Kritik eines Erzbischofs: "Einige Katholiken zeigen keinen Glauben an die Realpräsenz Christi"

Erzbischof Buti Joseph Thagale kritisiert mangelnden Glauben an Realpräsenz Christi im allerheiligsten Sakrament des Altares(Johannesburg) Der südafrikanische Erzbischof von Johannesburg, Buti Joseph Tlhagale, ein Oblate der unbefleckten Jungfrau Maria, besser bekannt als Hünfelder Oblaten äußerte sich entsetzt über das Verhalten von Gläubigen vor dem Allerheiligsten Altarsakrament. Einige Gläubige würden „keinen Glauben an die Realpräsenz“ Christi zeigen, betonte der Erzbischof. Viele wüßten nicht einmal, daß man beim Betreten eines Gotteshauses sich mit Weihwasser bekreuzige, geschweigedenn was dieser Akt bedeute. Oder daß man in der Kirche vor Christus im Tabernakel kniet, ja nicht einmal, daß man beim Betreten und Verlassen der Kirche vor dem im Tabernakel anwesenden Herrn eine Kniebeuge mache. „Ein afrikanischer Erzbischof sagt sehr Vernünftiges“, merkte der spanische Kirchenhistoriker und katholische Blogger Francisco de la Cigoña an.

Der Bericht über eine Predigt von Msgr. Tlhagale wurde von der Fraternidad de Cristo Sacerdote y Santa María Reina (Bruderschaft Christus Priester und Maria Königin) veröffentlicht. Die Fraternidad wurde 2009 als Ordensgemeinschaft kanonisch errichtet. Sie zählt Priester, Brüder und Laien. Zu den besonderen Charismen gehört die Pflege der heiligen Liturgie in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus (siehe eigenen Bericht).

Erzbischof Tlhagale kritisierte auch die Entfernung der Kommunionbänke. Dadurch seien die Gläubigen aufgefordert, viele geradezu genötigt beim Kommunionempfang zu stehen. „Unsere Kirchen sind teilweise vor und nach der Messe wie Marktplätze, weil wir das Allerheiligste in einen abgelegenen Bereich verbannen und weil wir das Bewußtsein für die Gegenwart des Allerheiligsten verlieren. Wir geben die Stille und die fromme Atmosphäre in den Kirchen auf.“

Der Erzbischof von Johannesburg empfiehlt daher, den Tabernakel wieder in die Mitte des Altars zurückzuführen und die Praxis der Kniebeuge und der Stille in der Kirche zurückzugewinnen. Er lobte die Priester, die gemeinsam mit den Ministranten vor und nach der Messe beten. Es sei Aufgabe der Priester, so der Erzbischof, die eucharistische Anbetung zu fördern und auch die kirchlichen Dokumente über die heilige Eucharistie zu verbreiten und bekanntzumachen.

Die Kirchenrecht verlangt, zumindest eine Stunde vor dem Empfang der heiligen Kommunion zu fasten. „Der Kaugummi im Mund während der Heiligen Messe ist einfach nur widerlich“, so Erzbischof Tlhagale.

Der Oberhirte von Johannesburg kritisierte auch die Art, wie zum Teil die heilige Kommunion den Kranken gebracht werde. Die konsekrierten Hostien würden Laien übergeben, die auf dem Weg zum Kranken irgendwelchen Bekannten oder Freunden begegnen und ein Pläuschen halten oder auf dem Weg schnell im Supermarkt einkaufen gehen: und das alles mit dem Herrn. Wenn sie den Kranken nicht erreichen, würden sie den Herrn einfach mit nach Hause nehmen, statt zurück in die Kirche zu bringen.

Msgr. Tlhagale war von 1999 bis 2003 Erzbischof von Bloemfontein. 2003 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof der Diözese Johannesburg und gleichzeitig ad personam zum Erzbischof. Papst Benedikt XVI. erhob Johannesburg 2007 zum Erzbistum. Seither ist Msgr. Tlaghale Erzbischof der südafrikanischen Hauptstadt.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Santa Maria Reina

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michael

Gut das es ihm auffällt.
Aber nicht nur die Kirchenbesucher, nein auch sehr viele Kleriker haben den Glauben daran verloren.
Ja sogar der „oberste Glaubenswächter“ Bischof Müller als Leiter der Glaubenskongregation hat sich in seinem Buch „Die Messe“ zweifelnd geäußert.
Dann kann man den Gläubigen keinen Vorwurf machen.
Und seit der unseligen Liturgiereform feiert sowieso jeder „seine Messe“! http://www.traditio.com/nos.htm Novus Ordo Service Photo Gallery
Es gibt schon eine Lösung, aber die will ja niemand, die hieße weltweite Einführung eines für Alle verbindlichen Ritus -unveränderbar- nach dem Vorbild der tridentinischen Messe.
Das wäre einheitsstiftend und würdig, aber wie gesagt, wer glaubt schon noch daran ?

