Benno Elbs neuer Bischof von Feldkirch

(Feldkirch) Die Diözese Feldkirch hat noch keine Erklärung abgegeben, doch der österreichische Ministerrat habe seine Ernennung heute bestätigt. Der 1960 in Bregenz geborene Elbs studierte an der Universität Innsbruck Theologie und Psychologie. 1986 wurde er von Bischof Bruno Wechner für die Diözese Feldkirch zum Priester geweiht. Im selben Jahr promovierte er in Theologie mit einer Dissertation über das Sakrament der Buße. Elbs ist eingetragener Psychotherapeut mit dem Fachgebiet Logotherapie. 1994 wurde er Leiter des Pastoralamtes der Diözese und 2005 Generalvikar. Seit dem Rücktritt von Bischof Elmar Fischer leitete er die Diözese als Diözesanadministrator. „Als liberaler Kirchenmann ist er des Volkes Wunschkandidat“, schrieb die linksliberale Tageszeitung Der Standard im September 2012.

drucken

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

47 Comments

  1. Kreuz. net nannte ihn einen Altliberalen und Wunschkandidaten von der Mutter des Kardinals von Stützenhofen.

    • Kreuz.net ist eine völlig indiskutable Quelle für Wertungen. Mehr Sachlichkeit bitte!

      • Wie recht ich ihnen gebe. Allerdings ist dann auch Luther gerade ab 1520 eine indiskutable Quelle. Ich denke mir Beispiele ersparen zu können. Mir geht es nicht um kreuz.net, mir geht es um Luther und die Bestrebungen ihn zum 500. Reformationstag nachträglich mit einem ökumenischen Heiligenschein zu versehen. Kardinal Koch gab diesbezüglich im vergangenen Jahr bedenkliche Aussagen von sich. Von arroganten „Ansprüche“ protestantischer Minimalisten im EKD-Gewand erst ganz zu schweigen.

      • Kreutz net hatte aber den Vorteil, daß sich die gesamte Rechtsradikalenszene einschließlich Sedisvakantisten und sonstige radikale Splittergrüppchen dort austoben konnten und dabei unter sich blieben. Jetzt bestet die Gefahr, daß diese Leute andere Foren, wie z. B. „Katholisches“ in ihre Gewalt bringen und den normalen Leser vertreiben.

        Imm Übrigen gibt es „Kreuz.net“ wieder, un d zwar in Öserreich. Leserbriefe sind offenbar nicht zugelassen. Ich habe mich von diesem Forum wieder abgewendet, als ausgerechent Günter Jauch als antkirchlich verunglimpft wurde.

      • Günter Jauch hat sich in der Sendung mit Lohmann nicht gerade kirchenfreundlich verhalten. Auch den Glauben an das Lebensrecht kleiner Kinder hat er nicht gestärkt.

    • Es gibt keinen Kardinal von Stützenhofen. Es gibt nur Seine Eminenz Kardinal von Schönborn, der in gewissen Kreisen zur Hassfigur geworden ist, weil er einen Pfarrgemeinderat der Pfarrei Stützenhofen nicht rausgeworfen hat.

      • Herzlichen Dank für die Aufklärung, denn Stützenbhofen und die damit zusammenhängenden Vorgänge kennt man außerhalb Österreichs je nicht.

        Richtig ist: Christoph Kardinal Schönborn OP, ohne den Zusatz „von“ oder „Graf“, denn in Österreich sind alle Adelstitel verboten. Als Erzbischof der Hauptstandt kommt er ohne die östrreichische Staatsbürgerschaft nicht aus, so daß seine Namensschreibung für Österreich voll der dortigen Gesetzgebung unterliegt.

        Sofern er noch andere Staatszugehörigkeiten besitzt, kann er sich außerhalb Österreichs natürlich seines Adelstitels bedienen, der in Deutschland ohnehin Bestanddteil des Famkiliennamens und kein Titel ist.

