Papst Franziskus „schockiert“ – Malta will Adoptionsrecht für Homosexuelle einführen

Malta Adoptionsrecht für Homosexuelle: Papst Franziskus "schockiert"(Valletta) Befragt von der Times of Malta, erklärte Weihbischof Charles Scicluna von Malta, Papst Franziskus über den Gesetzentwurf informiert zu haben, der Homosexuellen erlauben soll, Kinder zu adoptieren. Der Papst „ermutigte mich, öffentlich zur Verteidigung der Kinder Stellung zu nehmen“. Während Bischof Scicluna auf Malta gegen die Homo-Agenda Widerstand leistet, wurde Papst Franziskus von einer amerikanischen Homo-Zeitschrift zum „Mann des Jahres“ gewählt.

Bischof leistet Zeitgeist Widerstand – Kampf zum Schutz der Kinder

„Papst Franziskus war schockiert, als ich ihm vom Gesetzentwurf berichtete, mit dem auf Malta Homosexuellen die Adoption von Kindern erlaubt werden soll“, dies sagte der Weihbischof von Malta, Charles Scicluna. Im Parlament von Malta scheint es eine Mehrheit für den Gesetzentwurf zu geben. Davor warnt Bischof Scicluna, der seit 2012 Weihbischof auf der Mittelmeerinsel ist. Zuvor wirkte der Kirchenrechtler viele Jahre an der Apostolischen Signatur in Rom, war „Anwalt der Gerechtigkeit“ an der Glaubenskongregation. Bischof Scicluna machte sich einen Namen unter Papst Benedikt XVI. als er in dessen Auftrag gegen die pädophile Priester ermittelte. Ihm oblag auch die Untersuchung gegen den Gründer der Legionäre Christi, Marcial Maciel. Sciclunas Ermittlungen führten zu den drastischen Strafen, mit denen der Mexikaner bis zu seinem Lebensende belegt wurde.

„Ich habe Papst Franziskus am 12. Dezember getroffen“, so der Weihbischof zur Times of Malta. „Wir sprachen über viele Dinge und als ich das Gespräch auf dieses Thema brachte, das mich als Bischof besorgt, ermutigte er mich, öffentlich dagegen die Stimme zu erheben“, so Bischof Scicluna, der in seiner Predigt am Christtag die Möglichkeit für Homosexuelle Kinder zu adoptieren scharf verurteilte.

Papst Franziskus „Mann des Jahres“

Während Bischof Scicluna auf Malta der zeitgeistigen, internationalen Homo-Agenda einer politischen Klasse Widerstand leistet, wurde Papst Franziskus von der führenden amerikanischen Homo-Zeitschrift The Advocate zum „Mann des Jahres“ 2013 gekürt (siehe eigenen Bericht Homo-Zeitschrift kürt Papst Franziskus zum „Mann des Jahres“ – Erzbischof spricht von „Provokation“). Ausschlaggebend für die Wahl des neuen Papstes sei, so die Zeitschrift, dessen Aussage gewesen: „Wenn ein Mensch homosexuell ist und den Herrn sucht und guten Willen hat, wer bin ich über ihn zu urteilen?“
Für den Erzbischof von San Francisco, Salvatore Cordileone, werde dieser Satz von Homo-Lobbyisten mißbraucht.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: The Advocate/Malta for Family

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28 Comments

  1. Was für eine Heuchelei! Es ist die Aufgabe des Papstes, öffentlich für Gottes ewige Wahrheit einzutreten. Doch dieser „Papst“ babbelt lieber eindeutig Zweideutiges um sich anzubiedern und Verwirrung zu stiften, während er den Bischof als vorhersehbaren Prügelknaben losschickt, der zuerst all die Tritte einstecken wird müssen, weil er ständig mit den gleichen Themen nervt, um danach als zu „konservativ“ und „traditionell“ gemaßregelt zu werden.