M.S.
Ich glaube nicht, daß das eine gute Lösung wäre – ein für alle verbindlicher Ritus nach dem Vorbild der tridentinischen Messe, wie Sie schreiben – also neben dem vetus Ordo und dem novus Ordo ein drittes „Produkt“? Ja, Produkt, denn so gut es gemeint wäre, es wäre ein gemachter Ritus. Und wer sollte ihn formen? Einen 2. Bugnini brauchen wir nicht und zerstörersiche Liturgieausschüsse gibt es genug. Selbst der Papst könnte nicht einen ganzen Ritus kreieren. Außerdem: wir haben einen Ritus. Ich bin ein Freund der überlieferten Messe, nicht aus ästhetischen Gründen, sondern weil die alte Messe ein von Gott… weiter lesen »
Wickerl

Die Konzilspäpste Johannes Paul II. und auch der ach so traditionale Papst Benedikt XVI. haben das mit großem Wohlwollen betrachtet, weil das die Ökumene mit den Protestanten fördert. Sie haben nur solche Bischöfe ernannt, die Gewähr dafür leisteten, dass sie auch so ökumenisch sind, unsere Koranküsser die bald heiliggesprochen werden, waren da sehr aufmerksam

Wolfram Schrems

Das ist die Frucht der falschen Theologie, die seit Jahrzehnten UNTER DEN AUGEN DER BISCHÖFE an den Fakultäten gelehrt wird.

Auch afrikanische Bischöfe schicken ihre Seminaristen oder Priester zum Aufbaustudium nach Europa (etwa Innsbruck oder Wien) und diese schleppen dann die Irrlehren in Afrika ein (WENN sie überhaupt zurückkommen).

Zum letzten Satz gestatte ich mir den Hinweis, daß die Hauptstadt von Südafrika eigentlich Pretoria ist.

populus romanus

Wenigstens ist dieser Umstand EINEM Bischof endlich einmal aufgefallen und er hat es gewagt dies öffentlich kunzutun. Doch dass daraus Lehren gezogen werden besonders für Europa dürfte nicht zu erwarten sein. Dem deutschen Episkopat ist das doch nur recht. Richtet man die Kirche dadurch nur noch schneller zu Grunde.

Eine gute Abhilfe schlägt ja bereits Michael vor. Doch wie dieser selbst erkennt wird man diese Lösung nicht haben wollen …. obgleich es meineserachtens die einzig wirkliche Lösung ist.

Das gleiche gilt für die Aussage von Wolfram Schrems. Gut erkannt.

defendor
In der „ökumenisch“ durchsetzten Liturgie haben vielerorts Altar und Tabernakel keinen Platz. Stattdessen „Tischgemeinschaft“ als Menschendienst. Welten liegen zwischen dem heute weit verbreiteten „Weichspülkatholizismus“ und dem in der hl. Tradition verankerten Glaubensgut. Aus „Nachfolge Christi“ des Thomas v. Kempen: - - „Es ist ein Wunder, doch bei aller Unbegreiflichkeit glaubwürdig,  daß Du, Herr, mein Gott, wahrer Gott und Mensch,  in der unscheinbaren  G e s t a l t  des Brotes und Weines ganz zugegen bist und,  obwohl der Mensch dich geniesst, doch unverzehrt bleibst. [….] So freue dich denn, meine Seele, und danke dem Herrn für diese edle Gabe… weiter lesen »
hedi züger

ein Priester erzählte mir,abends vor seiner Priesterweihe,der Bischof hatte eben eine exhortatio an die Kandidaten gerichtet,da seien sie zusammengesessen und hätten über ihre Erfahrungen und Erwartungen in der Kirche philosophiert.Einer sagte;“weisst du dass über 60% Pfarrer unserer Diözese nicht mehr an die Realpräsenz in der hl. Messe glauben?“
das war 1966.es waren die fetten,aufklärerischen Jahre einer exorbitanten
Konzilsseligkeit.Ich meine jene Einschätzung war noch untertrieben
Ich bin vorgerückten Alters. und danke Gott für diese Zeit der intensiven Vorbereitung auf die grosse Gottesbegegnung.Dazu hat Defendor mir oft und viel geholfen.Ich möchte ihm hier meinen bescheidenen tiefen Dank aussprechen.