    • Der Kardinal von Stützenhofen hat ja in Stützenhofen durchgesetzt, (gegen den Willen des Ortspfarrers), dass ein Homosexueller der in einer staatlich anerkannten Gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt, Pfarrgemeinderat wird http://de.wikipedia.org/wiki/Eingetragene_Partnerschaft-Gesetz , und hat somit genau das durchgesetzt was er schon im Jahre 2010 verlangte http://kath.net/news/26553 echt traurig das der Vatikan dem antikatholischen Treiben dieses antikatholischen Kardinals nur blind, taub und stumm gegenüber steht.

      Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

      Ps. Christoph Kardinal Graf Schönborn, hat es ja schon zweimal geschafft dass ein wahrer katholischer Priester nicht Bischof wird.

      • man merkt, dass es kreuznet nicht mehr gibt – früher war das Forum recht niveauvoll

      • für die Begriffsstutzigen: als es Kreuznet noch gab ( die nicht minder schlechten Plagiate sind nicht gemeint, weil kein Forum), war das Forum hier nieveauvoll. Wenn selten meiner Meinung entsprechen, aber des Diskutierens würdig. Und jetzt eben nicht mehr!

      • Hier ein neuer Beitrag von Kreuz Net http://www.kreuz-net.at/index.php?id=192 das es ihrer Meinung ja nicht mehr gibt.

        Aber Schade das viele nichts anderes wollen als die Wahrheit zu unterdrücken und auch nicht davor zurückschrecken andere zu verunglimpfen.

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

      • „Laßt eine Gemeinde 2o Jahre ohne Priester, und sie beten Tiere an …“ – hl. Pfarrer von Ars. MUSZ nicht so sein, gibt ja auch Gegenbeispiele wie die glaubenstreuen japan. Christen, die sich in der Zeit der Isolation nur mehr die Taufe spenden konnten; aber das hängt wohl vom Kontext, vom Glauben, von der Liebe & Treue zu Christus, der Sehnsucht nach der Fülle des Heils in allen Sakramenten, der Hoffnung, dem Mut und dem Willen zum Guten ab; dann KANN’s gutgehen. Scheint’s muß es erst zur äußersten Bedrängnis kommen, durch die die Kirche (dieses Kontinents) hindurch muß, ehe daß … schlimm …..

      • Ja, frühr waren die Sedisvakantisten, Reaktionäre ähnliche Gruppen in Kreuz.net unter Qarantäne. Heute müssen wir uns in seriösenn Foren, wie „Katholisches“ mit ihnen herumschlagen.

      • Ich bin erst seit kurzem hier, dachte aber schon des öfteren, dies sei ein Nachfogeforum von kreuz.net wegen des aggressiven Tons und der Hetze gegen Papst Franziskus und die offizielle Kirche.

        Auch hatte ich den Eindruck, dass dieses Forum hier der Piusbruderschaft sehr nahe steht.

        Möglicherweise liegt das nur daran, dass hier ehemalige kreuz.net – user untergeschlüpft sind.

      • Ist doch auch wieder sowas …: Kritik, auch scharfe – aber wohlbegründete – Kritik als ‚Hetze‘ zu diffamieren, statt vernünftige Gegenargumente zu bringen; eine ziemlich populäre – und ziemlich üble Masche ‚dieser Zeit‘ …

      • ..und dass mindestens zwei wahre katholische Bischöfe nicht mehr Bischöfe sein durften.

      • Wer soll denn der zweite sein? Ich kenne nur den hochehrwürdigen Gerhard „Der Untergang von New Orleans war die Strafe Gottes für die vielen Homos dort“ Wagner. Den hat seine Eminenz Graf von Schönborn allerdings völlig zu Recht verhindert. Bzw. der hat sich durch sein geistfreies Gebrabbel selbst aus dem Spiel genommen.

