Hollande und seine Regierung: "Eine kathophobe Truppe"

Frankreichs Staatspräsident Hollande und seine kirchenfeindliche Truppe: lieber mit Moslems als mit Christen(Paris) Auf hervorragende Weise bringt Fabrice Madouas in seinem bei „Valeurs Actuelles“ veröffentlichten Artikel „Katholiken auf die Schwarze Liste“ die Lage im laizistischen Frankreich auf einen besorgniserregenden Punkt.

Die wachsende Kluft zwischen den Katholiken und der Regierung läßt sich nicht nur durch die Gleichgültigkeit des Staatspräsidenten erklären. Ab dem ersten Tag seiner Amtszeit legte er sein Mandat unter die Patronage des radikalen Laizisten Jules Ferry1 , dessen Ziel es ist „die Menschheit ohne Gott und ohne König“ zu organisieren. Mit ein Grund, weshalb die Katholiken über sein Regierungsprogramm besorgt sind und empört sind über die Demütigungen und Schikanen, die die Linke der Kirche zufügt. Alles deutet daraufhin, als würde die Regierung die Konfrontation in der Hoffnung suchen, das eigene Lager dadurch zu mobilisieren.

Christiane Taubira2 lieferte das beste Beispiel, als sie Kardinal Vingt-Trois mit einer Ungezwungenheit empfing, als er mit ihr über die Ehe sprechen wollte, die an Verachtung grenzt. Die Abgeordneten der Linken ließen ihn bei der Aussprache ein so feindliches Klima spüren, daß sie ihm damit zu verstehen gaben, daß die Meinung der Kirche für sie nichts zählt. Diese Schroffheit ist nicht verwunderlich: kein einziger Minister der Regierung Ayrault sagt von sich praktizierend zu sein, nur sechs bezeichnen sich als gläubig, darunter Cecile Duflot.

Im vergangenen Winter hatte der Wohnbauminister die Dreistigkeit, öffentlich die Vermutung zu äußern, die Kirche kümmere sich zu wenig um die Armen, weshalb er damit drohte, kirchliche Gebäude für die Unterbringung von Obdachlosen zu beschlagnahmen. Aber es ist immer noch Vincent Peillon, der den Preis für kirchenfeindliche Aggressivität hält: Im Januar stellte er bei öffentlichen Diskussionen über die Homo-Ehe die Existenzberechtigung der von ihm abgelehnten katholischen Lehre in Frage. Kardinal Vingt-Trois reagierte heftig: „Wenn nicht einmal eine Diskussion mehr möglich ist, dann gibt es eine offizielle Staatsdoktrin und eine Gedankenpolizei.“ [Zu Bildungsminister Vincent Peillon siehe eigenen Bericht.]

Sind Katholiken zu Bürgern zweiter Klasse geworden? Die Frage ist umso berechtigter, weil die Regierung viel mehr Respekt vor anderen Religionen zeigt: In diesem Jahr nahm [Innenminister] Manuel Valls zwei Mal beim Brotbrechen des Ramadan teil. „Eine Art für die Republik, ihre Zuneigung zu den Moslems unseres Landes zu zeigen“, wie er erklärte. Außerdem ist von den Behörden nie etwas zu sehen, wenn Kirchen und christliche Friedhöfe entweiht werden, obwohl das mehr als 80 Prozent aller antireligiösen Gewalt in Frankreich betrifft.

Text: L‘Observateure de la Christianophobie/Giuseppe Nardi
Bild: L‘Observateure de la Christianophobie

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Zuwendungsübersicht
  1. Jules Francois Ferry, 1832-1893, Linksrepublikaner, 1870/1871 nach der Revolution Bürgermeister von Paris, ab 1879 mehrfach Bildungsminister, zwei Mal Ministerpräsident und 1883-1885 gleichzeitig auch Außenminister, 1893 Senatspräsident bis zu seinem Tod, erklärter Kirchenfeind, Freimaurer des Großorients von Frankreich []
  2. Christiane Taubira ist die Ministerin, nach der das Gesetz benannt ist, mit dem die Homo-Ehe legalisiert wurde []
defendor
Hw Prof. May in einer Predigt „Satans Macht in dieser Welt“: - „Der Teufel geht auch um im Gotteshause. Wo man Gott eine Kirche baut, da baut der Teufel eine Kapelle daneben. Wenn Sie die Religionsfeinde unserer Tage beobachten, dann werden Sie immer und immer feststellen: Sie lassen die Protestanten in Ruhe, sie lassen die Orthodoxen in Ruhe, aber ihr Haß trifft einzig und allein die katholische Kirche. Warum? Der Teufel hält sich an die Profis, nicht an die Amateure. Des wegen sein unaufhörlicher Ansturm gegen diese Kirche, gegen den Papst, gegen die Priester. Er weiß, dass der Satz richtig… weiter lesen »
MisterX

Einen Gott haben diese Demokraten schon: Es sind sie selbst und der allgemein verherrlichte Demos, der gar Souverän sein soll.

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Die Heilige Römische Kirche fehlt eben an allen Ecken und Enden. Die Konzilskirche tut nichts, um die armen Katholiken zu beschützen. Wen wundert das auch?

zeitschnur

Das ist ein Trauerspiel und sollte uns hellhörig machen. Ich lebe an der deutsch-französischen Grenze. Es ist alles ganz nah…

hedi züger
Tendenzen in Frankreich wie auch in Spanien(besonders angemahnt durch Papst Benedikt anlässlich seines dortigen Aufenthalts),ja überall breiten sich gegenwärtig immer intensiver aus-über den ganzen Globus.es ist die Kommunikation der niederen bzw. höheren Dämonen untereinander und miteinander,welche diesen Hass gegen Gott und seine geliebte Braut heftig propagieren.Ich denke an die erschütternde Vision Anna Katharina Emmerichs,den Abriss des Petersdoms,ganz gezielt nach Plan auch von hohen Geistlichen,auf der andern Seite der mühevolle Aufbau von wenigen Glaubenstreuen.Der Abbruch war schon fast vollendet,die Wiederherstellung zäh und mühsam,kaum merkbar.aber wir wissen der starke Glaube der heiligen Zeugen in so grosser furchtbarer gegenwärtiger Verfolgung wird diese satanischen… weiter lesen »
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