scivias

Solche 60%-Angaben sind doch keineswegs belegbar. Da sagt einfach mal einer eine Zahl, und die andern echauffieren sich beifällig, ohne mal den Verstand anzuschalten.

hedi züger
in actu exercito aber ist das alles sonnenklar,nie wäre eine solche betonisierte aufklärerische Kirche-küng,haag etc an solchem Einfluss gewinnend herangewachsen,wenn die innige Verwurzelung mit Christus im Sakrament wirklich dagewesen wäre.Lesen sie mal die heutige Ev.perikope,da werden viele die“ in meinem namen gepredigt“auf den Strassen frere cochon-also kumpelhaft sich gegeben haben,in den Seminarien die Alumnen tendenziös modernistisch begleitet haben statt sie nach dem Bilde des göttlichen Hirten geführt,ohne als frohes Bekenntnis die Liebe zur katholischen Kirche in ihnen gefestigt zu haben vielleicht ein böses Erwachen erlebt haben“weichet von mir,ich kenne euch nicht.“ Anders kann ich mir die in vielen Dingen verquerte… weiter lesen »
hedi züger

corrolarium von wegen“ ohne mal Verstand einschalten“:jung leute beobachten sehr genau und kritisieren oft haarscharf ihr Vorgesetzten und diskutieren nichts lieber als das.das sollte uns zu denken geben.

Knut Kreuzritter

Wenn etwas in dem mir anvertrauten Bereich auf Arbeit etwas schief läuft, beschwere ich mich nicht über meine Kollegen, sondern fasse mich zuerst an die eigene Nase. Qualitätsprobleme sind immer Führungsprobleme.

Also nicht jammern lieber Herr Erzbischof, sondern dafür sorgen, daß Mißstände in ihrem Bereich möglichst schnell behoben werden. Auch wenn es weh tut.

Rebekka

Nicht nur in Südafrika, nein, auch hier in unseren Breitengraden geschehen solche Unzulänglichkeiten, besonders was die Krankenkommunion anbelangt. Die Priestet und Diakone hätten Zeit, diese selbst zu den Kranken und alten Leute zu bringen. Aber sie überlassen dies den Laien – natürlich für gutes Geld. Was die andere Sache betrifft, frage ich mich, wo in einer unserer Kirchen noch eine Kommunionbank steht – diese wurden überall entfernt. Aber wenn man heute sieht, z.B. bei Hochzeiten und Beerdigungen, wie alles ohne Ausnahme zum Kommunionempfang strebt, muss man sich nicht wundern!

Silke

Auch mir fällt es immer öfter auf, dass die Leute nicht wissen, wie sie sich in der Kirche verhalten sollen.

Vielleicht wäre es angebracht, mal einen „Wegweiser“ herauszubringen, eine Art „Wie verhalte ich mich richtig in der Kirche“.

Denn ich bin der Meinung, dass die meisten Menschen sich nur aus Unwissenheit falsch verhalten.
Diesen Menschen müssen wir einfach helfen!!!!!!!!!

Esther

Liebe LeserInnen

Ich denke, es ist viel wichtiger, dass die Gläubigen an Gott glauben, beten und Gutes tun. Das sie vor allem nicht schlecht über andere sprechen. Ob sie beim Beten knien oder nicht und sich mit Weihwasser bekreuzigen ist nicht so wichtig. Hauptsache sie spüren die Anwesenheit Gottes. Vor allem ist es sehr wichtig, dass immer mehr Menschen den Weg zu Gott finden (kniend oder nicht)….

michael

Mir fehlen die Worte !

