Bereitet Glaubenskongregation Erklärung gegen Piusbruderschaft vor?

(Vatikan) Der Präfekt der Glaubenskongregation Kurienerzbischof Gerhard Ludwig Müller sei über die jüngste Erklärung der drei Bischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius X. verärgert. Dies berichtet die dts-Nachrichtenagentur unter Berufung auf das Wochenmagazin Focus. Die Bischöfe der Piusbruderschaft hatten anläßlich ihrer Bischofsweihe vor 25 Jahren eine gemeinsame Erklärung herausgegeben, in der mit scharfen Worten Rom beschuldigt wurde, von einem „liberalen Geist“ erfaßt zu sein. In besonderer Weise wurden die neue Messe und die Positionen des Zweiten Vatikanischen Konzils zu Ökumenismus, Religionsfreiheit und Kollegialität beanstandet. Die Erklärung war als Absage an weitere Gespräche mit dem Heiligen Stuhl gewertet wurden. Die Piusbruderschaft selbst, wollte dies nicht so verstanden wissen.

So verstanden scheint es jedoch der seit einem Jahr amtierende Präfekt der Glaubenskongregation, der vormalige Bischof von Regensburg, verstanden zu haben. Laut Focus bereite die Glaubenskongregation eine Erklärung gegen die Piusbruderschaft vor. Zur Erklärung, so Focus, soll Kurienerzbischof Müller gesagt haben: „Nun reicht es aber wirklich“.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht
Thomas Kovacs

hat er es endlich verstanden der Hochwürdigste Herr Präfekt.

T. de Ahumada

Ja, anscheinend. Endlich! Fragt sich nur: Wie lange? – Bei solchen Relativisten ist ja alles „zeitgebunden“.

Armin

Hat man etwas anderes erwarten können, vom neuen Leiter „Der Kongregation für die Glaubenslehre“ der selber häretisches veröffentlichte, und der schon als Bischof von Regensburg, die Priesterbruderschaft St. PIUS X bekämpfte???

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Tantumquantum

Ich wage mal eine Prognose. Wenn der Graben zwischen den Piusbrüdern und Rom so tief ist, wie dargestellt, dann dürften erstere bald einen eigenen Papst kreieren, und dann wäre erst einmal Ruhe. In ein paar Jahrzehnten würden die beiden katholischen Richtungen dann ebenso friedlich koexistieren wie heute die Altkatholiken und die römische Kirche..

zeitschnur
Ich habe schon öfters hier auf dem Forum gelesen, dass man Erzbischof Müller Häresien vorwirft. Mich würde interessieren, was er Häretisches veröffentlicht hat und um welche konkreten Aussagen es geht. Können Sie @Armin oder andere, die das gerade lesen, mir Hinweise geben? Danke. Davon abgesehen verstehe ich seine globale Konzilsversessenheit nicht ganz. Immerhin handelt es sich ja um konkrete Sachaussagen in Konzilstexten, denen Lefebvre aus wiederum ganz konkreten sachlichen Gründen nicht zustimmen konnte. Warum kann man damit nicht sorgsam und diszipliniert sachbezogen umgehen? Ich finde es bedenklich, wenn hier vor allem emotional gegeneinander vorgegangen wird, bzw. gedroht wird, wie Müller… weiter lesen »
Armin
Hier die betreffenden Häresien die seine Ex. Erzbischof Müller der nunmehrige Präfekt genau der Kongregation, sie solche Veröffentlichungen verhindern und sühnen sollte: - Die Messe – Quelle christlichen Lebens, Augsburg: St. Ulrich Verlag: 2002, S. 139 : „In Wirklichkeit bedeuten Leib und Blut Christi nicht die materiellen Bestandteile des Menschen Jesus während seiner Lebenszeit oder in der verklärten Leiblichkeit. Leib und Blut bedeuten hier vielmehr Gegenwart Christi im Zeichen des Mediums von Brot und Wein.“ Wir haben „jetzt Gemeinschaft mit Jesus Christus, vermittelt durch das Essen und Trinken des Brotes und des Weines. Schon allein im zwischenmenschlichen Bereich vermag etwa… weiter lesen »
borkard

Lieber Armin, so weit ich weiss ist Erzbischof Müller nach seiner Ernennung in einem Interview auf obige Häresien angesprochen worden und klar betont sowohl an die Jungfräulichkeit vor, während und nach der Geburt wie auch an die Transubstantion zu glauben. Wenn diese Aussagen häretisch waren, so hat der Erzbischof immerhin widerrufen.

