Magdi Cristiano Allam geht wegen "Blauäugigkeit" gegenüber Islam auf Distanz zur Kirche

Magdi Cristiano Allam ist einer der prominentesten Moslems, die zum Christentum konvertierten. In der Osternacht 2008 wurde er von Benedikt XVI. getauft. Nun wendet er sich von der katholischen Kirche ab. Die Haltung von Papst Franziskus gegenüber dem Islam habe „das Fass zum Überlaufen gebracht“. Die Haltung der Kirche zum Islam sei „selbstmörderischer Wahnsinn“, so der Europaabgeordnete.

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16 Kommentare

  1. Die Haltung der Kirche zum Islam ist nicht nur „selbstmörderischer Wahnsinn“, Äußerungen der Päpste Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus zum Islam sind theologisch äußerst missverständlich. Sie bergen die Gefahr in sich, dass Katholiken zum Unglauben verführt werden, als sei Allah die Erste Person der Dreifaltigkeit.. Es ist Wahnsinn, ich weiß…

    • „Der Gott des Islams ist nicht der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und auch nicht der Gott Jesu Christi,“ Worte des ehemaligen EKD – Vorsitzenden Huber.- Was Kemal Atatürk über den Islam gesagt hat, werde ich hierr aus Selbstschutzgründen nicht zitieren.

  2. Hier ein paar weitere Zitate aus der Kirche zum Islam, die sich für religiöse Freiheit (post-Vatikan 2) aussprechen und die Praktiken Andersgläubiger bestärken:

    „Ich danke Gott für das Gebet, das von allen im Libanon und im Nahen Osten dargebracht wurde – jedes Gebet, unabhängig von seinem religiösen Ursprung oder dem religiösen Bekenntnis, aus dem es kommt.“
    „Ich wünsche dem Libanon, daß er weiterhin die Vielfalt religiöser Traditionen zuläßt und daß er nicht auf die Stimme jener hört, die sie verhindern wollen.“ – Benedikt XVI, 16. September 2012

    „Der Fundamentalismus ist immer eine Verfälschung der Religion. Er widerspricht dem Wesen der Religion, die versöhnen und den Frieden Gottes in der Welt schaffen will. Daher ist es die Aufgabe der Kirche und der Religionen, sich zu reinigen; eine große Reinigung der Religion von dieser Versuchung ist immer notwendig. Unsere Aufgabe ist es, die Gewissen hell zu machen und zu reinigen und klar zu machen, daß jeder Mensch ein Abbild Gottes ist. Und wir müssen im anderen nicht nur sein Anderssein respektieren, sondern im Anderssein das wirkliche gemeinsame Wesen unsere Gottebenbildlichkeit“ – Benedikt XVI, 14. Sept. 2012

    „Der Abschluss des Fastenmonats Ramadan gibt dem Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog die willkommene Gelegenheit, seine herzlichsten Wünsche zu übermitteln in der Hoffnung, dass ihre in diesem Monat vollbrachten großen Bemühungen die gewünschten geistigen Früchte tragen mögen.“ – Kardinal Tauran, 25. Aug. 2011

    „Ramadan Mubarak! Sehr geehrte muslimische Schwestern und Brüder,
    zum Ende des Fastenmonats Ramadan und dem Fest Eid al-Fitr wünsche ich im Namen der Deutschen Bischofskonferenz allen Muslimen in Deutschland eine gesegnete Zeit der Besinnung, des Fastens und des Betens. Möge Gott Ihr Fasten und Beten annehmen“ – Kardinal Lehmann, 2007

    „Mit Freude richte ich einen herzlichen Gruß an die Muslime in aller Welt, die in diesen Tagen das Fest zum Abschluß des Fastenmonats Ramadan begehen. Ihnen allen wünsche ich innere Freude und Frieden!“ – Benedikt XVI., 22. Okt. 2006

  3. Ich fühle mit Herrn M.C.Allam!
    Warum er sich aber gleich von der katholischen Kirche abwendet ?
    Die unam,sanctam, catholicam et apostolicam ist CORPUS CHRISTI MYSTICUM !
    Die Hierarchie ist nicht „DIE KIRCHE“!

    Welche Haltung hat Papst Franziskus dem Islam gegenüber? Hab ich da ‚etwas‘ nicht begriffen ?

    Ich wundere mich seit Langem über die naive Haltung vieler( ? )katholischer Priester und wichtiger Laien den Muslimen gegenüber: „selbstmörderischer Wahnsinn“ ist treffend!