Tantumquantum

Warum echauffieren Sie sich? Esther meint doch nur, dass der gläubige Inhalt wichtiger ist als die formale Verpackung. Dem müsste man auch als traditionsbewusster Katholik zustimmen können. Oder kommt es in erster Linie doch auf das Knien und das Weihwasser an und erst dann darauf, dass man sich der Gegenwart Gottes bewusst wird?

zeitschnur
Das ist keine Verpackung! Im katholischen Glauben ist alles Vermittlung, über Jesus, über Maria, über die Sakramente, das klare und präzise, nicht austauschbare Wort, die Priester, die Mütter, die Betenden, die Gesten und auch die Sakramentalien. Der Weg zu Gott, der Inhalt des Glaubens kann nicht abstrahiert werden von den Zeichen, in denen er uns geschenkt wird und in denen wir ihm wieder Ausdruck geben! Das ist ja der große Irrtum! In letzter Konsequenz weitergedacht ist es dann wirklich wurscht, ob man an Jesus glaubt, Hauptsache man glaubt an Gott und wenn nicht, dann ist es auch gut, weil auch… weiter lesen »
Gregorius

Mir fällt nur eine Bibelstelle ein bei Matthäus: „Da sie den Stern sahen, hatten sie eine überaus große Freude. Und sie traten in das Haus, fanden das Kind mit Maria seiner Mutter, f i e l e n n i e d e r u n d b e t e t e n E s a n.“
Daher ist es ein Zeichen der Demut und Anbetung Gottes, wenn man niederkniet.

M.S.
@Esther das hört man immer wieder, das eine sei wichtiger als das andere. Das ist ein Irrtum. Form und Inhalt gehören zusammen, denn das eine ist ohne das andere Nichts! In der heutigen Wegwerfgesellschaft, wo die Verpackung oft billiges Material ist, meint man es sei nichts. Aber doch, das eine ist so wichtig wie das andere, denn das eine dient dem anderen. Nehmen Sie einen Krug Wasser. Wie wollen Sie Wasser schöpfen ohne den Krug? Ich glaube, wir müssen wieder lernen, die Form zu beachten. Natürlich kann man auch stehenderweise die Kommunion empfangen oder beten, aber Sie werden anders beten,… weiter lesen »
defendor
@Heidi Züger Vielen Dank. Bez. des allerheiligsten Altarsakramentes noch dies; ein Mensch kann bloss Symbole hinterlassen….. unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS  aber hat uns  im allerheiligsten Altarsakrament. S I C H  Selbst „hinterlassen“; und nicht bloss einen „Teil“ von Sich sondern  SEIN GANZES WESEN; die Kraft und die Fülle Seines Dreieinen Göttlichen Lebens ! Der heilige Bernhardin von Siena schreibt: - „Freunde hinterlassen ein Zeichen, vielleicht einen Ring,  aber Christus hinterlässt uns Seinen Leib und Sein Blut, Seine Seele und Seine Gottheit, sich Selbst, ohne etwas zurückzubehalten“ - Dies muss jeder Gläubige immer vor Augen halten, wenn er  im Stande der… weiter lesen »
Marienzweig
Was Sie beschreiben, durfte ich auch unmittelbar erfahren. Es war der 1. Weihnachtstag d.J., unmittelbar nach der Kommunion, schoss mir plötzlich ein Gedanke ins Bewusstsein: Wenn wir an die Realpräsenz Jesu in der Hostie glauben -und das tue ich- kommt nicht einfach „nur“ ER zu uns. Wenn wir Jesus empfangen, empfangen wir Ihn auch mit seinem ganzen Leben, in seiner erlebten Wirklichkeit. Er kommt zu uns als Jesus in der Krippe, als 12-jähriger Knabe im Tempel, seinen Jugendjahren. Er kommt zu uns in seiner Verkündigungszeit, in seinen Wundertaten, in seinen Leidenstagen, in seinem Kreuzweg, in seinem Tod – seiner Erlösungstat… weiter lesen »
zeitschnur
Vielen Dank – wie schön dieses Ihr Erlebnis! Und ich denke, Sie sprechen da etwas aus, was ich auch schon so ähnlich erlebt habe. Für mich steht die Tatsache im Raum, dass ich diesem Herrn dann auch in seinem ganzen Weg Ausdruck geben muss, in seinem g a n z e n Weg. Und dass es eine wirkliche Liebesbeziehung ist für jeden, der das so empfindet und erkennt wie Sie es beschreiben. Dass ER in mir geborgen sein will wie ein Kind (welche große Ehre – das hat schon Maria bejubelt und die Kirche jubelt mit ihr bis heute im… weiter lesen »
Marienzweig

Danke, „zeitschnur“, für Ihre positive Zustimmung und einfühlsame Reaktion!

