Papst Franziskus weiht die Welt der Gottesmutter von Fatima – Eine Weihe an Fatima ohne Fatima?

Papst Franziskus weihte die Welt der Unbefleckten von Fatilma(Rom) Papst Franziskus weihte am 13. Oktober die Welt der Gottesmutter von Fatima. Der feierliche Akt fand auf dem Petersplatz vor dem zu diesem Anlaß aus Fatima nach Rom gebrachten Gnadenbild der Gottesmutter statt. Obwohl die Weihe der Welt ausdrücklich an die Gottesmutter von Fatima erfolgte, vermittelte sie den Eindruck einer Weihe an Fatima ohne Fatima. Weder erwähnte Papst Franziskus das Unbefleckte Herz Mariens noch ging er irgendwie auf den Sühnecharakter ein, der die Erscheinungen und die Botschaft von Fatima prägen.

Die feierliche Weihe der Welt fand genau 96 Jahre nach der letzten Marienerscheinung in dem portugiesischen Ort statt. Damals konnten mehr als 70.000 dort versammelte Menschen ein Sonnenwunder sehen.

Was am Sonntag in Rom geschah, war nicht die erste Weihe der Welt an die Gottesmutter von Fatima. Eine Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens haben Papst Pius XII. 1942 und Papst Johannes Paul II. im Jahr 1984 vollzogen.

Fatima: die große Mahnung zur Sühne – nicht mehr zeitgemäß?

Die Marienerscheinung von Fatima und die Botschaft des Engels zuerst und der Gottesmutter dann sind eine große Mahnung zur Sühne. Maria warnte die Welt davor, den Dreieinigen Gott länger zu beleidigen. Sie nennt zur Abwendung von Unheil die Weihe Rußlands durch den Papst und die mit ihm versammelten Bischöfe an ihr Unbeflecktes Herz. Ebenso die Abhaltung von Sühnesamstagen für die in der Welt von Menschen begangenen Frevel, Sakrilegien und Beleidigungen Gottes. Die Gottesmutter Maria nannte die Verehrung ihres Unbefleckten Herzens als gläubiges Gegenmittel im geistlichen Ringen um die Menschheit.

Unbeflecktes Herz Mariens nicht erwähnt

Das Unbefleckte Herz Mariens erwähnte Papst Franziskus nicht, noch bezeichnete er Maria selbst im Zusammenhang mit der Weihe der Welt als Unbefleckte Empfängnis. Dieses Dogma der Kirche fand weder Eingang in die Predigt des Papstes noch in das eigentliche Weihegebet oder den anschließenden Angelus. Eine Anrede und ein Dogma, die Papst Franziskus bisher nur am vergangenen 15. August, dem Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, indirekt erwähnte. Damals zitierte er am Beginn seiner Predigt die entsprechende Stelle aus der Konzilskonstitution über die Kirche zu jenem Hochfest. In seiner Predigt kam er allerdings nicht mehr darauf zurück.

Weihe von 1984 ein Sühneakt

Im Weiheakt am 25. März 1984 betete Johannes Paul II. : „Vor dir, o Mutter Christi, vor deinem Unbefleckten Herzen, möchten wir uns heute zusammen mit der ganzen Kirche mit jener Weihe vereinen, durch die dein Sohn aus Liebe zu uns sich selber dem Vater geweiht hat, indem er sprach: ‚Ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind‘ (Joh 17,19). Wir wollen uns in dieser Weihe für die Welt und für die Menschen mit unserem Erlöser verbinden; in seinem göttlichen Herzen findet eine solche Weihe die Kraft, Verzeihung zu erlangen und Sühne zu leisten.“

Die Weihe von 1984 an die Gottesmutter von Fatima war neben der ausdrücklichen und auch naheliegenden Erwähnung des Unbefleckten Herzens Mariens stark von einem Sühnecharakter geprägt. Unter anderem betete Johannes Paul II.: „Von den Sünden gegen das Leben des Menschen von seinen Anfängen an: befreie uns!“ Ein Aspekt, der in der Weihe von 2013 durch Papst Franziskus völlig fehlte. Der Weiheakt von Papst Franziskus war stark auf den Menschen konzentriert, was Maria für den Menschen tun kann: Maria soll den Menschen trösten, Maria soll dem Menschen bei seinen Lebensproblemen helfen. Die in Fatima betonte Rolle des Menschen gegenüber Gott wurde weitgehend ausgeblendet.

Weihe Rußlands vollzogen?

Die 2005 in Coimbra verstorbene letzte Seherin von Fatima, die Karmelitin Schwester Maria Luzia vom Unbefleckten Herzen beharrte darauf, daß mit der Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens 1984 durch Johannes Paul II. der Wunsch der Gottesmutter noch nicht erfüllt worden sei, da Rußland nicht erwähnt wurde. Die Marienerscheinungen von Fatima fanden vom 13. Mai bis 13. Oktober 1917 statt. Bereits im Jahr zuvor war den Seherkindern ein Engel erschienen, der das Erscheinen der Gottesmutter vorbereitete und Sühne für die fortgesetzten Beleidigungen Gottes verlangte. 2017 jährt sich das Erscheinen der Gottesmutter in Fatima zum 100. Mal.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Messa in Latino

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43 Comments

  1. „Der Weiheakt von Papst Franziskus war stark auf den Menschen konzentriert, was Maria für den Menschen tun kann: Maria soll den Menschen trösten, Maria soll dem Menschen bei seinen Lebensproblemen helfen. Die in Fatima betonte Rolle des Menschen gegenüber Gott wurde weitgehend ausgeblendet.“

    Dass Papst Franziskus die Anthroprozentrik, also alles auf den Menschen statt auf Gott zu beziehen, von Papst Paul VI. gut fand, und auf dem Weg weiterschreiten will, hat er schon zu Beginn seines Pontifikates geäußert.
    Offensichtlich ist seine Vorstellung der Rolle eines Papstes die, dass er versucht, den Menschen in seinen „Problemen“ zu helfen. Ein Ruf zur vollkommenen Abkehr von der Sünde – außer von der üblen Nachrede, die scheinbar das einzige ist, von was Menschen seiner Meinung nach lassen sollen – ist aus seinem Mund noch nicht gehört worden. Dabei wusste jeder Katholik früher, dass „Probleme“ sehr häufig Folgen der Sünde sind.
    Daher wundert mich die Form dieser „Weihe“ nicht.
    Der hl. Kirchenlehrer Alphons Maria von Liguori, ein großer Marienverehrer, mahnte immer, dass Maria zwar die Zuflucht der Sünder, aber nicht die Beschützerin der Sünde ist. Wer daher etwas von ihr erbittet, ohne sich bekehren und ganz von der Sünde lassen zu wollen, beleidigt sie und erzürnt ihren göttlichen Sohn schwer, so der hl. Alphons.

