Papst Franziskus weiht die Welt der Gottesmutter von Fatima – Eine Weihe an Fatima ohne Fatima?

Papst Franziskus weihte die Welt der Unbefleckten von Fatilma(Rom) Papst Franziskus weihte am 13. Oktober die Welt der Gottesmutter von Fatima. Der feierliche Akt fand auf dem Petersplatz vor dem zu diesem Anlaß aus Fatima nach Rom gebrachten Gnadenbild der Gottesmutter statt. Obwohl die Weihe der Welt ausdrücklich an die Gottesmutter von Fatima erfolgte, vermittelte sie den Eindruck einer Weihe an Fatima ohne Fatima. Weder erwähnte Papst Franziskus das Unbefleckte Herz Mariens noch ging er irgendwie auf den Sühnecharakter ein, der die Erscheinungen und die Botschaft von Fatima prägen.

Die feierliche Weihe der Welt fand genau 96 Jahre nach der letzten Marienerscheinung in dem portugiesischen Ort statt. Damals konnten mehr als 70.000 dort versammelte Menschen ein Sonnenwunder sehen.

Was am Sonntag in Rom geschah, war nicht die erste Weihe der Welt an die Gottesmutter von Fatima. Eine Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens haben Papst Pius XII. 1942 und Papst Johannes Paul II. im Jahr 1984 vollzogen.

Fatima: die große Mahnung zur Sühne – nicht mehr zeitgemäß?

Die Marienerscheinung von Fatima und die Botschaft des Engels zuerst und der Gottesmutter dann sind eine große Mahnung zur Sühne. Maria warnte die Welt davor, den Dreieinigen Gott länger zu beleidigen. Sie nennt zur Abwendung von Unheil die Weihe Rußlands durch den Papst und die mit ihm versammelten Bischöfe an ihr Unbeflecktes Herz. Ebenso die Abhaltung von Sühnesamstagen für die in der Welt von Menschen begangenen Frevel, Sakrilegien und Beleidigungen Gottes. Die Gottesmutter Maria nannte die Verehrung ihres Unbefleckten Herzens als gläubiges Gegenmittel im geistlichen Ringen um die Menschheit.

Unbeflecktes Herz Mariens nicht erwähnt

Das Unbefleckte Herz Mariens erwähnte Papst Franziskus nicht, noch bezeichnete er Maria selbst im Zusammenhang mit der Weihe der Welt als Unbefleckte Empfängnis. Dieses Dogma der Kirche fand weder Eingang in die Predigt des Papstes noch in das eigentliche Weihegebet oder den anschließenden Angelus. Eine Anrede und ein Dogma, die Papst Franziskus bisher nur am vergangenen 15. August, dem Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, indirekt erwähnte. Damals zitierte er am Beginn seiner Predigt die entsprechende Stelle aus der Konzilskonstitution über die Kirche zu jenem Hochfest. In seiner Predigt kam er allerdings nicht mehr darauf zurück.

Weihe von 1984 ein Sühneakt

Im Weiheakt am 25. März 1984 betete Johannes Paul II. : „Vor dir, o Mutter Christi, vor deinem Unbefleckten Herzen, möchten wir uns heute zusammen mit der ganzen Kirche mit jener Weihe vereinen, durch die dein Sohn aus Liebe zu uns sich selber dem Vater geweiht hat, indem er sprach: ‚Ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind‘ (Joh 17,19). Wir wollen uns in dieser Weihe für die Welt und für die Menschen mit unserem Erlöser verbinden; in seinem göttlichen Herzen findet eine solche Weihe die Kraft, Verzeihung zu erlangen und Sühne zu leisten.“

Die Weihe von 1984 an die Gottesmutter von Fatima war neben der ausdrücklichen und auch naheliegenden Erwähnung des Unbefleckten Herzens Mariens stark von einem Sühnecharakter geprägt. Unter anderem betete Johannes Paul II.: „Von den Sünden gegen das Leben des Menschen von seinen Anfängen an: befreie uns!“ Ein Aspekt, der in der Weihe von 2013 durch Papst Franziskus völlig fehlte. Der Weiheakt von Papst Franziskus war stark auf den Menschen konzentriert, was Maria für den Menschen tun kann: Maria soll den Menschen trösten, Maria soll dem Menschen bei seinen Lebensproblemen helfen. Die in Fatima betonte Rolle des Menschen gegenüber Gott wurde weitgehend ausgeblendet.

