Christus ist keine Option unter vielen, schon gar nicht für seinen Stellvertreter auf Erden – Warum uns dieser Papst nicht gefällt

Papst Franziskus irritiert(Rom) Der Rechtsphilosoph Mario Palmaro und der Journalist Alessandro Gnocchi haben zusammen eine streitbare Anklage gegen Papst Franziskus formuliert, die am 9. Oktober in der Tageszeitung „Il Foglio“ erschienen ist. Sie werfen dem Papst darin vor, durch Äußerlichkeiten die Aufmerksamkeit von der Substanz auf den Anschein umzulenken. Sie werfen ihm aber auch vor, in seinen Interviews mit dem Atheisten Eugenio Scalfari und der Jesuitenzeitschrift „Civiltà Cattolica“ einen inhaltlichen Pardigmenwechsel vollzogen zu haben. Was Papst Franzikus von sich gegeben habe, entspreche der Idee eines anderen Jesuitenkardinals, Carlo Maria Martini vom „permanenten Konzil“. Ein Gedanke der beiden katholischen Intellektuellen, der eine gewisse Ähnlichkeit – wenn auch auf einer ganz anderen Ebene – mit der Idee der „permanenten Revolution“ hat, wie sie sowohl im Bolschewismus als auch im Nationalsozialismus vorhanden war. Die beiden Autoren erinnern daran, daß es jedoch einmal ein Erwachen aus dem Traum der Massenmedien geben werde und man sich der Realität stellen müsse. Die unveränderlichen, ewig gültigen Gesetze Gottes könnten auch nicht von seinem Stellvertreter auf Erden geändert werden.

 

Dieser Papst gefällt uns nicht

von Alessandro Gnocchi und Mario Palmaro

Wieviel die imposante Zurschaustellung der Armut, deren Hauptdarsteller Papst Franziskus am 4. Oktober in Assisi war, gekostet hat, wissen wir nicht. Sicher ist, daß in Zeiten, in denen die Bescheidenheit so in Mode ist, gesagt werden muß, daß der historische Tag wenig franziskanisch war. Eine gut verfaßte und gut interpretierte Partitur, aber ohne jenes besondere Etwas, das den Geist des Franziskus, des Heiligen, so einzigartig gemacht hat: die Überraschung, die die Welt in Staunen versetzt. Franziskus, der Papst, der die Kranken umarmt, der in der Masse badet, der einen Witz reißt, der spontan drauflos redet, der in einen Fiat Panda steigt, der die Kardinäle beim Mittagessen sitzenläßt, um an die Tafel der Armen zu eilen, war das Mindeste, was man sich von ihm erwartet hatte und was auch prompt eingetreten ist. Natürlich alles unter großer Mitwirkung einer katholischen und parakatholischen Presse, die die Demut des Gestus bejubelte und gleichzeitig einen Seufzer der Erleichterung von sich gab, weil der Papst, dieses Mal, von der Begegnung mit Christus gesprochen hat. Und natürlich unter Mitwirkung der weltlichen Presse, die nimmer müde wird zu wiederholen, daß jetzt endlich die Kirche versucht, mit der Zeit Schritt zu halten. Alles brauchbare Sachen für die vielen mittelmäßigen Titelschmiede, die die Ausgabe ihrer Zeitung unter Dach und Fach bringen wollen und morgen, ja morgen wird man weitersehen.

Das päpstliche Zuzwinkern an Scalfari und Lessings Nathan – Realitätsverweigerung der „Normalisten“

Es gab in Assisi nicht einmal die Überraschung einer aufsehenerregenden Geste. Aber selbst diese wäre bestenfalls bescheiden gewesen, angesichts dessen, was Papst Bergoglio in nur einem halben Jahr seines Pontifikats gesagt und getan hat und was seinen Höhepunkt in dem vertraulichen Zuzwinkern an Eugenio Scalfari und dem Interview in der Civiltà Cattolica fand.

Die einzigen, die davon auf dem falschen Fuß erwischt wurden, sind diesmal nur die „Normalisten“, jene Katholiken, die auf pathetische Weise versuchen, den Nächsten und noch pathetischer sich selbst davon zu überzeugen, daß sich nichts geändert habe. Es sei alles ganz normal und wie immer, schuld seien nur die Medien, die verdrehen würden, was der Papst sagt, der nur auf „andere“ Art dieselben Wahrheiten sage, die seine Vorgänger lehrten.

Der Journalismus, eines der ältesten Gewerbe der Welt, macht es einem schwer, dieser These Glauben zu schenken. „Heiligkeit“, fragt zum Beispiel der Atheist Scalfari in seinem Interview, „existiert eine Sicht des einzigen Guten? Und wer legt diese fest?“ „Jeder von uns“, antwortet der Papst, „hat eine eigene Sicht des Guten und auch des Bösen. Wir müssen den anderen dazu anregen, sich auf das zuzubewegen, was er für das Gute hält.“ „Das haben Sie, Eure Heiligkeit“, überschlägt sich Eugenio Scalfari in jesuitischer Ehrerbietung, weil er seinen eigenen Ohren kaum zu trauen vermag, „bereits im Brief an mich geschrieben. Das Gewissen ist autonom, haben Sie gesagt, jeder muß seinem eigenen Gewissen gehorchen. Ich glaube, das sind die mutigsten Aussagen, die von einem Papst gemacht wurden.“ Und obwohl der Atheist ihm seine atheistische Begeisterung so offen serviert, bekräftigt der Papst das Gesagte: „Und hier wiederhole ich sie. Jeder hat eine eigene Vorstellung von Gut und Böse und muss wählen, dem Guten zu folgen und das Böse zu bekämpfen, so wie er sie wahrnimmt. Das würde schon genügen, um die Welt zu verbessern.”

Als das Zweite Vatikanum längst beendet und die Nachkonzilszeit sich schon breit entfaltet hatte, beanstandete und verwarf Johannes Paul II. im 32. Kapitel von Veritatis splendor „einige Strömungen des modernen Denkens“: „Dem Gewissen des einzelnen werden die Vorrechte einer obersten Instanz des sittlichen Urteils zugeschrieben, die kategorisch und unfehlbar über Gut und Böse entscheidet (…) so daß man zu einer radikal subjektivistischen Konzeption des sittlichen Urteils gelangt“ (siehe eigenen Bericht mit vollständigem Text).

Auch der phantasievollste „Normalist“ dürfte sich schwertun, Bergoglio 2013 mit Wojtyla 1993 in Einklang zu bringen.

Medien verstärken, erfinden aber Richtungsänderung von Papst Franziskus nicht

Angesichts einer solchen Richtungsänderung machen die Medien nur ihre ehrliche und gewohnte Arbeit. Sie greifen Sätze von Papst Franziskus auf, die in offensichtlichem Widerspruch zu dem stehen, was die Päpste und die Kirche immer gelehrt haben und verwandeln sie in Schlagzeilen für die Titelseiten. Damit verstärken sie natürlich auf konzentrierte Weise die Aussagen, aber sie erfinden sie nicht.

Der „Normalist“ aber, der immer und überall sagt, was der Osservatore Romano denkt, zieht dann den Kontext ins Spiel. Die Sätze seien aus dem Kontext gerissen und würden nicht das Denken dessen wiedergeben, der sie ausgesprochen hat. Gewisse Sätze aber, das lehrt die Kirchengeschichte, umfassen einen abgeschlossenen Gedanken, machen daher allein einen Sinn und sind als solche zu beurteilen. Wenn in einem langen Interview jemand sagt, daß „Hitler ein Wohltäter der Menschheit war“, wird er sich schwer vor der Welt damit rechtfertigen können, daß er sich auf den Kontext beruft, in dem er den Satz ausgesprochen hat. Wenn also ein Papst in einem Interview sagt: „Ich glaube an Gott, nicht an einen katholischen Gott“, dann ist der Bock geschossen, ganz unabhängig vom Kontext. Seit 2000 Jahren beurteilt die Kirche lehrmäßige Aussagen vom Kontext isoliert. Mit gutem Grund. 1713 veröffentlichte Klemens XI. die Konstitution Unigenitus Dei Filius, in der er 101 Thesen des Theologen Pasquier Quesnel verwarf. 1864 veröffentlichte Pius IX. den Syllabus, ein Verzeichnis irriger Thesen, die er verurteilte. 1907 fügte der Heilige Pius X. der Enzyklika Pascendi dominici gregis 65 Aussagen an und verwarf sie, die mit der katholischen Glaubenslehre unvereinbar sind. Das sind nur einige Beispiele, um zu sagen, daß der Irrtum, wenn er auftritt, mit bloßem Auge erkannt werden kann. Ein kleiner Blick in den „Denzinger“ würde nicht schaden.

Papst redet Kirche überflüssig: „Will nicht bekehren“ – Idee vom permanenten (protestantischen) Konzil

Abgesehen davon würde im konkreten Fall der Interviews von Bergoglio eine Analyse des Kontextes die Sache nur noch verschlimmern. Wenn zum Beispiel Papst Franziskus zu Scalfari sagt, „der Proselytismus ist eine Riesendummheit“, erklärt der „Normalist“ sofort, daß die Rede vom aggressiven Proselytismus südamerikanischer Sekten sei. Leider sagt Bergoglio im Interview zu Scalfari aber: „Ich will Sie nicht bekehren“. Daraus folgt als authentische Interpretation, wenn er den Proselytismus als „Riesendummheit“ bezeichnet, daß er eben tatsächlich die von der katholischen Kirche geleistete Arbeit, die Seelen zum katholischen Glauben zu bekehren, gemeint hat.