    • Üble Nachrede:

      Wenn er das ernst meint, MUSS er Partei für den Bischof (Tebartz-van Elst) von Limburg ergreifen.

  2. Leider hat auch Papst Benedikt nicht getan, was in Fatima gewünscht worden war.

    Er hat auch gewußt, daß die vatikanische Veröffentlichung des „3. Geheimnisses“ im Jahr 2000 mindestens unvollständig, in der Beziehung des visionär geschauten Mordanschlages auf den „Bischof in Weiß“ auf das Attentat 1981 falsch und widersinnig war.
    Unglaubhaft war auch die vatikanische Aussage, daß mit der Veröffentlichung 2000 Fatima abgeschlossen (o. ä.) sei.

    2009 hat Papst Benedikt plötzlich gemeint, daß die prophetische Mission Fatimas doch noch nicht zu Ende sei.

    Wie auch immer: M. W. ist von keinem Papst die Verbreitung der Sühnesamstage nachdrücklich und wirksam vorgenommen worden.

    Der gestrige Akt von Papst Franziskus scheint tatsächlich der völligen Neutralisierung der Botschaft von Fatima gedient zu haben.
    Es ist gespenstisch.

    • Fatima ist noch nicht angeschlossen. Der „Bischof in Weiß“, der von Soldaten getötet wurde, die auch Pfeile bei sich trugen, hat nichts mit dem Attentat auf Johannes Paul II. zu tun, sondern bezieht sich auf Charles de Foucauld, der am 1. Dezember 1916 durch eine Gewehrkugel von Senoussi-Soldaten zu Tode kam. Er trug ein weißes Gewand – wie einst JESUS.
      Das geheimnis, das sich hinter Charles de Foucauld verbirgt, wird Maria noch bekannt geben. handelt es sich dabei doch um den „Sohn“, den sie auf Golgatha anvertraut bekam, als JESUS die Worte sprach: „Sohn, siehe da deine Mutter!“ Doch nach diesem „Sohn“ hat sich bis heute niemand gekümmert.

      MfG
      Albert Niedermaier

      • Aber warum sollte die Mutter Gottes auf ein Ereignis in der Vergangenheit (Attentat 1916, Erscheinungen 1917) hinweisen?
        Bei allem Respekt, aber was war an diesem Attentat so weltbewegend?
        Außerdem war Charles de Foucauld kein Bischof.

        Ich glaube nicht, dass das, was im Jahr 2000 veröffentlicht wurde, wirklich das 3. Geheimnis ist.

      • Charles de Foucauld war kein Bischof. Aus dem ganzen Zusammenhang der Vision geht auch hervor, daß er ganz sicher nicht gemeint war. Jacinta sagte: Wir hatten den Eindruck, es sei der Papst.

        Charles de Foucauld war im übrigen auch auf Golgotha nicht dabei. Ihre Argumentation ist reichlich an den Haaren herbeigezogen.

        MfG

      • Klingt merkwürdig und abwegig – was ist an Foucauld so geheimnisvoll? Da steht doch nicht irgendeine dieser vielen Geheimbotschaften dahinter, die keiner kontrollieren oder prüfen kann?

  3. Das 3. Geheimnis handelt zu 100% um das 2.Vat.Konzil und die Liturgiereform.
    Die röm.kath.Kirche ist jetzt in Händen von Freimaurern, die zum Schein an Festen und Sonntagen ein paar katholische Einlagen zum Besten geben.
    Die meisten glauben nicht mehr was sie sagen.
    Die wahre Kirche ist im Exil.

  4. Der Artikel stellt gut heraus, dass das Grundanliegen der Gottesmutter gestern völlig ignoriert wurde.
    Leider ist die Sache aber noch schlimmer.
    Liest man aufmerksam das von Seiner Heiligkeit Franziskus ausgesprochene Gebet, dann muss man feststellen, dass eine Weihe in dem Gebet zwar behauptet wird, aber nicht enthalten ist.
    Es fand gar keine Weihe statt, jedenfalls keine Weihe an die Gottesmutter.
    Somit enthält das Gebet eine Unwahrheit.
    Diese Unwahrheit ist aber nicht versehentlich unterlaufen, sondern wurde mit Vorbedacht in das Gebet eingeführt, ist also eine Lüge.
    Im feierlichsten Moment der marianischen Feier wurde an die Gottesmutter ein Gebet gesprochen, das eine Lüge enthält.

    • Sie können nicht über ihren Schatten springen, und so werden ihre geheimen Motive und Gedanken offenbar. Wer hören kann, der höre! Wer sehen kann, der sehe!

  5. Es kann der Eindruck entstehen, als habe der Papst die Muttergottes im Sinne seiner Interessen missbraucht. Die guten und treuen Christen sollen davon überzeugt werden, wie sehr der Papst durch seine Verehrung der Muttergottes in der Tradition der Kirche verankert sei. In Wirklichkeit aber wird sein Programm immer weiter vertieft, dass die Kirche lediglich ein „Feldlazarett“ sei, ohne jeden Anspruch der Bekehrung.

