dem, was die Gottesmutter wörtlich gesagt hat, mit aller Hingabe verbunden.
      Nikolaus, Sie selbst sind es eher, der sich die Lage zurechtbiegt, nicht wahr?
      Uns ist gesagt, was Gott will, aber die Kirche tut es nicht. Ich habe keine Zweifel dass es der FSSPX, bei allen menschlichen Abstrrichen, letztendlich um den Willen Gottes und die genaue, wortgetreue Hermeneutik des Glabensgutes geht.

      • Soweit ich es verstanden habe, ist mit der Bekehrung Russlands die Abwendung der marxistischen Irrlehre gemeint, die besagt dass mit dem Tod alles aus wäre, was unserem katholischen Glauben völlig widerspricht.

        Bekehrung bedeutet hier, dass die Menschen wieder zurück zum Glauben gebracht werden sollen, dass es mit dem Tod keineswegs aus ist, sondern ihr Leben danach einer Rückschau und einem Gericht unterzogen wird. So wie es Nahtod-Erfahrungen mit großer Übereinstimmung belegen.

        Leider ist es, aus welchen Gründen auch immer, wirklich so, dass die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens explizit nicht erfolgt ist. Es wurden alle Nationen in einem früheren Weihegebet von Johannes Paul II erwähnt, aber nicht Russland im Besonderen.

      • Mit der „Irrlehre“ Russlands ist aber sicher mehr als ein bloß gottloses, materialistisches Weltbild gemeint. 1917 erschien nicht nur die Gottesmutter, sondern auch die kommunistische Revolution in Russland siegte. Es geht speziell um den Kommunismus, also den Kollektivismus samt der Enteignungsgesetzgebung als ideologisches und auch ökonomisches Heilssystem.
        Und genau das ist nicht überwunden!

      • Sie haben recht, es ist nicht überwunden, und schon gar nicht in Europa. Im Gegenteil, da ist es im Wachsen begriffen.

      • So ist es. Der Siegeszug des etatistischen Bolschewismus, egal ob als Kommunismus, Faschismus oder Demokratismus, ist weltweit. Die Menschen können schon gar nicht mehr auch nur etwas anderes denken, sie sind regelrecht gefangen.
        Anstatt die Ideen der Parteien von Lenin, Stalin und Hitler zu überwinden, werden diese durchgesetzt und optimiert. Optimiert im Sinne einer für wenige nützlichen Herrschaft (von Aristoteles auch Demokratie genannt).

      • Da haben sie aber etwas falsch verstanden, ich biege mir überhaupt nichts zurecht, das spricht doch mehr für die Rombekehrer wollenden. Jesus ist und bleibt der Herr seiner Kirche ihr hat er versprochen alle Tage bei ihr zu sein-also auch heute. Wir beten Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden und das soll auch die Intension des Rosenkranzgebetes sein. Keiname, ich stimme ihnen zu.

      • keinname? Was hat der denn gepostet?
        Und im übrigen verstehe ich Ihr Posting einfach nicht – was habe ich missverstanden und was wollten Sie stattdessen sagen?
        Helfen Sie mir…