Es fällt schwer, die Aussage anders zu interpretieren. „Das Zweite Vatikanum“, erklärte der Papst in seinem Civiltà Cattolica-Interview, „war ein neues Lesen des Evangeliums im Licht der modernen Kultur. Es hat eine Bewegung der Erneuerung hervorgebracht, die einfach aus demselben Evangelium hervorkommt. Die Früchte sind enorm. Es genügt, an die Liturgie zu erinnern. Die Arbeit der Liturgiereform war ein Dienst am Volk, um das Evangelium neu zu lesen, angefangen bei einer konkreten historischen Situation. Ja, es gibt hermeneutische Linien der Kontinuität und der Diskontinuität, eine Sache ist aber klar: die Dynamik das Evangelium im Heute zu lesen, die dem Konzil eigen war, ist absolut irreversibel“. Genau so, sagte es der Papst: nicht mehr die Welt, die im Licht des Evangeliums geformt wird, sondern das Evangelium deformiert im Licht der Welt und der modernen Kultur. Und wer weiß, wie viele Male sich das wiederholen soll, jedes Mal, wenn es zu einem kulturellen Wandel kommt, und jedes Mal wird die vorherige Lesart verworfen. Das ist nichts anderes als die Idee eines permanenten Konzils, das der Jesuit Carlo Maria Martini entworfen hatte.

Konstruierter Diskurs mit unterschlagener katholischer Antwort

Auf dessen Pfaden wird am Horizont die Idee einer neuen Kirche sichtbar, das „Feldlazarett“, von dem Papst Franziskus im Civiltà Cattolica-Interview sprach, wo die Ärzte bisher, wie es scheint, ihre Arbeit schlecht gemacht haben. „Ich denke auch an die Situation einer Frau, die eine gescheiterte Ehe hinter sich hat, in der sie sogar abgetrieben hat“, so immer der Papst, „dann hat diese Frau wieder geheiratet und jetzt ist sie glücklich mit fünf Kindern. Die Abtreibung lastet enorm auf ihr und sie bereut ehrlich. Sie möchte im christlichen Leben vorwärts gehen. Was macht der Beichtvater?“ Der Diskurs ist klug konstruiert, um ihn mit einer Frage abzuschließen. Dann wechselt man das Argument, gerade so, als sei die Kirche unfähig eine Antwort zu geben. Die Stelle ist geradezu erschütternd, wenn man bedenkt, daß die Kirche diese Frage seit 2000 Jahren mit einer großartigen und klaren Regel beantwortet, die die Absolution des Sünders ermöglicht, allerdings unter der Bedingung, daß er bereut und sich dazu verpflichtet, nicht im Zustand der Sünde zu bleiben.

Doch von der extrovertierten Persönlichkeit Bergoglios überrumpelt, haben Heerscharen von Katholiken das Märchen geschluckt von einem Problem, das es in Wirklichkeit nie gab. Alle stehen sie nun da und haben sich vom eigenen Papst ein schlechtes Gewissen einreden lassen für 2000 Jahre angeblicher Schandtaten zum Schaden der armen Sünder, und danken dem Bischof, der „vom Ende der Welt“ kam, nicht etwa weil er ein Problem gelöst hätte, das gar nicht existiert, sondern weil er es erfunden hat.

Päpstliche Zersetzung des Sündenbewußtseins

Der besorgniserregende Aspekt im Denken, das hinter solchen Aussagen steckt, ist die Idee einer unheilbaren Alternative zwischen Anspruch der Lehre und Barmherzigkeit: entweder das Eine oder das Andere. Aber die Kirche lehrt und lebt seit jeher das Gegenteil. Es ist das Sündenbewußtsein und die Reue, die Sünde begangen zu haben, die zusammen mit dem Vorsatz, die Sünde in Zukunft zu meiden, die Vergebung durch Gott möglich machen. Jesus rettet die Ehebrecherin vor der Steinigung, er vergibt ihr, aber er entläßt sie mit den Worten: „Geh und sündige nicht mehr“. Er sagt nicht: „Geh, und sei unbesorgt, denn meine Kirche wird sich nicht geistlich in dein persönliches Leben einmischen.“

Angesichts der fast einhelligen Zustimmung im katholischen Volk und der Verliebtheit der Welt, vor der das Evangelium warnt, ist man geneigt, zu sagen, daß sechs Monate unter Papst Franziskus einen Epochenwechsel bedeuten. In Wirklichkeit erleben wir das Phänomen eines Führers, der der Masse genau das sagt, was die Masse hören will. Unleugbar geschieht das mit großem Talent und viel Geschick. Die Kommunikation mit dem Volk, das zum Volk Gottes wird, wo es de facto keine Unterscheidung mehr zwischen Gläubigen und Ungläubigen gibt, ist nur zum geringsten Teil direkt und spontan. Sogar das Bad in der Menge am Petersplatz, beim Weltjugendtag, in Lampedusa oder in Assisi sind durch die Massenmedien gefiltert, die sich zum Auftrag gemacht haben, die Ereignisse zusammen mit ihrer Interpretation zu liefern.

Die irrsinnige Anadiplose

Das Phänomen Franziskus entzieht sich nicht den grundlegenden Regeln des Medienspiels, sondern bedient sich vielmehr dieser, als wären sie ein Teil seines Wesens. Der Mechanismus wurde Anfang der 80er Jahre auf effiziente Weise von Mario Alighiero Manacorda in einem lesenswerten kleinen Buch beschrieben mit dem genußvollen Titel: Die Sprache des Fernsehens oder die irrsinnige Anadiplose. Die Anadiplose ist eine rhetorische Figur, die – wie in dieser Zeile – den Satz mit dem letzten Wort des Vorsatzes beginnen läßt. Diese rhetorische Kunst, so Manacorda, wurde zum Kern der Mediensprache. „Diese rein formalen Formen, überflüssig, unnötig und unverständlich im Vergleich zur Substanz, verleiten den Zuhörer dem formalen Teil zu folgen und den substantiellen Teil zu vergessen.“

Mit der Zeit gelang es der Massenkommunikation, den substantiellen Teil völlig durch den formalen Teil zu ersetzen und damit die Wahrheit durch den Anschein. Dies gelang vor allem dank der rhetorischen Figuren der Synekdoche und der Metonymie, mit denen ein Teil für das Ganze dargestellt wird. Das immer schwindelerregend schnellere Tempo der Information zwingt, das Gesamte zu vernachlässigen, um durch die Konzentration auf einige mit Geschicklichkeit ausgewählte Aspekte eine Lesart des gesamten Phänomens geben zu können. Immer häufiger fassen die Zeitungen, das Fernsehen und das Internet die großen Ereignisse anhand eines Details zusammen.

Synekdoche und Metonymie zur Annullierung des sakralen Charakters des Petrusamtes

So gesehen scheint Papst Franziskus geradezu für die Massenmedien geschaffen und die Massenmedien geschaffen für Papst Franziskus. Es genügt als Beispiel an die Episode des weißgekleideten Mannes zu erinnern, der aus dem Flugzeug steigt und eine alte Aktentasche mit sich trägt: der perfekte Gebrauch von Synekdoche und Metonymie zusammen. Die Figur des Papstes wird durch diese Aktentasche absorbiert, die das sakrale, seit Jahrhunderten vermittelte Bild annulliert, um ein vollkommen neues, weltliches Bild zu vermitteln: der Papst, der neue Papst, ist alles in jenem Detail, das die Armut, die Demut, die Hingabe, die Arbeit, das Zeitgenössische, das Alltägliche herausstreicht, die Nähe zu allem, was man sich nur als irdisch vorstellen kann.

Der schlußendliche Effekt dieses Prozesses führt dazu, daß die unpersönliche Idee des Papsttums, in dem das Amt Ehrfurcht gebietet, der jeweilige Amtsinhaber jedoch hinter das Amt zurücktritt, aufgelöst wird und statt dessen ganz die Person des Amtsinhabers in den Vordergrund tritt. Diese Umkehrung der Gewichtung ist um so explosiver, wenn man beobachtet, wie die Adressaten der Botschaft deren Bedeutung genau gegenteilig verstehen: Sie bejubeln die große Demut und denken, daß das dem Papsttum neuen Strahlglanz bringt. Die Sache ist vergleichbar dem „Mißverständnis“ im päpstlichen Dialog mit Scalfari. Der Atheist versteht die Botschaft nicht als Aufforderung, sich der Kirche anzunähern, sondern als Annäherung der Kirche an den Atheismus.

Die Dynamik von Synekdoche und Metonymie führen als nächsten Schritt dazu, daß die Person des Papstes mit dem Papsttum gleichgesetzt und verwechselt wird: ein Teil für das Ganze, Simon hat Petrus entthront. Dieses Phänomen führt dazu, daß Bergoglio sich zwar formal nur als Privatarzt äußert, aber de facto jede seiner Gesten und jedes seiner Worte sich in einen Akt des Lehramts verwandelt. Wenn man dann noch bedenkt, daß sogar der Großteil der Katholiken überzeugt ist, daß das, was der Papst sagt, allein und immer unfehlbar ist, dann ist das Spiel gelaufen. So sehr man auch darauf hinweisen mag, daß ein Brief an Scalfari oder ein Interview für irgendwen weniger als die Meinung einer Privatperson sind, im Zeitalter der Massenmedien wird ihre Wirkung um ein vielfaches größer sein als jedwede feierliche Verkündigung. Mehr noch, je kleiner und unbedeutender die Geste oder die Aussage formal sind, um so größer wird ihr Effekt sein und werden sie als unangreifbar und nicht kritisierbar betrachtet werden.