  2. Wenigstens mal wieder eine gute Nachricht aus dem Vatikan. Allerdings sollte es für Bergoglio ein Alarmzeichen sein, von einer Homo-Zeitschrift zum Mann des Jahres gekürt zu werden. Es wird Zeit, dass Bergoglio seine Stimme erhebt, die christlichen Werte und Lehren verteidigt und dabei keine Kritik der weltlichen Medien scheut, den vorbildlichen Orden der Franziskaner der Immakulata als Vorbild für alle Orden hervorhebt und lobt und aufhört, sich über Frömmigkeitsgesten von Katholiken (Ministrant an Allerseelen) lustig zu machen. Außerdem soll er klarstellen, dass er die Kniebeuge vor der Wandlung zum heiligen eucharistischen Leib und Blut Christi aus gesundheitlichen Gründen unterlässt und die Kniebeuge für alle verpflichtet ist, die nicht gesundheitlich eingeschränkt sind. Wenn er all dies bewältigt und sich die weltlichen und kirchenfeindlichen Medien zunehmend von ihm distanzieren und kritisieren, dann stehe ich voll und ganz hinter ihm; dann wird aus Herrn Bergoglio ein wahrer Papst; ein wahrer Franziskus.
    Per Mariam ad Christum

  3. So einen Chef hatte ich auch mal: er ermutigte immer, andere zu verpfeifen, für dies und jenes tapfer einzutreten. Wenn es allerdings darum ging, dass er sich dahinter stellt, und zwar öffentlich, hat man nichts mehr von ihm gehört. Und wenn man Pech hatte, fiel er einem in den Rücken, wenn man tapfer das tat, wozu er ermutigt hatte. Wenn das, was man tapfer vertreten hatte dann gut ankam, riss er es sich unter den Nagel und ließ sich interviewen für die große Tat, die er sich selbst zuschrieb. War es dagegen nicht opportun, konnte es einem passieren, dass er einem eine Abmahnung androhte, weil man „ohne Absprache mit ihm“ im Namen der Einrichtung „eigenmächtig und zum Schaden des Ganzen“ eine Privatmeinung verteten habe…

    Ihr kennt das alle? Dacht ich mir.
    Also vergesst F., das ist doch ein Heuchler, Leisetreter und zugleich ein übler Hetzer.
    Brrrr.

    • Den Chef kenne ich auch. In dieser Denkart ist wohl auch Berdoglio groß geworden und hat so Karriere gemacht. Leider kann man Berdoglio nicht einfach „´vergessen“, das wäre zu schön.

  4. Warum ist der denn schockiert?
    Hat er nicht erklärt dass er sich im Falle von Homosexualität nicht gerufen fühle zu richten?

  5. Ist ja echt traurig, wenn sogar Atheisten erkennen, was Franziskus alles in der kurzen Zeit in der als Bischof von Rom wütet, angestellt hat http://www.katholisches.info/2013/12/30/papst-franziskus-hat-faktisch-die-suende-abgeschafft-scalfaris-neues-christentum-das-gott-durch-das-ich-ersetzt/ und daher ist dieser Artikel ja nur ein Versuch zu tarnen und zu täuschen. Denn wenn es Franziskus wahrlich ernst meinen Würde, so würde er hier energischer reagieren, und in aller Öffentlichkeit über diese Angelegenheit reden.

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

  6. Die unveränderliche Lehre der Kirche:
    KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE:
    „ERWÄGUNGEN ZU DEN ENTWÜRFEN EINER RECHTLICHEN ANERKENNUNG DER LEBENSGEMEINSCHAFTEN“
    -
    „Es gibt keinerlei Fundament dafür,
    zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften
    und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen,
    auch nicht in einem weiteren Sinn.
    Die Ehe ist heilig,
    während die homosexuellen Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen.
    Denn bei den homosexuellen Handlungen bleibt « die Weitergabe des Lebens […] beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit.
    Sie sind in keinem Fall zu billigen».
    [….]
    „Wie die Erfahrung zeigt, schafft das Fehlen der geschlechtlichen Bipolarität Hindernisse für die normale Entwicklung der Kinder,
    die eventuell in solche Lebensgemeinschaften eingefügt werden.
    Ihnen fehlt die Erfahrung der Mutterschaft der der Vaterschaft.
    Das Einfügen von Kindern in homosexuelle Lebensgemeinschaften durch die Adoption bedeutet faktisch, diesen Kindern Gewalt anzutun
    in dem Sinn, dass man ihren Zustand der Bedürftigkeit ausnützt, um sie in ein Umfeld einzuführen, das ihrer vollen menschlichen Entwicklung nicht förderlich ist.
    Eine solche Vorgangsweise wäre gewiss schwerwiegend unsittlich.und würde offen einem Grundsatz widersprechen, der auch von der internationalen Konvention der UNO über die Rechte der Kinder anerkannt ist. Demgemäß ist das oberste zu schützende Interesse in jedem Fall das Interesse des Kindes, das den schwächeren und schutzlosen Teil ausmacht.“
    -