zeitschnur
Nein – das reicht, herzlichen Dank für die Zitate. Ich habe inzwischen auch noch einen Artikel von letztem jahr hier auf der Site entdeckt http://www.katholisches.info/2012/07/11/jungfraulichkeit-in-der-geburt-zum-konflikt-zwischen-der-fsspx-und-erzbischof-muller/ Der ist zwar etwas langatmig und gestelzt, macht aber die Problematik um Müller deutlich. Und mein Eindruck, den ich hier geäußert habe, dass Müller nämlich seiner Aufgabe als Präfekt der congregatio nicht gerecht wird, weil er nicht sachhaltig prüft – immerhin gibt die FSSPX ja erst mal der traditionellen dogmatischen Position Vorrang vor der Hermeneutik hinsichtlich der Dogmen (virginitas in partu und Transsubstantiation). Erzbischof Müller aber fordert hier vor allem eine unscharfe und dann aber… weiter lesen »
Zeitlos
Verzeihung, @Zeitschnur, die „traditionelle dogmatische Position“ hat nicht nur „Vorrang vor der Hermeneutik hinsichtlich der Dogmen“, sie ist allein im Recht. Die katholische Kirche hat Dogmen so formuliert, dass sie nicht mehr veränderbar sind, durch keine Hermeneutik. Sie können in neuen Lehrsätzen vertieft werden aber nicht so, dass sich die Bedeutung des Wortlautes verändert. Nach meiner Meinung ist das die große Verwirrung, die Papst Benedikt so verstärkt hat mit der „Hermeneutik der Reform in der Kontinuität“. Er wollte die Tradition nicht loswerden, er wollte sie unbedingt behalten, aber philosophisch angepasst an neuzeitliche Philosophien. Das geht nur um den Preis der… weiter lesen »
zeitschnur

Habe ich nicht bestritten, verehrte/r Zeitlos, habe damit nur referiert, was ein Autor hier auf katholisches.info 2012 referiert hat… (s. Link).

Es geht darum, dass heute viele Theologen sich in ihrer Argumentation auf hermeneutische Standpunkte so beziehen, als seien sie Dogmen (viele behandeln Rahner wie ein „Dogma“).

Dass Dogmen nicht mehr veränderbar sind, weiß ich, glaube ich, habe ich nie bestritten. Bitte genau lesen. Ich möchte hier nicht rhetorisch ins falsche Licht gesetzt werden. Verzeihung!

zeitschnur
Aber übrigens, wenn jemand hier sich mal davon überzeugen will, was für ein himmelschreineder Stil in der kathpedia gepflegt wird – unsachlich, polemisch, verlogen, dann lese er oder sie den Artikel zu „virginitas in partu“ dort: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Virginitas_in_partu Das ist wirklich das letzte – die Problematik, die Gaudron hinsichtlich Müllers eigentlich sachlich erklärt http://pius.info/archiv-news/734-beziehungen_zu_rom/6969-interview-mit-pater-gaudron, wird nicht nur lächerlich gemacht, sondern es werden Gaudron auch noch Gedanken und Meinungen unterstellt, die er nicht hat. Müllers „Rechtgläubigkeit“ ließe sich leicht durch direkte Müller-Zitate darlegen. Das geschieht aber nicht (weil es wahrscheinlich nur zeigen würde, dass er – um es zart zu sagen –… weiter lesen »
GW
Zitat aus dem kathpedia-Artikel: „Selbstverständlich gehört alles zum Glauben, was auf der tatsächlichen Seite erforderlich ist, um diesen wahren Glauben zu bekennen [hä?]. Das gilt auch für den Ostertag. Aber während das Sindone von Turin durchaus geeignet ist, um Spekulationen über die Auferstehung nach ihrer „physiologischen Seite“ (respektive ihrer Physik) zu nähren, manche reden von Lichtblitz und die „Belichtung“ des Tuchs legt nahe, dass eine „Lichtung des Seins“ [was ist DAS denn?] Jesu stattfand […]“, oder auch: „The virgin birth of Christ steht fest im Glauben, in den ältesten Zeugnissen. Es trifft zu, dass die schlichte Wiederbelebung des Körpers Jesu,… weiter lesen »
GW

Auch schön, aus demselben Artikel: „Si quis dixerit novus ordo missae haereticus esse, anathema sit“ – dachte immer, dicere wird mit a.c.i. konstruiert, nicht mit n.c.i. …!?

zeitschnur
So ist es @ GW, den Artikel kann man manchmal in seiner inneren Logik nicht verstehen. Aber er ist auch sehr herablassend gegenüber der FSSPX-Position. Das, was stattdessen ins Feld geführt wird, ist so blasiert-gelehrt, dass es schon wieder geplatzt ist wie eine Seifenblase, aber immer noch so tut, als sei es schillernd und hochintellektuell. Kurzum: die Fragen Gaudrons an Müller kann man, wenn man einfach mal unvoreingenommen zuhört, sehr wohl verstehen und muss zugestehen, dass sie berechtigt sind. Aber auch dieser Artikel macht das, was jeder erlebt, dessen unangenehme, weil berechtigte Fragen strategisch „gehandelt“ werden: ausweichende, aufgeblasene Antworten, Herablassung… weiter lesen »
Zeitlos