      • Ja, der Zweite würde mich auch interessieren. Ihrer Einschätzung Dunkelkatholik, kann ich nur widersprechen. Pfarrer Wagner ist eine herausragende Priestergestalt und das nicht nur in der abgewirtschafteten Diözese Linz. Wie lachhaft dumm waren die medial aufgeheizten Vorwürfe gegen ihn. Als wäre für eine Bischofsernennung relevant, was jemand von Harry Potter hält. Aber Lächerlichkeit kennt keine Grenzen, wenn es darum geht, mit einer Kampagne einen ungebliebten Kandidaten loszuwerden. Da spielen die progressiv-konkubinisierten Kleriker, samt ihrem linksgrünen Laienapparat im Hauptamt und die antiklerikale, linksliberale Presse locker zusammen. Zum Wohl für die Kirche? Wohl kaum!
        Wagner ist den progressiven Entertainern im modernen Meßgewand samt weiblichem Anhang natürlich ein Dorn im Auge, den linksgrünen Wohlfühlteilzeitkatholiken in den diözesanen Ämtern nicht weniger. Sie mußten Veränderungen befürchten. Am meisten aber fürchteten sie Wagners Intelligenz. Deshalb gerade das Bemühen, ihm – ausgerechnet ihm – Irrationalität anzulasten.
        Geblabber, lieber Dunkelkatholik, oft nur sinnloses Geschwätz hört man ausreichend von Klerikern, da könnte der Hinweis auf Wagner nicht unpassender sein.
        Zwei Beispiele, wer sich selbst ein Bild machen will:
        http://www.gloria.tv/?media=42695
        http://www.youtube.com/watch?v=UeYXAr2Io6A

      • Dunkelkatholik: Ich würde sie darum bitten mir zu Beweisen das seine Hochwürden Pfarrer Gerhard Maria Wagner öffentlich verkündete, in einen Interview oder in der Pfarrzeitung das „Es eine Strafe Gottes unseres Herrn war das New Orleans Untergegangen ist“ dies war nur die Wortinterpretation seiner Feinde um zu verhindern das er Weihbischof von Linz wird, und früher hat Schönborn verhindert das seine Hochwürden Bischof von Linz wird.

        Bischöfe die nicht mehr Bischöfe sein dürfen, sind zum Beispiel die kaltgestellten und durch Lügen und Intrigen emeritierten Bischöfe Mixa, Krenn und die von ihren Diözesen ruhig gestellten , wie Weihbischof Laun, Ägidius Zsifkovics

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

      • Das hat Seine Hochwürden 2005, kurz nach dem verheerendne Hurrica „Kathrina“, der das historische New Orleans fast wegspülte und viele menschenlebe kostete, in seinem Pfarrbrief geschrieben. Mit spürbarer klammheimlicher Freude über die Gerechtigkeit des Herrn, wie er sie theologisch verstand.
        Übrigens: ohne den Papst läuft gar nichts, wenn einer Bischof werden will. Es war der Papst – und zwar keineswegs Franziskus –, der den Rücktritt von Wagner, Krenn (in dessen Seminar Homo-Gräuel unter Priestern stattfanden) und Mixa angenommen hat. Hätte er das nicht getan, wären die alle noch heute fröhlich im episkopalen Amt.

      • KATH.NET dokumentiert die Stellungnahme von Pfarrer Wagner aus dem Pfarrblatt der Pfarre Windischgarsten im Wortlaut:

        Nachlese zum Hurrikan in New Orleans

        Was sie vielleicht auch nicht wussten, haben nun Medien berichtet: Der Hurrikan „Katrina“ hat am 7. Juli 2005 in New Orleans nicht nur alle Nachtclubs und Bordelle vernichtet, sondern auch alle fünf (!) Abtreibungskliniken (bei nur 485.000 Einwohnern). Wussten Sie, dass 2 Tage danach die Homo – Verbände im französischen Viertel eine Parade von 125.000 Homosexuellen geplant hatten? Das 34. Jubiläum unter dem Namen „Südliche Dekadenz“ war lange vorbereitet, und Kommentatoren schrieben, dass in diesen Tagen New Orleans die Tore der Stadt weit öffnen sollte, um die Sünde zu zelebrieren. Christen, die dagegen protestierten, sollen laut Presseberichten im Vorjahr ins Gefängnis gesperrt worden sein. Der Bürgermeister von New Orleans, Ray Nagin, hat für das Fest mit den Worten geworben: “ Da gibt es keinen Platz auf der Erde wie diesen!“ Deutlich sprach er von einer „großartigen Veranstaltung“. Wie erst so langsam bekannt wird, sind die amoralischen Zustände in dieser Stadt unbeschreiblich. Nicht irgendeine Stadt ist hier versunken, sondern eine Traumstadt des Volkes mit den „besten Bordellen und den schönsten Huren“. Ist die auffallende Häufung von Naturkatastrophen nur eine Folge der Umweltverschmutzung durch den Menschen, oder mehr noch die Folge einer „geistigen Umweltverschmutzung“? Darüber werden wir in Zukunft verstärkt nachdenken müssen.

