Katholisches.info – aus einer wohlwollenden wurde eine kritische Begleitung des Pontifikats

Katholisches.info das Magazin für Kirche und Kultur macht sich auf den Weg in das achte Jahr seines Bestehens. Gegründet im zweiten Jahre des Pontifikats von Papst Benedikt XVI. wurde aus einer wohlwollenden Begleitung eine kritische Begleitung des neuen Pontifikats von Papst Franziskus. Eine unerwartete Veränderung, die sich ungewollt ergab, weil wir uns darum bemühen, nach bestem Wissen und Gewissen an unserem Auftrag und unserer Treue zur Kirche und zum kirchlichen Lehramt festzuhalten.

Das zurückliegende Jahr brachte große Veränderungen und Überraschungen. An erster Stelle ist der überraschende Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. zu nennen, der sich durch das Bild eines in die Peterskuppel einschlagenden Blitzes tief in das Gedächtnis eingegraben hat. Der so unhistorische Wechsel von einem lebenden Papst zum nächsten ging einher mit einem deutlichen Ausbau unserer redaktionellen Tätigkeit und einer Verdreifachung unserer Leserschaft.

Eine kritische Stimme in der katholischen Kirche zu sein, ist eine große Herausforderung. Sie stellt vor persönliche Schwierigkeiten, fordert ein ständiges Hinterfragen der eigenen Arbeit und ist nur durch völlige Unabhängigkeit möglich. Im offiziellen kirchlichen Rahmen ist sie undenkbar. Das Verstummen und Schweigen glaubenstreuer Kreise der Kirche, sobald das Thema auf Papst Franziskus kommt, gibt beredte Auskunft über das neue Klima.

Ganz anders sieht die Situation im notorisch häretisierenden und schismatisierenden, dem immerfort unruhigen progressiven Teil der Kirche aus, der ständig nach „Befreiung“ von der „Last“ der kirchlichen Lehre sucht und das „Heil“ in permanenten Strukturreformen sieht.

Zu den Überraschungen des zu Ende gehenden Jahres gehören auch jene katholischen Kreise, mit denen wir noch vor kurzem Seite an Seite von Papst Benedikt XVI. zu stehen glaubten. Und die nun ohne mit der Wimper zu zucken und mit ebensolchem Eifer die Distanzierung des neuen Pontifikats vom Vorgängerpontifikat einschließlich irritierender Widersprüche und Zweideutigkeiten zelebrieren und jene mit Kritik überhäufen, die eine solche geistige „Flexibilität“ nicht haben und auch gar nicht haben wollen.

Die Kardinäle haben im Konklave ihre Entscheidung getroffen. Die kommenden Jahre werden wichtige Weichenstellungen und Entscheidungen mit sich bringen. Katholisches.info wird das Geschehen in der Kirche und der Welt, vor allem auch in Fragen der Gesellschaftspolitik aufmerksam und kritisch beobachten und darüber berichten. Vor allem werden wir das berichten, was andere nicht berichten.

Vor allem den Spendern gilt unser besonderer Dank, denn ohne diese Unterstützung wäre Katholisches.info nicht möglich. Ihre Spenden sichern jene Unabhängigkeit, von der oben die Rede war, und die es uns erlaubt zu berichten und zu sprechen, wo andere leider schweigen müssen, selbst wenn sie reden wollten. Dafür gebührt Ihnen unser Dank und die Bitte, uns weiterhin zu unterstützen. Wie Sie sich selbst im Internet leicht überzeugen können, bemühen wir uns, die Kosten möglichst gering zu halten. Die Information hat Vorrang.

Text: Giuseppe Nardi

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31 Comments

  1. Machen Sie bitte im Sinne dieser geistigen ‚Flexibilität‘ weiter. Wir brauchen Ihre kritische und sachliche Stimme. Für den wirklich nüchternen katholischen Betrachter ist es eine große Versuchung, die heutige kirchliche Lage und das dargebotene schlechte ‚Kabarett‘ nur noch mit Spott und Sarkasmus hinzunehmen, was als schleichendes Gift in Traurigkeit und Verbitterung endet und niemals der Wille des Herrn sein kann. Gnadenreiche Weihnacht der ganzen Redaktion!

  2. Wünsche euch allen eine Frohe, besinnliche und vor allem von Liebe Erfüllte Weihnachtszeit. Möge der Schutz, der Segen und die Liebe Gottes und Mariens immer mit euch und euren Familien sein.