    • Sehr gut beobachtet, Dass es so ist, hat schon Leonardo Boff, der den Papst von früher kennt, vor einigen Monaten zwischen den Zeilen erklärt:

      Frage: Francis has shown his deep devotion to the Virgin Mary and the importance he attributes to popular piety. These are not really aspects that are close to liberals’ hearts…
      Boff: “Oh but they are. They are closely linked to Liberation Theology. In Argentina this developed especially as a people’s theology, developed by the Jesuit Juan Carlos Scannone, who taught Bergoglio. The Pope is close to this theological thinking. It is not to do with popular pietistic devotion but with a devotion that preserves people’s identity and strives for social justice.”
      http://vaticaninsider.lastampa.it/en/world-news/detail/articolo/conclave-23168/

      Unter der „Volksfrömmigkeit“ und der „Marienverehrung“ wird nach Boffs Worten die argentinische Version der Befreiungstheologie versteckt, erfunden vom Papstlehrer Juan Carlos Scannone, die sogenannte Theologie des Volkes. Ich habe extra ein Buch von ihm gekauft, denn er spricht deutsch. Es ist mir nicht gelungen, etwas Katholisches darin zu finden, nur soziologisches Gerede.
      Im Mai hätte man von ihm persönlich erfahren können, was mit „armer Kirche für die Armen“ gemeint ist.
      http://www.kav-wien.at/archiv/item/159-meisterseminar-mit-juan-carlos-scannone-sj-befreiungsphilosophie-aus-dem-geschichtlichen-und-transzendenten-appell-der-armen-in-lateinamerika

  6. Ich glaube, wir müssen verstärkt zur Heiligen Mutter Maria beten, um diese Schande zu sühnen.

    Zum einen hätte Papst Franziskus voller Demut zum Heiligtum nach Fatima reisen müssen, anstatt die Marienstatue nach Rom „zu bestellen“, und zum anderen hat er das unbefleckte Herz Mariens in keiner Weise erwähnt. Für mich ist diese „Weihe“ eher eine Schändung des Heiligtums. Welcher Unterschied zum Weihegebet des Papst Pius XII !!

  7. Sehr schön hat der heilige Franz von Sales
    die Makellosigkeit der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria
    umschrieben:
    -
    „Vor allem bedachte er seine hochheilige Mutter mit
    einem Gnadenvorzug,
    wie er der Liebe eines allweisen, allmächtigen und allgütigen Sohnes entsprach, der sich eine Mutter nach seinem Wohlgefallen bereiten wollte.
    Daher wollte er, daß seine Erlösung ihr zugewendet würde
    gleich einem vorbeugenden Heilmittel,
    damit der Strom der Sünde, der seine Wogen von Geschlecht zu Geschlecht fortwälzte,
    sie nicht erreichte.
    So wurde sie in ganz erhabener Weise erlöst.
    Als die reißenden Wasser der Erbsünde
    ihre unseligen Fluten
    über die Empfängnis Unserer Lieben Frau mit der gleichen Wildheit wie über alle Töchter Adams zu ergießen drohten, konnten sie doch nicht weiter;
    sie mußten still stehen wie ehedem der Jordan zur Zeit Josuas (Jos 3,16.17) und aus dem gleichen Grund.“
    -

    Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria ist unermesslich mehr als blosse „Lebensberaterin“.

    Der hl. Cyrill v. Alexandrien:

    -
    „Sei gegrüßt, Maria, Gottesgebärerin,
    heiliger Schatz des Universums,
    Krone der Jungfräulichkeit,
    Zepter der Rechtgläubigkeit,
    unzerstörbarer Tempel,
    Tabernakel für den, den die Welt nicht fassen kann, Mutter und Jungfrau!
    Sei gegrüßt, deren jungfräulicher Leib den Allerhöchsten getragen hat!“
    -

    Der
    heilige Ludwig Maria Grignion von Montfort schreibt in seinem „Goldenen Buch“, dass….

    „dort, wo die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria ist,
    dort ist der Teufel nicht“ !
    -
    Und weiter:
    -

    „Ein gut gebetetes Ave Maria, das heisst aufmerksam, andächtig uns schön gebetet, ist nach Auffassung der Heiligen
    für den Teufel ein Feind, der ihn in die Flucht schlägt,
    ein Hammer, der ihn zermalmt….
    für die Seele
    ein Mittel der Heiligung,
    für die Engel
    eine Freude.

    Es ist der Hymnus der Auserwählten,
    das Hohelied des Neuen Bundes,
    das Entzücken Mariens und die
    Verherrlichung der Allerheilgsten Dreifaltigkeit.
    Das Ave Maria ist ein
    himmlischer Tau, der die Seele fruchtbar macht;
    es ist ein keuscher Liebeskuss, den man Maria gibt,
    eine flammende rote Rose,
    die man ihr darbringt,
    eine Schale voll
    Ambrosia und göttlichen Nektars, den man ihr schenkt.
    Alle diese Vergleiche stammen von den Heiligen….

    DARUM
    bitte ich euch inständig bei der Liebe, die ich in Jesus und Maria zu euch hege,
    betet täglich den Rosenkranz und wenn ihr die Zeit habt, sogar alle fünfzehn Gesetze;
    und ihr werdet in eurer Todesstunde Tag und Augenblick segnen, da ihr mir geglaubt habt.
    Und weil
    eure Aussaat bestand in Bendeiungen Jesu und Mariens….
    DARUM WIRD AUCH EURE ERNTE IM HIMMEL EWIGE BENEDEIUNG SEIN “

    GOTT VATER….
    hat Maria Seine Fruchtbarkeit mitgeteilt, soweit ein blosses Geschöpf sie aufnehmen konnte.
    So hat Er ihr die Macht verliehen, Seinen Sohn und alle Glieder des mystischen Leibes Christi hervorzubringen (….)

    GOTT SOHN….
    stieg als neuer Adam in Mariens jungräulichen Schoss herab,
    der für Ihn das irdische Paradies war.
    Er hat darin Sein Wohlgefallen gefunden und im Verborgenen Wunder der Gnade gewirkt (….)