@Zeitschnur
Hinweise sind ganz klar zu geben. Wobei es natürlich schwierig ist, Quellen zu nennen, wenn man kein Archiv hat, sondern seine Aussagen, mit den entsprechenden Quellen, mit eigenen Augen im Internet gelesen hat.
Häretische Aussagen vom damaligen Bischof von Regenburg und vormaligem Professor habe ich gelesen:
a) bezüglich der Ökumene,
b) bezüglich der hl. Messe;
c) verweise ich auf sein Dogmatik-Lehrbuch, das Aussagen enthält, die mit dem Glauben der Kirche nicht zu vereinbaren sind.
Im übrigen geht es bei dem Konflikt Erzbischof Müller – FSSPX wirklich nicht um persönliche Steckenpferde. Es geht um den überlieferten katholischen Glauben.

zeitschnur
Erst mal danke – ich sagte nicht, dass es hier prinzipiell um Steckenpferde geht. Ich meinte, dass Erzbischof Müller zuerst nach der Sachhaltigkeit der Problematik fragen müsste. Die ist nun aber relativ leicht nachzuvollziehen. Wenn einer dann – trotz dieser leichten Erkennbarkeit der Problematik einfach in Bausch und Bogen verlangt, dass „das“ Konzil anerkannt werden müsse, Punkt fertig aus und damit die andere Seite einfach umnietet, in keiner Weise mehr auf ihre Anmerkungen und ihr Unbehagen eingeht, dann muss ich davon ausgehen, dass er hier nicht mehr wirklich ad rem, sondern ad personam reagiert. Was konkret erscheint Ihnen bei Müller… weiter lesen »
Zeitlos
@Zeitschnur Armin hat Zitate und Quellen genannt. Ich habe es auch so in Erinnerung. Ich habe deshalb gezögert, weil ich nicht mehr zitieren konnte. Und die Leugnung der Transsubstantiation ist dermaßen schwerwiegend, da sollte man schon Quellen nennen. Armin hat sie parat. Ich erinnere mich auch, dass der FSSPX-Bischof de Galarreta von allen Seiten scharf angegriffen wurde, nur weil er die körperliche Unversehrtheit Mariens gegen den neu ernannten Glaubenspräfekten verteidigte. Man warf ihm u.a. „Biologismus“ vor, fasse ich abkürzend zusammen. Der Bischof hat allerdings die Lehre der Kirche zitiert, die Professor Müller nach Art der nachkonziliaren Theologen uminterpretiert hat. Ich… weiter lesen »
zeitschnur

Nachtrag: Siehe meine Antwort oben an @Armin.

Der Autor des von mir erwähnten Aufsatzes hier auf katholisches.info schreibt als Fazit:

„Und mit Blick auf die besagte bedenkliche Gewichtsverlagerung im Verhältnis von Dogma und Hermeneutik erscheint es mir schon eine fragwürdige Konstellation, wenn das kirchenamtliche Gegenüber der FSSPX in bezug auf höchstrangige Vertreter der Römischen Kurie einer Konfrontation gerade auch mit der deutschsprachigen nachkonziliären Gegenwartstheologie gleichkommt.“

Petra
a) Jesus ist in seiner Menschheit nach der Wandlung da = gegenwärtig. Das ist kathollisch, sieht Bischof Müller aber nicht so. Schlimmer noch: daß er das nicht so sieht, ist Rom und dem Papst egal. Das genau ist der Abfall Roms, in La Salette vorausgesagt. Hauptsache, er ist fürs Konzil. Wie kann jemand katholisch sein, und die Gegenwart im allerheiligsten Altrasakrament leugnen? Früher sind die Menschen für diese Glaubenswahrheiten gestorben, da sie noch Interesse an Gott und seinem „Wie“ hatten. Heute leider nur noch „Menschliches“, „Gemeinschaft“, „Brüderlichkeit“. Widerlich schleimig. Er schreibt wie Rahner: Jesus ist da, aber nur zeichenmäßig. Gewollt… weiter lesen »
Wickerl

Es ist gut dass abgebrochen wird, dann wissen die der Tradition verbundenen Gläubigen die sich so lange hinhalten ließen, dass sie nichts mehr zu hoffen haben, das ist überfällig, auf dieser Realität aufbauend werden sie Neues bewirken.

magda

Wenn es stimmt, daß abgebrochen werden soll, dann ist es ein Lichblick für die wahre Tradition.
Endlich herrscht Klarheit!

arrow

Der Witz ist ja, dass es gar keinen Grund für diese Kehrtwende gibt. Die Piusleute haben nichts anderes gesagt, als das, was sie immer gesagt haben.

