Horror Missae: Kirche als Spielplatz für Kinder – und vertrottelte Erwachsene

Liturgischer Karneval(New York/München) Zum amerikanischen Fest Thanksgiving wurde in der Calvert Hall College High School in Maryland eine „Thanksgiving Liturgy“ in der Aula Magna des Instituts gefeiert. Das von Rorate Caeli veröffentlichte Bild spricht für sich. Gleiches gilt für das interkonfessionelle Projekt Jugendkirchen im deutschen Sprachraum.

Dutzende Projekte dieser Jugendkirchen gibt es in der Bundesrepublik Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. „Engagierter know-how“-Lieferant mit mehreren hauptamtlichen Mitarbeitern ist der Verein Juki (Jugendkirchen). Finanziert wird das Projekt Jugendkirchen von der Katholischen Kirche und evangelischen Landeskirchen. Dienstleistung ohne Unterschied.

Zu den Förderern in Österreich gehört Wiens Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn, der selbst bereits an Jugendkirchen teilnahm. Einige Bilder aus Jugendkirchen in katholischen Kirchen. Entstellen, maskieren, karikieren, tarnen und entkirchlichen, um Jugendliche in die Kirche zu locken? Wo die Glaubenswahrheiten schwinden, verlieren die Symbole des Glaubens und der Kirche ihre Bedeutung und müssen durch neue „Symbole“ ersetzt werden. Ohne viel Klamauk, dröhnende Musik, Lightshow, Tanzaufführungen, Flash Mob, Kletterwand und Swimmingpool in der Kirche, kann man die Jugendlichen nicht dort halten? Dieser Meinung scheinen die Jugendkirchen- und Diözesanverantwortlichen für Jugendseelsorge zu sein, die solche Projekte unterstützen. Andernfalls würden sie den ganzen „engagierten“ Aufwand außerhalb der Kirche durchführen, wo er hingehört, und die Jugendlichen vorher oder nachher zum Gebet in die Kirche und zur Heiligen Messe rufen. Wenn schon! So aber bleiben nur Bilder, die wehtun.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Rorate Caeli/Jugendkirchen

drucken
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

7 Comments

  1. Welch ein Un-Geist hat sich vieler Glieder der Heiligen Mutter Kirche bemächtigt ?
    Im blinden Anpassungs-Fieber an die Welt ist gleichsam das KREUZ
    aus der hl. Messe entfernt worden und ebenso alles,
    was ihr Wesen und ihr Reichtum als MESS-OPFER ausmacht.
    Die Heilige Mutter Kirche wird so vielfach ihrer Reichtümer beraubt.
    Das hochheillige SÜHN-OPFER der allerheiligsten Dreifaltigkeit durch, mit und in JESUS CHRISTUS, dem Mensch gewordenen eingeborenen SOHN GOTTES haben sie gleichsam für die Welt „verschwinden lassen“; die Welt des KREUZES beraubt, den Kalvarien-Berg im Stich gelassen ! Stattdessen das menschengemachte „brüderliche Mahl“ als banale „Begegnung unter Freunden“. Ein banales unverbindliches „Fest“; und so sehen diese unverbindlichen „Mahl-Halte“-Veranstaltungen oft auch aus !
    Der Sinn für das KREUZ unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS ist vielfach völlig verloren gegangen !
    Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS aber opfert Sich weiter aus Liebe zu uns Menschen auf den Altären der Heiligen Mutter Kirche im hochheiligen MESS-OPFER für die Sühne der Sünden der Welt auf !

    Das hochheilige Mess-Opfer:

    Anbeten der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTT

    Lobpreisen der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTT

    Danksagen an die der allerheiligste Dreifaltigkeit, GOTT

    Sühn-Opfer für die allerheiligste Dreifaltigkeit, GOTT

    -

  2. Na, ein Glück das die bösen, bösen Piusbrüder exkommuniziert wurden. Denn deren Liturgie ist ja einfach nur störend in der heutigen Zeit. Da können die Menschen gar nicht ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

    Wer Ironie findet, darf sie behalten!

  3. Man trottelt doch Experimenten der APO-Zeit um Jahrzehnte hinterher. Die APO-Leute haben sich längst von diesem Unfug verabschiedet. Events und Klamauk haben wir doch schon im Überfluss, ein Bedarf an zusätzlichem Umtrieb dieser Art besteht schon priori nicht. Dass das Treiben mit Kirche nichts zu tun hat, brauche ich nicht sonderlich zu erwähnen.

  4. Das ist der Konzilsgeist. Er trampelt alle Ehrfurcht vor dem Herrn nieder. Die Schafe tanzen mit den Hirten um das verrückte goldene Kalb und fühlen sich noch besonders modern und schlau dabei. Wenn es nicht um alles gehen würde könnte man sich amüsiert zurücklehnen und sagen, „macht ihr man, ihr werdet noch früh genug unliebsam geweckt werden“. Aber so lustig ist das wirklich nicht. Es geht wirklich um alles. Bischof Lefebvre sollte diese Exkommunikation alls große Ehre betrachten denn man bekommt nichts umsonst vor Christus in diesen merkwürdigen Zeiten.
    Per Mariam ad Christum.

  5. Diesen gottlosen Leuten ist nichts mehr heilig. Nur noch sinnloses Vergnügen und Selbstdarstellung in jeder Lebenslage. Um diesen Laden auszumisten, braucht man einen verdammt großen Besen.

    Kein Wunder, daß die Praxen der Psychotherapeuten voll und die Beichtstühle leer sind.

Comments are closed.