  7. Schwester Lucia, das ehemalige Seherkind, scheint für viele Traditionalisten die wichtigste Kirchenlehrerin zu sein. Sie interpretierte, dass die diversen Weihen der Päpste an das Herz Mariens nicht ausreichen, sie forderte immer erneut die Weihe Russlands. Längst nach den Erscheinungen, im Laufe ihres Lebens.
    Halten wir fest: Die Erscheinungen von Fatima begannen im Sommer 1917. Wenige Monate vor Ausbruch der Oktoberrevolution. Die Botschaft der allerseligsten Jungfrau, die nie zweideutige Botschaften vermittelt, war demnach eindeutig: Vom bolschewistischen Russland würde eine Gefahr für die ganze Welt ausgehen.
    Halten wir fest: Russland hat den Marxismus-Leninismus nicht erfunden! Was wäre Lenin ohne Karl Marx? Was heute an den westlichen Hochschulen gelehrt wird, ist nicht der Leninismus, sondern es sind Varianten des Marxismus, gemischt mit psychoanalytischen Theorien Sigmund Freuds und Wilhelm Reichs.
    Russland aber hat sich vom Bolschewismus bekehrt, gewaltlos befreit!
    „Wir sehen, wie viele euro-atlantische Staaten (=der Westen) den Weg eingeschlagen haben, auf dem sie ihre eigenen Wurzeln verneinen, bzw. ablehnen, einschließlich die christlichen Wurzeln, die die Grundlage der westlichen Zivilisation bilden.“ Das ist nur ein Teilzitat des russischen Präsidenten Putin aus einer Rede vor der Duma im September 2013. (Kirchliche Umschau 2913, Nr. 12, Seite 8)
    Es mag in Russland noch demokratische Defizite geben, doch Russland hat sich vom Bolschewismus, dieser einstmals bedrohlichen Ideologie für die ganze Welt mit friedlichen Mitteln bekehrt. Die Gebete unzähliger Katholiken vor dem Konzil, angeregt besonders durch Pius XII., sind erhört worden! Daran zu zweifeln besteht kein Grund, nur weil diese innigen, beharrlichen Gebete nicht sofort erhört worden sind, sondern Jahrzehnte später.
    Ich darf darauf hinweisen: Privatoffenbarungen, auch wenn sie von der Kirche ausdrücklich gebilligt wurden, gehören nicht zum geoffenbarten Glaubensgut, sie sind für Katholiken nicht verpflichtend zu glauben. Und bei Lucias Forderungen handelt es sich nicht mehr um Erscheinungen, sondern um ihre späteren Interpretationen.
    Ich stimme dem Rosenkranzkreuzzug übrigens zu. Mein Hauptanliegen ist nicht nur, dass die Tradition ihren Platz in der Kirche erhält, sondern dass sich Rom bekehrt. Hin zu den großen vorkonziliaren Päpsten. Zu der reinen, unverfälschten Lehre der katholischen Kirche. Das scheint so aussichtslos wie damals die Bekehrung Russlands vom Bolschewismus. Gerade deshalb muss dringend für die Bekehrung Roms gebetet werden.

    • Der Inhalt der Fatima-Botschaft, um den es geht ist dieser:

      „Wenn nicht, dann wird es [Rußland] seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Verfolgungen der Kirche heraufbeschwören, die Guten werden gemartert werden und der Heilige Vater wird viel zu leiden haben. Verschiedene Nationen werden vernichtet werden“

      Es scheint strittig und uneindeutig, wie das zu interpretieren ist. Ich gehe davon aus, dass damit der Atheismus bzw Marxismus gemeint ist oder einfach nur die Einstellung, nicht an ein Leben nach dem fleischlichen Tod zu glauben. Wenigstens das ist unbestreitbar, nämlich dass sich die Irrlehre, dass nach dem Tod alles aus wäre, seither über die Welt verbreitet hat.

      Im Rahmen dieser Irrlehre ist von Wiedergeburt(Reinkarnation) die Rede oder davon, dass man nach dem Sterben einfach endgültig tot wäre und ins Nichts fallen würde. Fatalerweise ist das die Anleitung zu einem lastervollen, ausschweifenden Leben wo die Sünde verneint wird. Wenigstens dieses Trugbild hat sich heute überall verbreitet und ist für jeden, der darauf achtet, sichtbar.

    • Schwester Lucia hatte aber immer wieder Erscheinungen, nach allem, was ich weiß. Ihre Rolle, die Frage, wie weit sie manipuliert wurde, abgeschottet wurde, wird ja heftig diskutiert.
      Aber ich denke, liebe Zeitlos, dass Russland sich nicht bekehrt hat.
      Das können Sie nicht einfach so sagen. Erstens wissen wir nicht, was in Russland politisch abgeht. Denken Sie an die vielen dubiosen Vorgänge dort, angefangen bei merkwürdigen Journalisten-Ermordungen und aufgehört bei einem mörderischen, oligarchischen Wirtschaftssystem und Kriegen und Territorialinteressen, denken Sie an die korrupten Systeme und daran, dass auch die Kirche dort Jahrzehnte der Korruption und Durchlaviererei hinter sich hat. Ich kann nicht sehen, dass hier eine echte Umkehr erfolgt wäre – eher eine Art Verdrängung der sowjetischen Zeit und ein Nachvorneschauen, ohen sich um das Dahinter noch zu scheren, und das kann nicht gut gehen. Man könnte das alles auch als eine Weiterentwicklung des Kommunismus betrachten.
      Wir schauen nicht so genau hin, wenn es um Russland geht.
      Es kann sein, dass wir eines Tages überrascht werden durch ein Auftreten Russlands, das wir dem sicher nicht macht-desinteressierten Land nicht mehr zugetraut hätten.
      Bleiben wir wachsam.
      Das mit den Privatoffenbarungen stimmt zwar.
      Aber es muss jeden Gläubigen aufmerken lassen, dass seit 200 jahren die Muttergottes so dicht erschienen ist.
      Die Immaculata sagte zu Sr. Lucia, am Ende werde der Papst Russland der Unbefleckten weihen, aber es werde spät sein.
      Mir scheint, dass das wahr ist…bzw. wahr werden wird…