    GOTT HEILIGER GEIST…..
    der Sich mit Maria vermählt hat.
    Mit ihr und in ihr hat Er Sein Meisterwerk,
    den Gottmenschen, hervorgebracht;
    mit ihr und in ihr bringt Er täglich bis zum Ende der Welt die Auserwählten und die Glieder am Leibe dieses anbetungswürdigen Hauptes hervor (….)
    -

    Der heilige Bernhard von Clairvaux:
    -

    „Sie hält ihren Sohn zurück, damit Er nicht strafe;
    sie hält den Teufel zurück, damit er nicht schade;
    sie hält die Tugenden fest, damit sie nicht verderben;
    sie hält die Gnaden fest, damit sie nicht verwehen.“
    -

  8. typisch Modernismus.man pickt sich das raus was einem zusagt und verkündet nicht mehr den unverkürzten glauben.

    diese antroposophische wende kann man leider immer noch mit einer konzilspassage rechtfertigen.

    wir können nur hoffen das dieser papst die kirchenrunie nicht auch nicht abreist.das wenige was noch an Rechtgläubigkeit vorhanden ist scheint auch vernichtet zu werden.

    armer benedikt der du das alles mit ansehen musst aus nächster nähe.

  9. Es hat mich gestern auch gewundert (leider nicht überrascht) das der „Weihetext“ keiner war.

    Vielleicht hat wenigstens Papst Benedikt ein „richtiges“Weihegebet gesprochen nur ist Benedikt halt nicht mehr Papst.

    Man fragt sich langsam wirklich, was das für eine merkwürdige Inszenierung war.

    • Es war eine sorgfältig geplante Schändung der Gottesmutter, wie man bei sorgfältigem Hinsehen erkennen kann und wie noch detailliert ans Licht des Tages kommen wird – auf einer Linie mit der Fußküssung eines strafverbüßenden muslimischen Mädchens (für die Weltöffentlichkeit) und die Austeilung der hl. Kommunion an dieselbe (für die Eingeweihten).
      Franziskus hat die Gottesmutter aus Fatima zu sich auf den Petersplatz pilgern lassen, um ihre Statue manipulieren zu können, indem er das Kreuz von ihrer Krone abnehmen und es durch eine okkulte Kreuzschändung ersetzen ließ (bitte das Video ansehen und auf die Muttergottesfigur achten).

      • Ich habe versucht ihre Behauptung zu verifizieren, lieber Leo, jedoch überall wo ich geguggt habe, sieht man die Krone der Muttergottes nur halb oder nur den Ansatz der Krone, ich glaube Sie haben recht!

      • Ich fürchte, ich kann das ebenfalls nicht bestätigen.

        Hier ein Originalbild in großer Auflösung, auf dem man sehr gut die Krone sehen kann:
        http://www.fraticappuccini.it/new_site/images/stories/madonnadifatima.jpg
        Hier ist auch sehr deutlich zu sehen, dass rechts und links von den Querbalken etwas herabhängt.

        Im Video ist dies bei Minute 2:56 zu erkennen.

        Das Kreuz sitzt nicht auf einem „eiförmigen Oval“, sondern nach wie vor auf der Kugel. Es sieht im Video oval aus, weil das ganze Video von den Proportionen nicht exakt ist, es ist leicht in der Höhe verzerrt, was man auch an der Schrift, die nach oben verlängert erscheint, und am EWTN-Logo, das ebenfalls oval aussieht, erkennen kann.

        Ich schätze Ihre Beiträge sehr, diesem kann ich allerdings nicht zustimmen.

      • Agnes,
        danke für das Foto. Mir gefällt das Kreuz mit den seitlich herabhängenden Gebilden gar nicht ; es ist kein Christus Kreuz. Allerdings ist diese Krone nicht neu. Habe sie auf einem Foto von 03/2012 im Heft Mariologisches gesehen, das Kreuz sieht dort von weitem aus wie ein Tier, ein Adler oder sonst was. Woher es stammt? Wer weiß etwas davon?

      • Das Heft Mariologisches 03/2012 ist vom August 2012. Die Erdkugel sieht auch merkwürdig aus, hellblau mit runden Bällen besetzt wie von Eiern, irgendwie tierisch.

        Auf einem Foto in den IK Nachrichten von März 2012 findet sich ein Foto: Originalstaue von Fatima, mit einer schönen Krone: das Kreuz normal, mit geraden Balken, golden, die Erdkugel rund, ebenfalls golden.
        Der Unterschied zwischen den beiden Kronen ist erheblich.

      • Agnes,
        danke für das Foto!
        Sie haben recht. Das Kreuz ist deutlich ein Kreuz, und zwar ein sehr kostbares, wenngleich seltsam mit der quaderartigen Vierung und den beiden herunterhängenden Teilen an den Enden des Querbalkens, die anhand des Fotos für mich nicht zu identifizieren sind. Das Bild ist leider nicht scharf genug.
        Durch einen Kommentar auf einem anderen Forum habe ich mich zu einem vorschnellen Urteil verleiten lassen, und das in einer sehr wichtigen Angelegenheit, was ich nun sehr bedaure und was mir eine Lehre sein soll, künftig besser zu recherchieren.
        Der Argwohn F. gegenüber ist allerdings nicht grundlos, wenn wir an das Kreuz mit dem schlangenförmigen Korpus denken, mit dem er in Rio de Janeiro fotografiert wurde, oder an die Rosenkränze an seinem Ohr, mit denen er am Sonntag durch die Menschenmenge fuhr.

        Bleiben die Fakten.
        Eine große Gebetsfeier zu Ehren der Erscheinung Unserer Lieben Frau von Fatima am 13. Oktober 1917, ohne dass dabei die Anliegen der Gottesmutter, weshalb sie überhaupt erschienen ist, zum Thema gemacht wurden.
        Keine Weltweihe, keine Weihe Russlands, keine Weihe überhaupt. Keine Erwähnung, dass Maria in Fatima aufforderte, das Leben zu bessern, um Sündenvergebung zu bitten, Gott nicht mehr zu beleidigen. Dass sie zum täglichen Gebet des Rosenkranzes aufforderte. Zum Opfern für die Sünder, zum Sühnen für die Sünden, zum Beten um Bekehrung. Kein Wort über ihr Unbeflecktes Herz.
        Stattdessen eine Bitte um Segen und Stärkung „jedes“ Verlangens nach „Gutem“, und wieder die mysteriösen Appelle, sich für Gottes Überraschungen bereit zu halten (so in seiner Homilie zur hl. Messe). Ja wenn es denn wirklich um die „Überraschungen“ Gottes geht! Aber was, wenn F. uns auf seine eigenen Überraschungen einstimmt, die er für die Kirche parat hält? Dann bekommt das Wort einen gruseligen Klang.
        Die Marienandacht war geleitet von Erzbischof Fisichella, der 2010 durch sein Rechtfertigung der therapeutischen Abtreibung auffiel.