Weihe Rußlands vollzogen?

Die 2005 in Coimbra verstorbene letzte Seherin von Fatima, die Karmelitin Schwester Maria Luzia vom Unbefleckten Herzen beharrte darauf, daß mit der Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens 1984 durch Johannes Paul II. der Wunsch der Gottesmutter noch nicht erfüllt worden sei, da Rußland nicht erwähnt wurde. Die Marienerscheinungen von Fatima fanden vom 13. Mai bis 13. Oktober 1917 statt. Bereits im Jahr zuvor war den Seherkindern ein Engel erschienen, der das Erscheinen der Gottesmutter vorbereitete und Sühne für die fortgesetzten Beleidigungen Gottes verlangte. 2017 jährt sich das Erscheinen der Gottesmutter in Fatima zum 100. Mal.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Messa in Latino

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Martina
„Der Weiheakt von Papst Franziskus war stark auf den Menschen konzentriert, was Maria für den Menschen tun kann: Maria soll den Menschen trösten, Maria soll dem Menschen bei seinen Lebensproblemen helfen. Die in Fatima betonte Rolle des Menschen gegenüber Gott wurde weitgehend ausgeblendet.“ Dass Papst Franziskus die Anthroprozentrik, also alles auf den Menschen statt auf Gott zu beziehen, von Papst Paul VI. gut fand, und auf dem Weg weiterschreiten will, hat er schon zu Beginn seines Pontifikates geäußert. Offensichtlich ist seine Vorstellung der Rolle eines Papstes die, dass er versucht, den Menschen in seinen „Problemen“ zu helfen. Ein Ruf zur… weiter lesen »
Frank Bell

Üble Nachrede:

Wenn er das ernst meint, MUSS er Partei für den Bischof (Tebartz-van Elst) von Limburg ergreifen.

Wolfram Schrems
Leider hat auch Papst Benedikt nicht getan, was in Fatima gewünscht worden war. Er hat auch gewußt, daß die vatikanische Veröffentlichung des „3. Geheimnisses“ im Jahr 2000 mindestens unvollständig, in der Beziehung des visionär geschauten Mordanschlages auf den „Bischof in Weiß“ auf das Attentat 1981 falsch und widersinnig war. Unglaubhaft war auch die vatikanische Aussage, daß mit der Veröffentlichung 2000 Fatima abgeschlossen (o. ä.) sei. 2009 hat Papst Benedikt plötzlich gemeint, daß die prophetische Mission Fatimas doch noch nicht zu Ende sei. Wie auch immer: M. W. ist von keinem Papst die Verbreitung der Sühnesamstage nachdrücklich und wirksam vorgenommen worden.… weiter lesen »
Albert Niedermaier
Fatima ist noch nicht angeschlossen. Der „Bischof in Weiß“, der von Soldaten getötet wurde, die auch Pfeile bei sich trugen, hat nichts mit dem Attentat auf Johannes Paul II. zu tun, sondern bezieht sich auf Charles de Foucauld, der am 1. Dezember 1916 durch eine Gewehrkugel von Senoussi-Soldaten zu Tode kam. Er trug ein weißes Gewand – wie einst JESUS. Das geheimnis, das sich hinter Charles de Foucauld verbirgt, wird Maria noch bekannt geben. handelt es sich dabei doch um den „Sohn“, den sie auf Golgatha anvertraut bekam, als JESUS die Worte sprach: „Sohn, siehe da deine Mutter!“ Doch nach… weiter lesen »
Tradidi

Aber warum sollte die Mutter Gottes auf ein Ereignis in der Vergangenheit (Attentat 1916, Erscheinungen 1917) hinweisen?
Bei allem Respekt, aber was war an diesem Attentat so weltbewegend?
Außerdem war Charles de Foucauld kein Bischof.

Ich glaube nicht, dass das, was im Jahr 2000 veröffentlicht wurde, wirklich das 3. Geheimnis ist.