    Der afrikanische Kardinal,dessen Namen ich nicht parat habe, – unter anderen als Nachfolger von Papst Benedikt XVI.,gehandelt‘- hat in einem kurzen Film die nackte Wahrheit über den Islam beim Namen genannt,die Aggressivität von Muslimen aufgezeigt und den Blick auf die Entwicklung des Islam weltweit in die nächsten Jahrzehnte geworfen !

    Exakt:“Selbstmörderischer Wahnsinn“!
    Ooder Naivität pur?

    Dieser Kardinal spuckt keine dummen Sprüche vom ‚grünen Tisch‘ aus :er erlebt diese ‚Religion‘ tagtäglich face to face!
    Leider ist sein deutlicher Film den satten Christen deutscher Provenienz nicht bekannt gemacht worden.Vielleicht könnte er an dieser Stelle nochmals gesendet werden ?! Bitte!

    Mit diesem Filmchen sollten die PGRäte in den Gemeinden sinnvolle Oekumene praktizieren!

    „Den Islam“ gibt’s ja gar nicht !Jedenfalls nicht so wie es die unam ,sanctam,catholicam et apostolicam Ecclesiam gibt!
    Sie ist eh einzigartig !

    Es gibt folgerichtig keinen Ansprechpartner – außer selbsternannte muslimische Päpste , alle Meister der Doppelstrategie !Der Islam ist politische Religion ;sie strebt konsequent mit allen Mitteln die Weltherrschaft an,die durch die Scharia bestimmt wird!
    „Weck die tote Christenheit aus dem Schlaf..“!

    Es gibt im Islam viele wunderbare Menschen!
    Auf meinen Reisen durch die Türkei, meine Reise nach Jordanien, meine vier Reisen durch Syrien aber auch während meiner vielen Wallfahrten nach Israel sind mir viele weite Muslime ans Herz gewachsen.
    WH

    • „Warum er sich aber gleich von der katholischen Kirche abwendet ?
      Die unam,sanctam, catholicam et apostolicam ist CORPUS CHRISTI MYSTICUM !
      Die Hierarchie ist nicht „DIE KIRCHE“!“ -

      Ja, völlig richtig, aber wie soll das ein Neophyt wissen, der die Hierarchie dieser Kirche IMMER und AUSSCHLIESSLICH das Gegenteil, und NUR das Gegenteil hat predigen hören? – Es ist einfach tragisch, zum Weinen! Aber es wird niemand deswegen mal aus seiner Ökumene-Trance aufwachen. Leider!

  4. Heute vor 22 Jahren ist S.E. Erzbischof Lefebvre verstorben. Mir wird das Herz schwer. Nicht wegen nostalgischer Gefühle. Sondern weil solch ein Bischof in der Kirche heute so dringend gebraucht würde.
    Ich frage mich fast täglich: Was würde der Erzbischof sagen?
    Zu Magdi Cristiano Allam und seiner Distanz zur Kirche kann man bei gloria.tv mehr lesen. Ich hoffe, dass dieser mutige Konvertit doch noch einen Seelsorger trifft, der ihn so unterstützt, dass er sein Leiden an der Kirche und in der Kirche noch erträgt. Sie zu verlassen, ist kein Ausweg.

    • VORSICHT mit Gloria TV. Diese Seite steht der PIUS-Bruderschaft sehr nahe und seit diese die ihnen immer wieder gereichte Hand seitens des Papstes ausgelschlagen haben, spucken besonders einige deren Anhänger Gift und Galle auf unsere eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. PIUS sind Spalter, sie haben sich abgewandt und sind damit draussen, egal was sie anderes behaupten. Dass Herr Allam sich – falls das überhaupt der Wahrheit entspricht und nicht wieder einmal eine lancierte Medienkampagne ist – abgewandt hat, ist sehr traurig für ihn und zeigt, dass er NICHT in guten Händen war. Es entspricht den Tatsachen, dass es leider heute in unseren Breiten nur sehr wenige wirklich gute und tiefgläubige, demütige Priester gibt – aber es gibt sie – Gott sei Dank. Mal abgesehen davon dass z.B. das Bild des sogenannten Korankusses von sel. Johannes Paul II bekannterweise ein FAKE ist!!!! Etwas gezielte Recherche und man kommt ganz schnell drauf.
      Beten Beten Beten ist unsere oberste Aufgabe!