      • komisch ist es dennoch das Kreuz, danke übrigens fürs Suchen!
        Es ist doch absolut unüblich an den Querbalken irgendwelche Dinge aufzuhängen, oder?
        Auch ist es doch meist so, dass im Zentrum eines Kreuzes, das keinen Corpus hat einen hellen Halbedelstein zu nehmen, auf dem Bild sieht das aber nach einem Onyx, oder einem anderen schwarzen Stein aus.
        Weiter was soll denn die goldene Kugel oben auf dem Kreuz?
        Normal ist doch, dass das Kreuz auf der goldenen Kugel (der Erde) thront und nicht rumgedreht.

      • q Leo Lämmlein: Zu den Rosenkränzen am Ohr: http://www.stern.de/panorama/heilige-messe-wie-der-papst-mit-dem-ohr-einen-rosenkranz-faengt-2064375.html
        hat mir gestern ein Leser geschickt, der auch erst empört war. ich fragte ihn, woher das Bild habe. Er hat wohl recherchiert und den Link gefunden. – F. konnte hier nix dafür.

        Allerdings geht es mir wie Ihnen: mit F. stimmt etwas nicht, wir sind alle in Hab-Acht-Stellung, um nicht in einen Frevel oder etwas Derartiges hineingerissen zu werden. Wir spüren, dass sich etwas zusammenbraut.
        Daher ist es für uns alle wichtig, so nüchtern wie möglich zu bleiben.

  10. “ Die 2005 in Coimbra verstorbene letzte Seherin von Fatima, die Karmelitin Schwester Maria Luzia vom Unbefleckten Herzen beharrte darauf, daß mit der Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens 1984 durch Johannes Paul II. der Wunsch der Gottesmutter noch nicht erfüllt worden sei, da Rußland nicht erwähnt wurde.“

    Ist so schlicht unwahr. Die Schauspielerin hat Johannes Paul II. bestätigt und gesagt, die Weihe sei vollzogen.

    • Ja, das hat der Vatikan in guter alter Lügentradition behauptet… deshalb durfte ja auch keiner außer ausgesiebten Vatikanleuten die arme Sr. überhaupt noch sehen und sprechen. das habe ja die Herren aus Rom bestimmt, was sie sagen soll…
      Sie hat sich definitiv, solange sie in Freiheit redete, anders ausgedrückt: das war natürlich allein schon aufgrund der Sachlage nicht die erforderliche Weihe! Ein Apfel ist nun mal eben keine Birne!

      Ich empfehle Ihnen, ein fundiertes Buch über das ganze Drama zu lesen… Bücher wie das von Tarcisio Bertone zählen defintiv nicht dazu!

  11. Wie kann sich ein Papst so blamieren. Kristallklar und unmißverständlich sind die Worte des zweiten Geheimnisses. Lucia hat es nachweisbar schon 1941 niedergeschrieben:
    „Der Krieg wird ein Ende nehmen. Wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird unter dem Pontifikat von Papst Pius XI. ein anderer, schlimmerer beginnen. Wenn ihr eine Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht, dann wisst, dass dies das große Zeichen ist, das Gott euch gibt, dass Er die Welt für ihre Missetaten durch Krieg, Hungersnot, Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters bestrafen wird.
    Um das zu verhüten, werde ich kommen, um die Weihe Russlands an mein unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen des Monats zu verlangen. Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland sich bekehren und es wird Friede sein. Wenn nicht, wird es seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Kirchenverfolgungen heraufbeschwören. Die Guten werden gemartert werden, der Heilige Vater wird viel zu leiden haben, verschiedene Nationen werden vernichtet werden, am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird, und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden.“

    Radiovatikan übersetzt das “ Weihegebet des Papstes an die Muttergottes von Fatima
    (13. Oktober 2013)“ http://de.radiovaticana.va/news/2013/10/13/weihegebet_des_papstes_an_die_muttergottes_von_fatima_(13._oktober/ted-736940

    War diese angekündigte Weihe vielleicht bereits vor Amtsantritt Bergoglios geplant gewesen und wurde das ursprüngliche Ziel der Weltweihe an das Unbefleckte Herz Mariens nachträglich verändert?
    Diese Vermutung liegt nahe, da diese als Höhepunkt des Jahres des Glaubens angkündigt wurde.

    Wenn dem so ist scheinen eklatante Verständnisschwierigkeiten der Geheimnisse von Fatima zu bestehen. Sind diese in ihrer Klarheit nicht bis nach Argentinien gedrungen? Oder aber ist absichtsvoll eine oberflächliche Symbolik zur Irreführung der einfältigen Katholiken gewählt worden?
    Wann stand eigentlich fest, daß die Muttergottesstatue von Fatima aufwändig mittels Sondermaschine nach Rom und zurück expediert werden soll?

    Welch eine Beleidigung für die Muttergottes und für den dreifaltigen Gott von seiten des amtierenden Stellvertreters des Oberhirten Jesus Christus vor aller Welt mit einer derartig verqueren Mißachtung begegnet zu werden.
    Kein Wort der Erklärung an die römische Neuheiden, daß Sühne gefordert wird wegen der Beleidigung Gottes und es ansonsten keinen Frieden auf Erden geben kann und wie diese zu geschehen hat.
    „Um das zu verhüten, werde ich kommen, um die Weihe Russlands an mein unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen des Monats zu verlangen“

    Das Unbefleckte Herz Mariens wird auf jeden Fall triumphieren.
    Es ist aber zu befürchten, daß die Bekehrung Rußlands durch eine gültige Weihe Russlands von seiten des Heiligen Vater noch stattfinden muß

  12. Solange kein Papst mit allen Bischöfen Russland ausdrücklich dem Unbefleckten Herzen
    der allerseligsten Jungfrau Maria weiht sind alle diese „Weihen“ vollkommen sinnlos.