Wolfram Schrems

Charles de Foucauld war kein Bischof. Aus dem ganzen Zusammenhang der Vision geht auch hervor, daß er ganz sicher nicht gemeint war. Jacinta sagte: Wir hatten den Eindruck, es sei der Papst.

Charles de Foucauld war im übrigen auch auf Golgotha nicht dabei. Ihre Argumentation ist reichlich an den Haaren herbeigezogen.

MfG

zeitschnur

Klingt merkwürdig und abwegig – was ist an Foucauld so geheimnisvoll? Da steht doch nicht irgendeine dieser vielen Geheimbotschaften dahinter, die keiner kontrollieren oder prüfen kann?

michael

Das 3. Geheimnis handelt zu 100% um das 2.Vat.Konzil und die Liturgiereform.
Die röm.kath.Kirche ist jetzt in Händen von Freimaurern, die zum Schein an Festen und Sonntagen ein paar katholische Einlagen zum Besten geben.
Die meisten glauben nicht mehr was sie sagen.
Die wahre Kirche ist im Exil.

Leo Laemmlein

Der Artikel stellt gut heraus, dass das Grundanliegen der Gottesmutter gestern völlig ignoriert wurde.
Leider ist die Sache aber noch schlimmer.
Liest man aufmerksam das von Seiner Heiligkeit Franziskus ausgesprochene Gebet, dann muss man feststellen, dass eine Weihe in dem Gebet zwar behauptet wird, aber nicht enthalten ist.
Es fand gar keine Weihe statt, jedenfalls keine Weihe an die Gottesmutter.
Somit enthält das Gebet eine Unwahrheit.
Diese Unwahrheit ist aber nicht versehentlich unterlaufen, sondern wurde mit Vorbedacht in das Gebet eingeführt, ist also eine Lüge.
Im feierlichsten Moment der marianischen Feier wurde an die Gottesmutter ein Gebet gesprochen, das eine Lüge enthält.

hicesthodie

Sie können nicht über ihren Schatten springen, und so werden ihre geheimen Motive und Gedanken offenbar. Wer hören kann, der höre! Wer sehen kann, der sehe!

Schatzgräber

Es kann der Eindruck entstehen, als habe der Papst die Muttergottes im Sinne seiner Interessen missbraucht. Die guten und treuen Christen sollen davon überzeugt werden, wie sehr der Papst durch seine Verehrung der Muttergottes in der Tradition der Kirche verankert sei. In Wirklichkeit aber wird sein Programm immer weiter vertieft, dass die Kirche lediglich ein „Feldlazarett“ sei, ohne jeden Anspruch der Bekehrung.

Martina
Sehr gut beobachtet, Dass es so ist, hat schon Leonardo Boff, der den Papst von früher kennt, vor einigen Monaten zwischen den Zeilen erklärt: Frage: Francis has shown his deep devotion to the Virgin Mary and the importance he attributes to popular piety. These are not really aspects that are close to liberals’ hearts… Boff: “Oh but they are. They are closely linked to Liberation Theology. In Argentina this developed especially as a people’s theology, developed by the Jesuit Juan Carlos Scannone, who taught Bergoglio. The Pope is close to this theological thinking. It is not to do with popular… weiter lesen »
magda

Ich glaube, wir müssen verstärkt zur Heiligen Mutter Maria beten, um diese Schande zu sühnen.

Zum einen hätte Papst Franziskus voller Demut zum Heiligtum nach Fatima reisen müssen, anstatt die Marienstatue nach Rom „zu bestellen“, und zum anderen hat er das unbefleckte Herz Mariens in keiner Weise erwähnt. Für mich ist diese „Weihe“ eher eine Schändung des Heiligtums. Welcher Unterschied zum Weihegebet des Papst Pius XII !!