    Ps: an die Redaktion, macht weiter so.

  3. Vergelt’s Gott für Ihre wertvolle Arbeit. Weiter so! Gnadenreiche Weihnachten. Noch immer steigt der, der in Bethlehem erschienen ist, vom Himmel auf unsere Altäre herab. So lange dieses Weihnachtswunder bleibt, gibt es nichts zu fürchten. Immanuel – Gott mit uns!

  4. Liebe Redaktion,
    erst mit Beginn dieses Jahres habe ich Sie kennengelernt, zunächst als kritischen Berichterstatter vom Konklave. Sei haben das zu berichten gewagt, worüber andere schweigen, immer erkennbar in Liebe zur hl. Kirche, dem corpus Christi mysticum aber auch immer kritisch denen gegenüber. die innerhalb der Kirche Verantwortung tragen oder tragen sollten. Dafür möchte ich Ihnen am heiligen Abend meinen Herzlichen Dank aussprechen. Sie haben uns ein Forum gegeben, das ich nicht mehr missen möchte. Mein Dank gilt aber auch den vielen Zuschreibern, die mit ihrem teilweise profundem Wissen zu einer Vertiefung der angeschnittenen Diskussion beigetragen haben. Mehrzahlig sehen wir die Problematik des heutigen Pontifikates gleich und fürchten den Versuch der scheibcheweise Liqidation der Una Sancta.
    Ihnen allen ein gesegnetes und gnadenreiches Weihnachtsfest und den Frieden allen Menschen guten Willens.

    Ihr „Regino“

  5. „Eine kritische Stimme in der katholischen Kirche zu sein, ist eine große Herausforderung. “

    Das ist wohl wahr. Besonders, wenn man im deutschen Sprachraum fast die einzig verbliebene ist. Eine wahrhaft herkulische Aufgabe, die katholisches.info meisterhaft leistet. Großen Dank dafür, verehrte Redaktion!

    Ad multos annos, katholisches.info!

    Gesegnete Weihnachten, der Redaktion, allen Lesern, Wohltätern und Kommentatoren!

  6. Vielen Dank für Ihre Arbeit! Sie waren mir eine wirklich Stütze in der Verwirrung, die Franziskus angerichtet hat!

    Als ich auf Ihre Seite gestoßen bin, war ich so froh, dass das endlich mal einer ausspricht!

    Deshalb wundert es mich überhaupt nicht, dass sich die Leserschaft verdreifacht hat.

    Ihre Arbeit, ist wirklich sehr sehr viel wert!

  7. Liebe Redaktion,

    bitte weiter in diesem Stile! Der Herr mahnt: „Wachet und betet!“. Das Wachen kommt also sogar noch vor dem Beten.

  8. Vielen Dank für ihre vorbildliche und so wertvolle Arbeit. Ohne Sie, wären viele Christen ärmer und mutloser. Ich wünsche dem Team von katholisches.info eine gnadenreiche Weihnachtszeit und auch in Zukunft viel Erfolg.

    • Dem kann ich mich nur anschließen. Andernorts versucht man die Quadratur des Kreises: Hie böse Bischöfe, die die Hölle leugnen, dort perlernder Papst, obwohl er ständig oder fast ständig Irritationen (wohlwollend formuliert) verbreitet.

  9. Liebe Redaktion!

    Ich möchte mich ganz herzlich bedanken für die wahrhafte katholische journalistische Arbeit die sie in diesen Zeiten leisten. Gott sei Dank sind sie unabhängig und somit nicht an das Gängelband der Hofberichtserstattung gebunden. Danke für diese Klarheit, Offenheit und den Mut den sie beweisen. Sie sind eine der wenigen freien katholischen journalistischen Quellen aus der noch klares Wasser kommt! Dieses Pontifikat erfordert eine nüchterne kritische Begleitung, ja ein mahnendes Korrektiv! Man denke nur an die unsäglichen Worte, die Franziskus erwägte der allerseligsten Jungfrau in den Mund zu legen!
    Ich war erschüttert!

    Eine segensvolle Weihnachtszeit und weiterhin eine „Verdreifachung“ (monatlich!) ihrer Leserschaft!