Die oben geschilderte Erfahrung habe ich vor Monaten nach einiger Abwägung, ob es sinnvoll sei oder nicht, dann doch in der freitäglichen Gebets-Frühschicht erzählt.
Es kam keinerlei Resonanz, kein Nachempfinden – und das war ein ganz seltsames Gefühl.
Es war so, als hätte ich etwas Teures und ganz Wichtiges für billigen Tand verscherbelt und ich machte mir Vorwürfe.
Gestern nacht nun habe ich noch einmal lange überlegt, ob ich dieses Risiko erneut eingehen dürfe, doch die Worte „defendors“ haben mich ermutigt, es zu wagen.
Noch einmal „danke!“

zeitschnur

Das etwas „eisige“ Schweigen Ihrer Kollegen ist bestürzend. Es ist das Problem des allgemeinen zynischen „Positivismus“ in der Kirche. Unser Glaube darf uns nicht zu nahe kommen, sonst hält man uns für naiv oder krank.
Es fehlt uns dieses „In-alle-Wahrheit-Geführtwerden“ durch den Hl. Geist. Dieses klare, logische und präzise Denken, dessen Konkretionen aber nur in der Liebe verstanden werden können…

Marienzweig

Noch einmal vielen Dank!
Bleiben wir verbunden!
Ihnen viel Gutes, „zeitschnur“!

hedi züger

diese Freitagsfrühschichten würde ich genauer analysieren-die Perlen vor die Schweine werfen ist nicht unproblematisch-sonst zerreissen sie die Schweine und zerreissen auch euch -nach dem Bekannten Jesuswort.uns können sie diese wertvollen Gotteserfahrungen immer zum mitfreuen mitteilen.von besonders eingenommenen Menschen in spiritualibus habe ich selten etwas gutes erlebt,meist nur Enttäuschung im Ursinn:Ent-Täuschung.

Carlo

Johannesburg ist wohl die größte Stadt Südafrikas, aber nicht die Hauptstadt, liebe Redaktion. Regierungssitz ist Pretoria, der Sitz des Parlaments ist in Kapstadt. In Bloemfontein ist Sitz des Supreme Court of Appeal resp. Appèlhof.

Vor allem aber bleibt abzuwarten, was Mgr. Tlhagale aus seinen Erkenntnissen macht,

bavaria

und das sagt uns ein Bischof aus einem kontinent in dem die kirche wächst und blüht?wenn das in allen orten wo die kirche wächst schon so ist (Lateinamerika und Asien) dann wird das wohl kein bestehen haben. vollen Kirchen und Priesterseminare sind wohl nicht anzeichen für eine gesunde kirche.zahlen sind nicht alles.

Shuca

Vielleicht liegt es daran das in der „Heiligen Messe“ was falsches gesagt wird. Es heißt nicht „Lamm Gottes du nimmst hinweg die Sünde der Welt, sondern in Wahrheit Lamm Gottes du nimmst hinweg die Sünden der Welt“. Ein Buchstabe und schon wird es gefährlich.
Per Mariam ad Christum.

zeitschnur
Nur noch mal eine Nachfrage: weil es heißt „qui tollis peccata mundi“ – der du trägst die Sünden der Welt – Sie wollen sagen, dass der Plural sozusagen die ständige Aktualität betont, während der allgemeine Begriff „peccatum“/die Sünde von der Aktualität abstrahiert? (Wobei ich mich gerade frage, ob überhaupt von „peccatum“ je die Rede ist oder nicht eher von „peccatio“, was bedeuten würde, dass mit den „peccata mundi“ stets meine aktuelle Sünde gemeint ist und nicht „die Sünd der Welt“ (lutherisch), also die allgemeine Verworfenheit aller Welt, die dann auch allgemein von Jesus getragen wurde…) habe ich Ihr Argument da… weiter lesen »
Shuca

Ich würde „die Sünde“ als einen Angriff auf das Sakrament der Beichte sehen. Die Menschen haben viele völlig unterschiedliche Sünden. Wenn es für alle nur eine allgemeine Sünde gibt brauchen wir nicht zu beichten.
Per Mariam ad Christum.