defendor
Sehr schön hat der heilige Franz von Sales die Makellosigkeit der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria umschrieben: - „Vor allem bedachte er seine hochheilige Mutter mit einem Gnadenvorzug, wie er der Liebe eines allweisen, allmächtigen und allgütigen Sohnes entsprach, der sich eine Mutter nach seinem Wohlgefallen bereiten wollte. Daher wollte er, daß seine Erlösung ihr zugewendet würde gleich einem vorbeugenden Heilmittel, damit der Strom der Sünde, der seine Wogen von Geschlecht zu Geschlecht fortwälzte, sie nicht erreichte. So wurde sie in ganz erhabener Weise erlöst. Als die reißenden Wasser der Erbsünde ihre unseligen Fluten über die Empfängnis Unserer Lieben Frau… weiter lesen »
bavaria

typisch Modernismus.man pickt sich das raus was einem zusagt und verkündet nicht mehr den unverkürzten glauben.

diese antroposophische wende kann man leider immer noch mit einer konzilspassage rechtfertigen.

wir können nur hoffen das dieser papst die kirchenrunie nicht auch nicht abreist.das wenige was noch an Rechtgläubigkeit vorhanden ist scheint auch vernichtet zu werden.

armer benedikt der du das alles mit ansehen musst aus nächster nähe.

ein besorgter Christ

Es hat mich gestern auch gewundert (leider nicht überrascht) das der „Weihetext“ keiner war.

Vielleicht hat wenigstens Papst Benedikt ein „richtiges“Weihegebet gesprochen nur ist Benedikt halt nicht mehr Papst.

Man fragt sich langsam wirklich, was das für eine merkwürdige Inszenierung war.

Leo Laemmlein

Es war eine sorgfältig geplante Schändung der Gottesmutter, wie man bei sorgfältigem Hinsehen erkennen kann und wie noch detailliert ans Licht des Tages kommen wird – auf einer Linie mit der Fußküssung eines strafverbüßenden muslimischen Mädchens (für die Weltöffentlichkeit) und die Austeilung der hl. Kommunion an dieselbe (für die Eingeweihten).
Franziskus hat die Gottesmutter aus Fatima zu sich auf den Petersplatz pilgern lassen, um ihre Statue manipulieren zu können, indem er das Kreuz von ihrer Krone abnehmen und es durch eine okkulte Kreuzschändung ersetzen ließ (bitte das Video ansehen und auf die Muttergottesfigur achten).

ein besorgter Christ

Ich habe versucht ihre Behauptung zu verifizieren, lieber Leo, jedoch überall wo ich geguggt habe, sieht man die Krone der Muttergottes nur halb oder nur den Ansatz der Krone, ich glaube Sie haben recht!

Leo Laemmlein

Besorgter Christ,
hier kommt das neue deformierte „Kreuz“ an ein-zwei Stellen kurz ins Bild: http://www.gloria.tv/?media=511237
Die Kreuzbalken links und rechts sind verbogen und hängen wie Schlangenschwänze herunter.
Das Kreuz sitzt auf einem eiförmigen Oval.
Hier findet man Fotos vom entfernten Originalkreuz:
http://www.santuario-fatima.pt/portal/index.php?id=11301&page=1

Agnes
Ich fürchte, ich kann das ebenfalls nicht bestätigen. Hier ein Originalbild in großer Auflösung, auf dem man sehr gut die Krone sehen kann: http://www.fraticappuccini.it/new_site/images/stories/madonnadifatima.jpg Hier ist auch sehr deutlich zu sehen, dass rechts und links von den Querbalken etwas herabhängt. Im Video ist dies bei Minute 2:56 zu erkennen. Das Kreuz sitzt nicht auf einem „eiförmigen Oval“, sondern nach wie vor auf der Kugel. Es sieht im Video oval aus, weil das ganze Video von den Proportionen nicht exakt ist, es ist leicht in der Höhe verzerrt, was man auch an der Schrift, die nach oben verlängert erscheint, und am… weiter lesen »
BW

Agnes,
danke für das Foto. Mir gefällt das Kreuz mit den seitlich herabhängenden Gebilden gar nicht ; es ist kein Christus Kreuz. Allerdings ist diese Krone nicht neu. Habe sie auf einem Foto von 03/2012 im Heft Mariologisches gesehen, das Kreuz sieht dort von weitem aus wie ein Tier, ein Adler oder sonst was. Woher es stammt? Wer weiß etwas davon?