  7. Franziskus soll sich äußern. er geht doch sonst keinem Mikrofon aus dem Weg. Auch wenn er bei BAP-Sängern Symphatien verliert, er soll seine Stimme erheben, wie es seine Pflicht ist. Was ist, wenn der Papst sein Amt nicht ausübt, wenn es unbequem für ihn wird, der ja als Mann des Jahres von allen geliebt werden will, wie Lucrezia Rogo ihm geschrieben hat.

  8. Mich sticht der satirische Hafer bei diesem Blödsinn, es ist allmählich schwer, ernst zu bleiben!
    Und nicht vergessen: 100 Jahre Psycho haben ja eine ausgefeilte „Betroffenheitskultur“ entwickelt. Warum sollte nicht auch Pope Francis be shocked. Be prepared! Jeden Tag ne gute Tat: be shocked once a day! Today I am shocked about … help me… O thank you: alors, aujord‘hui bin isch geschockt über Omo-Ehe-Geseeeetz in Malta.
    O what a wonderful world. O what a wunderful Touch-Soul-Performance. Let’s touchsoul, yeah yeah.
    Ach tatsächlich, das wusst ich gar nicht, das mit den Homos in Malta, das ist ja schockierend (sprich das mit überschlagender Stimme) It’s depressing! O yes, und ich bin ganz bei Ihnen. Oder soll ich sagen: ich bin ganz d‘accord mit Ihnen. Sogn ma d‘accord, dös is feeescher. Das darf in Deutschland nie wieder passieren. O my God, we are so deeply depressed. And shocked. Never never never dar das passieren. Stimmt, das macht Sinn…makes sense. Das hat auch mein Vater in 1966 schon gesagt. Oder war es in 1968.
    Lasst uns demonstrieren für die Rechte der Homos und gegen die Homoehe.
    Und nun kommt der Oberschocker: heute morgen in der Dusche sah ich an mir runter und stellte fest, dass ich weibliche Geschlechtsmerkmale habe. I was so deeply shocked! Warum hat mir das nie einer gesagt! Jetzt kapier ich auch, wie es sein konnte, dass ich Mutter wurde.
    Du Mama, der Franzl aus Rom hot gsogt…er hat nicht gewusst, dass europaweit die Homoehe diskutiert und eingeführt wird.
    Ja, mei, is des meglich? Hot der koane InformantInnen?
    Na, dem sogns nix da herunten, den lassens ratschen.
    I‘m so sorry. Excusez moi. Verzeihung. Veniam rogo.

  9. Wer etwas Negatives finden will, findet es – auch wenn es ganz anders gemeint ist. Ihr werdet euch dereinst für eure Verleumdungen von Papst Franziskus vor Gott verantworten müssen – für eure Lieblosigkeit!