  13. So fing Benedikts Weihegebet 2010 der Priester in Fatima an:

    „Maria, Unbefleckte Mutter,
    an diesem Ort der Gnade,
    an dem die Liebe deines Sohnes Jesus,
    des Ewigen Hohenpriesters,
    uns Söhne im Sohn und seine Priester
    zusammengerufen hat,
    weihen wir uns deinem mütterlichen Herzen,
    um treu den Willen des Vaters zu erfüllen.
    Wir sind uns bewußt, daß wir ohne Jesus
    nichts Gutes vollbringen können (vgl. Joh 15,5)
    und daß wir nur durch ihn, mit ihm und in ihm
    für die Welt
    Werkzeug des Heils sein können.“

    (vollständig: http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/prayers/documents/hf_ben-xvi_20100512_affidamento-fatima_ge.html)

    Und F.?

    „Selige Jungfrau Maria von Fatima,
    Stets dankbar für deine mütterliche Gegenwart
    Vereinen sich unsere Stimmen mit denen aller Generationen,
    Die dich selig preisen.

    Wir feiern in dir die großen Werke Gottes,
    Der nicht müde wird, sich barmherzig der Menschheit zuzuneigen,
    Die vom Bösen bedrängt und von der Sünde verwundet ist,
    Um sie zu heilen und zu retten.

    Nimm in mütterlicher Güte
    Den Weiheakt an, den wir heute voller Vertrauen vollziehen,
    Im Angesicht Deines Bildes, das uns so teuer ist.

    Wir sind sicher, dass ein jeder von uns in deinen Augen wertvoll ist
    Und dass dir nichts von dem fremd ist, was in unseren Herzen ist.
    Wir lassen uns von deinem liebevollen Blick berühren
    Und wir empfangen die tröstende Zärtlichkeit Deines Lächelns.“

    (vollständig: http://de.radiovaticana.va/news/2013/10/13/weihegebet_des_papstes_an_die_muttergottes_von_fatima_%2813._oktober/ted-736940)

    Mit Verlaub: F.s „Gebet“ ist geistlicher Kitsch und ist inhaltsleer.
    Und ob der heiligen Maria, der Mutter Gottes, so einiges fremd ist, was in unseren Herzen ist!
    Hat sie nicht immer zur Buße und Umkehr gerufen? War das nicht sogar ihre Mission?

    Im Ggs. zu F. hat Benedikt das ganz genau gewusst: „Wir weihen uns deinem mütterlichen Herzen, um treu den Willen des Vaters zu erfüllen.“ Denn genau das fällt uns allen so unendlich schwer! Ohne den Mariensohn werden wir versagen: „Wir sind uns bewußt, daß wir ohne Jesus nichts Gutes vollbringen können (vgl. Joh 15,5) und daß wir nur durch ihn, mit ihm und in ihm für die Welt Werkzeug des Heils sein können.“

    Wieder könnte ich heulen über dem Verlust, den ich mit Benedikt erlitten habe!
    Was immer er falsch gesehen haben mag, aber das Zentrum des rechten Glaubens hat er täglich bewahrt, ausgesprochen, dazu ermutigt, und dies immer ohne jede Anklage, ohne jeden Seitenhieb. Daneben nimmt sich F. wie ein finsterer Propagandist aus! Wer das nicht sehen kann, dem empfehle ich, einmal auf kath.net dem Link „Franziskus-Perlen“ zu folgen. Erst in der Zusammenstellung der täglichen „Schlagzeilen“ springt ganz übel ins Auge, dass F. täglich „wider diese“ und „wider jene“ predigt. Dabei hat er inhaltlich nichts zu sagen außer Kitsch und Negation! Ihm fehlt geistlich jede Autorität, um so autoritärer geht er mit seinen Leuten um…

  14. Es war eine Weihe, die keine war.
    Pius XII war ein glühender Marienverehrer und hat uns ein sehr schönes Weihegebet hinterlassen. Johannes Paul II sah in der Gottesmutter auch seine Mutter und die Mutter der Christenheit , Er hat uns ein sehr persönlich gehaltenes Weihegebet hinterlassen. Zeitschnur ging sehr eingehend auf das Weihegebet von Papst Benedikt XVI ein. Alle Päpste bis auf Franziskus priesen die Gottesmutter mit Ihren Ehrennahmen und nannten sie heilig, Da genau dieses bei Franziskus fehlte, empfehle ich allen diese Weihegebete als Sühne zu beten in der Hoffnung, dass wir etwas von dem beobachteten Mangel wieder gut machen können.

  15. Es war keine Weihe, es war eigentlich eine Farce, ein Affront. Die Mutter Gottes wünscht die Weihe Rußlands. Sie wird in den Vatican eingeladen, wo dies erfolgen soll. Was aber geschieht? Nichts dergleichen. Ein paar nette Worte. Sie kann dann wieder zurückfliegen.
    Wenn sie als reale Person gekommen wäre, wäre das ein Affront gewesen. Sie kam in Gestalt der Fatima Madonna, nicht weniger real für den Glaubenden.
    Gott läßt seiner Heiligen Mutter nicht spotten. Möge sich der Vatican damit nicht den Zorn Gottes zuziehen.

  16. Gerade keimt in mir die Hoffnung auf, dass vielleicht auch die „Heiligsprechungen“ Johannes XXIII. und JP II. keine wirklichen Heiligsprechungen sein werden, – in formeller Hinsicht – , und insofern für die Zukunft, wenn Rom sich wieder bekehrt, diese beiden weiteren Beleidigungen des wahren Glaubens kein Problem darstellen werden…

  17. Ich vermute mit der Weihe der Welt an das unbefleckte Herz Mariens, wird es so werden wie mit der Weihe Frankreichs an das Heilgeste Herz Jesus (Paray Le Monial) , die Weihe wird dann erfolgen, wenn es zu spät ist.