Guiseppe
Genau das ist das Problem. Mittlerweile herrscht in den Reihen der FSSPX Uneinigkeit. Das konnte auch das letzte Generalkapitel vor einem Jahr nicht mehr verbergen. Die FSSPX kann sich mit ihrer Haltung (besser: mit ihren Haltungen) auch nicht mehr ohne weiteres auf ihren Gründer, Erzbischof Lefebvre, berufen. Dieser wollte 1988 mehr als einen Bischof weihen dürfen und nicht bis zum 15. August 1988 warten, aber das Protokoll vom 5. Mai 1988 hat er unterschreiben. Das Protokoll ist durch die unerlaubten Bischofsweihen am 30. Juni 1988 zwar zur Farce geworden. Die Unterschrift darunter hat Lefebvre aber niemals (!) zurückgezogen. Vielmehr hat… weiter lesen »
Seefeldt

Erzbischof Lefebvre hätte sich mit einem Bischöf begnügt, wenn das mit Zustimmung Wojtylas hätte geschehen können.

Nur: Wojtyla bestand darauf, einige Vorschläge für die Bischofsweihe überreicht zu bekommen und lehnte dann ALLE Vorschläge des Erzbischofs ab. Erst diese Totalverweigerung Wojtylas bewog Erzbischof Lefebvre, eigenständig Bischöfe zu weihen.

Theophilus
zu Magda: es ist wirklich gut und an der Zeit aus der diffusen Gesamtsituation klare Verhältnisse zu schaffen.Schismatiker muss man als solche bezeichnen dürfen, ohne gleich befürchten zu müssen, der ewigen Höllenstrafe anheim zufallen. Die Exkommunikation der Bischöfe der Piusbruderschaft sollte dann konsequenterweise auch wieder aufgehoben/ausgesprochen werden. So wäre Klarheit in Gänze auch für den einfachen Gläubigen gegeben. Eine 2000-jährige Kirche wird schismatische Lefebristen auch noch verkraften und wie die Kirchengeschichte zeigt, ist es nicht ausgeschlossen, dass diese „Erscheinung“ wieder so ververschwindet, wie sie entstanden ist. Die Kirchengeschichte hat mehrere Beispiele dafür parat. Es ist einfach widerlich und ich beobachte… weiter lesen »
zeitschnur
Na soviel Hass auf die bösen Tradis und trotzdem sind Sie hier auf dieser Seite. Warum – es gibt doch den großen Stall der Mehrheitskirche? Warum diskutieren Sie dann hier mit, bzw. Sie schmähen ja nur ohne sachliche Argumente?! Sie machen es sich – so wie Sie schreiben – sehr leicht: die Kirche ist nicht einfach dort, wo der Papst ist. Und dem Papst muss niemand speichelleckend hinterherkriechen, wenn er zum Beispiel in vielen Punkten der Tradition, die Sie ja angeblich auch akzeptieren, krass widerspricht oder zuwiderhandelt. Ich habe den Eindruck, dass Sie nicht verstehen, dass hier sachhaltige Probleme vorliegen,… weiter lesen »
GW
Lieber Theophilus, nicht ganz so, aber wohl so ähnlich wie Sie hätte auch ich selbst noch vor … nicht allzu langer Zeit mal argumentiert, ich kann’s also z.T. durchaus verstehen; ich hätte wohl noch vor Monaten nie gedacht, daß ich mal so schreiben würde, wie ich’s hier getan hab – seit der Abdankung BXVI (auch ich kürze meist ab, von PXII über JPII bis hin zu F 😉 ); lange Zeit schon war mir klar, daß in der Kirche vieles nicht so läuft, wie man es doch egtl. erwarten sollte (und es ihrem Anspruch entsprechen muß!) – aber ich hab… weiter lesen »
GW
… und er rannte bei mir, sozusagen, „offene Türen ein“; d.h. ich war im Grunde über viele Jahre hinweg von selbst zu ganz entsprechenden Einsichten gekommen, ohne daß ich irgendeinen Kontakt zu ‚traditionalistischen Gruppen oder Literatur‘ gehabt hätte (also ganz ‚konzilskirchlich‘ aufgewachsen^^). FSSPX hatte ich bis dahin immer (moderat) abgelehnt, eben wegen der ‚illegalen Weihen‘ von 1988 (und NUR deshalb!). Jetzt aber, nachdem ich mich erstmals intensiver mit der Geschichte des Konzils und der ‚Fabrikation‘, der ausdrücklichen Intention und der (Art der) Einführung des ‚NOM‘ befaßt hab, sowie mit der (wie ich jetzt weiß, absolut berechtigten!) Kritik (nicht nur) Lefebvres,… weiter lesen »
GW
Es schmerzt, es geht um’s Ganze, um die Kirche selbst – daher die Kritik, die auch harten Worte. Und: die Gehorsamspflicht dispensiert niemals vom Gebrauch des eigenen Verstandes – und der Pflicht dem eigenen Gewissen gegenüber; davon kann KEIN Papst oder Bischof dispensieren! Und wir stecken mittendrin in einem furchtbaren Prozeß … geradezu der Selbstauflösung; es ist, als müsse man mit Entsetzen mit ansehen, wie ein geliebter Mensch sich selbst massiven Schaden zufügt, einen schleichenden Suizid begeht, immer mehr zusammenfällt, ja regelrecht implodiert … … sowas tut eben sehr weh … – und so empfinden ja offensichtlich viele. Bestimmend ist… weiter lesen »
GW