Inhaltliche Leere durch Aufmerksamkeit für Äußerlichkeiten ersetzt – Betäubendes Spiel des Fürsten der Welt

Nicht zufällig ist die Symbolik, auf der dieses Phänomen ruht, aus kleinen, alltäglichen Dingen gemacht. Die in der Hand getragene Ledertasche ist ein Lehrbeispiel dafür. Aber auch wenn die Rede vom Brustkreuz, dem Ring, dem Altar, den heiligen Gefäßen oder den Paramenten ist, wird über das Material gesprochen, aus denen sie gemacht sind, und nicht mehr über das, was sie repräsentieren. Die inhaltliche Leere als kennzeichnendes Phänomen unserer Zeit wird durch die Aufmerksamkeit für Äußerlichkeiten ersetzt. Phänomen unserer Zeit? Tatsächlich befindet sich Jesus ja nicht mehr auf dem Kreuz, das der Papst um den Hals trägt, weil die Menschen angehalten werden, über das Eisen nachzudenken, aus dem das Objekt hergestellt wurde. Und wieder frißt der Teil das Ganze, in diesem Fall sogar Das Ganze. Und das „Fleisch Christi“ wird anderswo gesucht und jeder endet damit, wo er will, den Holocaust, der ihm mehr zusagt, ausfindig zu machen. In diesen Tagen auf Lampedusa, morgen wer weiß wo.

Das, was die Weisheit der Welt hervorbringt und was der Heilige Paulus als Dummheit ächtet, wird heute benutzt, um das Evangelium mit den Augen des Fernsehens neu zu lesen. Aber bereits 1969 schrieb Marshall McLuhan an Jacques Maritain, daß die von den elektronischen Medien geschaffene „Illusion“ von der Welt „als vernünftig erscheinendes Faksimile des mystischen Leibes eine betäubende Erscheinung des Antichristen ist. Schließlich ist der Fürst dieser Welt ein großer Elektronik-Ingenieur.”

Christus ist keine Option unter vielen – Schon gar nicht für seinen Stellvertreter auf Erden

Früher oder später wird man aus diesem großen Traum der Massenmedien erwachen und sich der Realität stellen müssen. Man wird auch die wirkliche Demut lernen müssen, die darin besteht, sich Jemandem, der viel Größer ist, zu unterwerfen, der sich in den sogar für den Stellvertreter Christi unveränderlichen Gesetzen zeigt. Und man wird den Mut wiederfinden müssen zu sagen, daß ein Katholik sich nur verlassen und verwirrt fühlen kann angesichts eines Dialogs, bei dem jeder, im Namen einer angeblichen Autonomie des Gewissens, dazu angehalten wird, sich auf den Weg zur eigenen persönlichen Sicht von Gut und Böse zu machen. Denn Christus ist keine Option unter vielen. Schon gar nicht für seinen Stellvertreter auf Erden.

Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Tempi

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47 Comments

  1. Welch ein scharfsinniger Artikel, der den ganzen Franziskus-Wahnsinn samt Franziskus-Geist vom Kopf wieder auf die Füße stellt… mit schönen Grüßen an all die deutschen Irrgläubigen im konservativen Habit, die denken, man dürfe den Papst nicht kritisieren, weil er unfehlbar sei.

    Gepriesen sei der Herr, dass nur ER selbst in Ewigkeit unfehlbar ist und alles, was ER durch Menschen sagen lässt, nur dann unfehlbar ist, wenn es in IHM, durch IHN und mit IHM gesagt wird und davon abgesehen bestimmten formalen Kritierien genügt. Dass dazu auch, man staune, gelegentlich die schlichte, logische Vernunft gehört, sollte eigentlich für jeden vernünftigen Katholiken klar sein (was ich aber leider bezweifeln muss). Aber noch viel mehr wäre es dringend nötig, dass wir uns alle katholisch weiterbilden: Wann ist was unfehlbar? Das bestimmt nämlich niemals ein Amtsinhaber in Tyrannenmanier. Niemand mehr als der Papst muss sich unterordnen.
    Tut er es nicht – und er tut es nicht! der nicht mehr!, wissen wir, wen wir vor uns haben.
    O Immaculata!

  2. Die folgende richtungsweisende Aussage von Papst Franziskus in seinem dem Freimaurer Scalfari gegebenen Interview könnte gleichsam als Unterstreichung obigen Artikels gesehen werden:
    -
    „Unser Ziel ist nicht der Proselytismus, sondern das Hören auf die Bedürfnisse, Wünsche, Enttäuschungen, Verzweiflungen,
    auf die Hoffnung. Wir müssen den jungen Leuten Hoffnung wiedergeben, den Alten helfen, die Zukunft aufschließen, die Liebe verbreiten.
    Arm unter den Armen.
    Wir müssen die Ausgeschlossenen aufnehmen und den Frieden predigen.
    Das Zweite Vatikanische Konzil …
    hat beschlossen, der Zukunft mit einem modernen Geist ins Gesicht zu sehen und sich für die moderne Kultur zu öffnen.
    Die Konzilsväter wussten, dass Öffnung zur modernen Kultur religiöse Ökumene bedeutete und Dialog mit den Nichtglaubenden.
    Seitdem ist sehr wenig in diese Richtung getan worden.
    Ich habe die Demut und den Ehrgeiz, es tun zu wollen.“
    -

    Diese Aussage würde denn auch bei jeder links liberalen / freigeistigen Veranstaltung sofort unterschrieben.
    Freilich kennt die Heilige Mutter Kirche keinen „modernen Geist“ , der sich für die „moderne Kultur“ öffnen solle,
    Sie kennt alleine den HEILIGEN GEIST , der unwandelbar ist und sich keiner wie auch immer
    angepriesenen „moderner Kultur“ ( heute derjenigen des Todes) anpasst.

    • Sie gebärden sich so als ob die Kirche in den ersten 1962 Jahren in tiefster geistiger Finsternis gelebt hätte, auch Gott der Heilige Geist zu Urpfingsten und auch die Aussagen der Muttergottes in La Salette, Lourdes und Fatima ( in Medjugroje) korrigiert werden müssten. Die Kirchenväter wie Ambrosius waren für sie rückständige unwissende Leute, nicht bedenkend dass die Menschheit im geisteswissenschaftlichen Bereich in den letzten 2000 Jahren so gut wie keine Fortschritte mehr machte.

    • Klingt irgendwie wie ein Witz, etwa so: „Ich bekenne in allergrößter Demut, bitte beachtet alle: in Demut (!), dass ich der Allergößte bin, denn mit mir fängt die wahre Erneuerung an!“
      Es ist mit unbegreiflich, dass der unsägliche Hochmut seiner Reden nicht erkannt wird: „Seitdem ist sehr wenig in diese Richtung getan worden. Ich habe die Demut und den Ehrgeiz, es tun zu wollen.“
      Das ist das Niveau einer Comic-Satire.
      Es ist beschämend!

    • Um nicht von der ganz gewöhnlichen katholischen Mission reden zu müssen, deren Ziel die Bekehrung der Ungläubigen zum dreifaltigen Gott, zum Erlöser der Welt Jesus Christus, zu Seiner allein seligmachenden katholischen Kirche ist, schlägt dieser Mann immerzu auf den von ihm selbst aufgestellten Strohmann des Proselytismus ein.
      Ist das nicht die tückische Sprache einer Schlange?
      Und dann das:
      „Die Konzilsväter wussten, dass Öffnung zur modernen Kultur religiöse Ökumene bedeutete und Dialog mit den Nichtglaubenden. Seitdem ist sehr wenig in diese Richtung getan worden. Ich habe die Demut und den Ehrgeiz, es tun zu wollen.“
      Nota bene: nicht christliche Ökumene, die schon fragwürdig genug ist, wie wir aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte wissen, sondern religiöse (!) Ökumene. Was ist das anderes als ein Programm der kompletten Apostasie!
      Und dieser Mann belässt es nicht bei Worten, der setzt Fakten, und der schmiedet daran Tag und Nacht, wie gewisse Leute, die wir aus den Psalmen Davids kennen.
      Franziskus wird im Dezember 77 Jahre alt. Da wartet man nicht lange, um sein Lebensprogramm zu verwirklichen, wenn einem dazu die einmalige Chance gleichsam unbegrenzter Macht gegeben wird. Der macht ernst mit dem, was er für jeden, der Augen und Ohren hat, klar ankündigt. Es ist das Programm eines Menschen, der nicht mehr den Unterschied zwischen G u t und B ö s e kennt und anerkennt!
      Ist das nicht das Programm eines Propheten des „Menschen der Gesetzlosigkeit“ (2 Thess 2,2-3), das Programm eines Wegbereiters des Antichrist?
      Christen, es ist höchste Zeit, aufzuwachen und aufzustehen!

  3. Papst Franziskus – der in ausgelatschten Schuhen herumläuft, bei den Zeremonien (teuer angeschaffte) Primitiv-Fetzen trägt, in einem Gästehaus statt im Apostolischen Palast wohnt, seine Hotelrechnung selbst bezahlt, mit allen möglichen Personen telefoniert, sich dabei duzen läßt, durch seine Unterbelichteten -Grimasse à la Stan Laurel (siehe Bild zum Artikel) „Volkstümlichkeit “ zum Ausdruck bringt, jedermanns Gewissen respektiert, deswegen auch einer gemischten Journalisten-Gruppe keinen Segen erteilt, sich nicht auf seinenThron, sondern auf einer Art Clubsessel niederläßt usw. usw. – ist , wie man sieht, „wahrhaft demütig“, selbstverständlich mit größtmöglicher Publikumswirksamkeit.