    • Ach ja – wie ist denn das, was offensichtlich gesagt wird, dann gemeint? Wir hören einfach nur ganz genau zu und lesen weder etwas rein noch etwas raus aus dem Gesagten, sondern nehmen es für bare Münze…
      Ich weiß, dass 50 Jahre Schulz-von-Thun Euch die Fähigkeit, gesagtes vom Sachinhalt her zu verstehen, völlig abtrainiert haben.
      Hier wären Sprach-Anfänger-Kurse angebracht und für Kleriker, v.a. wenn sie hörere Ämter besetzen, so etwas wie der gewöhnliche Standard früherer Zeiten. Die traditionellen universitären Basics fehlen: logisches Schließen, Widerspruchsfreiheit in der Argumentation, Sachwissen um sich nicht ständig zu vergaloppieren etc.
      Sind wir hier eigentlich im Kindergarten, Mim?
      Wenn der Papst Blödsinn redet, muss sich doch nicht der, der das feststellt verantworten dafür, sondern der Papst selbst! Hallo? Der mann soll die Kirche führen? das ist hier keine Schnitzeljagd im Pfadfinderlager, ist Ihnen das klar? Die ganze Welt hört zu und das klare Evangelium wird durch diese Vulgarität total eingetrübt!
      Und mit Liebe hat das alles erst gar nichts zu tun!
      Denn es gibt keine Liebe ohne Wahrheit.
      Ja, auch das ist nach einem Jahrhundert Psycho dem Normalotto offenbar nicht mehr geläufig…

      • aus den Richtlinien für Lesermeinungen:

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      • Papst Franziskus hat nur gesagt, dass er keinen Homosexuellen verurteilt, der auf der Suche nach Gott ist. Homosexuellen wohlgemerkt, Menschen, die homosexuell veranlagt sind. Er hat nichts davon gesagt, dass er homosexuelle Handlungen billigt. Wenn ihr mal ujnterscheiden würdet zwischen Veranlagung (für die kein Mensch was kann) und Taten, wäre es mal ganz gut. Und lest die Texte aufmerksamer und pickt nicht Dinge raus, die weder so gesagt noch so gemeint sind.
        Den Sünder lieben und die Sünde hassen – das hat mal ein sehr traditioneller Priester gesagt. Und daran halte ich mich.
        Apropos, wenn ich mir die Mühe machte, die sehr für Theologen geschriebenen Schriften eines Kardinal Ratzinger/Papst Benedikt XVI zu lesen, bin ich sicher, dass ich auch dort sehr Missverständliches finden würde.

        Aber ich finde es erschreckend, wie hier ein Seelsorger diffamiert wird, nur weil der nicht ins traditionelle Konzept der Piusbrüder passt. Und das ist eine Todsünde – eine Sünde wider die Liebe.

      • 1. F. hat nicht differenziert zwischen „Homosexuellen wohlgemerkt, Menschen, die homosexuell veranlagt sind“ und denen, die danach handeln. Sie lesen nicht genau… Und F. drückt sich stets unklar aus. das ist ja das Problem mit ihm.
        2. Es ist umstritten, ob es eine homosexuelle Veranlagung überhaupt gibt. Es gibt zu dem Thema keine seriöse Wissenschaft. Die Menschheit war aber bis vor wenigen Jahrzehnten davon ethisch überzeugt (kulturübergreifend), dass das keine Veranlagung, sondern ein erworbenes Empfinden ist.
        3. Begehren ist, wenn man es pflegt, nach der Lehre immer Sünde – auch das heterosexuelle…
        4. F.s Rede, er wolle keinen verurteilen, der homosexuell ist – nehmen wir mal an, er meinte damit einen Nichtpraktizierenden Homosexuellen (wobei ich nicht weiß, was das sein soll???), dann ist dazu zu sagen, dass ich niemanden kenne, der Leute, die ihre Triebe beherrschen, verurteilen. F. hätte, wenn er das gemeint hätte, ein sehr leichtfertiges Verhältnis zur Wahrheit: „Traditionalisten“ veruteilen nur das Verhalten als Sünde, das schon immer als Sünde betrachtet wurde. Wenn einer sich nicht homosexuell verhält, wer könnte ihn dann verurteilen und für was vor allem?
        5. Ja, dann tun Sie das und lesen mal Ratzinger. Das wird manches klären. Und Sie werden lernen, was klare Sprache ist, was klare Gedankengänge sind. Und dann, wenn Sie was gelesen haben und die erwarteten Missverständnisse antreffen, teilen Sie sie uns doch bitte gleich mit – das will ich dann genau und nicht bloß eine Behauptung in die Luft abgelassen wissen…
        6. Der „Seelsorger“ wird nicht verurteilt, weil er nicht ins Konzept der Piusbrüder passt, wie Sie so propagandistisch schreiben, sondern aufgrund formulierter Argumente, die Sie offenbar entweder nicht gelesen oder – was noch schlimmer wäre – nicht begriffen haben. Sie müssen diese Argumente nicht teilen, aber verstehen sollten Sie sie schon, wenn Sie dagegen argumentieren wollen. Es ist schlicht vulgär, die sachlichen Bedenken gegen F.s tägliches Gerede als persönliche Animosität zu diffamieren. Es sollte immer ad rem gehen, Mim, nicht ad personam.
        7. Todsünden – ja, da lesen Sie am besten noch mal im Katechismus nach, was das ist. Okay?