PS: Die Kirchengeschichte hat auch nicht wenige Beispiele parat, wo Päpste ganz bestimmt NICHT im Sinne Christi und der Kirche regiert haben; oder wo sogar die große Mehrheit der Häresie verfiel … – so daß man ohne Gebrauch des eigenen Verstandes weder kritiklos einfach ‚der Mehrheit‘ folgen sollte, noch, jedenfalls in bestimmten – wie gesagt, durchaus möglichen – Fällen einfach ‚dem Papst, weil er Papst ist‘, was auch immer er nun sagt, selbst wenn er sich gegen das gesamte bis dahin klar definiert habende Lehramt stellen sollte …

Andreas Butterweg
Erzbischof Lefebvre, der Gründer der Priesterbruderschaft St. Pius X., schrieb über das Judentum folgendes: „Da Israel den wahren Messias zurückgewiesen hat, erfand es für sich einen anderen, diesseitigen und irdischen Messianismus: die Beherrschung der Welt durch das Geld, durch die Freimaurerei, durch die Revolution, durch die sozialistische Demokratie. Indes dürfen wir nicht vergessen, daß es Juden waren, Jünger des wahren Messias, die das wahre Israel gründeten, ein geistliches Königreich, das das himmlische Königreich vorbereitet. Die Weltherrschaftspläne der Juden werden in unserer Zeit Wirklichkeit seit der Gründung der Freimaurerei und der Revolution, die die Kirche enthauptet und die sozialistische Weltdemokratie eingeführt… weiter lesen »
hicesthodie
Ich bin sehr traurig über die Entwicklung und über die Kommentare hier, die sie beklatschen. Wie töricht! Die FSSPX wird niemals den „wahren Glauben“ retten können, ohne Rom zu bekehren. Ohne Rom geht es nicht. Wenn sich jetzt die Gräben erneut auftun und vertiefen, wird es dazu kommen, dass mit der FSSPX auch erneut alle Tradition und die überlieferte Messe in der Konzilskirche exkommuniziert und verteufelt werden. Die zarten Pflanzen der Hoffnung, die unter Benedikt aufbrachen, werden mit Stumpf und Stil entfernt. Das ist ja das Ziel der Konziliaren, ihre Macht und ihre Deutungshoheit nicht durch die „Ewiggestrigen“ gefährden zu… weiter lesen »
Schatzgräber

Klar, ohne Rom geht es nicht. Die Piusbrüder sollten nicht so töricht sein, sich von der Kirche zu trennen. Dann wäre ihre Bedeutungslosigkeit schon besiegelt. Sie gehören zur Kirche, sie sind wie ein Dorn im Fleisch, und sie dürfen sich von niemandem herausdrängen lassen. Aber sie müssen mit Mut, Klugheit und Mäßigung ihren Standpunikt weiter vertreten. Das ist der Freimut, der eine wirklich christliche und katholische Tugend ist.

hicesthodie
Ja, bester Schatzgräber, das wäre ideal. Leider ist das Abgleiten ins Sektiererische ein schleichender Prozess, der sich weitgehend unbemerkt und fast zwangsläufig vollzieht, wenn eine Gruppe auf sich selbst zurückgeworfen wird und ihre ganzen Energien nur darauf verwenden muss, sich gegenüber der hegemonischen Gruppe zu verteidigen und abzuschotten. Die Gefahr ist groß, dass man die Realität (sprich: das, was sich außerhalb des eigenen Themenkreises vollzieht) und auch das ureigene Anliegen aus dem Blick verliert und seine Potenzen in einem sinnlosen, unfruchtbaren Abwehrkampf verschleißt, so dass die Kräfte fehlen, der Wahrheit zum allgemeinen Sieg zu verhelfen. Wir haben doch, wenn wir… weiter lesen »
M.S.
Hicesthodie Ich gebe Ihnen völlig recht. Es ist ein großer Nachteil, daß die FSSPX den Sprung nicht gewagt hat. Wer draußen ist, der geht vieler Gnadenschätze verlustig, die denen bereitet sind, die sich innerhalb der Kirche befinden. Man sieht es ja an den Progressisten, die trotzdem immer noch obenauf schwimmen, weil sie Nahrung erhalten und von daher gedeihen. Die FSSPX dagegen ist draußen und man sieht es an ihren Gesichtern wie sehr sie darben. Sie leben wahrlich in der Wüste und ihre Kraft zu wirken ist begrenzt. Darüber hinaus die Gefahr, mit der Zeit völlig zu verhungern. Extra ecclesiam nulla… weiter lesen »
Wolfram Schrems
Nach 50 Jahren Konzil und 25 Jahren Assisi müßte jedem – auch dem Herrn Präfekten – klar sein, welche Früchte daraus hervorgegangen sind. Vor allem der Greuel von Assisi müßte sich anhand seiner eigenen Logik messen lassen: Man sagte ja, es handele sich um Friedensgebete und daher um Maßnahmen zur Erhaltung des Friedens. Das war 1986. Wenige Jahre später wurden Kroatien und Bosnien überfallen und es kam zu einem religiös motivierten Greuelkrieg. 1994 folgte Ruanda, einige Jahre später die Intifada im hl. Land. Die Christenverfolgung hat explosionsartig zugenommen. Der hl. Stuhl muß das jetzt endlich auswerten und Schlußfolgerungen daraus ziehen.… weiter lesen »
Wickerl

