2013 bereits 14 katholische Priester ermordet

(Rom) In den ersten sieben Monaten des Jahres 2013 wurden bereits 14 katholische Priester ermordet. Der jüngste Mord geschah in Europa. War 2012 ein erfreulicher Rückgang zu verzeichnen, liegt die Zahl 2013 bereits jetzt deutlich über dem Vorjahr. Den makabren ersten Platz hält Kolumbien mit vier getöteten Priestern. Mit zehn ermordeten Priestern hält Amerika mit Abstand unter den Kontinenten den ersten Platz. In Kolumbien wurden die Priester Jose Francisco Velez Echeverri (16. Januar), Luis Alfredo Suarez Salazar (2. Februar), Jose Ancizar Mejia Palomino (4. Februar), Jose Valle Bayona 7. Mai) getötet.

In Mexiko: Jose Flores Preciado (5. Februar), Ignacio Cortez Alvarez (22. Juli), in Venezuela: Jose Ramon Mendoza (17. Februar), in Kanada: Louis Bourgeois, überfallen am 15. Oktober 2012, an den Verletzungen gestorben am m14. Februar), in Haiti: Richard E. Joyal (25. April) und in Brasilien: Elvis Marcelino de Lima (13. Juli).

In Asien wurden zwei Priester getötet: In Indien K. J. Thomas (1. April) und in Syrien Francois Murad (23. Juni). In Afrika der Priester Evarist Mushi (17. Februar) in Tansania. Der jüngste Mord an einem katholischen Priester geschah in Europa. Einem Raubmord fiel der Pfarrer Giuseppe Peterlin im Ort Marano in der Gemeinde Isera im italienischen Trentino zum Opfer.

Die Blutspur der ermordeten Priester ist lang 2009: 37 Priester; 2010: 15 Priester; 2011 18 Priester ermordet, 2012 10 Priester.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Prophetes et Mystiques

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