Privatmesse von Papst Franziskus: Kreuz und Leuchter auf dem Altar

Papst Franziskus(Rio de Janeiro) Das von der Tageszeitung La Informacion veröffentlichte Bild zeigt Papst Franziskus bei der privaten Zelebration der Heiligen Messe am vergangenen Dienstag in der Residenz von Sumaré, in der das Kirchenoberhaupt während seines Brasilienaufenthalts in Rio de Janeiro wohnt. Accion Liturgica macht darauf aufmerksam, daß auf dem Altar Leuchter und zentral ein Kruzifix angeordnet wurden.

Das entspricht Elementen der liturgischen Erneuerung während des Pontifikats Benedikts XVI., um zu verdeutlichen, daß das Heilige Meßopfer nie ad populum, sondern immer ad Deum zelebriert wird, auch im Novus Ordo mit Volksaltar und der zum Kirchenschiff hingewendeten Haltung des Priesters.

Die vier Leuchter entsprechen der vom heiligen Papst Pius V. in der „tridentinischen Messe“ nach alter Praxis vorgeschriebenen Zahl für eine Privatmesse eines Bischofs und im konkreten Fall des Papstes. Vorschriftsgemäß sind die Leuchter dem Kruzifix in der Altarmitte in Material und Ausführung gleichgestaltet.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Accion Liturgica

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2 Kommentare

  1. „Retten können die eh nichts mehr, nur mitschuldig werden am Debakel“. Dem ist zuzustimmen.
    Ich fürchte, das Debakel war letztlich nicht zu verhindern. Benedikt XVI. mit seiner Persönlichkeit, seinem Bewusstsein für Stil, für die Würde des Petrusamtes, seinem Respekt vor der Tradition, seinem Wunsch, ihr Raum zu geben in der Kirche, hatte keine Chance. Es kommt mir vor wie ein letztes Aufbäumen vor dem endgültigen Niedergang.
    Ich lese, nein, ich quäle mich geradezu durch die Enzyklika Lumen Fidei. Davon abgesehen, dass man nicht weiß, was stammt wirklich von Franziskus, lässt sich doch die Urheberschaft Benedikts nicht übersehen.
    Diese Enzyklika leugnet keine Glaubenswahrheiten, keine Dogmen. Aber verglichen mit den Enzykliken der Päpste der Neuzeit bis Pius XII. scheint sie mir hohl. Sie ist der gescheiterte Versuch, die Kirche mit der Philosophie der Neuzeit im Dialog zu halten, zur grundlegenden Auseinandersetzung ist sie nicht fähig.
    Die Schwäche der Theologie bedingt den Niedergang der Liturgie. Benedikt hat sich mit seiner Persönlichkeit dagegen gestemmt, Franziskus beschleunigt den Niedergang.

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