das weiß er auch, aber er will es so

magda

zu Theophilus

es wäre interessant von Ihnen zu hören, wo die Piusbruderschaft im k a t h o l i s c h e n G l a u b e n schismatisch sein soll. Ich sehe die Schismatiker in der Konzilskirche – und nicht nur ich!
Ich denke, daß die Piusbruderschaft gestärkt aus diesem ganzen Hickhack hervorgeht.

Dr. Dieter Fasen
Bereitet Glaubenskongregation Erklärung gegen Piusbruderschaft vor? Dieter schreibt: 07.07.2013 Was in dem Artikel befürchtet wird, war zu erwarten, vor allem unter einem Erzbischof Müller, der den Piussen schon immer feindlich gesinnt war. Daher zwei Gedanken: 1. Die katholische Kirche ist – wie altes Salz – schal geworden und viele ihrer Mitglieder und vor allem der Episcopat haben die (Glaubens-)Kraft verloren. Womit sollen sie nun selbst gesalzen werden. Vielleicht beruht hierin die zukünftige Heilsaufgabe der Piusse. Dann wäre der derzeitge Rauswurf Gottes Wille. 2. Die Piusse tragen sich selbst. Auch ohne Kitchensteuer ist Ihre Effektivität größer als bei denen. die die… weiter lesen »
T. de Ahumada
Danke, Herr Dr. Fasen! – Ja, der Neid hat der Piusbruderschaft von Anfang an das Leben schwer gemacht. Die Genehmigung für die Bruderschaft von 1970, vom Bischof von Fribourg gegeben, wurde auf Betreiben der französischen Bischofskonferenz ausgehebelt. Der Grund war kein kein doktrineller und auch kein wirklich disziplinarischer, sondern schlicht, dass Ecône den französichen Seminarien die Kandidaten stehlen würde. Ein Priester der Bruderschaft, der 1988 geweiht wurde, hat erzählt, dass er nach Ecône gegangen ist, nachdem sein Diözesanbischof (in Frankreich) Anfang der achtziger Jahre gesagt hat, es sei „gut, dass es nur wenige Priesteramtanwärter mehr“ gäbe, denn „die Kirche“ wäre… weiter lesen »
arrow

Das Komische an Müllers erneuter Exkommunikation wäre, dass sie ganz klar gegen die Wegnahme der Exkommunkation seitens Benedikt stünde. Nun sieht man, wozu es führt, wenn sich ein Papst selbst entmachtet! Seine Anordnungen werden mir nichts dir nichts aufgehoben. Der Vorwand, den Müller nennt, ist bei näherem Hinsehen nichts als ein Vorwand.

Zeitlos

Die Piusbruderschaft wird nicht exkommuniziert. Sie muss auch eine neue Erklärung der Glaubenskongregation nicht fürchten. Das sind doch alles nur Gerüchte. EB Müller will es bestimmt, nicht aber Franziskus I.
Weil sich dieser Papst nicht festlegen lässt. Es ist seine Art die Kirche, die schon einer mehr oder weniger großen Ruine gleicht, weiter zu demolieren.
Wir haben zwei Päpste, eine vierhändig geschriebene Enzyklika über den Glauben, eine achtköpfige Kardinalskommission wird die Kurie völlig entmachten, und der Glaubenspräfekt muss beweisen, dass es ihn noch gibt, dass er noch nicht in der Bedeutungslosigkeit versunken ist.
Das Chaos ist Programm!!!