BW

Das Heft Mariologisches 03/2012 ist vom August 2012. Die Erdkugel sieht auch merkwürdig aus, hellblau mit runden Bällen besetzt wie von Eiern, irgendwie tierisch.

Auf einem Foto in den IK Nachrichten von März 2012 findet sich ein Foto: Originalstaue von Fatima, mit einer schönen Krone: das Kreuz normal, mit geraden Balken, golden, die Erdkugel rund, ebenfalls golden.
Der Unterschied zwischen den beiden Kronen ist erheblich.

Leo Laemmlein
Agnes, danke für das Foto! Sie haben recht. Das Kreuz ist deutlich ein Kreuz, und zwar ein sehr kostbares, wenngleich seltsam mit der quaderartigen Vierung und den beiden herunterhängenden Teilen an den Enden des Querbalkens, die anhand des Fotos für mich nicht zu identifizieren sind. Das Bild ist leider nicht scharf genug. Durch einen Kommentar auf einem anderen Forum habe ich mich zu einem vorschnellen Urteil verleiten lassen, und das in einer sehr wichtigen Angelegenheit, was ich nun sehr bedaure und was mir eine Lehre sein soll, künftig besser zu recherchieren. Der Argwohn F. gegenüber ist allerdings nicht grundlos, wenn… weiter lesen »
ein besorgter Christ

komisch ist es dennoch das Kreuz, danke übrigens fürs Suchen!
Es ist doch absolut unüblich an den Querbalken irgendwelche Dinge aufzuhängen, oder?
Auch ist es doch meist so, dass im Zentrum eines Kreuzes, das keinen Corpus hat einen hellen Halbedelstein zu nehmen, auf dem Bild sieht das aber nach einem Onyx, oder einem anderen schwarzen Stein aus.
Weiter was soll denn die goldene Kugel oben auf dem Kreuz?
Normal ist doch, dass das Kreuz auf der goldenen Kugel (der Erde) thront und nicht rumgedreht.

zeitschnur

q Leo Lämmlein: Zu den Rosenkränzen am Ohr: http://www.stern.de/panorama/heilige-messe-wie-der-papst-mit-dem-ohr-einen-rosenkranz-faengt-2064375.html
hat mir gestern ein Leser geschickt, der auch erst empört war. ich fragte ihn, woher das Bild habe. Er hat wohl recherchiert und den Link gefunden. – F. konnte hier nix dafür.

Allerdings geht es mir wie Ihnen: mit F. stimmt etwas nicht, wir sind alle in Hab-Acht-Stellung, um nicht in einen Frevel oder etwas Derartiges hineingerissen zu werden. Wir spüren, dass sich etwas zusammenbraut.
Daher ist es für uns alle wichtig, so nüchtern wie möglich zu bleiben.

zeitschnur

http://blog.cancaonova.com/fatimahoje/files/2008/05/maria-fatima.gif
Auch hier ist ein Bild von 2008 mit diesen Kreuz und den herabhängenden … Schnüren (?).
Woher kommt diese Krone. Hat jemadn einen fundierten Hinweis auf die Geschichte der Fatima-Kronen?

zeitschnur

…ich hab es selbst gefunden: http://www.briefeankonrad.com/2013/03/guilherme-thedim-der-vater-der.html
Von daher braucht also keiner besorgt zu sein…

Winkler Maria

Könte ich Link zum diesem Video bekommen. Ich suche es.
Danke.

Gottes Segen Maria W.

keiname

“ Die 2005 in Coimbra verstorbene letzte Seherin von Fatima, die Karmelitin Schwester Maria Luzia vom Unbefleckten Herzen beharrte darauf, daß mit der Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens 1984 durch Johannes Paul II. der Wunsch der Gottesmutter noch nicht erfüllt worden sei, da Rußland nicht erwähnt wurde.“

Ist so schlicht unwahr. Die Schauspielerin hat Johannes Paul II. bestätigt und gesagt, die Weihe sei vollzogen.

zeitschnur

Ja, das hat der Vatikan in guter alter Lügentradition behauptet… deshalb durfte ja auch keiner außer ausgesiebten Vatikanleuten die arme Sr. überhaupt noch sehen und sprechen. das habe ja die Herren aus Rom bestimmt, was sie sagen soll…
Sie hat sich definitiv, solange sie in Freiheit redete, anders ausgedrückt: das war natürlich allein schon aufgrund der Sachlage nicht die erforderliche Weihe! Ein Apfel ist nun mal eben keine Birne!