    Laudetur Jesus Christus

  10. Ich bin Ihnen sehr dankbar fur ale Beitraege, die ich jeden Tag lese, und woruber ich dann nachdenken kann. Laudetur Jesus Christus

  11. Ein gnadenreiches Weihnachtsfest und einen guten Übergang in das neue Jahr!

    Ich bin gespannt, wie sich die kritische Begleitung des jetzigen Pntifikats darstellt. Denn dieTradition ist lebendig und nichts Totes. Sie entwickelt sich ständig weiter und das ist auch gut so! Auch das Leben entwickelt sich. Hört die Entwickung auf, gibt es nur noch Tod. Das ist die Haltung der Reaktionäre bis in zu den Epigonen.

    Die Kirche war immer konservativ und muß es auch bleiben. Denn es ist ja gerade der Konservative, der die Entwicklung immer im Spannungsfeld von Tradition und Innovation sieht und die Tradition so folgerichtg fortentwickelt, nach dem Wort Pauli: „Prüfet alles, das Gute behaltet!“ So konnte Franz Josef Strauß sagen: „Konservativ heißt, an der Spitze des Fortschtitts marschieren“. Der Konservative unterscheidet sich vom Progressiven durch sein Verhalten zur Tradition und vom Reaktionär durch sein Verhal´ten zur Innovation.

    Operative Hektik durch ständige Strukturreformen gehen völlig am Wesen der Kirche vorbei. Es geht, wie gerade die Geschichte der jungen Kirche beweist, immer um Veränderungen im Sinne einer Vervollkommnung von Innen, die sich die notwendigen Strukturen schafft. So hat die Urkirche niemals die Abchaffung der Sklaverei gefordert, sondern die Behandlung der Sklaven wie Brüder gefordert. Erst das gestärkte Christentum hat die Abschaffung geschafft, wobei wir mit zurückgehendem Einfluß der Kirche eine erneute Ausbreitung der Sklaverei erleben, so z. B. in der Zwangsprostitution und sonstigen unmenschlichen Arbeitsverhältnissen.

    • Wobei jetzt ausgerechnet ausgemachte kirchengegner in Frankreich zum Beispiel großangelegte Pläne gegen Prostitution im Allgemeinen betreiben. Deshalb kann sich die Kirche nur an das halten was ist, die Würde des Menschen nach der göttlichen Schöpfung.

  12. Ja, auch ich wünsche ihnen gesegnete Weihnachten, sie sind eine große Hilfe in dieser lauen Zeit, also weiter so. Ein herzliches Vergelts Gott.

  13. Vielen Dank für diese wahrlich letzte große Bastion der Glaubenstreue. Bitte, geben Sie diesen Kurs nicht auf, unter gar keinen Umständen.

    Ich sagte es schon an anderer Stelle: die Kirche ist nicht „konservativ“. Und sie ist auch nicht „traditionalistisch“. All diese Begriffe passen nicht, stammen aus irdischen Phänomenen und ihren Beschreibungen.

    Die Kirche ist der Leib Christi, der sich in der Tat nicht verändert! Der aber lebt und Sein Wirken in die Geschichte verlängert vergegenwärtigt. Sie schreitet nicht fort und ist auch nicht dezidiert „innovativ“.

    In der Kirche werden Menschen zutiefst ergiffen von Ihm, beginnen sich von Maria formen zu lssen, um Ihm immer ähnlicher zu werden, zu Ihm immer besser zu passen.
    Ihr Weg ist ein Kreuzweg, der sich nicht in Spannungsfeldern von „Tradition und Innovation“ befindet, sondern im Spannungsfeld zwischen Licht und Finsternis.

    Es ist mir ein brennendes Anliegen, dass dies noch möglichst viele Menschen verstehen, bevor die Wahrheit so verdüstert ist, dass sie niemandem mehr ohne weiteres zugänglich sein wird. Es geht nicht um „Alt“ oder „Neu“, um „Epigonales“ oder „Zeitgemäßes“. Es geht um die Wahrheit.
    Jeder, der von Ihm ergriffen und von Ihr geformt wird, wird als Mensch seiner Zeit (als was denn sonst!!!), für d i e Wahrheit – Jesus Christus – zeugen, hier und jetzt, authentisch, weder gewollt „konservativ“, noch gewollt „progressiv“. Einfach nur als ein echtes Marienkind, das bereit ist, sein Kreuz zu tragen. Möge Gott es uns geben, dass wir davor nicht zurückweichen, wenn es kommt!

    Eine Seite wie Katholisches.info ist dazu ein wichtiger, sehr wichtiger Baustein – wenn sie so bleibt, wie sie ist.