    Anstelle jedes weiteren Kommentars zur bergoglioschen Tugend-Parodie ein Zitat aus einer aszetischen Schrift, die in einer Zeit erschien, in der noch als bekannt vorausgesetzt werden durfte, daß jedwede kirchliche Reform nicht in populistischem Getue (oder Dauergeschwafel mit hyperlaxistischer Tendenz), sondern letztlich im individuellen Streben nach Heiligkeit besteht:

    „Hütet euch, die falsche Demut mit der wahren zu verwechseln. Die wahre Demut sucht ihre übrigen Tugenden zu verbergen, noch weit mehr aber sich selbst. Wer demütig scheinen will, der ist gerade der Hochmütigste.“ (Aus: Carl Joseph Quadrupani, „Geistliche Anweisungen“, Schaffhausen 1861, S. 168)

  4. Irgendwie erinnert mich dieses Bild von Borgoglio „Papst“ alias F.an das Gesicht voM Clown Grock.Die Aehnlichkeit ist frappierend,das sieht man hier auf diesem Foto.Allerdings ist es einem nicht ums lachen sondern eher zum heulen zumute,was dieser „Papst“ mcht….Wohin geht sybelius?Hazy Osterwald Song..

  5. Ein sehr guter Artikel!

    Und dieser Papst hat wirklich überhaupt keine Ahnung von Frauen, die heutzutage auch noch in die Schule gehen und einen Beruf erlernen. Und von Ehe, Familie und Kindern schon gar nicht.

    Genau, Frauen sind Maschinen, die keinerlei Halt oder moralische Bewertungen brauchen. Brauchen wir alles nicht, wir sollen nur noch „Gebären“ und dann Basta!

    Jenseits einer moralischen Betrachtung, ist das, was er da schildert einfach nur eine totale Überlastung der Frau und hat mit Mitgefühl wirklich gar nichts mehr, aber auch gar nichts mehr zu tun.

    So etwas kann man einfach nicht schaffen, wenn man nicht nur als wandelndes Etwas durch die Welt gehen will. Eine Frau, die das alles macht, ist emotional tot und sitzt spätestens in diesem Stadium beim Psychiater und bekommt Anti-Depressiva:
    Schule, Beruf, Ehe, Abtreibung, Scheidung, neue Ehe, fünf Kinder, Haushalt und finanziell das auch alles auf die Reihe zu bekommen und das alles bis zum 40. Lebensjahr. Dass viele Kinder ein Armutsrisiko sind und auch Zuwendung, Zeit und Erziehung brauchen, davon hat der Mann noch nie gehört.

    Ja hat dieser Papst einfach nur ein bischen Ahnung, was das emotional alles bedeutet und das man das alles gar nicht schaffen kann? Vor allem wenn die Ehe auch noch demontiert wird, dann kann sich die Frau da ja auch nicht mehr darauf verlassen. Dann ist da auch noch ein Ehemann, um den man sich kümmern muss, damit er bei fünf Kindern nicht reiß aus nimmt.

    Wir haben nun mal nur begrenzte Ressourcen und begrenzte Zeit. Irgendwann ist einfach Schluss. Dieser Mann hat keine Ahnung von Frauen. Und dass zu einer Ehe und Kindern auch Gefühle gehören und die einfach irgendwann nicht mehr da sind, weil alles zu viel geworden ist. Und dann ist der Ehemann ganz schnell weg und lässt sich von einer anderen umsorgen, da sind normalerweise immer welche „gewähr bei Fuß“, wenn man einer anderen Frau eins auswischen kann. Weil aufs Eheversprechen kann man sich ja auch nicht mehr verlassen, dass würde ja Moral bedeuten.

    Echt das allerletzte. Sowas kann wirklich nur ein Mann sagen. Einfach unfassbar, was der Frauen alles aufbürden will und der moralische Anspruch soll dabei auch noch wegfallen, der noch einigermaßen Halt geben würde. Warum soll ich mir fünf Kinder aufladen, wenn doch sowieso alles egal ist? Ja sind wir denn nur noch Tiere, die nur noch „Gebären“ sollen? Genau so hört sich das für mich an! Und auch Tiere würde da nicht mehr mitmachen. Bei zu viel Stress kriegen auch Tiere keine Kinder mehr und auch Tiere können Depressionen, Traumata und Ängste bekommen. Und als Frau kann ich nur sagen: Da setzt sogar der Körper Stopzeichen: Lipidoverlust, Zyklus bleibt aus, Abgänge, Frühgeburten. Hängt alles mit Stress und emotionalen Belastungen zusammen, die sich aus zu wenig Bindung ergeben. Und macht sich spätestens bei Kindern mit Entwicklungsstörungen bemerkbar.

    Also echt, sowas kann nur ein Mann sagen!

      • Ich kommentiere die Aussage von Papst:

        „Ich denke auch an die Situation einer Frau, die eine gescheiterte Ehe hinter sich hat, in der sie sogar abgetrieben hat“, so immer der Papst, „dann hat diese Frau wieder geheiratet und jetzt ist sie glücklich mit fünf Kindern.

        Das ist eine Überforderung von Frauen!

        Schule, Beruf, Ehe, Abtreibung, Scheidung, neue Ehe, fünf Kinder, Haushalt und das alles bis zum 40. Lebensjahr. Und ohne die Sicherheit der Unauflöslichkeit der Ehe.

        Das kann man nicht schaffen, wenn man sich nicht mehr nur wie eine Maschine fühlen will, was eine Frau nicht tun sollte, denn sonst kann sie ihren Kindern und Mann keine Zuneigung mehr schenken.

        Davon wird man krank und das ist ganz einfach so. Das ist zu viel.

        Es reicht schon vollkommen aus, wenn eine Frau eine lebenslange Ehe hat, einen Teilzeitjob und zwei Kinder. Das reicht vollkommen. Alles andere ist einfach zu viel.

        Und wenn F. die Ehe demontiert, ist auch klar, was dann wieder passiert. Dann können sich die Frauen nicht mehr auf die finanzielle Versorgung durch die Ehe verlassen, müssen also immer auf ihr eigenes Geld achten und werden der Arbeit anstatt Kindern wieder mehr Raum geben.

        Aber das was F. da propagiert, dass kann man als Frau überhaupt nicht schaffen. Es ist totale Überforderung.

      • Ach so – das ist einfach ein oberflächliches Geschwätz, das F. da von sich gibt. Natürlich mag es auf dieser Ebene so erscheinen, als mute man der Frau, die nun endlich einen „sicheren Hafen“ gefunden habe in der Zweitehe mit den 5 Kindern, viel zu viel zu, wenn man die Vorgeschichte (Scheidung, Abtreibung) nicht einfach übergehen will.

        F. quatscht daher, als habe er noch nie von den Ansprüchen Jesu gehört. es ist zum Davonlaufen! Niemand stellt sich über eine solche Sünderin – oder er hat nicht begriffen, wo er selbst steht. Darum geht es also nicht. Aber die Dame hat einen Mord begangen und die Ehe gebrochen. Punkt. Das ist objektiv passiert. Sie dachte, sie kann das durch eine neue Ehe und viele Kinder „übertünchen“ und „wieder gut machen“.
        Das kann man objektiv so nicht stehenlassen. Es ist ja gerade unser sündhafter Stil, schwere Verbrechen zu begehen und dann möglichst zur Tagesordnung überzugehen, um die Last auf unserem Gewissen nicht mehr zu spüren.
        ich denke nicht, dass F. irgenderwas über die Belastbarkeit der Frau sagen wollte – da regen Sie sich vielleicht zu Unrecht auf. Es ist einfach ein fiktiver, konstruierter Fall, möglichst aufgebauscht und dramatisiert, um die Tränendrüsen zu reizen.
        Es ist unser deutsches Trauma, dieses schwere Sündigen und hernach das Vergessen – keiner kann sich an seine Beteiligung an der Sünde erinnern. Und wehe es kommt einer und erinner mich dran – dann ist der der Böse. das ist F.s Niveau.
        Jesus hat aufgefordert, nicht mehr zu sündigen. Die Richtschnur in einem solchen Fall war, das Geschlechtsleben mit dem Zweitpartner aufzugeben und keusch miteinander und den Kinder weiterzuleben.
        Da lachen heute alle nur noch zynisch drüber, denn unser Menschenbild hat sich dahingehend verschoben, dass wir mit jedem, der nicht aus unserem Blickfeld ausgelagert wird, zwnaghaft sexen müssen. Es wäre an der Zeit, zu einem katholsichen menschenbild zurückzufinden: Niemand muss Sex haben, es sei denn er will es. Und dann ist es entweder gut (Ehe) oder sündhaft (außerhalb der Ehe). Jede Frau ist Herrin ihrer Triebe und jede Frau kann einen Mann in Freundschaft, Respekt und auch Zärtlichkeit lieben, ohne mit ihm schlafen zu müssen.
        Das müsste gelehrt werden: es ist sogar der Normalfall so!!! Zu diesem Behufe wären größere Leibesdisziplinen wieder notwendig: Fasten in der Fastenzeit, Enthaltsamkeit in jeder leiblichen Hinsicht, damit wir wieder sprüen, dass uns die Herrschaft über unsere Triebe aufgegeben ist.
        Einmal auf dieser Spur, wird dieses illegitime Ehepaar harmonisch und freundschaftlich mit den Kindern ein geordnetes Leben führen. Punkt. Es ist mir so peinlich, dass der Papst davon nichts mehr weiß.