    • @Mim: Sagen Sie das doch besser demjenigen, dem aufgetragen ist: „WEIDE meine Lämmer !“; und nicht „verwirre sie“ !

      @Zeitschnur: Vielen Dank !

  10. @Mim, wir brauchen einen Papst der Klartext redet, der der Welt unverfälscht und kompromisslos den wahren Glauben verkündet, selbst wenn sich die ganze Welt auflehnt. Ich denke dass hat nichts mit Lieblosigkeit zu tun; dies zu sagen ist Pflicht eines jeden Katholiken.

  11. Danke Mim für deinen Kommentar. Leider muss ich mich im neuen Jahr von dieser Website distanzieren. Werde euch löschen von meinen Favorits. Eine sehr einseitige Berichterstattung die mehr Hass als Frieden schürt. Eigentlich Schade, denn noch vor zwei Jahren hattet ihr sehr gute und fundierte Bericht. Doch seit Papst Franziskus unser rechtmässiges Oberhaupt ist, wird hier ständig dagegengearbeitet. Dies auch von den Teils sehr gehässigen Kommentare. Schade. Der Geist des christlichen und auch des katholischen ist da nicht mehr zu spüren.
    Am Schluss kommen dann Kommentare wie, wahrer Glauben verkünden… Pflicht des Katholiken… – naja der liebe Balken vor dem eigenen Auge – ?!?
    Und es erstaunt mich, dass ihr ja eigentlich dasselbe macht, wie die Medien z.B. mit Papst Benedikt gemacht haben bei der Regensburgerrede. Einen Satz aus dem Zusammenhang reissen und ihn dann alleine als Aussage propagieren. So geschieht es nun auch mit der Aussage über Homosexuelle von Papst Franziskus.
    Leider sind die Pharisäer wie schon zur Zeit Jesu in den eigenen Reihen zu finden.
    Kritisch sein, finde ich schon gut. Aber in einem gesunden Mass und hört auf mit diesen Spitzfindigkeiten. In allem irgendwas noch herauszuhören was gar nicht gemeint ist.

    Auf jedenfall liebe ich unsere Kirche und unser lieben Papst Franziskus. Einfach ein wunderbarer Mensch wie schon seine beiden Vorgänger! Und ich glaube er ist genau der richtige für unsere Kirche in der heutige Welt.

    So wünsche ich euch trotz allem ein gesegnetes Neues Jahr, möge die Mutter Gottes euch alle begleiten, Jesus Christus unser Herr euch heiligen, der Heilige Geist euch führen in eurem Wirken und Gottes Hand euch beschützen.

    • „Doch seit Papst Franziskus unser rechtmässiges Oberhaupt ist, wird hier ständig dagegengearbeitet. Dies auch von den teils sehr gehässigen Kommentaren. Schade. Der Geist des christlichen und auch des katholischen ist da nicht mehr zu spüren.“
      Das liegt an unserem neuen Papst, der unser Gewissen als großen Glaubensfaktor ins Spiel gebracht hat. Also nehmen sie das nicht so tragisch, es ist das Gewissen, was die Leute antreibt, hier zu schreiben. Beschweren sich bei dem, der es losgelassen hat.
      Per Mariam ad Christum.