  18. Einige Gedanken, die mir beim ersten Lesen des „Weihegebets“ v. 13.10.13 in den Sinn kamen (keine umfassende theologische Studie):

    **Selige Jungfrau Maria von Fatima,
    Stets dankbar für deine mütterliche Gegenwart
    Vereinen sich unsere Stimmen mit denen aller Generationen,
    Die dich selig preisen.**

    Sag doch lieber deutlich: auch wir preisen dich selig (und vereinen unsere Stimmen nicht lästernd).

    **Wir feiern in dir die großen Werke Gottes,**

    Das ist schön, und auch die Heiden feiern die Werke Gottes. Aber den wahren dreifaltigen Gott feiern die Heiden nicht. „Die Himmel erzählen die H e r r l i c h k e i t G o t t e s, und das Himmelsgewölbe verkündet seiner Hände Werk“ (Ps 19,1)

    **Der nicht müde wird, sich barmherzig der Menschheit zuzuneigen, **

    Das ist nur die Hälfte der Wahrheit. Es gab immer wieder Momente, da Gott seine Barmherzigkeit anhielt und seine Gerechtigkeit auswirkte. In den Tagen Noahs war es der Tag, als die Sintflut begann; in den Tagen Abrahams und Lots war es der Tag, als Sodom und Gomorrha vernichtet wurden; beim Exodus war es, als der Engel des Herrn die Erstgeburt der Ägypter erschlug und das Meer die Truppen Pharaos verschlang, usw.

    **Die vom Bösen bedrängt und von der Sünde verwundet ist,
    Um sie zu heilen und zu retten.**

    Die ungläubige Menschheit ist von der Sünde nicht nur verwundet, sie ist geistlich tot. Durch die Wiedergeburt aus dem Heiligen Geist im Bad der hl. Taufe wird der Mensch gerechtfertigt und in den Gnadenstand versetzt – erst dann ist er in geistlicher Hinsicht ein Lebender auf dem Weg der Rettung, wofern er ein christliches Leben führt. Warum sagt F. das n i e?

    **Nimm in mütterlicher Güte Den Weiheakt an,
    den wir heute voller Vertrauen vollziehen,**

    Was für einen Weiheakt denn?
    Wer weiht sich hier wem?
    Warum sagst Du nicht: wir weihen uns und ich weihe die ganze Welt Deinem Unbefleckten Herzen?
    Du behauptest eine Weihe, die mit keinem Wort ausgesprochen wird.
    Mit andern Worten, Du sagst eine Unwahrheit, und da diese Unwahrheit mit Vorbedacht formuliert und in Dein Gebet eingefügt wurde, sagst Du eine Lüge. Und mit Dieser Lüge willst Du 1,2 Milliarden Katholiken täuschen.

    **Im Angesicht Deines Bildes, das uns so teuer ist.**

    Im Angesicht des B i l d e s ? Und warum nicht im Angesicht des dreifaltigen Gottes und des ganzen himmlischen Hofstaates (vgl. Weiheakt des hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort)? Des Bildes also, das Du mit einer okkulten Kreuzblasphemie und einem Pentagramm schändest, die Du hast anbringen lassen? Und wenn Du Dich nicht scheust, so etwas zu tun, können wir dann Vertrauen haben in das, was Du mit dieser Statue im Verborgenen angestellt hast oder hast anstellen lassen?

    **Wir sind sicher, dass ein jeder von uns in deinen Augen wertvoll ist
    Und dass dir nichts von dem fremd ist, was in unseren Herzen ist.**

    Was?
    Der Unbefleckten Jungfrau ist nicht die Sünde und nicht die ungeordnete Begierlichkeit fremd, die in unseren Herzen sind?

    • Fortsetzung

      **Wir lassen uns von deinem liebevollen Blick berühren
      Und wir empfangen die tröstende Zärtlichkeit Deines Lächelns.**

      Lieblingsausdrücke von F.: der Blick, der uns berührt, von dem wir uns berührt fühlen. Aber wie antworten wir diesem Blick? Jesus blickte den reichen Jüngling liebevoll an, aber der antwortete nicht auf seine Liebe und ging traurig fort. Wie antworten wir auf den liebevollen Blick der Gottesmutter? Jedenfalls hast Du ihr nicht dadurch geantwortet, dass Du Dich selbst, uns und die Welt ihr geweiht hast! Ob der liebevolle Blick des Herrn (und Seiner heiligsten Mutter) uns heilt und heiligt, ist kein Automatismus, es hängt auch von unserer Antwort ab. Von unserem Glauben, von unserer Umkehr, Reue und Buße, von unserer Gegenliebe.

      **Berge unser Leben in deinen Armen: **

      Die Muttergottes kann uns in ihren Armen bergen, sie kann aber nicht das Sündige und Böse unseres Lebens in ihren Armen bergen. Unserer Sünde muss im Blut des Lammes abgewaschen werden.

      **Segne und stärke jedes Verlangen nach Gutem; **

      Da ist sie wieder, die hinterlistige, heimtückische Formulierung aus dem Interview mit Scalfari. Nach F. hat jeder Mensch seine eigene Vorstellung vom Guten, so zum Beispiel, völlig aktuell und alles andere als an den Haaren herbeigezogen, ist es für den Dschihadisten unter Umständen ein hohes Gut, Christen den Kopf abzuschneiden – und das Verlangen danach soll die Gottesmutter segnen und stärken!?

      **Stärke und nähre den Glauben; Erhalte und erleuchte die Hoffnung,
      Erwecke und belebe die Liebe**

      Nach dem überlieferten katholischen Glauben sind das die göttlichen Tugenden. Aber sind sie es auch hier, nach allem, was für von F. in den letzten Wochen gehört und gelesen haben? Oder ist es ein masonisch-humanistischer Diesseitsglaube? Ist es es die Hoffnung auf eine vom autonomen Menschen erbaute „brüderliche“ Gesellschaft ohne den dreifaltigen Gott – ein neuer Turm von Babel? Ist es die sentimentale, sinnliche Liebe, eine Liebe, die Naturwidrigkeit und Treuebruch miteinschließt, eine Liebe, die Gott verrät um einer pervertierten Menschenliebe willen?