      • Und genau das ist der Punkt:
        Er wollte nichts über die Belastbarkeit der Frau sagen – hat es aber!
        Die moralische und die psychische, physische Belastbarkeit fließen doch zusammen. Gerade deshalb ist dieser Fall doch so an den Haaren herbei gezogen. Und auch eine Frau, die mit Religion und Glauben nichts am Hut hat, holt hier die moralische Belastbarkeit, die jeder Mensch nur bis zu einer gewissen Grenze hat, ein.
        Jede Frau, ob gläubig oder nicht, belasten Scheidung, Abtreibung, neue Heirat und fünf Kinder. Jede.
        Aber F. tut so, als wäre das für nichtgläubige Frauen ein leichtes und es würde nur die gläubige Frau belasten, was einfach nicht stimmt.
        Jede Frau hat ein Problem mit Abtreibung und Scheidung und Wiederheirat, die dann ja auch wieder in Scheidung enden kann und fünf Kindern.
        F. tut so als wäre das ein religiöses Problem, ist es aber nicht. Es ist einfach ein Problem, ob man die Grenzen des Menschseins anerkennt oder nicht oder ob man Frauen abverlangt sie sollen Maschinen ohne Gefühle sein.
        Ich wollte einfach nur mal diesen Blickwinkel klar machen, wie das bei Frauen auch ohne religiöse Betrachtungsweise ankommt. Und zwar als Aufforderung als Maschine zu leben. Gefühle muss man bei so einer Konstellation komplett ausschalten. Und zwar jede Frau und jede Frau wird davon krank werden vor allem weil Schule und Beruf auch noch berücksichtigt werden sollen.
        Mit solchen Aussagen können europäische Frauen überhaupt nichts anfangen, das weckt nur die Assoziation von einem Armenviertel und die europäische Frau wendet sich ab mit dem Gedanken: Solche Lebenzustände? NEIN danke!

      • Und natürlich haben Sie recht mit dem neuen Partner.

        Es gibt viele Paare, die das auch so leben, ohne dass sie es auch bewussten religösen Motiven leben, einfach weil es besser ist. Weil es alles besser tut: Mann, Frau, Kindern. Es geht ihnen besser damit, nach der Trennung allein zu bleiben.

        Ich habe ein Beispiel in der Verwandtschaft:
        Die Frau trennte sich weil der Mann Alkoholiker war, das Paar hatte zwei Mädchen. Und auch 20 Jahre nach der Trennung ist der Mann immer noch Alkoholiker, es ist also nachvollziehbar, dass sie sich getrennt hat und es ist wahrscheinlich wirklich besser für alle. Trotzdem sind sie und er allein geblieben. Sie hat sich um die Erziehung der Kinder gekümmert, die jetzt beide selbst Familien und Kinder haben und sich danach auf einen sozialen Beruf konzentriert. Das ist das beste, was sie machen konnte, es war einfach eine klare Linie drin. Diese Frau war doch mit dieser Alkoholiker- Ehe, der Scheidung und den Kindern sowieso genügend belastet, was hilft denn da wieder ein neuer Partner? Viele vergessen, dass der neue Partner kein Therapeut oder Elternteil ist, der sich voll auf einen einstellt, sondern dass auch der Ansprüche hat und dass es auch da wieder zu Trennung kommen kann. Wenn das auch noch schief geht, u.a. mit neuen Kindern, dann ist das zu viel Belastung für alle. Und eine Garantie der Unauflöslichkeit kann es bei der zweiten Ehe ja nicht mehr geben, weil dann auch hier die Scheidung wieder möglich sein muss.

        Es ging allen einigermaßen gut, und mit dem Alleinbleiben haben sie das beste gemacht, was sie machen können. Der Mann ist zwar immer noch sauer auf die Frau, aber so können sie wenigstens einigermaßen vernünftig miteinander kommunizieren, was ja durch die gemeinsamen Kinder und Enkelkinder notwendig ist.

  6. Also tut mir leid, aber ich habe bei dem Papst immer das Gefühl, der hat irgendwas genommen.
    Schon fast, als leide er unter einer Manie. Kann mich da nur dem anschließen, was Gabriel zu v.d.Leyen gesagt hat: „Haben Sie vor der Sendung was geraucht?“

    Mir kommt es so vor, als hätte er es sich zur Aufgabe gemacht, „Freude“ zu verkaufen ohne dass diese „Freude“ irgendeine Substanz hat, aus der sie sich wirklich näheren kann. Freude kann niemals im luftleeren Raum existieren. Das ist ja gerade die Illusion aller Süchte.

    Jesus war kein Alleinunterhalter aufm Jahrmarkt, der die Leute irgendwie aufmuntern wollte aber in Wirklichkeit nur seine Produkte verkaufen wollte.

    Genau so kommt mir Franziskus aber vor. Als wolle er jeden Tag ein kommerzielles Weihnachten verkaufen ohne sich daran zu erinnern, dass wirkliche Freude vor allem im Stillen stattfindet.

    Und es gibt auch ein Sprichwort: Die beste Freude ist Schadenfreude und die werde ich haben, nachdem F. gescheitert ist. Und das wird er zwangsläufig, denn erläuft gegen eine Mauer. Und genau das wollen die Medien. Die verdienen ihr Geld nämlich mit Schadenfreude.
    Etwas was die Medien zu gerne machen: In eine Falle locken und dann fertig machen. Das ist einfach das Geschäft der Medien. Die brauchen ein Auf und Ab um zu verkaufen.

    Und falls das noch irgendjemand, der auf F.s Seite steht, was ich hier schreibe, moralisch bewerten will: Nach F. ist alles egal!

    • Hallo Kirchgängerin, SIe beziehen sich wohl auf die, meines Erachtens erfundene, Geschichte mit der Frau, den 5 Kindern und der ersten gescheiterten Ehe mitsamt Abtreibung.

      Ich muss ehrlich sagen, es gibt ne Menge Filme da ist das alles obercool dargestellt Frau hat Kinder von mehreren Männern und kriegt alles auf die Reihe, weil emanzipiert und so.

      Faktisch ist es so, Kinder sind ein anstrengender Ganztagsjob und jede Frau die ich so kenne die versucht hat Familie und Beruf ,unter einen Hut zu bringen strahlt absolute Überforderung aus.
      Jedoch der Satz „Mensch bleibt doch daheim der Karl-Egon verdient doch genug, geerbt haste auch grad, was willste denn?“
      führt zu wildesten Beißreflexen.
      Ich habe da schon die idiotischsten Begründungen gehört.

      Es sind die Frauen selber, die sich das immer wieder antun, und dann den Psychologinnen und Betreibern von psychosomatischen Kliniken was zu verdienen geben.

      Ich habe mich, was das angeht auf den Spott zurück gezogen „Also wir nehmen zur Kenntnis das Arbeiten gehen, selbst einfachste Maloche, für Frauen sozusagen ein Jungbrunnen, Quell des Seins und Garant der eigenen Existenz ist. Und jede geht arbeiten aus höheren Motiven, nicht um es schnöden Mammons und dem Unterhalt des Ferienhauses auf Malle o.ä. willen
      Nur entnehme ich den Gewerkschaftsblättchen immer, dass wenn ein netter, guter engagierter Arbeitgeber den Frauen ein bisschen mehr von der guten, für Frauen so wohltuenden Arbeitszeit geben will, dann plötzlich ist es das, was es ist, Arbeit sprich Maloche, sprich Streß“

      Wenn man sich wenigstens mal auf eine stringente Art die Realität zu bewerten einigen könnte!

      Jedoch dieses Oszillierende, mal so, mal so, je nach Gusto, beherrscht auch unser neuer Papst sehr gut.
      Wie soll man mit jemandem reden dessen Grundphilosophie reine Utilarismus gepaart mit reinem Relativismus ist.
      Und die Medien machen das auch!
      Heute wird damit geworben das Luxus gut ist und morgen der Luxus angeprangert, es ist, wie schon oft festgestellt wie in Orwells 1984!.

      • @ besorgter Christ:
        ich kenne diese Sprüche von Frauen auch noch zu gut,etwa: „zuhause fälllt mir die Decke auf den Kopf“ oder zum Mann: „ich bin doch nicht Deine Dienstbotin und räume Dir dauernd Deine Wäsche etc.nach“ usw.,usf.
        Bin selber eigentlich immer nur wegen Geldmangel mit berufstätig gewesen und hatte auch Zeiten von burn out,eine meiner Töchter (41 Jahre alt) hatte auch schon einen!
        Frau Kelle in allen Ehren,aber die Frauen ernten jetzt leider das,was ihre Vorgängerinnen in den Sechzigern gesät haben.

      • Also ich möchte da schon nochmal was dazu sagen. Ich finde es wichtig und richtig, dass Frauen einen Schulabschluss machen, einen Beruf lernen und studieren. Das muss einfach Standard werden. Was da Frauen nun enorm weiterhilft die ist die Verkürzung des Gymnasiums auf 12 Jahre und die Bachelor- und Masterabschlüsse. Damit ist man mit 21 schon mit Studium fertig, kann noch etwas arbeiten und dann Kinder kriegen.
        Was auch ganz wichtig ist Teilzeit-Jobs auf Führungsebenen, dass ist aber auch immer mehr im Kommen.

        Ich finde trotzdem immer noch das 50/50-Modell am besten, ungefähr so: Mutter arbeitet 20 Stunden, Vater 30 Stunden und zwei Kinder. Da ist dann wirklich noch genügend Zeit und vor allem: Beide kümmern sich um die Kinder! Das ist doch total schön! Es gibt auch wirklich viele Männern, die sehr begeistert ihre Elternzeit nutzen und Mann und Frau sich die Elternzeit teilen. Das ist doch total schön, für alle! Da müssen aber die Männer auch mitziehen und Freude an ihren Kindern haben und das nicht als Frauenkram abtun!

        Die 30-Stunden Woche muss für Eltern einfach Standard werden und zwar für beide.

        Außerdem gibt es noch andere Modelle, die gut funktionieren, z.B. Mutter halbtags, Vater ganztags, 2 Kinder oder bei drei und vier Kindern Mutter ganz daheim, Vater gantags.

        Trotzdem finde ich es immer noch am besten, wenn beide Teilzeit arbeiten und sich auch die Elternzeit teilen. Mein Favorit ist immer noch Sie 20 Std, er 30 Std, 2 Kinder. Ist doch super! Da müssen sich aber auch beide über Kinder freuen und es darf kein Mann sein, der das als Frauenkram abtut.

