Erzbischof Zollitsch: "Nun ist es wieder interessant, katholisch zu sein"

In seiner Predigt in der Heiligen Messe im Rahmen des jährlich stattfindenden „Theologisch-politischen Dialoges in der Autobahnkirche Baden-Baden“ sagte der Erzbischof von Freiburg, Robert Zollitsch, gestern wörtlich: „Nun ist es wieder interessant, katholisch zu sein. Das haben wir Papst Franziskus zu verdanken.“ Papst Franziskus „will und kann die gewachsene Tradition unseres katholischen Glaubens nicht über Bord werfen und ganz von vorne anfangen“, aber er könne „diese Tradition weiterschreiben und ins Heute übersetzen“.

 

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11 Kommentare

  1. Wie schön, daß es erst jetzt unter Papst Franziskus wieder interessant ist, katholisch zu sein. Offenbar war es das unter Papst Benedikt XVI nicht, folgt man der Logik von Erzbischof Zollitisch, war doch Papst Benedikt XVI schlicht und einfach „uncool“.

  2. Hier entpuppt sich EB Zollitsch eigentlich als Sedisvakantist, was die deutschen Bischöfe ja eigenlich materiell sind. Ihr Ungehorsam betreffs „konservativer“ Entscheidungen („pro multis“, „Summorum Pontificum“, „Con Lettere“, „Ecclesiae unitatem“ etc…) zeigt eine unausgesprochen materiell sedisvakantistische Positiion. Schon die Beschlüsse der „Würzburger Synode“ atmen diesen Geist. Ich habe es schon mehrfach gesagt. Gegen Papst Benedikt XVI. läuft die „Damnatio memoriae“ und damit der Bruch in der päpstlichen Tradition. So besteht tatsächlich die Kirche nur noch in der Priesterbruderschaft St. Pius X. fort.
    Entweder wir haben jetzt den formalen Bruch in der Kirche oder das II. Vatikanum war der formale Bruch. Das kann man sich jetzt aussuchen.

  3. Überraschend ist, wie offen Benedikt nun noch hinterhergelästert wird. Was ist denn für Zollitsch das Interessante am Katholischsein? Die echte Chance, der ewigen Verdammnis zu entgehen? Dann müsste man fragen, warum diese Chance unter Franz gegenüber Benedikts Pontifikat größer geworden sein soll.

  4. Kurz und knapp, eine bodenlose Unverschämtheit der Kirchensteuer Funktionäre !
    Das Maß an Feigheit dieser sogenannten “ Hirten “, wird nur noch durch das Maß an Wut von mir übertroffen, wenn ich so einen hanebüchenen Unsinn lese.
    Für mich ist der Widerstand gegen solche Mietlinge kein Ungehorsam, sondern heilige Pflicht.
    Wofür steht Zollitsch ?
    Nicht für die römisch-katholische Kirche, denn sonst wäre das Papstamt kein deutsches Wunschkonzert.
    Frechheit !

    • Da für Sie die römisch-katholische Kirche in der FSSPX (genauer: in der Williamson-Fraktion derselben) subsistiert, ist es natürlich absolut konsequent, daß Zollitsch für Sie nicht für die RKK steht.
      Worin aber besteht der „Widerstand“ gegen ihn, den Sie so pathetisch zu Ihrer „heiligen Pflicht“ erklären, denn konkret???

      • Widerstand besteht in der heiligen Pflicht, sich für die alte Messe einzusetzen wo es nur geht und diesen Häretikern von der DBK die Stirn zu bieten und sich in Wort und Tat für Katholische Grundwerte einzusetzen wie sie von diesen Herren inzwischen mit Füßen getreten werden.
        Was Sie reden ist falsch, denn Bischof Wiliamson ist von der FSSPX ausgeschlossen.

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