Verkündung des Dogmas der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel 1950 durch Papst Pius XII.

Verkündung des Dogmas der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel 1950 durch Papst Pius XII.„Quapropter, postquam supplices etiam atque etiam ad Deum admovimus preces, ac Veritatis Spiritus lumen invocavimus, ad Omnipotentis Dei gloriam, qui peculiarem benevolentiam suam Mariae Virgini dilargitus est, ad sui Filii honorem, immortalis saeculorum Regis ac peccati mortisque victoris, ad eiusdem augustae Matris augendam gloriam et ad totius Ecclesiae gaudium exsultationemque, auctoritate Domini Nostri Iesu Christi, Beatorum Apostolorum Petri et Pauli ac Nostra pronuntiamus, declaramus et definimus divinitus revelatum dogma esse : Immaculatam Deiparam semper Virginem Mariam, expleto terrestris vitae cursu, fuisse corpore et anima ad caelestem gloriam assumptam“.

Pius P. P. XII, Constitutio apostolica Munificentissimus Deus, A. D. 1950

Quelle: Caeremoniale Romanum

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keiname

„expleto terrestris vitae cursu“ bedeutet nicht, dass sie gestorben (oder „entschlafen“) sei. Denn „Du sollst nicht sterben: denn dieses Gesetz ist nicht für dich, sondern für alle anderen“ (Esther gr. 15:13).
Sancta, sancta, sancta.

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defendor
Aus einer alten Präfation zum Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel: - [….] „An diesem Tag ist die Jungfrau und Gottesmutter aus der Welt heimgegangen zu Christus. Sie blieb unberührt vom Verderben, und der Verwesung im Grab war sie  nicht unterworfen. Frei von jeder Sünde,  in ihrem Sohn verherrlicht, der Aufnahme in den Himmel gewiss,  mit göttlicher Gnade gefüllt, liess ihr Kind sie das Gelübde der Jungfräulichkeit wahren,  und sie war weder preisgegeben den Wehen des Gebärens  noch den Leiden des Sterbens ! Ihr Leben war nicht an die natürliche Ordnung gehalten,  und ihr Sterben nicht an ihre Gesetze. Wunderschönes Brautgemach,  aus dem ein würdiger Bräutigam hervorging:  das Licht der… weiter lesen »
Franz Josef Mandel 83 J, kath. von Geburt an
Als Papst PIUS XII., als er gewählt wurde ging ich zur Erstkommunion, diesen Glaubenssatz verkündete, kann ich mich noch gut erinnern (ich war da fast 21 J. alt). Es war wirklich ein erhebendes Glaubensereignis. Es geht hier ja um einen Glaubensinhalt, der, zuerst schon in der Ostkirche bei den Gläubigen als ein fester Bestandteil bezgl. der Gottesmutter ganz lebendig war. PIUS XII. hatte mit diesem außerordentlichen Akt eigentlich das, was ohnehin seit langem in unserer Kirche geglaubt wurde, nun gewissermaßen auch schriftlich fixiert. Damit hatte dieser Papst damals, konkret nach der Verkündigung -1870- des Dogmas von der „Unfehlbarkeit eines Papstes“… weiter lesen »
Franz Josef Mandel 83 J, kath. von Geburt an

Im Zusammenhang mit der 1950 erfolgten Dogmen-Verkündigung erinnere ich mich an eine besonders interessante Mitteilung einer kath. Kirchenzeitung. In der Schweiz wirkte damals der bekannte Psychoanalytiker C.G. Jung. Von ihm wurde berichtet, er habe nach Verkündigung des besagten Dogmas, förmlich einen Luftsprung gemacht ! Seine Begründung: es habe keine größere Ehre und Würdigung über einen verstorbenen Menschen verkündet werden können, als daß er nach seinem Tode zusammen mit seinem Leib zu Gott in den Himmel aufgenommen worden sei. Zur Person von C.G. Jung ist aber noch zu bemerken: er ist ein evgl.-reformierter Christ ! = Calvinist….

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