      • Man scheint nicht ganz klug zu werden aus Teilen der Fatima-Botschaft, aber die Zeit wird auf jeden Fall Klarheit bringen. Auch eine komplizierte Betrachtung dieser Botschaft lässt uns dabei nicht mehr erfahren, wenn sie mich fragen.
        Bezüglich Russland habe ich die gleiche Meinung wie Sie. Machtpolitisch und militärisch sind die Russen keinesfalls zu unterschätzen.

        Das dritte Geheimnis von Fatima soll angeblich nur teilweise veröffentlicht worden sein, und den verborgenen Inhalt haben, dass der Papst(Benedikt?) im vom Krieg zerstörten Jerusalem als Märtyrer sein Leben lassen muss.
        Selbst in der Frage welcher Papst das wäre und derlei Dinge, könnte man fast endlos mutmaßen. Bei Privatoffenbarungen gehört es dazu, dass darüber diskutiert und gezweifelt wird.
        Sollten aber aus Prinzipgründen Zweifel gehegt werden und es dennoch eintreffen wie vorhergesagt, ginge aus meiner Sicht der vorwarnende Charakter von Privatoffenbarungen und damit deren Sinn verloren.

  8. Gott bewahre, dass ich mich beteilige! Die Weihe fand bereits unter Papst Pius XII. statt, am 7. Juli 1952.

    • Pius XII. hat durch den apostolischen Brief „Sacro Vergente Anno“ am 7. Juli 1952 die Völker Russlands der Immaculata geweiht. Huber & Mura schreiben dazu, weil die Gottesmutter ja nicht eine heimliche, sondern eine Weihe in Einheit mit allen Bischöfen der Welt und noch anderen Bedingungen gefordert hat:

      „Pius XII. hatte bei der Weihe des Vielvölkerstaates Russland nicht allen Bischöfen der Welt angeordnet, sich mit ihm zu vereinigen, um gemeinsam mit ihm diesen Weiheakt vorzunehmen udn einen Sühneakt zu veranstalten. Auch hat er nicht versprochen, die Andacht der Herz-Mariä-Sühnesamstage zu fördern. Vor allem aber fehlte dieser Weihe der hinreichend feierliche und öffentliche Charakter:
      ‚Sie wurde nicht angekündigt. Sie wurde nicht vorbereitet. Und sie wurde alsbald vergessen.“ (Pater Joaquin maria Alonso)

      (Quelle: Mura/Huber: Fatima Rom Moskau, Durch die Weihe Russlands zum Triumph Mariens, Stuttgart 2010: Sarto. S. 111)

  9. Russland ist nicht nach dem Willen der Mutter Gottes geweiht.
    „7. Juli 1952 Papst Pius XII weiht Russland ausdrücklich, aber er wird nicht von allen katholischen Bischöfen der Welt begleitet, zumal er sie nicht aufforderte, sich zu beteiligen – man hätte ihn nicht über diese Notwendigkeit informiert.“
    Das darf doch wohl nicht wahr sein!
    http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2010/12/13/die-geheimnisse-von-fatima-iv-die-weihe-russlands-ist-noch-immer-nicht-erfolgt/
    Per Mariam ad Christum.