        Frauen wollen lernen, arbeiten, studieren und das ist auch gut so. Wenn die Männer mal auch Teilzeit arbeiten würden, würde das die Partnerschaft enorm bereichern.

        Ich kann aber auch damit leben, dass die Frau daheim bleibt, aber Berufsabschluss, Studium und ein paar Jahre arbeiten muss einfach drin sein. Darunter geht gar nichts mehr. Und da müssen sich die Männern einfach mal drauf einstellen.

  7. Danke für diese unschätzbar wertvollen Ausführungen und Klarstellungen.
    Die Stunde der EinWeltReligion ist da: sie werden sich ihre eigene Religion schaffen und dazu Jesus und Maria missbrauchen.
    Das ist erst der Anfang, mit jedem Tag und jeder Stunde wird sie sich entfalten.
    Leider und auch das ist bekannt, werden es nur wenige Christen erkennen. Wer Ohren hat zu hören….

  8. Dass Gott katholisch ist, weiß eigentlich jeder, der sich damit auskennt. Wie konnte ein so Ahnungsloser auf Petri Stuhl gelangen?

    • @arrow
      „Wie konnte ein so Ahnungsloser auf Petri Stuhl gelangen?“
      Durch Kardinäle die genauso ahnungslos sind. Obwohl ich mir nicht sicher bin das alle ahnungslos sind.
      Per Mariam ad Christum.

    • Weil Joseph Ratzinger sein Amt weggeworfen hat und überdies noch so , dass Kardinal Kaspar 2 Tage bevor er 80 wurde in Konklave einziehen konnte.

  9. Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen – Spruch des Herrn.
    Darum – so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt ziehe ich euch zur Rechenschaft wegen eurer bösen Taten – Spruch des Herrn.
    Ich selbst aber sammle den Rest meiner Schafe aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe. Ich bringe sie zurück auf ihre Weide; sie sollen fruchtbar sein und sich vermehren.
    Ich werde für sie Hirten bestellen, die sie weiden, und sie werden sich nicht mehr fürchten und ängstigen und nicht mehr verloren gehen – Spruch des Herrn. (Jer 23,1-4)

    Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben. (Mt 12,30-31)

  10. @Gerd Hengsberger
    „Danke für diese unschätzbar wertvollen Ausführungen und Klarstellungen.
    Die Stunde der EinWeltReligion ist da: sie werden sich ihre eigene Religion schaffen und dazu Jesus und Maria missbrauchen.“

    Besser und kürzer kann man die Wahrheit nicht auf den Tisch legen.
    Danke.
    Per Mariam ad Christum.

  11. Das ist ein Papst, der Protestantismus pur vertritt.
    Alle zitierten Äußerungen lassen sich in dem Satz Luthers zusammenfassen:
    Wie schaffe ich mir einen gnädigen Gott.

    Er bekennt nicht die Wahrheit, die der Kirche anvertraut ist, er läuft dem Zeitgeist nach und stellt alles zur Disposition, er führt viele Menschen auf einen Irrweg.
    Ich rede hier nicht dem ebenfalls protestantischen Grundsatz das Wort, dass man dem eigenen Gewissen folgen soll. Aber jeder Katholik kann anhand der Lehren und Unterweisungen füherer Päpste feststellen, was Franziskus sagt und wie weit er von katholischer Lehre abweicht.
    Und jeder aufrechte Katholik kann ihm nicht folgen.
    Ich kann es auch nicht und tue es auch nicht.

  12. Mich hat in letzter Zeit sogar der Eindruck beschlichen, dass F. eine Art „Performance“ durchzieht, eine Art Realsatire im Vatikan. Er wurde zum Papst gewählt, um das Papstamt zu verlästern. Eines Tages wachen wir auf und F. erklärt im Fernsehen: April, April, ich bin gar nicht der Papst, das war‘n Witz und ihr Deppen seid drauf reingefallen. Dann nimmt er die Schafsmaske ab, wirft das weiße Unschuldshabit von sich, spuckt die Kreide aus, die er gefressen hat und stürzt sich wie der böse Wolf auf die Seelen, die trotz vieler Bedenken, wie sie auch dieser Artikel hier wieder ganz vernünftig und jedem Menschen, der denken kann, nachvollziehbar, vor Augen führt, und verschlingt sie. (Ich hoffe immer noch, dass ich mich irre! Aber es wird täglich schlimmer!)
    Es hat die Peinlichkeit einer RTL-Talkrunde, ist dumm, intellektuell auf einem Tiefstand seit dem Diener des Hohenpriesters Kaiphas. Die Show lässt sich kaum unterbieten. Wenn ich mir klarmache, was solche schwachen, aber ehrgeizigen Gestalten bislang noch immer getrieben hat, dann wird mir schwindelig. Und immer instrumentalisieren diese Männer die negativen, kleingeistigen, aversiven Impulse in den Menschen.
    Kardinal Kasper und alle seine Kumpanen, die diesen Mann auf den Papstthron gehievt haben, werden darüber lange keine Ruhe finden können. Das ist seit Borgia das größte Desaster der Papstgeschichte.
    Aber umso heller strahlt unser Herr. Er hat das alles schon besiegt. Wie wunderbar und tröstlich. Er ist bereits beim Vater und wird von dort aus wiederkommen. In diesem Moment muss all das unerträgliche Gequassel, das tagtäglich auf uns niederspült, all diese subtilen Sakrilegien im frommen Gewand, all das wird ER durch SEINE unabweisbare Präsenz auslöschen.
    Und ich bin sicher, dass dieselben Schreiberlinge und Doctores, dieselben Kleriker und Schwätzer, die jetzt alles kaputtmachen und „Heil dir, Franz!“ rufen, sofort ihr Fähnchen umschwenken werden.
    ER möge alle, die IHM aus reinem, sehnsüchtigen Herzen folgen wollen, bewahren vor Verwirrung und Sünde, vor Hysterie und Verführung…
    Hirtenlos, ohne angemessene Seelsorge, irren viele nun herum und sind leichte Beute. Mögen alle SEINE Kinder einen Priester finden, der sie in SEINEM Namen recht leitet! Ohne das ist es kaum noch möglich, hier durchzukommen. Jesus weinte darüber schon damals: Sie sind wie Schafe, die keinen Hirten haben. Wir brauchen Hirten – der Herr möge sie uns dennoch geben, trotz des Desasters. Seine Quellen versiegen niemals. Er hat Brot verwehrt, er vermehrt auch die Hirten, wenn wir danach rufen.

    • Sorry Tippfehler: „Er hat Brot ver m ehrt“ muss es natürlich im letzten Satz heißen. Mit M. … Da wird man glatt noch selbst unbeabsichtigt zum Realsatiriker. Verzeihung!

    • Um der Antichrist zu sein, ist er zu einfach zu durchschauen, denke ich. Aber dass er etwas „antichristiliches“ an sich hat, indem er etwas ‚anderes‘ an die Stelle Christi setzen will, ist keine Frage. Bei Matt. 16,18 steht ja nicht, dass die Pforten der Hölle nicht den Petrus überwinden könnten. Das ist lediglich der Kirche verheißen, die dieses Amt besitzt.
      Die Kirche wird also nicht untergehen. Und die Katholiken, die katholische Priester wollen und brauchen, werden auch immer welche haben, wenn sie dafür beten.

      • Also um etwas klarzustellen, weil mir neulich schon mal unterstellt wurde, ich hätte das gesagt: der Papst ist n i c h t der Antichrist. Er kann es nicht sein! Der Papst, besser: ein Papst, wird aber eines Tages dem Antichristen den Tempel Gottes freimachen und ihn einziehen lassen. Das muss man der Endzeitrede Jesu und den Sätzen des Hl. Paulus entnehmen. In der Apokalypse wäre mit ihm, dem Papst, dann eher das „kleine“ Tier zu identifizieren – nicht das große, denn das ist ein politischer Herrscher bzw. ein Herrschaftssystem (10 Köpfe etc.).

        Und Ihre Anmerkung zu dem Petruswort: das ist ja meine Rede neulich in einem Kommentar hier: nicht dem Petrusamt ist der sichere Stand verheißen, sondern der Kirche. Dennoch folgt daraus nicht à la Protestantismus, dass man sich den Papst deshalb schenken könnte. Es ist ein Amt göttlicher Anordnung – dennoch.
        Und bei meinem Statement verwies ich auch darauf: „Wenn er (also der Jünger Johannes, das Urbild des Priesters) bleibt, bis ich wiederkomme, was geht’s dich an?“ sagt Jesus zu Petrus. „Folge du mir nach!“ (Ende Joh.-Ev. müsst ihr selber nachsehen).
        Jesus hat uns damit verheißen, dass es den Johannes immer geben wird, bis ER kommt! Welch ein großes Glück. Daraus folgt aber auch, dass wir alle die Prietser brauchen, dringendst brauchen. Das hirtenlose Herumstreunen vieler lieber Seelen auf Internetplattformen, die nun um digitale Seherinnen geschart, vor sich hin spekulieren und sich arglos auf etwas einlassen und die Gefahren nicht erkennen und keinen geistliche Beistand haben – das ist nicht gut. Wer das liest und sich angesprochen fühlt, möge meiner Zuneigung versichert sein, auch meines Gebets, aber das ist nicht der angemessene Weg.

        Und noch ein letzter Satz, liebe Teresa: F. ist nur für ganz wenige durchschaubar!
        Das hier und die Plattform der Piusbruderschaft sind die einzigen deutschsprachigen Medien, die keinen Zweifel an der Rechtmäßigkeit der kirchlichen Hierarchie bekunden und dennoch aus sachlicher Redlichkeit papstkritisch sind.Der Rest ist dermaßen mit Blindheit und Dummheit geschlagen, dass man sich fragen muss, was hier eigentlich läuft… Machen Sie sich da mal nur nichts vor!