      **Führe uns alle auf dem Weg der Heiligkeit.**

      Bevor man auf d e m Weg der Heiligkeit geführt wird, muss man ihn erst einmal betreten, wobei Umkehr und Bekehrung und wahrer Glaube grundlegend sind. Und die erste Strecke des Heiligkeitswegs ist immer die Reinigung (via purgativa).

      **Lehre uns die besondere Liebe
      Für die Kleinen und Armen,
      Für die Ausgeschlossenen und die Leidenden,
      Für die Sünder und die im Herzen Verwirrten:
      Sammle alle unter deinem Schutz Und vertrau sie deinem geliebten Sohn an, unserm Herrn Jesus. Amen.**

      Das klingt zunächst gut, aber auch hier ist wieder nur die Rede vom Versammeln, nicht von Umkehr und Bekehrung, von Buße und Vergebung. Und gewiss ist Jesus unser Herr und d e r Herr (hl. Paulus: „Jesus ist der Herr“), aber könntest Du bei einer so feierlichen Gelegenheit nicht großzügiger sein? Mit keinem Wort hast Du in diesem Gebet Gott

      • Schluss

        Mit keinem Wort hast Du in diesem Gebet Gott gelobt und gepriesen, womit Du unserer lieben Mutter eine große Freude gemacht hättest, denn das erste Wort, das sich ihrer Seele entrang, als sie zu Elisabeth kam, lautete:

        „Meine Seele preist die Größe des HERRN, und mein Geist jubelt über GOTT meinen Retter…“!

        Ich will Dir ein Beispiel geben, und weil Du in Rio für die Ostkatholiken zuständig warst, ist es ein Beispiel aus einem östlichen Gebet. So endet das 7. Morgengebet an die allheilige Gottesgebärerin (sogenanntes mitternächtliches Gebet):

        „… Nimm mein Gebet an und bringe es vor den barmherzigen Gott. Die du erhabener bist als die Engel, mache mich über das Irdische erhaben. Du Licht tragendes himmlisches Gemach, erwirke in mir geistliche Gnade. Die Arme und die Lippen, die durch die Unreinheit befleckt sind, erhebe ich zum Lobpreis, Du überaus Makellose. Erlöse mich von dem Unheil, das die Seele verdirbt, indem Du Christus inständig anflehst, d e n n I h m g e b ü h r t E h r e u n d A n b e t u n g, jetzt und immerdar und in alle Ewigkeit. Amen.“

        Ja, Franziskus, wovon das Herz voll ist, des fließt der Mund über.

        Und wo ist eigentlich der alte Rosenkranz, den Du der Statue Unserer Lieben Frau von Fatima weggenommen hast? Und wie sieht der neue Rosenkranz aus, den Du ihr geschenkt hast? Darf man mal ein Foto davon sehen?

  19. Wenn ich den Text der „Weihe“ lese, suche ich vergeblich einen Hinweis darauf, dass es sich um eine Weihe handelt. Bedeutet Weihen nicht Darreichen im Sinne von Hingeben an Gott?
    Wo bitte hat Franziskus diesen Akt der Aufopferung (nämlich der Welt!) formuliert? Wo finden wir die Benennung auch des Adressaten, des Unbefleckten Herzens Mariens? Wo finden wir den Akt der Übergabe formuliert?
    Lediglich die „Überschrift“ seines Gebetes – mehr war es nicht – behauptet, postuliert den Akt der Weihe. Wir haben dann gelauscht – aber es kam nichts mehr. Nur einige vage Zeilen allgemeiner Wahrheiten über unser Verhältnis zu Maria und über unserer Bedürftigkeit ihr gegenüber. Das aber wiederum – vom Inhalt richtig – war keine Weihe. ES WAR KEINE WEIHE.

    Weiht der Priester das Weihwasser, indem er sich in Betrachtungen über die allgemeine Wichtigkeit von Wasser für uns Menschen aufhält und dann mit Amen endet?

    Zehntausende Menschen reisen nach Rom, um diesem Akt der Aufopferung (Gegenstand der Weihe = Welt, Akt der Weihe = Formulierung der Weihe und Adressat der Weihe, das Unbefleckte Herz Mariens) beizuwohnen, alles wartet gespannt auf diesen Moment und der Papst verliest im entscheidenden Moment nach monatelanger Vorbereitungszeit vier Absätze vollkommen lapidaren Inhalts ohne einen Hinweis auf nur einen dieser Punkte.

    Warum sagt da niemand etwas? Es ist ein Hohn, es hat etwas bösartiges.

  20. JMJ.
    Wie hier in einem früheren Posting schon angemerkt wurde sind die „Perlen“ eher „Pillen“ und ich lese sie schon lange nicht mehr, auch auf diese Website gehe ich kaum noch. Ich glaube es wäre besser – und das gilt insbesondere für mich – man würde mehr beten, tiefer beten, und so oft wie möglich dem Allerheiligsten in der Kirche sein Leid klagen. Die Anbetung und Betrachtung vor dem „Corpus Christi“ bringt wieder Ruhe ins Herz. Diese Anmerkung hat zwar nichts mit dem obigen Bericht zu tun, aber ich glaube es ist besser nicht jedem Schritt und Wort von Franziskus zu folgen, denn das bringt nur Misere ins Herz. Gebet und Buße, wie unsere liebste Mutter uns in Fatima gebot, sind unsere stärksten Waffen – aber wem sage ich das! Und noch etwas: in meiner Familie (10 Enkelkinder) trägt jeder das braune Skapular und wir machen auch jährlich die Erneuerung unserer Weihe an die Muttergottes (per Louis de Montfort). Ich empfehle das Tragen des Skapulars jedem, der Maria ganz besonders lieb hat. Wir habe großes Glück hier in Kentucky (wo wir ansässig sind), dass Priester sich dem nicht entgegen stellen, ja, die Leute bringen oft neue Rosenkränze zum Weihen und die liebe Mutter Gottes wird in keiner Weise vernachlässigt. Ad Jesum per Mariam!

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