  10. Zunächst: Kein Land dieser Erde ist bekehrt. Es gibt keine Verheißung, dass wir hier auf Erden schon das Reich Gottes in voller Blüte erleben werden.
    Doch Russland ist vom Bolschewismus bekehrt. Wenn das Wort „bekehrt“ zu hoch gegriffen ist, die Sowjetunion stand vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Statt die Welt in Flammen zu setzen, genug Atombomben hatte die Sowjetunion, ist der Bolschewismus friedlich zusammengebrochen.
    Und jetzt nochmal : Karl Marx und Friedrich Engels waren deutsche Philosophen und Gesellschaftstheoretiker. Karl Marx wurde im beschaulichen Trier geboren. Studiert hat er an der Humboldt-Universität in Berlin. Er rühmte sich, „Hegel vom Kopf auf die Füße gestellt zu haben“, er ist ein „Sohn der neuzeitlichen deutschen Philosophie.“ Marx und Engels haben die kommunistische Gesellschaftstheorie entworfen, sie sind die Väter. Ich argumentiere nicht gern so, für mich gibt es keine Kollektivschuld. Aber jetzt sehe ich mich gezwungen, daran zu erinnern: Wir haben Luther hervorgebracht. Von deutschem Boden ging die Reformation aus. Wir haben die Väter des Kommunismus hervorgebracht, dieser absolut atheistischen Ideologie. Karl Marx ist an deutschen Unis angesehener denn je, wir leben bereits in marxistischen Verhältnissen. WIR HABEN IN DEUTSCHLAND ABSOLUT BEKEHRUNG NÖTIG.
    „Meine Kinder wachsen in diese Trashkultur-Welt hinein, damit muss ich zurechtkommen. Ich werde versuchen, auf sie aufzupassen. Mir gefällt einfach nicht, daß sich Mädchen heutzutage im Stil von Prostituierten anziehen und daß das auch noch zunehmend akzeptiert wird. (…) Wenn du dich ausschließlich in dieser Trashkultur bewegst, ist es, wie den ganzen Tag Bonbons essen.“ Sofia Coppola, Filmregisseurin, im „Zeit-Magazin“ vom 1. August 2013.
    Wer die westliche Dekadenz, gepaart mit einem immer aggressiveren Atheismus nicht wahrnehmen will, mag das Heil erwarten von der Weihe Rußlands. Wobei ich betone: Es handelt sich bei Lucia nach Fatima um ihre persönlichen Erscheinungen. Niemand ist nach katholischer Lehre verpflichtet, daran zu glauben.
    Ich kann nur an die Priester der FSSPX appellieren: Bitte, beherzigen Sie die Mahnung Ihres Gründers: Der den zukünftigen Priestern ans Herz legt, in der Predigttätigkeit den Glauben darzulegen an unseren Herrn Jesus Christus, an die hl, Dreifaltigkeit. Der davor warnt, die Predigt „auf mehr oder weniger unglaubwürdigen Privatoffenbarungen aufzubauen: Das ist gefährlich! Der Teufel macht sich das gewiß zunutze, um die Seelen von den Grundlagen des Glaubens abzuwenden und sie zur Gefühlsschwelgerei hinzuziehen, einer Frömmigkeit, die nicht mehr auf dem Glauben und unserem Herrn beruht.) (Tissier de Mallerais: Marcel Lefebvre, S. 624).
    Der Glaube an den Gottmenschen Jesus Christus wird in der katholischen Kirche verraten, dass es nur noch schmerzt. Ich sehe anlässlich dieses Glaubensabfalls keinen Grund, auf irgendeine orthodoxe Kirche herabzuschauen.
    Fortsetzung:

  11. Der Glaube der katholischen Kirche wird von Häresien geradezu erstickt. Wir sind von einem Glaubensabfall heimgesucht, der seinesgleichen in der Kirchengeschichte sucht. Franziskus ist doch nur das Ende einer Entwicklung.
    Unsere katholische Kirche, wie unsere Eltern sie noch kannten und liebten, gibt es nicht mehr. Sie lebt in kleinen Gruppierungen weiter. Umso wichtiger ist es, beim Kern des Glaubens zu bleiben und sich nicht in Nebenthemen zu verlieren.

    • „Der Glaube der katholischen Kirche wird von Häresien geradezu erstickt. Wir sind von einem Glaubensabfall heimgesucht, der seinesgleichen in der Kirchengeschichte sucht.“
      Das sehe ich genauso.
      „Umso wichtiger ist es, beim Kern des Glaubens zu bleiben und sich nicht in Nebenthemen zu verlieren.“
      Die Weihe Russlands ist für mich kein Nebenthema. Es hat eine Weltenweihe nach der anderen stattgefunden. Gleichzeitig erleben wir eine sich immer mehr steigende Christenverfolgung global. Nicht in einem Land sondern weltweit. Jetzt stellt sich mir die Frage findet sie trotz oder gerade wegen diesem Unfug statt. Christus hätte in der Wüste zu Satan nur jagen sagen brauchen und er hätte ihm den ganzen sündigen vergänglichen Schrott vor die Füße geschmissen. Ich gehe davon aus das gewisse Figuren in Rom sich nach oben gestrampelt haben die dort nicht hingehören und die alles aber auch alles tun um den Triumpf der Mutter Gottes zu verhindern. Das bedeutet natürlich das wir es mit einer Eskalaton in der heiligen Kirche zu tun haben die sich zu einem Zeitpunkt global entladen wird. Wenn wir nicht glauben wie die Kinder können wir das Himmelreich nicht erben.
      Per Mariam ad Christum.