      • Ich bekenne mich ab jetzt als Streuner im Internet.
        Ich habe die Bibel gelesen, mehrfach. Ich habe alles über die Erscheinungenn der Mutter Gottes gelesen. Über Faustina, Anna Katharina, Hildegard von Bingen, das Verhörprotokoll von Pater Pio usw usw. Jesus sagt immer, auch Maria, wie wir die falschen Propheten erkennen können. Beide geben uns ganz klare Hinweise.
        Jesus beschwert sich, dass sich die heutigen Diener seiner Kirche und die Schriftgelehrten nicht von denen, zu der Zeit als er unter uns weilte, unterscheiden. Er lehrt Demut und nicht Hochmut. Auch die früheren Schriftgelehrten konnten sich nicht vorstellen, dass er sich an ihnen vorbei in die Seelen wendet, ja gar an die Sünder also direkt das Volk lehrt.
        Ist denn Gott nur für die Schriftgelehrten da? Oder für alle Seelen und muss er nicht, wenn diese die Seelen nicht mehr erreichen, sich direkt an seine Herde wenden? Traut man ihm das nicht zu?? Jesus sagt auch, dass mit ihrer Verhaltensweise seine Diener und die Schriftgelehrten íhre Macht erhalten wollen. Auch hier zieht er wieder den Vergleich zu seinem ersten Kommen.
        Demut, auch für die Irrenden wäre angebracht.
        Ich als ev Christ lese gerne die Seite katolisches Info, (und freue mich es als Streuner gefunden zu haben) weil Sie mir sehr viel über die katholische Lehre vermittelt. Ich bin auch überzeugt das die Tradition die wahre Lehre ist. Ich stelle aber auch fest das es unter den Schriftgelehrten Meinungsverschiedenheiten und Kämpfe gibt.
        So sind zB sehr viele die anfänglich in ihren Beiträgen hier zeigten dass sie hinter den Bischof von Rom stehen nicht mehr mit Ihren Stellungnahmen zu finden.
        Das kann zwei Gründe haben, welche beide plausibel wären, der erste sie erkennen in der Tat dass es sich hier um den Bischof von Rom und nicht den Papst handelt oder sie sagen sich: es hat eh keinen Zweck mit den „Tradionalsten “ zu diskutieren.
        In beiden Fällen geschieht aber etwas was Jesus nicht akzeptiert, denn da wir alle Sünder sind und er alle Seelen retten will (soweit sie natürlich bereuen und umkehren) hat keine Seele das Recht über die andere Seele zu urteilen, das ist alleine die Angelegenheit Gottes.Unsere Aufgabe ist es für den anderen zu beten.
        Ich zB bete jeden Tag für den „geweihten Diener“ Bergoglio, denn das ist er und das bleibt er.
        Abschließend möchte ich den Wunsch äußern das die Schriftgelehrten mit mir dem ev. Laien-Streuner gnädig sind und gegebenenfalls dem verirrten Schaf zur Hilfe kommen, denn auch wir gehören, so Jesus, zu seiner Kirche, die er aber wieder zu seiner wahren Kirche führen wird. Und so lange habe ich auch meine Aufgabe auf meiner Seite in der streitenden Kirche und die Hoffnung auf Gebete der anderen „wahren Christen“.

      • Okay, jetzt entnehme ich also Ihren Worten, dass Sie meinen, Bergoglio ist gar nicht der Papst, sondern nur Bischof von Rom.
        Auch wenn ich an F. – wie ja nun wirklich jeder weiß – massive Zweifel habe – habe ich dennoch kein Recht, die Rechtmäßigkeit seiner Wahl zu bezweifeln. Nicht, weil es nicht sein kann, dass sie, wüssten wir mehr, unrechtmäßig sein könnte! Sondern deswegen weil wir das bis jetzt objektiv nicht wissen können! Eine Ahnung ist kein Wissen. Und ein ungutes Gefühl bedeutet uns eine legitime, aber dennoch keine „sichere“ Warnung!

        Das Problem in Ihrer Argumentation liegt auf mehreren Ebenen, meines Erachtens. Sie sprechen von Kritierien, die Jesus für falsche Prophezeiungen nennt. In der Hl. Schrift jedenfalls nennt er keine! Auch in Auseinandersetzungen, die die Apostel später führen, wird nirgends eine „vollständige Kriterienliste“ genannt. Es ist vielmehr so, dass der Hl. Paulus z.B. jeweils aufs Neue mit einem jeweils neuen Phänomen auseinandersetzen muss. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Dass die Kritierien, die „Jesus“ oder „Maria“ in einer Erscheinung hier und heute selbst nennen, zirkulär sind, dürfte ohne allzu viel Nachdenken sofort einleuchten. Niemand sollte den Widersacher unterschätzen. Er weiß, wie er Rechtgläubigkeit vorspielen muss und subtil ist das Spiel – auf gar keinen Fall fällt das allein ins Ermessen des einzelnen Gläubigen.
        Wenn Sie das Tagebuch der Faustyna, die ja anerkannt wurde, lesen, muss Ihnen auffallen, wie groß ihre Angst war, der falschen Seite auf den Leim zu gehen. Sie, gerade sie, sehnte sich nach einem Beichtvater, der sie als diejenige, die sie nun mal war, auch menschlich versteht und geistlich beurteilen kann. Gott hat ihr diesen sehnlichen Wunsch erfüllt. So sieht es bei allen Mystikern, wenn es recht steht aus. Man kann sogar sagen: Je größer das geistliche Charisma eines Menschen, desto wichtiger ein Seelenführer! Im Reich Gottes geschieht alles durch Vermittlung, durch menschliche Vermittlung innerhalb einer definierten Autoritätsstruktur. Wieso sollte Jesus das ohne Not ständig durchbrechen? Es ist ja nicht so, dass wir gar keine Priester mehr haben…
        Ihre Ansicht, Bergoglio sei nicht der Papst, aber schon der Bischof von Rom ist widersinnig. Wenn er der Bischof von Rom ist, ist er auch der Papst. Wenn man ihn bereits als Häretiker einstufen muss (wofür viel spricht, aber m.E. ist das auf der materiellen Ebene und daher objektiv schwer fassbar – der Widersacher wird auch so dumm sein und eine eindeutige formelle Häresie aussprechen lassen! – würde das nicht nur die Sedivakanz des Papstthrones, sondern auch des Bischofssitzes von Rom bedeuten.
        Auch wenn ich eindringlich auf die Falschheit der Reden F.s hinweise, was legitim ist, dürfte ich doch niemals aus eigenem Vermögen dazu aufrufen, von Rom abzufallen! Ihre Sätze atmen eben doch sehr viel Protestantismus. Aus allem, was ich sage, folgt nicht, dass „Gott nur für die Schriftgelehrten da ist“.

      • (Fortsetzung @ Gerd Hengsberger)

        Aber Sie müssen erkennen, dass schon im NT – nicht erst später in der Kirche – von den Aposteln Autorität ausgeübt wird. Auch wenn Apostel abtrünnig werden, ist damit die apostolische Verfasstheit nicht aufgehoben. Auch wenn der Papst am Ende versagen wird, ist dennoch das Papstamt nicht annulliert. Wenn ich als Mutter versage, bleibe ich dennoch die Mutter und mein Kind hätte nicht ohne Mutter zur Welt kommen können.
        Dass am Ende der Zeiten, die Immaculata ihre Kinder sammelt, steht in der Offenbarung des Johannes. Wie sie das macht, und v.a. wann das genau sein wird, wird uns dann klar, wenn es soweit ist, nicht einen Minute vorher. Jesus hat eindeutig davor gewarnt, hier verfüht etwas festzulegen. Uns sind die Zeichen vorhergesagt, wann das alles „ungefähr“ eintreffen wird, aber „es steht (uns) nicht zu, Tag und Stunde zu wissen“. Ja, nicht einmal der Sohn weiß das.
        Dass Sie mir nun mangelnde Demut vorwerfen und dergleichen, ist unfair, und es klingt nach Franziskus…
        ich antworte Ihnen nach bestem Wissen und Gewissen sachlich, aber eben auch an dklaren Gedanken und objektiven Normen orientiert. das mag im ersten Moment „hart“ wirken, weil heutzutage der Mensch verlernt hat, eine Sache ad rem zu betrachten und alles erst mal subjektiv ad personam verarbeitet – aber ich bleibe dabei. Der Subjektivismus ist auf jeden Fall nicht christlich.
        Der Markt der „Erscheinungen“ und „Botschaften“ ist ungefähr so inflationär wie das tägliche Geplapper F.s. Alleine das müsste einen schon misstrauisch machen. Denn die Worte Jesu, die uns sicher überliefert sind, passen in ein Heft. Die echten Marienerscheinungen passen inhaltlich auf wenige Blatt Papier. Unser Gott macht nicht viele Worte. Daran sollte man sich orientieren. Sie schreiben wiederholt, Sie seien evangelisch und überzeugt von der katholsichen Lehre. Sie verzeihen mir, wenn ich das nicht verstehe: wenn ich überzeugt bin von der Wahrheit der katholischen Lehre, muss ich katholisch werden, sonst bin ich nicht überzeugt. Immerhin lehrt die katholische Kirche, dass diverse Sätze des Protestantismus Häresien sind (Konzil von Trient, aber auch versch. päpstliche Schreiben etc.). Niemand kann zweien Herren dienen! Erst im rechtmäßigen Empfang der Sakramente erlebt der Gläubige die tiefe Begegnung mit Jesus. Auch von daher möchte ich Sie auf den Widerspruch in Ihren Aussagen aufmerksam machen – nicht als Richter, sondern als eine, die Sie angesprochen haben. Damit urteile ich nicht über das Innere der Seele, aber ich nehme auf der objektiven Ebene etwas wahr, was Fragen aufwirft, die gestellt werden müssen.
        Wenn wir noch so leiden unter den reißenden Wölfen im Schafsgewand – es ist nicht unser Part, ihnen politisch oder gar gewalttätig zu widerstehen. das sage ich, um hier jedes Missverständnis über meine Position auszuschließen. Unser Part ist aber, die falschen, häretischen Lehren öffentlich zu benennen, ihnen keinesfalls Gehorsam zu leisten.