        Wo ist hier „Strafe Gottes unseres Herrn“ zu lesen. Lesen sie „Der WAhrheit die Ehre“ und sie werden erkennen warum Krenn zurücktreten musste, und Mixa war ein politischer Opfer weil er es wagte die Wahrheit zu sagen. Bitte genauer informieren und nicht nur einfach das nachplappern was Feinde Gottes unseres Herrn und der Kirche, schreiben.

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

      • Übrigens: In New Orleans wurden auch einige katholische Kirchen, aber keine Synagoge durch den Wirbelsturm zerstört. Wenn also Katrina ein Wink Gottes ist, sollten wir uns dann nicht zum Judentum bekehren?

      • Natürlich ist wissenschaftlich nicht beweisbar, daß das genannte Erdbeben eine Strafe Gottes ist. Damit ist aber noch nichts gesagt, denn Gott ist bekanntlich ebenfalls wissenschaftlich nicht zwingend beweisbar. Es geht hier um die Frage, ob und inwieweit wir uns dem Anspruch Gottes aus innerer Freiheit in Liebe öffnen.

        Ich darf an diejenigen erinnern, die sehen und doch nicht sehen, hören und doch nicht hören.

        Gott hätte sich in seiner Allmacht durchaus einer wissenschaftlich zwingenden Beweisführungn öffnen können. Daß es das nicht getan hat, besagt, daß er es auch nicht wollte und nicht will, er will auch keinen Hwang wissenschaftlicher Logik, sondern alleine in Liebe erkannt werden.

        Wir dürfen also in diesem Zusammenhang durchaus von einer Strafe Gottes sprechen, dürfen aber einen Glauben hieran nicht fordern, sondern müssen die Interpretation des Zusammenhanges jedem frei stellen.

        Zu den zerstörtn katolischen Kirchen: Kollateralschäden sind nie auszuschließen. Im Übrigen stellt sich die Frage, was in diesen zerstörten Kirchen tatsächlich getrieben wurde.

      • „Gott ist bekanntlich ebenfalls wissenschaftlich nicht zwingend beweisbar“ – im Antimodernisteneid ist das aber anders dargetan.

      • Und was ist mit der Tatsache der gänzlich unzerstörten Synagogen? Wird da Gott reiner und aufrichtiger verehrt als in den zerstörten katholischen Kirchen?

      • Andere Bischöfe leugnen das Sühneleiden des Herrn und sind immer noch „im Spiel“. Ihr Vorwurf gegen Wagner ist daher lächerlich!

      • Es trifft durchaus zu, daß man Teile des Dogmas ungehindert leugnen kann, aber wenn man in Sachen New Orleans die Meinung vertritt, es handele sich um eine Strafe Gottes, bekommt man mit denselben Leuten Ärger, die Leugnung von Aussagen des kirchlichen Lehramtes kritiklos durchgehen lassen.

        Es gibt übrigens auch die Meinung, Gott strafe nicht, sondern wende sich nur ab. So sind häufig verschiedene Auslegungen möglich.

  2. Dass hier solche Trolle wie ‚Dunkelkatholik‘ und ‚vincentius‘ mit ihrem belanglosen Gewäsch das Publikum hier beehren, das ist eine echte Strafe Gottes.