      • Die Christenverfolgungen weltweit finden überwiegend in den Ländern statt, in denen der Islam einflussreich ist oder über die totale staatliche Macht verfügt.

      • Es gibt verschiedene Arten von Christenverfolgung. Die physische Verfolgung ist furchtbar aber der Angriff auf die Seele ist die effektivste. Stichwort „Sekundärtugenden“. Treue, Redlichkeit, Wahrhaftigkeit und besonders Barmherzigkeit stehen permanent unter Beschuß. Das sind die Werte des Herrn die schon von Kindesbeinen angegriffen werden. Die größte Liebe die ein Mensch zu einem anderen Menschen haben kann ist „Mitleid“. Wie war der Spruch der moderne „Helfen ja, Mitleid nicht“. Die westlichen Gesellschaften sind egoistische Gesellschaften die phasenweise nach bestimmten Katastrophen ihre Humanität offen zu Schau tragen. Temporäre Erscheinungen die kein Fundament haben und genauso schnell verschwinden wie sie gekommen sind. Wenn eine halbnackte Frau im Kölner Dom auf den Altar springt sehen sich die meisten Katholiken als nicht verfolgt an. Ihnen geht es noch gut. Aber der „Allerheiligste“ ist voll getroffen worden. Kein gutes Zeichen für uns alle.
        Per Mariam ad Christum.

  12. Können wir nicht auch einen Rosenkranzkreuzzug beginnen?

    Mit der Bitte das,das unbefleckte Herz Mariens triumphiert und Gott selbst eingreift .
    Maranatha komm Herr Jesus.

    Auf dieser Seite könnten wir dies doch beginnen und dann auch an Andere weiter geben,die sich anschließen wollen.
    Jeder betet ,opfert,sühnt ,wann immer er kann ,in diesem Anliegen.
    Ev.bis 13.Oktober,dann wird die Welt sicher anders aussehen

  13. Leider haben auch die „Pius-Päpste“ Russland nicht dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht. Es hat immer eine Notwendigkeit gefehlt. Am Ende wird ihr Unbeflecktes Herz triumphieren. Der hl. Maximilian Maria Kolbe hat in einer Vision eine Statue der Immaculata auf der Spitze des Kreml gesehen. Damit ist mit der Bekehrung Russlands auch die Rückkehr zur katholischen Kirche gemeint. OREMUS!

    • „Damit ist mit der Bekehrung Russlands auch die Rückkehr zur katholischen Kirche gemeint.“
      Ja genau darum geht es. Diese große katholische Kirche würde die NWO in Fetzen hauen. Deswegen die Krämpfe um diese Weihe.
      Per Mariam ad Christum.

      • Warum nicht ganz Asien und die Völker, die vom Islam beherrscht werden, der Gottesmutter geweiht werden sollen, ist dann allerdings ein unlösbares Rätsel. Warum die Griechen, Bulgaren, warum außer den Russen alle Orthodoxen in ihrer Kirche verbleiben dürfen, wäre nicht mehr erklärbar. Warum nicht ausdrücklich alle Nationen, in denen der Protestantismus mehrheitlich vertreten ist, nicht der Gottesmutter geweiht werden sollen, ist nicht mehr nachzuvollziehen.
        Die Erscheinungen der allerseligsten Jungfrau in Fatima begannen im Sommer 1917. Wenige Monate vor der Oktoberrevolution in Russland. Ihre Botschaft bezieht sich auf dieses Ereignis und seine Folgen.
        Wir haben kein Recht, unsere privaten Meinungen der Gottesmutter zu unterstellen.
        Privatoffenbarungen gehören nicht zum geoffenbarten Glaubensgut. Sie sind für Katholiken nicht verpflichtend zu glauben. Wenn sie ausdrücklich von der Kirche anerkannt sind, lädt die Kirche ausdrücklich zum Glauben ein. Das ist und war immer die unumstößliche Lehre der Kirche.
        Die Erscheinungen von Fatima sind offiziell von der Kirche anerkannt. Aber nicht was das einzig überlebende Seherkind, Lucia, später als Ordensfrau deutete oder gesehen haben will.
        Allein von dem Faktum her sind die Erscheinungen in Fatima, die Botschaft, die alle drei Seherkinder empfingen, strikt zu trennen von späteren Interpretationen, Schauungen der Ordensschwester Lucia.
        Keinem Papst darf ein Vorwurf gemacht werden, wenn er einer einzelnen Ordensfrau, auch wenn es sich um ein früheres Seherkind von Fatima handelt, nicht gehorcht.