  13. Habe gestern ein Zitat von Adenauer über Johannes XXIII gelesen, an das ich bei den aktullen Zusammenhängen denken muß. Adenauer äußerte sich nach einer Audienz : „Gütig ist er ja, aber das ist nicht genug für einen Papst.“ Außerdem mokierte sich Kanzler Adenauer (selber älter als Johannes) über dessen Rededrang während der Audienz und vermutete wörtlich „Altersgeschwätzigkeit.“ Außerhalb des Protokolls besuchte Adenauer nach der Audienz das Grab Pius XII, den er sehr verehrte und betete dort. Nachzulesen in der aktuellen „Theologisches“.

  14. Jesus ist Steuermann des Kirchenschiffes. Er ist es jetzt, der uns durch den Sturm in den Hafen führt. Das ist sicher. Ich glaube nicht grundsätzlich an alle „Privatoffenbarungen“, aber es ist erstaunlich, wie nahe das aktuelle Geschehen an die Vorhersagungen des Buches der Wahrheit (vom Propheten Daniel vorausgesehen) anknüpfen.

  15. @ Reichsvogt wir lesen die gleiche Zeitschrift 😀
    ja das habe ich mit Genuss gelesen und es ist auch eine der profundesten Kritiken an unserem Papst Franziskus, die mir seit dem 13.3 2013 untergekommen ist und das ohne diesen auch nur zu erwähnen.
    @ zeitschnur ja den Verdacht das er eines Tages sagt „Ätsch, bätsch ich bin gar nicht der Papst und ihr Idioten habe das gar nicht gemerkt“ hatte ich auch schon.
    Er kommt mir ein bisschen vor, wie der Priester, den Chesterton in THe Vampire of the Village http://ebooks.adelaide.edu.au/c/chesterton/gk/c52fb/chapter51.html beschreibt.

    Nur wäre dann unserer richtiger Papst eben Benedikt und der hat mehrmals unmissverständlich gesagt, dass er freiwillig zurücktritt und all das.

  16. Es dürfte nicht übertrieben sein, festzustellen, dass sich unsere katholische Kirche in einer der schwersten Glaubenskrisen befindet seit ihrem Bestehen.
    Diese Krise begann schleichend, im Untergrund, an theologischen Hochschulen, wurde an Ordenshochschulen vorbereitet.
    Es ist sehr gut nachzulesen im Werk von Roberto de Mattei „Das Zweite Vatikanische Konzil – Eine bislang ungeschriebene Geschichte“.
    Das große Unglück besteht wohl darin, dass die „Konzilspäpste“ , statt den Abwehrkampf zu führen, mit heterodoxen, progressistischen Konzilsvätern und vor allem ihren Beratern zu oft gemeinsame Sache machten.
    Franziskus ist doch nicht das Problem!
    Er wäre gar nicht möglich ohne die Konzils- und Nachkonzilspäpste. Diese haben Bischöfe und Kardinäle ernannt, die schlussendlich Franziskus auf den Stuhl Petri gehievt haben.
    Katholiken, die seitdem ihren Glauben fast nicht mehr kennen, haben gar keine Kriterien mehr, um Franziskus durchschauen zu können.
    Paul VI. begann kurz nach dem 2. Vat. Konzil vom Selbstzerstörungsprozess der Kirche zu reden, ohne dass ihm klar war, dass er diesen Prozess selbst eingeleitet hatte.
    Wobei ich den Päpsten keine zerstörerische Absicht unterstelle, aber darauf kommt es nicht an.
    Franziskus unterstelle ich diese Absichten. Aber er ist das „Endergebnis des Zweiten Vatikanischen Konzils.“
    Alles andere anzunehmen, bedeutet, sich Sand in die Augen zu streuen, die Ursachen der Kirchen- und Glaubenskrise nicht wahrnehmen zu wollen.

    • Das Buch von de Mattei habe ich komplett gelesen und kann es nur empfehlen! Das Konzil selbst weist soviel Ungereimtes und Dubioses auf – zum Beispiel die Verwerfung der vorbereiteten Schemata allein ist doch ein offener Rechtsbruch gewesen. ich lese zur Zeit auch „Iota Unum“ von Amerio. Das ist theologisch und philosophisch noch anspruchsvoller…
      Sie haben völlig Recht damit, dass F. nicht vom Himmel fällt, sondern das Ergebnis eines langen Prozesses ist – spätestens seit 1962, denn da kippte das Papsttum in die Verheerung um. Es war anfangs nicht spürbar. J XXIII. konnte noch schwadronieren – seine Welt war ja noch halbwegs intakt! Es lässt sich leicht ein renitentes Leben führen, solange andere noch die Ordnungen aufrechthalten…
      Was aber, wenn dann alle renitent sind? Diesem wirklich dummen Irrtum unterlagen alle Päpste seither. Bei Paul VI. bin ich mir nicht sicher, ob er wirklich so unbedarft war und nicht wusste, was er getan hat. JPII. lebte in einem wahrhaft ökumenistischen Wahn, was wohl durch die Ereignisse des Dritten Reiches begünstigt und verharmlost wurde. Allerdings hat er in aller Härte diejenigen niedergemäht, die hier warnten und Einhalt gebieten wollten. Er hatte vielleicht in der Sache nicht unbedingt böse Absichten, aber in der Hinsicht, dass auch er machtversessen sein Programm gegenjeden Widerstand durchziehen wollte, auch gegen die Immaculata übrigens, war er böse. Anders kann man das nicht sagen: er hievte die unmöglichsten Häretiker auf Bischofssitze und strafte Lefèbvre ab, als sei der ein Schismatiker – allein das setzt ein gerüttelt Maß an Bosheit und Ungerechtigkeit voraus. Der Mann war ja nicht dumm – nur das könnte ihn rechtfertigen.
      Benedikt ist eine tragische Figur, eigentlich der einzige, der nicht boshaft wirkte. Er hat als Greis begriffen, was er theologisch als Junger mit angerichtet hatte und konnte das Ruder nicht mehr herumwerfen. Eine verzweifelte Lage.
      F. aber – und auch hier muss ich Ihnen rechtgeben – erscheint nicht als bloßer Irrender, der sich total verstiegen hat in Wahnideen wie z.B. JPII. hinsichtlich der Ökumene. F. erscheint als blasphemischer Zerstörer. Wie ein Flegel oder Rüpel. Alles, was er sagt, ist für einen 77-jährigen Mann entsetzlich unreif! Man hat nicht den Eindruck, dass sein Herz für irgendetwas brennt, das ist das Problem. Es brennt auch nicht für einen Irrtum. Der ganze Mensch wirkt wie eine Aufziehpuppe, die albern zwinkert und mit dem Kopf wackelt, bis die Feder wieder entspannt ist.

  17. @Zeitlos
    „Er wäre gar nicht möglich ohne die Konzils- und Nachkonzilspäpste. Diese haben Bischöfe und Kardinäle ernannt, die schlussendlich Franziskus auf den Stuhl Petri gehievt haben.
    Katholiken, die seitdem ihren Glauben fast nicht mehr kennen, haben gar keine Kriterien mehr, um Franziskus durchschauen zu können.“

    Ja so ist es. Und die veröffentlichte Meinung die von den Medien dieser Welt transportiert wird macht ihn zu einem Popstar für die meisten Katholiken.
    Christus stehe uns bei.
    Per Mariam ad Christum.

  18. ein sehr guter Artikel!
    Und wie nennt man einen Führer, der dem Volk genau das sagt, was es hören will?

  19. Ich habe gar nicht so viel Zeit, all die hochinteressanten und treffenden Kommentare zu lesen. Ich muß es einfach jetzt mal loswerden: warum merken die Gläubigen nicht, welches Spektakel da abläuft?Was können wir tun, um „den großen Erneuerer der Kirche“ zu enttarnen? Vorausgesetzt, dass er wirklich mit Raffinement vorgeht…?Eine Gesprächsrunde, geleitet von einer diplomierten erfahrenen Theologin, geriet gestern zur Jubelstunde für Papst F.. Ich begreife es nicht:.Gerne würde ich in einer Runde darüber sprechen, als meine Betroffenheit immer nur diesem Medium anzuvertrauen. KOMM HEILIGER GEIST

  20. ALT 66 = B
    ALT 69 = E
    ALT 82 = R
    ALT 71 = G
    ALT 79 = O
    ALT 71 = G
    ALT 76 = L
    ALT 73 = I
    ALT 79 = O

    Die Zahl des Names BERGOGLIO in ASCII ist:

    66+69+82+71+79+71+76+73+79=666

    http://www.tcp-ip-info.de/tcp_ip_und_internet/ascii.gif

    Der Name des ersten Tieres … es wird zu Tode verwundet … es kommt aus dem Meere
    http://www.bibel-online.net/buch/elberfelder_1905/offenbarung/13/#1

    „Unsere ganze Vollkommenheit besteht darin, unseren über alles liebenswerten Gott zu lieben: Die Liebe “ist das Band der Vollkommenheit” (Kol 3, 14). Nun, unseren Willen mit dem allheiligen Willen Gottes zu vereinigen: Das ist die ganze Vollkommenheit der göttlichen Liebe.“ Hl. Alfons Maria von Liguori, Kirchenlehrer (1696-1787)

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