US-Bischöfe tun, was Wiens Erzbischof verabsäumt: Weiteres Redeverbot für Schüller

Schüller in Aktion für seine eigene "Schüllerkirche"(Washington) Nach dem Erzbischof von Boston, Kardinal O‘Malley hat nun auch Erzbischof Allen Vigneron von Detroit im US-Bundesstaat Michigan ein Auftrittsverbot gegen den österreichischen Kirchenrebellen Helmut Schüller verhängt. Der Sprecher der ungehorsamen Pfarrer-Initiative (Aufruf zum Ungehorsam) ist derzeit mit einer Werbetour unterwegs durch die USA, wohlwollend von den Medien begleitet. Auf der Suche nach Verbündeten schreckte er nicht vor einem Schulterschluß mit der Homo-Lobby zurück.

„Großer Anklang“ sieht anders aus – Progressives Publikum in die Jahre gekommen

Von „großem Anklang“ und „vollen Sälen“ jubeln schüllerfreundliche und kirchenfeindliche Medien einmütig. Die Realität sieht etwas ernüchternder aus. Die Säle sind teilweise nicht einmal halbvoll und das progressive Publikum ist in den USA genauso in die Jahre gekommen wie in Österreich und Deutschland. Stark sind sie vor allem im kirchlichen Apparat, zum Leidwesen des frommen Fußvolkes, das sich eine progressive, kirchenzersetzende Dauergehirnwäsche gefallen lassen muß.

Schüller sieht sich entsprechend realitätsfremd als Opfer der Auftrittsverbote, wie er der Detroit Free Press erklärte. Die katholische Kirche beschimpft er als „altmodisches System“ und wirft ihr „Mangel an Respekt“ vor gegenüber Personen, die „sich ihre eigene Meinung bilden“. Da die katholische Kirche, die katholischen Gläubigen und sein Priestertum Opfer seiner abweichenden Ideen und seines Geltungsdrangs sind, schreiten US-Bischöfe ein, um „zu verhindern, daß unter den Gläubigen Verwirrung gestiftet wird“. Aus demselben Grund hatten bereits mehrere deutsche Bischöfe Auftrittsverbote gegen Schüller verhängt.

In Österreich ist dergleichen noch nicht geschehen, obwohl Schüller dort am meisten Verwirrung stiftet. Schüller gehört zur Erzdiözese Wien. Ist dort Pfarrer und geistlicher Assistent der Katholischen Hochschuljugend. Papst Benedikt XVI. kritisierte die ungehorsamen Priester zwei Mal öffentlich. So etwas geschieht durch einen Papst ausgesprochen selten. Vom Vatikan wurde Schüller der Ehrentitel Monsignore aberkannt. Auch das ein Wink an Kardinal Schönborn, endlich einzuschreiten. Doch Wiens Erzbischof schweigt sich zu Schüller aus, wie er es auch zu anderen Themen tut.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Pfarrer-Initiative Screenshot

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1 Kommentar

  1. Leider schweigt seine Eminenz Christoph Kardinal Graf Schönborn NICHT, er stellt sich mit seinen Früchten klar auf die Seite der antikatholischen Kräfte die die „Körperschaft öffentlichen Rechts katholische Kirche“ unterwandert haben und welche nicht mehr ident ist mit der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche Gottes unseres Herrn.

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

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