Gregorius
Es fragt sich nur, wer will die Exkommunikation der FSSPX, der Vatikan oder Erzbischof Müller? Er hat schon zu seiner Zeit als Regensburger Bischof keinen Hehl aus seiner Abneigung, um nicht zu sagen seinen Hass, gegen die Priesterbruderschaft gemacht. Unter Papst Benedikt XVI. wurder er mehrmals zur Ordnung gerufen, so wird aus dem Vatikan berichtet. Will man die Exkommunikation im Namen des II. Vatikanums vornehmen? Das wäre wohl etwas lächerlich, um nicht zu sagen unglaubwürdig. Denn der demnächst ja Heilige Papst Johannes XXIII. hat das Konzil als Pastoralkonzil einberufen, das nicht verurteilen will und soll. Wenn man nun die Exkommunikation… weiter lesen »
Guiseppe
In den Reihen der FSSPX herrscht seit längerem Uneinigkeit. Das konnte auch das letzte Generalkapitel vor einem Jahr nicht mehr verbergen. Die FSSPX kann sich mit ihrer Haltung (besser: mit ihren Haltungen) auch nicht mehr ohne weiteres auf ihren Gründer, Erzbischof Lefebvre, berufen. Dieser wollte 1988 mehr als einen Bischof weihen dürfen und nicht bis zum 15. August 1988 warten, aber das Protokoll vom 5. Mai 1988 (aus den Gesprächen mit dem Hl. Stuhl / Kard. Ratzinger) hat er unterschreiben. Das Protokoll ist durch die unerlaubten Bischofsweihen am 30. Juni 1988 zwar zur Farce geworden. Die Unterschrift darunter hat Lefebvre… weiter lesen »
T. de Ahumada
Ja, er hatte das Protokoll unterschrieben, abgegeben und sich danach eines Besseren besonnen. Und…? Wie wollen Sie denn eine Unterschrift von einem Dokument löschen, dass Sie aus den Händen gegeben haben, außer, dass Sie ein Dokument hinterherschicken, dass diese Unterschrift widerruft! (Auf dem Originaldokument bleibt Ihre Unterschrift aber auch nach einem solchen Widerruf immer noch stehen, Sie Schlaumeier!) -Den abgesprochenen Termin vom 15. August hatte Rom ganz plötzlich für „ungünstig“ erklärt und auf September vertröstet. Dann hat der Erzbischof gefragt, ob denn der Termin im September fest versprochen wäre. Dann hieß es von Rom aus, nein, fest könne man das… weiter lesen »
Christoph Rhein
Um es vorsichtig zu formulieren: Das einzige, was EB Müller in der Hand hat, ist die Exkommunikation der gesamten Priesterbruderschaft St. Pius X. nach c. 750°1 iVm c. 1367 CIC/1983. Und das wird in der Erklärung wohl stehen. Rom zertrampelt das mühsam gewachsene Plänchen der Tradition in den eigenen Reihen mit der Dampfwalze des Konzils. Insofern die Exkommunikation erfolgt, sollte die Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht davor zurückschrecken, eine zumindest materielle Sedisvakanz zu erklären, da es zur Zeit einen formellen und einen materiellen Papst gibt und beide (oder auch einer( dabei ist, eine formale Häresie zu begehen /die Heiligsprechung von… weiter lesen »
Gregorius

Ihre Argumente sind ja wirklich sehr interessant und werfen ein besonderes Licht auf die Heiligsprechung von Johannes-Paul II. und Johannes XXIII.

Cyrill Erswill
Könnte es nicht so sein, dass man Joh. P. II. die oben genannten Häresien (Anaphora und Budda-Statue und … untergeschoben hat? Übrigens ähnlich wie bei Paul VI. die Liturgie-Reform durch die Vorbereitungen von Bugnini? Woher wissen wir denn, was wirklich hinter den Kulissen in Kirche und Welt -(Politik) geschieht? Zumindest ist m. E zu bedenken, dass die Freimaurerei in der Kirche und außerhalb der Kirche heute unverhohlen ihre Macht ausspielt. Mit wachen Augen kann man sehen, dass die FSSPX mit Erzbischof Lefebre gerufen wurde, das Mysterium und den wahren Glauben zu schützen; kann man das übrigens sehr schön nachlesen bei… weiter lesen »
Christoph Rhein

Definitive nein! Es war der ausdrückliche Wille des Papstes! Zu lesen in den Insegnamenti und den AAS!

Christoph Rhein

Die Lektüre des Werkes von Roberto de Mattei „Das Zweite vatikanische Konzil – Eine bislang ungeschriebene Geschichte“ belegen die Tatsache, daß nichts von dem allen, was seit 1962 geschehen ist (hier muß auch ich mich korrigieren!) praeter voluntatem Papae geschehen ist, sondern päpstlichen Willen ausdrückt, gebilligt worden ist und promulgiert ist!

Seefeldt
„Könnte es nicht so sein, dass man Joh. P. II. die oben genannten Häresien (Anaphora und Budda-Statue und … untergeschoben hat?“ Diese Frage erinnert mich fatal an die vor etwa 75 Jahren in Deutschland zuweilen erfolgte Äußerung „Wenn das der Führer wüßte!“ Nun, er wußte! Der eine wie der andere. Und wer dafür eindeutige Beweise möchte: Es war Wojtyla selbst und niemand anderes, der den Koran küßte, und es ist ausgeschlossen, daß Wojtyla damals nicht wußte, was für ein Buch er küßte. Und es war wiederum Wojtyla selbst, der sich in Indien ein religiöses Zeichen des Hinduismus auf der Stirn… weiter lesen »
hicesthodie

Bei aller Kritikwürdigkeit dieser Gesten und Vorkommnisse, glaube ich persönlich nicht, dass die Motive, die den Papst bewegten, die Relativierung des Glaubens war. Er nahm dies vielmehr in Kauf, weil er sich durch den Dialog mit den Religionen und der Welt eine Stärkung des Katholischen versprach. Hat der Gedanke nicht etwas Verführerisches, den Papst als Haupt und geistigen Führer aller Religionen zu etablieren? Wäre dann Rom nicht unter den heutigen veränderten Gegebenheiten wieder das alte caput mundi? Ich denke, solche Motive und Überlegungen haben Johannes Paul zu diesen Handlungen bewegt.