      • @zeitlos
        da stimme ich Ihnen voll zu.
        Spekulationen zu Fatima bringen nicht weiter. Schade, daß das neue Kirchengebäude dort so scheußlich ausgefallen ist.

      • „Warum nicht ganz Asien und die Völker, die vom Islam beherrscht werden, der Gottesmutter geweiht werden sollen, ist dann allerdings ein unlösbares Rätsel.“
        Es ging ihr um Russland. Die Griechen und Bulgaren wären hinterhergefallen. Die vereinigte katholische Kirche wäre unbezwingbar in dieser umkämpften Welt.
        „Wir haben kein Recht, unsere privaten Meinungen der Gottesmutter zu unterstellen.“
        Ich fordere doch nicht die Weihe Russlands, es sind doch ihre Worte oder bezweifeln sie diesen Willen der Mutter Gottes?
        „Keinem Papst darf ein Vorwurf gemacht werden, wenn er einer einzelnen Ordensfrau, auch wenn es sich um ein früheres Seherkind von Fatima handelt, nicht gehorcht.“
        Sie haben doch reagiert und alles mögliche geweiht nur nicht nach dem Willen der allerseligsten Jungfrau.
        siehe Link.
        http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2010/12/13/die-geheimnisse-von-fatima-iv-die-weihe-russlands-ist-noch-immer-nicht-erfolgt/
        Per Mariam ad Christum.

  14. Komisch, ja unlogisch scheinen mir diese Gebetsanliegen. Wenn die Kirche da ist, wo die Tradition ist, wie soll da die Tradition in die Kirche „zurückkehren“. Das verstehe wer will!

  15. @M.S.
    @zeitlos
    „da stimme ich Ihnen voll zu.
    Spekulationen zu Fatima bringen nicht weiter. Schade, daß das neue Kirchengebäude dort so scheußlich ausgefallen ist.“
    Sehr gut beobachtet. Noch dynamischer ist diese Aktion.
    http://old.fatima.org/german/gmnpicdesec.htm
    Und dann Lourdes. Der Herr sagt „Stellt euer Licht nicht unter dem Schefel“ und sie bauen einen Bunker unter der Erde und keinem fällt es auf wer da am mauern ist.
    Per Mariam ad Christum.

  16. endlich habe ich eine Aussage gefunden, die den Punkt 2 „Rückkehr der Tradition in die Kirche“ klärt. Pater Martin Fuchs schreibt dazu treffend: “ Was ist mit Kirche gemeint? Etwa die katholische Kirche, wie sie von Jesus Christus gegründet wurde oder die nachkonzilliare Kirche? Wenn die katholische Kirche gemeint ist, so kann es keine Rückkehr geben, weil die Tradition fester Bestandteil der katholischen Kirche ist, wenn die nachkonzilliare Kirche gemeint ist, dann hat sie die Tradition verlassen. Dann muß sie zur Tradition und nicht die Tradition zur Kirche zurückkehren.“
    Deutlicher kann es nicht gesagt werden.

    • Das ist Wortklauberei. Jeder, der guten Willens ist, wird die Worte Fellay und die Übersetzungen richtig verstehen. Wenn die Worte tatsächlich von ihm stammen, so ist das in die Kategorie: Eigensinn, Rechthaberei, Besserwisserei, Kritiksucht, falsche Dialektik, Spott und Häme einzuordnen. Ich persönlich habe den Pater gut gekannt und bedaure seine Zeilen (wenn sie den von ihm tatsächlich stammen) und, wenn die Gerüchte stimmen, seinen Schritt. Aber Verrat an Jesu hat es schon immer geben, so ist die Welt, so sind wir Menschen.

      • Die Treue ist die einzige Tugend, so wie der Verrat im Grunde die einzige Sünde ist. (Nicolás Gómez Dávila)

      • Aber er ist doch seinem katholischen Glauben treu! Wieso sollte er Verrat üben, nur weil er die FSSPX verlässt? Er verlässt doch nicht die Kirche!

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