Schatzgräber

Hier darf man an die Weitsicht der Piusbruderschaft erinnern. Sie sagen doch, auch wenn der Neue Ritus gültig gefeiert wird, ist von seiner Teilnahme dringend abzuraten. Denn er untergräbt den katholischen Glauben. Und auch Papst Benedikt war überzeugt, dass der Niedergang der Kirche mit den Änderungen im Ritus zusammenhängt. Aber es war ihm nicht gestattet, klarere Schlussfolgerungen zu ziehen.

scivias

Solche Pauschalisierungen sind unerträglich! Ich bin umfassend katholisch, habe aber noch nie eine alte Messe „live“ mitgefeiert. Die Piusbrüder, die so etwas sagen, WOLLEN offensichtlich die Spaltung – denn mich schrecken sie mit solchen Pauschal-Verurteilungen einfach nur ab.

M.S.

Wenn Sie noch nie eine alte Messe live mitgefeiert haben, wie wollen Sie dann die Angelegenheit beurteilen?
Seit dem Motu Proprio SP besuche ich öfters die alte Messe. Wenn der Papst sagt, die neue MEsse sei gültig, dann ist sie das. Aber es sollte noch etwas mehr sein als das. Die Frage, wie stark der kath. Glaube in der Messe Ausdruck findet, ist nicht zweitrangig.
Es liegen Welten zwischen den beiden Formen.
Sie haben die Möglichkeit, den Vergleich selbst anzustellen.
Mit einmal hingehen wird es aber wohl nicht getan sein.

scivias

Ich beurteile doch gar nicht die alte Messe. Ich wehre mich nur gegen eine pauschale Abwertung der neuen Messe durch die FSSPX, sie untergrabe den katholischen Glauben. Ich bin umfassend katholisch, und das nicht trotz, sondern wegen der neuen Messe. Und unzählige andere sind ebenso ohne die alte Messe rechtgläubige, treue Katholiken geworden. Deshalb ist das, was die FSSPX da pauschal über die neue Messe sagt, offensichtlich falsch.

Schatzgräber

@ scivias
Schauen Sie sich bitte unsere heutige Kirche an seit der Liturgiereform. Von Jahr zu Jahr immer weniger Gläubige in der Hl. Messe, immer weniger Priester, immer größere pastorale Räum mit fortgestzten Streichungen von Sonntagsmessen, bei all den Entwidmungen von Kirchen und Kapellen. Immer mehr Klöster, die ihre Pforten schließen müssen. Und immer mehr Realitätsverweigerer, die von nichts etwas mitbekommen!

Jan

…sie ( die Konzilskatholiken ? ) sind blind und Führer von Blinden. Wenn aber ein Blinder einen Blinden führt, fallen beide in die Grube. (Mt 15,14)

zeitschnur
Ich habe hier leider nur selten die Gelegenheit, zur Alten Messe zu gehen – alle 4 Wochen 20 km entfernt! Also gehe ich in den Novus ordo und ertrage teilweise Unerträgliches. Es liegen Welten dazwischen, das stimmt, aber was soll der normale Gläubige machen, der den vetus ordo nicht vor der Haustür hat und in einem Bistum lebt, das ihn untergräbt und aushebelt, wo es geht? Ich sehe ja doch auch, in welcher Lage die Kirche ist. In meiner Kirche sind nicht nur Häretiker und Abtrünnige, sondern auch tiefgläubige, v.a. alte Leute, ein einsamer und irritierter Priester. Es ist schwierig,… weiter lesen »
Wickerl

Die Lehre von der Realpräsenz belastet die Ökumene in Richtung Protestanten, ebenso wie der Glaube an die unbefleckte Empfängnis und der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel, weshalb die Kirche das alles “ de facto“ schon lange nicht mehr lehrt.

Jan
Die katholische Kirche ist die einzig wahre von Jesus Christus gestiftete Kirche obwohl sich natürlich alle christlichen Konfessionen auf ihn berufen. Alle anderen Kirchen sind Abspaltungen von der wahren Kirche oder von Irrlehrern gegründete Gemeinschaften. Man braucht sich doch nur einmal mit der Biografie von M. Luther befassen um zu erkennen, welches falsche Gottesbild er vertrat. Jeder vernünftige Mensch erkennt dies auf der Suche nach der Wahrheit. Deshalb ist es doch der total falsche Weg in der Ökumene, wenn sich die katholische Kirche immer mehr an den Protestantismus anpasst und dadurch ihre Identität verliert. Man braucht sich deshalb nicht wundern,… weiter lesen »
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