Katholische Pfarre in Wien lädt zum interreligiösen Dialog – Islamist diktiert, wer reden darf: Katholik ausgeladen

(Wien) Im Rahmen der Veranstaltung der Erzdiözese Wien „Lange Nacht der Kirchen“ lud die katholische Donaucity-Kirche in Wien zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Dialog und Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen – reale Möglichkeit oder Illusion?“. Die katholische Pfarrgemeinde hatte dazu vier Referenten eingeladen: den islamistischen Iman Tarafa Baghajati von den Muslimbrüdern, den evangelischen Superintendenten Thomas Hennefeld, die Buddhistin Marina Myo Gong Jahn und als einzigen katholischen Referenten, den Generalsekretär des Wiener Akademikerbundes Christian Zeitz. Gegen die Teilnahme von Zeitz, einen Mann klarer Worte, der für seine Islamkritik bekannt ist, protestierte der Islamist Baghajati und drohte, die Veranstaltung zu boykottieren, sollte die Einladung für Zeitz aufrechtbeiben. Der evangelische Superintendent schloß sich bereitwillig dem islamistischen Protest an. Die katholische Pfarrgemeinde knickte ein. Seitz wurde ausgeladen. Was der Islamist und in dessen Schlepptau der evangelische Superintendent unter „Dialog und Zusammenleben“ verstehen, stellten sie mit ihrer Boykottdrohung anschaulich unter Beweis, die einer Ausgrenzung und einem Maulkorb gleichkam.

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6 Comments

  1. Über dieses absurde Verhalten beider Seiten kann ich mich nur ärgern!!
    Über den dreisten Moslem, dem seine unverschämten Ansprüche gewährt werden
    und über die Protestanten, denen der Islam wichtiger ist, als die Katholiken.

  2. Hier ein Kommentar von Andreas Unterberger:

    http://www.andreas-unterberger.at/2013/05/lange-nacht-der-unerwuenschten-christen/

    Die Lage der österreichischen Katholiken wird immer blamabler. Sie ist dramatischer, als viele glauben mögen. Aktuelles Beispiel: Die sogenannte „Donaucitykirche“ hat für die Lange Nacht der Kirchen eine spannende Podiumsdiskussion angekündigt – und sich dann erpressen lassen, den einzigen angekündigten Katholiken am Podium wieder auszuladen. Auf Verlangen des islamischen und des evangelischen Teilnehmers.

    Die beiden wollten sich nicht mit Christian Zeitz auf ein Podium setzen. Zeitz ist ein Experte in Sachen Koran und hat dazu auch schon viel publiziert. Was freilich vielen Moslems ob etlicher kritischer Passagen unangenehm war.

    Ganz offensichtlich deshalb ist Zeitz im letzten Augenblick ausgeladen worden. Wie ihm mitgeteilt wurde auf Verlangen zweier anderer Teilnehmer. Einer davon ist ein evangelischer Superintendent, der andere ist Funktionär der Islamischen Glaubensgemeinschaft und soll auch Mitglied der islamistisch-radikalen Muslimbrüder sein, denen zumindest deutsche Verfassungsschützer Gewaltbereitschaft attestieren.

    Eine weitere Teilnehmerin der geplanten Runde, eine Buddhistin, hatte hingegen keine Ängste zum Thema „Dialog und Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen – reale Möglichkeit oder Illusion?“ zu diskutieren.

    Jetzt erfahren wir halt wieder einmal, was die österreichischen Moslems vom Dialog halten. Weltweit sehen wir das freilich ohnedies an den Tausenden von Christen, die von Moslems ermordet werden. Etwa nur deshalb, weil sie Christen geworden sind.

    Aber jedes Mal versichern uns politisch korrekte Funktionäre: All diese Bluttaten und Dialogverweigerung hätte überhaupt nichts mit dem Islam zu tun.

    Peace in our time.

    PS.: Übrigens liebe evangelische Christen: Die Opfer islamischer Gewalt sind keineswegs nur Katholiken, sondern mehrheitlich nichtkatholische Christen.

  3. Liebe Katholiken! Sehr geehrter Herr Zeitz!
    Ist das noch unsere Kirche? Für mich ist sie es nicht mehr, denn auch diese Aktion zeigt, dass eine Diskussion in der Kirche wie auch mit der Kirche nicht gewollt ist, lieber überlässt sie es anderen Religionsgemeinschaften und Gruppierungen über das Schicksal der katholischen Kirche zu bestimmen. Dies ist nicht mehr die Kirche, welche Wert auf ihre Gläubigen in Österreich legt, sondern diese an radikalere und missionierende Gemeinschaften verrät. Auch unsere Brüder der evangelischen Kirche Österreichs kriechen bereits lieber bei den herrschsüchtigen Muslimen als sich auf einer Stufe mit den Katholiken um das gemeinsame Wohl der Christen zu kümmern. Tausende, weltweit von Muslimen wegen ihrer Religion ermordete Christen klagen diese Verräter an. Kein friedliebender Muslim wird wegen seiner Religion von einem Christen ermordet, so etwas kennt man heute fast nur noch von Muslimen.

  4. Wie weit muß man schon gesunken sein ,wenn solche Entscheidungen getroffen werden?
    Wie soll der Hl.-Geist wirken, wenn man Ihn ausschließt. Katholisch sollte sich diese Pfarrgemeinde nun wirklich nicht mehr bezeichnen.

  5. Ein Dialog mit Islamisten ist grundsätzlich nicht möglich, denn ein Dialog setzt Augenhöhe voraus. Dies ist aber aufgrund der Lehre des Islam nicht möglich, weil diese nur den Islam als Religion und nur Muslime als Gläubige anerkennt. Jede andere Äußerung eines Muslimen zu diesem Thema ist im Grunde eine Taqiyya, eine bewusste Täuschung, wie sie die Lehre des Islam im Umgang mit sog. „Nichtgläubigen“ gebietet. (Lesen Sie im Koran nach: Sure 48,2; Sure 8,39; Sure 9,111; Sure 8,55; Sure 98,6; Sure 9,5; Sure 47,4; Sure 5,51 und Sure 3,118)

    Es ist eine Tragik, mit welcher Naivität und Unwissenheit Hirten unserer Kirchen (katholisch wie evangelisch) diesen Täuschern begegnet. Liebe deinen Nächsten heißt doch nicht, laß dich wie ein Trottel behandeln. Das Verhalten unserer Hirten kommt fast einem Verrat gleich und stellt eine Pervertierung des Begriffes Respekt und Tolereanz dar.

    Eine Empfehlung für alle, die sich über Lehre und Praxis des Islam informieren wollen, ist das Buch von Mark A. Gabriel, ehem. Professor für Islamische Geschichte an der Al-Azhar Universität in Kairo und ehem. Imam von Gizeh (von einem Insider also) mit dem Titel „Islam und Terrorismus“ Resch Verlag. – Sachlich, informativ und nicht polemisierend.

    Wenn unsere Hirten sich entsprechend informieren würden, die Sache Jesu wirklich bezeugen und den ihnen anvertrauten Gläubigen wirklich Hirten und nicht Mietlinge sein wollten, würden sie sich bei solchen Herausforderungen nicht so erbärmlich verhalten.

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