Horror Missae messinese: Trinkgläser und Salatschüssel

Horror missae mit Trinkgläsern(Messina) In der süditalienischen Pfarrei St. Antonio Abate a Barcellona Pozzo di Grotto nimmt es der Pfarrer nicht so genau mit den kirchlichen Vorschriften für die Eucharistie. Die Pfarrei gehört zur Diözese Messina. Für die Eucharistiefeier und die Aufbewahrung der Heiligen Eucharistie schreibt die Kirche eine würdige Gestaltung der liturgischen Gefäße vor, da sich in ihnen nach katholischem Verständnis der Leib und das Blut Christi befinden. Kelch und Hostienschale sollen zumindest vergoldet oder versilbert oder aus einem anderen kostbaren Material gearbeitet sein.

Für den Gebrauch von durchsichtigen Trinkgläsern und Salatschüsseln, wie es in der sizilianischen Pfarrei der Fall war, ist eine Berufung auf kirchliche Vorschriften nicht möglich. Zuletzt fand beim Weltjugendtag 2013 in Rio de Janeiro als Negativvorbild die Kommunionspendung der konsekrierten Hostien teilweise aus Wegwerfplastikbechern statt (siehe Bericht).

horror missae barcellona SalatschüsselLiturgiker fragen sich mit den Gläubigen, warum für das Höchste das Unwürdige dem Würdigen vorgezogen wird und stoßen auf einen Mangel an Bewußtsein für das Heilige und für die Realpräsenz Christi.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Messa in Latino

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6 Kommentare

  1. Mich wundert nichts mehr. Es ist ein himmelschreiender Skandal was hier in Messina zur Schau gestellt wird. Doch ist dies leider kein Einzelfall. Aber tatsächlich stinkt der Fisch vom Kopfe her.
    Was unser Weltbischof Franziskus sich liturgisch leistet ist wahrhaftig kein Vorbild. Es ist schmerzlich zu sehen, wie die Bemühungen Benedikt XVI. die Ehrfurcht vor dem hochheiligsten Altarsakrament wieder ins Bewußtsein zu rücken, innerhalb kürzester Zeit wieder zunichte gemacht wurden. Allerdings war auch hier Benedikt nicht konsequent genug seine Intentionen durchzusetzen.

    • Benedikt wollte wirklich, aber wurde ausgebremst !
      Ich lebe im Bistum Limburg, durch den großartigen Bischof Tebart von Elst ein Hoffnungsschimmer, nach 50 Jahren konstant antirömischen Affekten.
      Bistum Mainz – Bischof Lehmann ein Graus, Bistum Fulda nach Bischf Dyba nur noch Sprüche, Bistum Freiburg – lieber schweigen, inzwischen fast protestantisch.
      Das sind nur ein paar kelien Beispiele aus dem Widerwillen, der Ignoranz und der daraus resultierenden Ohnmacht des Papstes.
      Es hat Papst Benedikt niemand geholfen, nein es wurde offen und geheim gegen ihn gekämpft.
      Nicht linke Politiker und Atheisten, nein Bischöfe und Kardinäle, Priester bis Pfarrgemeinderäte haben ihn einfach ignoriert bzw.lächerlich gemacht.
      Die Ereignisse in Freiburg bei seinem Besuch sprechen heute noch Bände.
      Franz machts sich einfach.
      Er bedient alle Klischees der Modernisten, sagt zu vielen Wahrheiten und Dogmen der Kirche einfach gar nichts und trägt so nolens volens zu ihrer Verdunstung bei.
      Meine Entscheidung zu FSSPX zu gehen, ist durch ihn erst richtig einfach geworden.
      Schaffe ich das räumlich nicht, gehe ich zum NOM aber nur noch zur Wandlung, danach schnell weg.
      Ein Trauerspiel was hoffentlich bald endet.
      Herr erbarme dich.

      • Michael, es ist so wie Sie es sagen. Benedikt hatte den Willen zur Tradition zurück
        zukehren, doch man hat von Anfang an Knüppel zwischen seine Beine geworfen. Sein Pontifikat wird aber weiterleuchten in diesem Tale der Finsternis
        und der Tränen. Die Kirche geht mit Franz sehr rasch auf dem Tiefpunkt zu. Dann, wenn dieser erreicht ist, wird sie voll zur Tradition zurückkehren, davon bin ich überzeugt. Es wird ein Pius XIII. kommen der die Kirche rettet.
        Ich bin seit 35 Jahren bei der FSSPX und habe es nie bereut. Allerdings ist, anders als bei vielen Gläubigen, die Kapelle der Bruderschaft quasi vor meiner Haustür. Leider nur eine ehemalige niedrige Lagerhalle. Kein schöner Ort, aber die Anwesenheit des Herrn im Tabernakel ist auch hier deutlich spürbar. Ein Trost in schwerer dunkler Zeit.

        • @reichsrömer
          danke Ihnen, auch bete um einen Pius XIII
          Sie reden bestimmt von der Kapelle St.Josef in Viernheim.
          Glauben Sie mir ich bin viel unterwegs und was ich in prachtvollsten Kathedralen im Namen des NOM an „Meß-Gräueln“ erlebt habe, geht nicht auf die berühmte Kuhhaut.
          Die hl. Messe, von FSSPX gefeiert, egal wo, beschwört das Transzendente, das Numinose, das was jenseits alles Verstehens angesiedelt ist, herauf.
          Es ist das „Verbrechen“ von falsch verstandenem Vat II in Einheit mit der zerstörerischen Liturgiereform, Jesus Christus in seiner Realpräsenz aus der Kirche vertrieben zu haben.
          Stattdessen wird nun gesungen und geredet, gesungen und geredet, gesungen und geredet, ganz nebenbei bei Brot und Wein, eine Gralserzählung, quasi aus der Artussage, gefeiert.
          Jeder darf sein Röllchen spielen, Frauen, Männer, Laien und sog. Priester, die alles darbringen, außer dem Opfer Christi.
          Aber wie Sie richtig erwähnt haben dieser faule Zauber wird bald zu Ende sein, denn wo nicht mehr geglaubt wird ist auch der hl. Geist, der alles zusammenhält, nicht mehr.
          Beten wir um viel hl. Geist, das er noch viele Seelen rettet.

        • Ja, es ist wahr, in der kleinsten und schäbigsten Hütte entfaltet die Messe aller Zeiten noch die volle wahre Realpräsenz unseres Heilandes in seiner Erhabenheit und Majestät. Wir können wirklich überzeugt sein, daß nach Franziskus die Kirche in ihrem alten Glanz und Größe wieder errichtet wird. Man wird das protestantisierte banale Geschwätz und Theater in den Kirchen dermaßen satt haben, daß man mit Freuden die Volksaltäre zertrümmern wird. Es wird einen Pius XIII. geben, es wäre schon 1978
          soweit gewesen, wenn damals Kardinal Siri von Genua, seligen Angedenkens, zum Papst gewählt worden wäre. Ein Johannes Paul II. wäre uns erspart geblieben, und der Kirche großes Leid und Zerfall. Vertrauen wir auf den Herrn. Ich bin überzeugt, daß ein Pius XIII. kommt, der geschmückt mit der Tiara und mit voller päpstlicher Autorität den Saustall aufräumen wird den seine unseligen Vorgänger hinterlassen haben.

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