    • Schauen Sie, ich muss Sie deswegen, weil Sie anderer Meinung sind als ich, nicht persönlich beschimpfen…

      • Vincentius: Was Sie tun, ist schon sehr persöhnlich. Und hier sind sie, als auch Dunkelkatholik nicht auf einer Propagandaseite der Konzilskirche oder von ökumenischen Häretikern. Also Trolle dummeln sich viele im Internet und wollen nur provozieren und Unfrieden stiften. Daher kann ich Leone sehr gut verstehen, denn wenn jemand eine katholische Internetseite besucht, will er über Katholisches lesen und schreiben, und sich sicher nicht mit Antikatholikem und den Ewigen Modernisierern herumstreiten und will sicher nicht auch noch angelogen werden.

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

      • Was hat der Hinweis auf die reine, katholische und apostolische Lehre bitte mit trollen zu tun. Ich habe gar nicht nötig, hier zu lügen. Und den Vorwurf, antikatholisch zu sein, brauche ich auch nicht auf mir sitzen zu lassen!

  3. Wenn Sie, Vincentius, der Meinung sind, Gott sei wissenschaftlich zwingend beweisbar, dann stellen Sie uns diesen Beweis doch bitte einmal vor! Die gesamte Schar der Theologen wird an Ihren Lippen hängen.

    Vermutlich verwechseln Sie die Tatsache fehlender Beweisbarkeit mit rationaler Erkennbarkeit. Natürlich können wir Gott mit unserem gesamten Menschsein erkennen, also auch mit dem Verstand. Aber er handelt sich hier immer um ein subjektives Erkennen, das für andere nicht zwingend ist.

    Gott will eben nicht zwingend wissenschaftlich bewiesen, sondern in Liebe, also seinem innersten Wesen, erkannt werden. Wer Gott in Liebe erkennt, erkennt ihn im Alltag, in der Schöpfng, in der Wissenschaft und im gesamten Kosmos.

    Wir sind als Gottes Ebenbild erschaffen. Wir verwirklichen des Ebenbildlichkeit, indem wir gleich ihm aus innerer Freiheit in Liebe handeln. Innere Freiheit geht aber nur ohne Zwang. So will Gott uns auch nicht durch den Zwang wissenschaftlicher Logik für sich gewinnen.

    • Nicht ich bin dieser Meinung, ich folge mit religiösem Gehorsam des Verstandes dem Lehramt des Vaticanum I und von Pius X.
      Ich kenne durchaus auch den Unterschied zwischen dem Fehlen von Beweisen (im Übrigen meinen Sie wohl: das Fehlen einer zwingenden Widerlegung Gottes) und der rationalen Erkennbarkeit.
      Ich bin erstaunt, dass Sie den Willen Gottes so gut kennen. Für mich ist er das, was er für das Lehramt ist: Mysterium stricte dictum.
      Sie schreiben: „Aber er handelt sich hier immer um ein subjektives Erkennen“ – subjektives Erkennen, das gibt es in der kantischen Philosophie – bei Rezeption in der Katholischen Theologie nannte man das unter Pius X.: MODERNISMUS!

      • Sie trollen weiter, auch wenn Sie durchaus Theologe sein mögen. Dabei legen es Beiträge von Ihnen nahe, dass Sie entweder ein Vertreter oder Sympathisant der „Regenbogen-“Fraktion sind, so z.B.

        „Homosexuelle Handlungen sind nach derzeitigem Stand der katholischen Lehre Sünde.“ (im Thread „Klerikal-homophile Partei).

        Unter dieser Ihrer „strategischen Stoßrichtung“ muss der Leser Ihre Beiträge verstehen. Also hören Sie auf, anderen selektiv „Modernismus“ etc. zuzuschreien.

      • Was für Unsinn Sie mir vorwerfen! Ich zitiere nur – und bin im Übrigen guter Katholik. Subjektives Erkennen ist ein Schibboleth des Modernismus, ob Sie es wollen oder nicht!