Ich empfehle Ihnen, ein fundiertes Buch über das ganze Drama zu lesen… Bücher wie das von Tarcisio Bertone zählen defintiv nicht dazu!

IMEK
Wie kann sich ein Papst so blamieren. Kristallklar und unmißverständlich sind die Worte des zweiten Geheimnisses. Lucia hat es nachweisbar schon 1941 niedergeschrieben: „Der Krieg wird ein Ende nehmen. Wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird unter dem Pontifikat von Papst Pius XI. ein anderer, schlimmerer beginnen. Wenn ihr eine Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht, dann wisst, dass dies das große Zeichen ist, das Gott euch gibt, dass Er die Welt für ihre Missetaten durch Krieg, Hungersnot, Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters bestrafen wird. Um das zu verhüten, werde ich kommen, um die Weihe… weiter lesen »
Jan

Solange kein Papst mit allen Bischöfen Russland ausdrücklich dem Unbefleckten Herzen
der allerseligsten Jungfrau Maria weiht sind alle diese „Weihen“ vollkommen sinnlos.

zeitschnur
So fing Benedikts Weihegebet 2010 der Priester in Fatima an: „Maria, Unbefleckte Mutter, an diesem Ort der Gnade, an dem die Liebe deines Sohnes Jesus, des Ewigen Hohenpriesters, uns Söhne im Sohn und seine Priester zusammengerufen hat, weihen wir uns deinem mütterlichen Herzen, um treu den Willen des Vaters zu erfüllen. Wir sind uns bewußt, daß wir ohne Jesus nichts Gutes vollbringen können (vgl. Joh 15,5) und daß wir nur durch ihn, mit ihm und in ihm für die Welt Werkzeug des Heils sein können.“ (vollständig: http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/prayers/documents/hf_ben-xvi_20100512_affidamento-fatima_ge.html) Und F.? „Selige Jungfrau Maria von Fatima, Stets dankbar für deine mütterliche Gegenwart… weiter lesen »
Regino
Es war eine Weihe, die keine war. Pius XII war ein glühender Marienverehrer und hat uns ein sehr schönes Weihegebet hinterlassen. Johannes Paul II sah in der Gottesmutter auch seine Mutter und die Mutter der Christenheit , Er hat uns ein sehr persönlich gehaltenes Weihegebet hinterlassen. Zeitschnur ging sehr eingehend auf das Weihegebet von Papst Benedikt XVI ein. Alle Päpste bis auf Franziskus priesen die Gottesmutter mit Ihren Ehrennahmen und nannten sie heilig, Da genau dieses bei Franziskus fehlte, empfehle ich allen diese Weihegebete als Sühne zu beten in der Hoffnung, dass wir etwas von dem beobachteten Mangel wieder gut… weiter lesen »
BW

Es war keine Weihe, es war eigentlich eine Farce, ein Affront. Die Mutter Gottes wünscht die Weihe Rußlands. Sie wird in den Vatican eingeladen, wo dies erfolgen soll. Was aber geschieht? Nichts dergleichen. Ein paar nette Worte. Sie kann dann wieder zurückfliegen.
Wenn sie als reale Person gekommen wäre, wäre das ein Affront gewesen. Sie kam in Gestalt der Fatima Madonna, nicht weniger real für den Glaubenden.
Gott läßt seiner Heiligen Mutter nicht spotten. Möge sich der Vatican damit nicht den Zorn Gottes zuziehen.

zeitschnur

Gerade keimt in mir die Hoffnung auf, dass vielleicht auch die „Heiligsprechungen“ Johannes XXIII. und JP II. keine wirklichen Heiligsprechungen sein werden, – in formeller Hinsicht – , und insofern für die Zukunft, wenn Rom sich wieder bekehrt, diese beiden weiteren Beleidigungen des wahren Glaubens kein Problem darstellen werden…

ein besorgter Christ

Ich vermute mit der Weihe der Welt an das unbefleckte Herz Mariens, wird es so werden wie mit der Weihe Frankreichs an das Heilgeste Herz Jesus (Paray Le Monial) , die Weihe wird dann erfolgen, wenn es zu spät ist.

