Neuer Regens des Priesterseminars – Zufall oder Symptom?

Neuer Rektor des Priesterseminars von Mallorca(Madrid) Das Bild wurde vom Kirchenhistoriker und bekannten katholischen Blogger Spaniens Francisco de la Cigoña veröffentlicht. Es zeigt den neuen Rektor des Priesterseminars der Diözese Mallorca, Msgr. Antoni Amorós Terrassa. Msgr. Amorós Terrassa ist seit 2011 Bischofsvikar für die Wirtschaftsangelegenheiten und Ökonom der Diözese. Er gehört damit dem Bischofsrat der Diözese an. Bischof von Mallorca ist seit 2012 Msgr. Javier Salinas Viñals.

Ein Bild ist eine Momentaufnahme und nichts mehr und nichts weniger kann es bedeuten. Für de la Cigoña bedeutet es im konkreten Fall jedoch mehr. Der Mangel an priesterlicher Kleidung oder Ordenstracht sei ein „Symptom“ für eine Fehlentwicklung in der Kirche mit weitreichenden Folgen.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: La cigüeña de la torre

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2 Kommentare

  1. Angesichts der leider oft zu beobachtenden „Halli-Galli“ bekleideten modernen Priester ist wieder einmal darauf hinzuweisen, dass der Heilige Stuhl an den immer noch geltenden Bekleidungsvorschriften nichts geändert hat !
    Dies zur Thematik „Gehorsam“.
    Aus dem „Direktorium über Leben und Dienst der Priester Dives ecclesia“:
    -
    „Der Priester muß vor allem durch sein Verhalten erkennbar sein, aber auch durch seine Bekleidung, so daß jedem Gläubigen und überhaupt jedem Menschen seine Identität und seine Zugehörigkeit zu Gott und zur Kirche unmittelbar erkenntlich ist.
    Die Kleriker haben gemäß den von der Bischofskonferenz erlassenen Normen und den rechtmäßigen örtlichen Gewohnheiten eine geziemende kirchliche Kleidung zu tragen.
    Das bedeutet, daß diese Bekleidung, falls sie nicht die Soutane ist, verschieden von der Art der Kleidung der Laien zu sein hat und konform der Würde und Sakralität des Amtes. Schnitt und Farbe müssen von der Bischofskonferenz festgelegt werden, immer in Übereinstimmung mit den Vorlagen des allgemeinen Rechts. Wegen ihrer Inkohärenz mit dem Geist solcher Disziplin, können entgegengesetzte Praktiken nicht als rechtmäßige Gewohnheiten angesehen werden und müssen daher von den zuständigen Autoritäten abgeschafft werden.“
    -

    Anmerkung:
    Das Schwarz steht für die Trauer und den Verzicht !
    Der Priester ist denn auch ein Fremder auf dieser Welt !
    Er ist in der Fremde !
    Sein Erbteil ist unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS selbst !
    Dazu der heilige Paulus:

    Hebr 13,14 
    Denn wir haben hier keine Stadt, die bestehen bleibt, sondern wir suchen die künftige. 

    Röm 12,2 
    Gleicht euch nicht dieser Welt an, 
    sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, 
    was der Wille Gottes ist: 
    was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.“ 
    -

    Der Priester soll denn auch kein „Neuerer“ sein sondern ein 
    Erwecker von Heiligkeit !

    Auch die zum allgemeinen Priestertum gehörenden Gläubigen sollen sich denn zusammen mit dem Priester stets als Fremde auf dieser Welt sehen 
    - also in dieser Welt leben, aber nicht von dieser Welt sein ! -
    und sich nach der wahren Heimat - der Anteilhabe am Göttlichen Dreifaltigen Leben – sehnen und dies durch ein Streben nach Heiligkeit im Sinne der unfehlbaren Lehre der Heiligen Mutter Kirche bezeugen.

    • Das priesterliche Kleid ist doch nicht schwarz, sondern schwarz-weiss. Das sollte ja klar sein. Die Symbolik bedeutet nicht Trauer, sondern Sterben für die Welt, verbunden mit der Reinheit der Liebe zu Gott, und somit freudige Hingabe, sowie Scheidung zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch. Das hat doch nichts mit Trauer oder Traurigsein zu tun, auch wenn das Leben meist nicht lustig ist. Der angemessene Ernst sehr wohl, aber keine Grimmigkeit von Amts wegen.

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