  12. Lieber @Franziskus, wissen sie genau was „gemeint ist“, wenn Papst Franziskus sich äußert ? Ich glaube nicht, dass man alle als Pharisäer bezeichnen soll, die sich kritisch wegen einigen Äußerungen des Papstes zu Worte melden. Sie selbst sagen ja „Kritisch sein, finde ich schon gut“. Auch ich liebe meine Kirche. Auch glaube ich, keinen „Balken vor dem eigenen Auge“ zu haben, nur weil ich manches kritisiere was Papst Franziskus sagt. Warum soll bei einer Kritik „Der Geist des christlichen und auch des katholischen nicht mehr zu spüren sein“? Auch ich wünsche Ihnen von Herzen ein gesegnetes neues Jahr 2014.
    „Quantum potes, tantum aude“.
    Was du kannst, das sollst du wagen(Hl. Thomas von Aquin)

    • der Balken vor dem Auge ist auch nicht das Problem, aber der Splitter im Auge (der allmählich blind macht)

      • Lieber @christian radolf, wenn Sie vom „Splitter im Auge“ sprechen „der allmählich blind macht“, dann sollten Sie sich schon klarer ausdrücken!

      • Wie?
        Haben Sie das Splitter-und-Balken-Gleichnis richtig …. sagen wir vorsichtig … äh …v o r Augen?
        Denken Sie noch mal nach: wer hat den Splitter und wer den Balken vorm Auge und was will uns das Gleichnis sagen?
        Das ist vertrackter als es aussieht!
        Viel Spaß beim Tüfteln!

      • hab eigentlich nur das Problem benannnt und nicht die Antwort gegeben!
        Bei eventuellen Unklarheiten sich bitte direkt beim Autor zu beschweren (vgl Mat 7,1-5) 🙂

  13. @ Franziskus
    Katholisches.info ist die einzige Website, die es noch wagt, nicht vom Ansehen der Person, sondern von den sachlichen Vorgängen her Bericht zu erstatten.
    Ist es „Unfrieden schüren“, wenn man das sagt, was Tatsache, vielleicht aber nicht opportun ist?
    Ihre Sätze atmen den Geist des „Nestbeschmutzer-Vorwurfs“. Man sagt nichts gegen die eigenen Leute…
    Sie müssen sich entscheiden, wem Sie gehören wollen: dem Mainstream, der F. alles nachsieht, weil er der Papst ist und außerdem immer im Strom schwimmt, dem Mainstream, der medialen Trugbildern folgt und die Wahrheit hasst. Oder dem, was schlicht und einfach nach sorgfältiger Prüfung wahr ist.
    Niemand zerrt bei F. einfach nur Sätze aus dem Zusammenhang. Sie vergessen, dass es die z.T. Besten und Klügsten sind, die ihn kritisieren für diese Äußerungen.
    Ich werde niemals bereit sein, das diffenrenzierte Denken zugunsten eines schwachen oder sogar falschen Papstes aufzugeben. Warum? Weil Gott von mir Redlichkeit und Aufrichtigkeit verlangt und nicht das Abrutschen in die Unwahrhaftigkeit aus angeblicher „Liebe“.
    Es gibt keine Liebe ohne Wahrheit.
    Sie plädieren für Liebe t r o t z der Wahrheit.
    In wenigen Monaten oder Jahren werden Sie erkennen müssen, dass Sie sich und andere damit irre geführt haben.
    Es ist nicht Schuld derer, die mitdenken und klar sehen, wenn F. täglich unsägliche Banalitäten, Falsches, Häretisches und Vulgäres von sich gibt.
    Legen Sie an F. den Maßstab an, den Sie auch sonst an einen Menschen legen:
    Unmissverständlichkeit, Wahrhaftigkeit, Demut (man muss nicht über alles im Alleingang reden, wenn man nicht kompetent ist).
    Dieser Papst aber wird von aller Welt angeschaut, und auf seine zweifelhaften Äußerungen beziehen sich Leute, die ganz sicher nichts Christliches mehr wollen. Haben Sie das alles nicht mitbekommen?
    Ob er ein wunderbarer Mensch ist – woher wissen Sie das? Weil es auf kath.net steht oder in der weltlichen Presse?
    O sancta simplicitas!
    Ich wünsche Ihnen, dass Sie einen unabhängigen und freien Geist haben können und niemand Sie verführen darf. Das wünsche ich auch mir selbst und allen anderen für das Jahr 2014. Denn wir stehen alle in größter Gefahr!