  14. Solange noch in irgendeinem Lagerraum, oder ehemaligen Reitstall das heilige Meßopfer in der überlieferten Form dargebracht wird, und unser Heiland in der hl. Hostie real präsent ist. Solange brauchen wir uns nicht fürchten, auch wenn draußen von Rom aus der Sturm losbricht. Scharren wir uns um das neugeborene Jesuskind und preisen Gott in seiner Herrlichkeit. Gloria in excelsis Deo, et in terra Pax hominibus bonae voluntatis. Gesegnete Weihnacht und Dank der Redaktion für ihre segensvolle Arbeit.

  15. Liebe Redaktion, auch ich möchte mich den guten Wünschen aller Vorredner anschließen und Ihnen allen und den Lesern des Forums eine gnadenreiche Weihnacht wünschen. Möge der Segen des neugeborenen Christuskindes Sie im Neuen Jahr begleiten. Danke für Ihre so sachliche und solide Information.

    Vielleicht für Interessierte: Kardinal Meisner sprach (bei Radio vativana nachzulesen) in einem Interview im Deutschlandfunk davon, dass die Interviews von Papst F. problematisch seien, die Kirche habe sich dem Wort Gottes anzupassen und nicht der Meinung der Menschen etc….Wann hat man so etwas von einem Kardinal je gehört in der letzten Zeit. Aber schauen wir nach Köln: K. Meisner wird ja stark von den „Progressiven“ angegriffen, aber er ist unbeugsam….(ich mag nicht über die Pille danach urteilen…)

  16. Vielen Dank @ ‚Katholisches‘ – der Redaktion, den Autoren & Kommentatoren! Und allen frohe & gesegnete Weihnachten!

  17. Auch ich möchte mich allen guten Wünschen anschließen, die geäußert wurden: Für die Redaktion, die Leser, die Kommentatoren.
    Ich hoffe, dass der ein oder andere Leser, der sich verletzt oder verärgert fühlt, weil er glaubt, insbesondere der Papst mit seinen Mitarbeitern wird ungebührlich angegriffen, merkt, spürt, dass davon keine Rede sein kann. Es geht um unseren katholischen Glauben, um die Kirche Jesu Christi, die sich in einer Krise befindet, die ein bedrohliches Ausmaß angenommen hat.
    Nur die Wahrheit wird uns frei machen (Joh 8, 32), wende ich auf die Situation in der Kirche an. Für Illusionen, Wunschträume, haben wir keine Zeit, dieser Zeitvertreib ist uns nicht erlaubt.

    Es geht nicht um progressiv oder traditionalistisch wurde schon hervorgehoben. Und wir haben einen Maßstab, den 2000jährigen überlieferten, geoffenbarten Glauben, der sich entfaltet, vertieft im Laufe der Zeit, aber nicht verändert.

    Möge die Redaktion von Katholisches.info auch im kommenden Jahr der Wahrheit eine Stimme geben, die gerade von Medien, den katholischen Medien inbegriffen, so oft verdunkelt und verzerrt wird.

    Die Kirche Jesu Christi ruht auf dem Felsen Petri, Rom ist ihr Zentrum. Doch sie ist nicht identisch mit dem Nachfolger des Apostels Petrus. Unser Herr hat ausdrücklich nur Seiner Kirche versprochen, dass die Pforte der Hölle sie nicht überwältigen (Mt 16, 18).

  18. Liebe Redaktion,

    für Ihren Einsatz für Wahrheit und Lehre der Kirche möchte auch ich Ihnen ein herzliches Danke ausdrücken.

    „katholisches.info“ ist für mich das katholische Portal, welches ich seit etwa zwei Jahren kenne und inzwischen jeweils als erstes fast täglich aufrufe, weil Ihre Beiträge und Hintergrundinformationen von großer Wahrheitsliebe und einem ebensolchen Gerechtigkeitsempfinden geprägt sind. Leider sind auch Ihre Überschriften – zwar nur gelegentlich – ein wenig ‚reißerisch‘ formuliert. Das ist bei Ausdrucken und Fotokopie- Weitergaben dann nicht unbedingt eine Empfehlung für Ihr Portal.
    Auch die Kommentierungen Ihrer Leser sind überwiegend von einem hohen Niveau (leider wird gelegentlich auch in Latein oder Englisch oder in Französisch geschrieben, ohne dies zu übersetzen). Auch die Wahrheitsliebe ist den meisten Leser-Kommentierern erkennbar eigen.
    Daher ist mir Ihr Portal dasjenige, welches ich am meisten schätze von allen mir bekannten katholisch sich nennenden Portalen. Sie bringen auch wichtigste kulturelle Vorkommnisse, welche letztendlich auch mit den Bedrohungen für die katholische Kirche in Verbindung stehen.