M.S.

hicesthodie
ich sehe das auch so, JPII war ein guter Mann, der sich überschätzt hat. Durch die verschiedenen Grenzüberschreitungen hat er sich persönlich viel Leid eingehandelt, evt. auch die Krankheit, von der er zuletzt gezeichnet war, die er aber wiederum mit Starkmut trug und aufopferte und somit den Glauben vieler stärkte.
JPII war ein großer Liebender und einem, der große Liebe hat, wird viel nachgesehen, zumal Gott auf das Motiv schaut, das der einzelne hat.

Seefeldt

Wojtyla als „geistiger Führer aller Religionen“? Indem er vor anderen Religionen zukreuze kriecht? Indem er in einem christlichen Gotteshaus Symbole des Christentums verhängen und Symbole anderer Religionen aufstellen läßt? Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst?

Caput mundi? Das kann man nur sein, wenn man den Wert der eigenen Religion entsprechend betont.

Doch Wojtyla hat immer nur die eigene Religion relativiert.

Und was nun seine „Erfolge“ betrifft, so schaue man sich doch die virulenten Christenverfolgungen in mohammedanischen Ländern und auch in Indien an …

Tantumquantum

Ich bin angenehm überrascht, hier einmal ein Posting zu lesen, das diesem Papst ein gutes Motiv zutraut. Wenn Johannes Paul II damals an die RKK als das caput mundi dachte, dann sicher nicht in dem Sinn, dass alle anderen Religionen sich ihr gefälligst unterzuordnen haben. Vielmehr hat er wohl die Religionen insgesamt als potentielle Verbündete gegen die weltweite Bedrohung des Religiösen gesehen. Und so ist z. B. auch der im Forum beanstandete Korankuss zu verstehen: nicht als ein Einknicken vor dem Islam, sondern als nobles Zeichen des Respekts für die Gläubigen jener Religion.

hicesthodie
@Tantumquantum: Sicher, JPII. war geprägt von einem lebenslangen Kampf gegen gottlose Regime, so sah er in den anderen Religionen nächste Verbündete im Kampf gegen eine „Kultur des Todes“. Mag sein, dass er beim Versuch, den Schulterschluss zu üben, in vielem zu weit gegangen ist und @M.S. Grenzen überschritten hat. Sein persönliches Charisma aber, seine natürliche Autorität haben in mir nie den Eindruck aufkommen lassen, dass er zu Kreuze krieche. Der Groll, den viele in der FSSPX gegen diesen Papst hegen, weil er die Exkommunikation gegen Exzellenz Lefebvre aussprach, macht manche berechtigte Kritik maßlos und ungerecht. Dabei hat der aus dem… weiter lesen »
HB

Haben Sie eine Quellenangabe, die die Beurteilung der Heiligsprechung von Papst Johannes Paul II. durch Prof. Dr. May belegt? Das wäre mir sehr wichtig.

Cyrill Erswill
Alles was geschieht geschieht in der liebenden Vorsehung des allmächtigen und weisen Gottes der sich uns Menschen in und durch Jesus Christus geoffenbart hat (AT, NT, Tradition und Führung im Petrusamt durch den Heiligen Geist; unter entsprechenden Voraussetzungen). Wir glauben oft, wir könnten die Vorgänge in der Kirche (und in der Welt) in dieser Zeit, in der wir jetzt leben, richtig einordnen und den Sinn mit unserer Ratio allein erkennen. Aber genau da liegt wohl der große Irrtum. Deswegen spricht Josef Ratzinger/Papst Benedikt XVI. doch auch vom Relativismus der aus dem Rationalismus erwächst. Was heißt das denn für das Erkennen… weiter lesen »
Wichert
Vieles was ich hier über JP II lese kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Mag er ein „großer Liebender“ gewesen sein oder „den Schulterschluß mit den anderen Religionen“ gesucht haben. Dann hat er aber rein menschlich gehandelt und letzlich nicht auf Gott vertraut. Das erste Gebot gilt auch für den Papst und wie wir aus dem Alten Testament wissen, ist Gott ein eifersüchtiger Gott. Er wird es aus keinem Grund tolerieren, mit Götzen auf eine Stufe gestellt zu werden. Die größte und beste Zeit dieses Papstes war die seines Leidens. Dies war wirklich beispielhaft und hat mich tief berührt. Was die… weiter lesen »
wpDiscuz