  14. @mim und @Franziskus
    Vorab gilt es bei der Kritik zweierlei zu unterscheiden: die Person des Papstes und das Amt des Papstes als dem Nachfolgers Petri, dem Stellvertreters Christi und dem Bischof von Rom. Das Amt als solches hat bisher – soweit ich die Diskussionen verfolgt habe – niemand angegriffen. Es herrscht Einigkeit in dem Forum, was den Respekt vor dem Amt und seiner Lehrtradition angeht. Die Person des Amtsträgers aber ist anders zu beurteilen. Der jesuitische Kirchenlehrer, Robert Bellarmin hat sich sehr eingehend mit der Möglichkeit des Papa haeretikus beschäftigt. Er kommt dabei zu anderen Ergebnissen wie Sie. Kurz zusammengefasst: Kritik an der Person des Papstes kann durchaus erlaubt sein.
    Hier möchte ich nun meine eigene Position wiedergeben: Seit Mitte der 70er Jahre lese ich päpstliche Reden, Rundschreiben etc. mit dem Ziel diese fundiert verteidigen zu können. Alle Päpste von Paul VI bis Benedikt XVI habe ich verstanden und mich über den gleichen Schreibstil bei so unterschiedlichen Persönlichkeiten gewundert. Seit dem 13.03.2013 verstehe ich nichts mehr. Es ist für mich – und ich glaube für viele mit mir hier in diesem Forum – ein Bruch eingetreten. Wir erkennen einen Papst, der nicht mehr zu den großen moralischen Defiziten Stellung der Welt nehmen will und darauf verzichtet das moralische Gewissen der Christenheit und der Welt zu sein. Er enthält damit der Welt das vor, was die Kirche als Werke der geistigen Barmherzigkeit gelehrt hat. Er verwäscht in seinen Reden die Klarheit der Definitionen und bedient so den Unglauben. Er beugt seine Knie nicht vor Gott, wenn es liturgisch vorgesehen ist. Er badet in der Menge, aber der Segen durch das Kreuz lässt sich nicht erkennen. Zusammengefasst Im Gegensatz zu seinen Vorgängern kann ich ihn nicht mehr verstehen. Ich habe aber seit dem 13.03. 2013 gelernt, dass die Lüge nicht die Antithese, sondern das Zerrbild der Wahrheit ist. Unter diesen Umständen, die ich als sehr betrüblich empfinde, bitte ich um Ihr Verständnis.

    • ja ich habe mich auch immer durch alle päpstlichen Erklärungen seit JPII gelesen.
      So sehr diese sich im Stil von denen Benedikts XVI unterscheiden, so ist auch bei JPII der Wille und die Idee einer absoluten Wahrheit, die Gut und Böse definiert und das aus Liebe absolut klar.
      Den gleichen Geist atmen auch älter Enzykliken anderer Päpste, so unterschiedlich deren Stil auch ist.
      Nur, davon mal abgesehen, dass Papst Franziskus noch keine (eigenen) Enzyklika veröffentlicht hat, dieses Gerüst (oder wie immer man das nennen will) einer Wahrheit, die Garant und Lebensodem der Kirche ist, und die eben von Gott kommt, das muss man bei den Reden des Papstes Franziskus hineininterpretieren.

      Manchmal sagt der Papst Sachen die durchaus gut und orthodox sind, auch wenn er vom Teufel redet, das hat sich schon lange kein Papst mehr so deutlich getraut, nur hat man den Eindruck, er definiert gut und böse ausschließlich als gut und böse für die Armen und das ist eben verkehrt.

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