    Wer die Hintergründe über die weltliche und kirchliche Freimaurerei ein wenig kennt, versteht sofort, wie sauber Sie Hintergründe recherchieren; und nicht einfach woanders abschreiben, wie es leider viele andere ungeprüft tun. Ihre Beiträge sind allerdings für diesbezüglich Uninformierte gelegentlich ein Überforderung, besonders bezüglich Ihrer Einschätzungen (und der meisten Ihrer Leser-Kommentare) des derzeitigen (hoffentlich kurzen) Pontifikats. Durch Sie und Ihre Leserbeiträge habe ich immer mehr lernen dürfen, nicht nur meinen eigenen Wahrnehmungen der Verhaltensweisen des Papstes Franziskus (keine Stola, d. h. kein Tragen des Amtszeichens bei der öffentliche Übernahme des Amtes ; Volksaltar in Sixtina; Fußwaschung statt der Bischöfe oder Priester bei den Gefangenen; etc.) zu trauen, sondern auch wirklich theologische Begründungen für die Falschheit des Verhaltens des Pontifex kennen zu lernen.

    Für alle diese gute Arbeit möchte ich Ihnen herzlich danken; und sage Ihnen meine Begleitung im Gebet und Aufopferung der täglichen heiligen Messe zu und empfehle Sie und Ihre Arbeit, aber auch alle Ihrer Leser, dem Heiligsten Herzen Jesu, dem Unbefleckten Herzen Mariens und dem heiligen Joseph.

  19. Ich bin froh katholisches.info als Informationsquelle im kirchlichen Bereich entdeckt zu haben und darüber dass sich die Aussagen in den Artikeln häufig mit meiner eher konservativen Meinung decken, wenn auch nicht immer.

    Für die interessanten, in ihrer Wahrheit manchmal erfrischenden Artikel möchte ich mich gerne bedanken.
    Eine katholische Internetseite kann natürlich nie ein Wahrheits-Orakel sein, aber im Wesentlichen würde ich jedem Katholiken katholisches.info weiterempfehlen. Besonders für kath.net-Leser gibt es hier die bessere Alternative, gerade wegen der weitgehenden Unabhängigkeit.

    Ich wünsche katholisches.info dass sich das christliche Leserpublikum weiterhin mehrt und hier eine Art Leuchtturm in der Orientierungslosigkeit der Medien findet.

  20. Nachrichten, Interviews, Analysen und Hintergrundberichte –
    Informationen, die ich nur hier finde und die hilfreich sind, sich ein eigenes Bild zu machen.
    Manchmal empfinde ich die Berichterstattung als zu einseitig gegen Papst Franziskus gerichtet.
    Es ist aber auch sehr schwierig, ihm als Mensch und Papst gerecht zu werden. Zu zwiespältig sind oft seine Gesten und hinterfragbar seine Sprache.
    Vielen Menschen scheint er gut zu tun, aber tut er auch der Kirche als dem Leib Christi gut?
    In einigen Jahren werden wir mehr darüber wissen!
    katholisches.info wünsche ich ein gutes, segensreiches 2014, ebenso all´ seinen Kommentatoren!

    • Wenn Sie Jahre brauchen…
      Da bessert sich nichts.
      Theologisch hat er nicht das Format, das verlangt wird. Die Medien werden ihn fallen lassen wie eine heiße Kartoffel, wenn sie seiner Sprüche überdrüssig sind. Wem soll er denn mit „zwiespältigen“ Gesten und „hinterfragbarer“ Sprache ? Sie geben doch selbst die Antwort. Mit Leuten, die am Rande stehen, können wir allein keine Kirche erhalten.

  21. Bravo und vielen Dank fuer Ihre Muehen.
    Ich bin vor gut 20 Jahren zur alten Messe gekommen und habe vieles von dem was das Konzil an Irrungen und Wirrungen angerichtet hat, abgelehnt.
    Durch die Abhaengigkeit der meisten Ecclesia Dei Gemeinschaften an das modernistische Rom bin ich vor vielen Jahren zu den verfemten FSSPX gekommen und empfinde dort meine katholisch unverkuerzt verkuendete Heimat.
    Ich danke -katholisches Info- sehr fuer die ausgewogene Berichterstattung und die vorurteilsfreie Einstellung gegenueber FSSPX.
    Gottes Segen mit Ihnen !