    • Doch, find schon, daß man – wie JG das tut – so auf den Willen Gottes schließen kann; aus der Tatsache, daß ein objektiver Exsistenzbeweis Gottes nicht exsistiert [sic! mit 's', ist doch richtig!?^^], kann man doch schließen, daß Gott eben nicht in dieser Weise, ‚mathematisch-naturwissenschaftlich‘, beweisbar sein wollte. – Andererseits hat er aber in Seiner Schöpfung auch sehr deutliche Hinweise, „’nen Wink mit dem Zaunpfahl“ sozusagen, hinterlassen; ein Stichwort (neben anderen), was auch mich sehr interessiert, ist z.B. diese Frage nach der ‚kosmischen Feinabstimmung‘, daß also die Naturkonstanten bemerkenswerterweise „haarscharf“ die „richtigen“, d.h. die Entstehung von (fester, auf mehreren Ebenen hochgradig „strukturfähiger“) Materie und damit von Leben ermöglichenden, Werte haben; daß schon bei kleinen Abweichungen z.B. nur völlig strukturlose, sich ewig ausdehnende Gaswolken exsistieren würden …
      … hochinteressantes Thema, find ich; ein guter Einstieg in die Thematik (das ich selbst noch lange nicht „verdaut“ hab) ist z.B. von Paul Davies ‚Der Plan Gottes‘ [und weitere von ihm], find ich ganz gut, aber ich geb zu, daß ich mich im Moment ein Bißchen vor‘ner Art … „Leseverstopfung“ hüten muß 😉 – trotzdem bin ich für weitere Literaturhinweise ‚zu unsern diskutierten Themen‘ hier immer sehr dankbar.

      • zu Vincentius: Die Lehre von Pius X.und VATI wurde inzwischen fortentwickelt. Wir dürfen nicht, wie es Reaktionäre tuen, auf einem beliebigen Punkt der Tradition stehen bleiben und jede Fortentwicklung ablehnen, bis hin zum Epigonentum. Das Christentum ist von seiner Natur her konservativ, d. h., es sieht die Entwicklung immer im Spannungsfeld von Tradtion und Innovation, im Sinn des hl.Pauls: „Prüfet alles, das Gute behaltet!“

        Sie werden doch nicht behaupten wollen, Gott hätte sich einer zwingenden wissenschaftlichen Beweisführung verschlossen, wenn er durch die Schöpfung zwingend erkannt werden will! Das wäre widersinnig. Soweit Sie meinen, Gott sei zwingend beweisbar, warum führen Sie diesen Beweis denn nicht?

        Ich meine selbstverständlich nicht das Fehlen eines zwingenden Beweises der Nichtexistenz Gottes, denn den gibt es ganauso wenig, wie den der Existenz Gottes.

        Noch einmal: Gott ist laut 1 Joh. 4, 14b die Liebe. Liebe verträgt aber keinen Zwang, auch nicht den wissenschaftlicher Logik. Denn das analythische Denken der Wissenschaft und das verknüpfende Denken der Meditation gehören zusammen, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes, beide gemensam bilden das Ganze. So will Gott, der den gesamten Menschen erschaffen hat, die Hingabe unseres gesamten Menschseins, und je mehr wir ihn mit unserem gesamten Menschsein – also Herz und Verstand – zu erkennen suchen, umso umfassender erkennen wir ihn. Erkennung auschließlich mit Herz oder Verstand führt viel zu leicht zu Glaubenszweifeln. Auf 2 Beinen steht man halt sicherer, als auf einem.

        GW hat mit seinen Ausführungen Recht: Gott hat in seiner Schöpfung jede Menge Hinweise auf sichals Schöpfer hinterlassen. Wir können, wenn wir uns seinem Geist öffnen, Gott ähnlich in seinr Scböpfng erkennen, wie wir im Werk eines Künstlers den Künstler selbst erkennen können.

        Frelich können wir Gott – wie auch immer – nur durch die Gnade des hl. Geistes erkennen, um den wir freilich bitten müssen.

      • Mir ist neu, dass es zur Lehre von Pius X. und dem I. Vatikanum in der Frage der Beweisbarkeit Gottes neue amtliche Lehre gebe. Es mag THEOLOGISCHE Weiterentwicklung gegeben haben; das Lehramt ist dem nicht gefolgt. Es bleibt dabei. Die Heilige Kirche lehrt amtlich und zwar verbindlich (!), dass Gottes Existenz beweisbar ist.

Comments are closed.