Leo Laemmlein
Einige Gedanken, die mir beim ersten Lesen des „Weihegebets“ v. 13.10.13 in den Sinn kamen (keine umfassende theologische Studie): **Selige Jungfrau Maria von Fatima, Stets dankbar für deine mütterliche Gegenwart Vereinen sich unsere Stimmen mit denen aller Generationen, Die dich selig preisen.** Sag doch lieber deutlich: auch wir preisen dich selig (und vereinen unsere Stimmen nicht lästernd). **Wir feiern in dir die großen Werke Gottes,** Das ist schön, und auch die Heiden feiern die Werke Gottes. Aber den wahren dreifaltigen Gott feiern die Heiden nicht. „Die Himmel erzählen die H e r r l i c h k e i… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Fortsetzung **Wir lassen uns von deinem liebevollen Blick berühren Und wir empfangen die tröstende Zärtlichkeit Deines Lächelns.** Lieblingsausdrücke von F.: der Blick, der uns berührt, von dem wir uns berührt fühlen. Aber wie antworten wir diesem Blick? Jesus blickte den reichen Jüngling liebevoll an, aber der antwortete nicht auf seine Liebe und ging traurig fort. Wie antworten wir auf den liebevollen Blick der Gottesmutter? Jedenfalls hast Du ihr nicht dadurch geantwortet, dass Du Dich selbst, uns und die Welt ihr geweiht hast! Ob der liebevolle Blick des Herrn (und Seiner heiligsten Mutter) uns heilt und heiligt, ist kein Automatismus, es… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Schluss Mit keinem Wort hast Du in diesem Gebet Gott gelobt und gepriesen, womit Du unserer lieben Mutter eine große Freude gemacht hättest, denn das erste Wort, das sich ihrer Seele entrang, als sie zu Elisabeth kam, lautete: „Meine Seele preist die Größe des HERRN, und mein Geist jubelt über GOTT meinen Retter…“! Ich will Dir ein Beispiel geben, und weil Du in Rio für die Ostkatholiken zuständig warst, ist es ein Beispiel aus einem östlichen Gebet. So endet das 7. Morgengebet an die allheilige Gottesgebärerin (sogenanntes mitternächtliches Gebet): „… Nimm mein Gebet an und bringe es vor den barmherzigen… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Nicht Rio, sondern Buenos Aires.

Elmar Franz
Wenn ich den Text der „Weihe“ lese, suche ich vergeblich einen Hinweis darauf, dass es sich um eine Weihe handelt. Bedeutet Weihen nicht Darreichen im Sinne von Hingeben an Gott? Wo bitte hat Franziskus diesen Akt der Aufopferung (nämlich der Welt!) formuliert? Wo finden wir die Benennung auch des Adressaten, des Unbefleckten Herzens Mariens? Wo finden wir den Akt der Übergabe formuliert? Lediglich die „Überschrift“ seines Gebetes – mehr war es nicht – behauptet, postuliert den Akt der Weihe. Wir haben dann gelauscht – aber es kam nichts mehr. Nur einige vage Zeilen allgemeiner Wahrheiten über unser Verhältnis zu Maria… weiter lesen »
Hilde
JMJ. Wie hier in einem früheren Posting schon angemerkt wurde sind die „Perlen“ eher „Pillen“ und ich lese sie schon lange nicht mehr, auch auf diese Website gehe ich kaum noch. Ich glaube es wäre besser – und das gilt insbesondere für mich – man würde mehr beten, tiefer beten, und so oft wie möglich dem Allerheiligsten in der Kirche sein Leid klagen. Die Anbetung und Betrachtung vor dem „Corpus Christi“ bringt wieder Ruhe ins Herz. Diese Anmerkung hat zwar nichts mit dem obigen Bericht zu tun, aber ich glaube es ist besser nicht jedem Schritt und Wort von Franziskus… weiter lesen »
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