  22. Katholisches.info – aus einer wohlwollenden wurde eine kritische Begleitung des Pontifikats

    Wahrscheinlich gehöre ich für Sie zum immerfort unruhigen progressiven Teil der Kirche. Ich finde solche Bezeichnungen aber nicht sehr hilfreich, denn sie polarisieren mir zu sehr und unterstellen solchen Gläubigen, dass sie die Grundlagen der katholischen Kirche in Frage stellen und eigentlich nicht mehr rechtgläubig wären. Viele dieser „progressiven“ Christen sind eben nicht notorisch häretisierend und schismatisierend, sondern sehen die Einheit als Grundlage und Ziel, eben vielleicht im Sinne der Redaktion oder der LeserbriefschreiberInnen.

    Es ist allerdings entscheidend, worum es bei dieser Einheit geht, und wodurch diese definiert sein soll. Was eint uns und wo sind Unterschiede zu erkennen? Wo sind theologisch fragwürdige Positionen (sowohl bei vermeintlich konservativen und progressiven Christen) und wo versucht man nur das herauszupicken, was einem gerade für die Untermauerung der eigenen Position nützt? Was macht Kirche aus, und wo geht es nur ums persönliche Rechthaben. Auch in Zukunft ist sowohl eine kritische ALS AUCH wohlwollende Begleitung dieses Pontifikats nötig. Wenn sie dieses so charakterisieren, dass es in der Person von Papst Franziskus bloss unnötig Unruhe stiftet, so muss ich Sie fragen, was sie denn von einer katholischen Kirche anderes erwarten und warum sie diese Unruhe so fragwürdig finden? Dass der aktuelle Papst pastorale Zielsetzungen in den Vordergrund stellt, macht vor allem eines deutlich: Dass es hier Nachholbedarf gibt. Ausserdem, dass die katholische Kirche sich nicht nur auf Besitzstandswahrung konzentrieren darf, sondern weiterentwickeln muss. Das hat in erster Linie nichts mit einer Änderung der Lehren zu tun, aber mit dem Blick auf das, was ist. So hat dieser Papst vor allem den Blickwinkel auf Dinge geändert, die vielen bisher als festgefügt erschienen.

    Daraus müssen dann Schlüsse gezogen werden, die durchaus – nicht nur den konservativen, sondern auch den progressiven Katholiken – Unruhe auslösen können, aber auch Erwartungen enttäuschen werden. „Schauen, unterscheiden, handeln“ sind die Maxime des jetzigen Papstes. Bei allen Schritten ist eine kritische, aber auch wohlwollende Begleitung nötig. Katholisches.info ist dafür eines der Medien, das eine bestimmte Linie hat, und natürlich auch bestimmte Leute anzieht, die sich durch die aktuelle Unruhe verunsichert oder in ihren Glaubenansichten gestört fühlen. Das muss nicht allen passen.

    Dass die Änderung des Blickwinkels im Moment gerade „von oben“ kommt, bringt einige Christen in Not, und man wünscht sich gleich, dass dieses Pontifikat möglichst schnell beendet würde. Bisher hatte man ja vor allem mit der Unruhe „von unten“ im Blick, und da kann leicht von „häretisierend und schismatisierend“ sprechen. Da stösst man mit seiner Loyalität an Grenzen. Warum eigentlich? Natürlich muss der Papst auch kritisch begleitet werden, das war ja bei den anderen Päpsten auch so. Die Heiligkeit der Kirche schützt sie nicht vor Irrtum, aber sie stellt uns alle vor die Aufgabe, immer neu zu suchen, was diese Heiligkeit im eigenen Leben ausmacht.

    • Soll jetzt einer der letzten authentisch katholischen Stimmen auch noch verstummen ? Ich weiß nicht, welchen Zweck diese Aussagen haben sollten ? Sagen Sie das doch Zollitsch oder noch Anderen, die ich jetzt nicht durch Namensnennung herausgreifen will. Unruhe an sich ist auch nicht positiv zu sehen. Wer macht immer Unruhe ? Warum muss der Papst ständig interpretiert werden, weil seine Worte so nicht stehen bleiben können. In der Tat bringt die Sorge um die Kirche Gläubige in Not.

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