      • Sie wollen anscheinend nicht wahrhaben, was leider wahr ist – nicht einmal dezidierte Anhänger von JP II leugnen dessen Korankuß, sondern versuchen ihn nur irgendwie umzudeuten. Außerdem handelt es sich dabei nur um eines von vielen Mosaiksteinchen der letzten 50 Jahre, denn das ganze wurde durch „Nostra Aetate“! grundgelegt und zieht sich seitdem wie ein roter Faden durch den Umgang der Päpste und zahlreicher Bischöfe mit dem Islam. Diese positive Haltung zum Islam griff Papst Franz jetzt wieder auf – aber sieht er da nicht den fundamentalen Widerspruch zu seiner Predigt, ohne das Bekenntnis zum Kreuz sei alles nichts?

      • Die Modernisten haben immer noch nichts verstanden. Traurig. Glauben sie auch, dass Paul VI. in einem unterirdischen Verlies im Vatikan sitzt?

  5. S.E. Lefebvre über die schleichende Mentalitätsänderung durch den „ökumenischen Geist“; heute aktueller denn je:
    + „An den Menschen, die sich an die ökumenistische Messe und die neuen Sakramente gewöhnt haben, kann man erkennen, daß sich auch ihre Mentalität langsam ändert. In einigen Jahren werden diese Menschen den ökumenistischen Geist angenommen haben und alle Religionen auf die gleiche Stufe stellen.
    Stellt man ihnen die Frage: „Kann man sich durch den Protestantismus, den Buddhismus oder den Islam retten?“, dann werden diese Menschen antworten: „Natürlich! Alle Religionen sind gut.“ Ohne daß sie es bemerkt haben, sind sie liberal und protestantisch geworden.“
    und weiter; „Bleiben wir katholisch! Es ist sehr gefährlich, in den Ökumenismus abzugleiten. Man würde in einer Religion untergehen, die nicht mehr die katholische Religion darstellt. Ich wünsche mir von Herzen, daß Sie für Unseren Herrn, für die katholische Kirche, für den Papst und für die katholische Religion ein Zeugnis ablegen, auch wenn man dafür Verachtung in den Zeitungen, Pfarren und Kirchen hinnehmen muß. Das ist nicht wichtig! Wir sind die Bekenner und die wahren Kinder der katholischen Kirche.“

    http://www.razyboard.com/system/morethread-oekumene-forumtradi-2207667-5844330-20.html#go_90872

    Hw Prof. May;
    + „als ein wahres VERHÄNGNIS für die Heranbildung von Priester erweist sich der OEKUMENISMUS.“

    http://www.razyboard.com/system/morethread-prof-georg-may-zum-priestermangel-forumtradi-2207921-6170818-0.html#go_19376

  6. Ganz einfach.
    Die Person Jesu Christi, dort nur als Prophet „gewürdigt“ ist der Stifter unserer Religion nämlich Gottes Sohn, niemand kommt zu Gott außer durch ihn.
    Wer das leugnet ,kann niemals von ein und demselben Gott sprechen, wie es leider bis zu den Päpsten hinauf immer wieder getan wird.
    Insofern fällt dieser kleinste gemeinsame Nenner aus, weil die Voraussetzungen falsch sind.
    Ein Moslem würde seinen Glauben nie und nimmer auch nur einen Nanometer so preisgeben wie es heute Katholischerseits gestan wird.
    Nicht nur das wegen dieser falsch vestandenen „Toleranz“ keiner mehr zu uns kommen wird, nein im Grunde des Herzens resultiert eher Verachtung von anderer Seite, wohlwissend um was es sich in Wirklichkeit handelt, nämlich um Anbiederung der billigsten Art.
    Meine Hoffnung ruht auf dem hl. Geist der mit Christus und Gott Vater die Kirche nicht endgültig solchen Verwirrern überlassen wird, sondern das Letzte Wort hat.
    Ora pro nobis !

  7. Weltrundschreiben des Heiligen Vaters Pius XI.
    vom 6. Januar 1928 über religiöse Einheit:
    +
    Durch die Erkenntnis der Tatsache, daß es nur sehr wenige Menschen gibt, denen jeder religiöse Sinn abgeht, glauben [einige] sich zu der Hoffnung berechtigt, es werde sich bei aller Verschiedenheit der Völker bezüglich der religiösen Ansichten doch ohne Schwierigkeit eine brüderliche Übereinstimmung im Bekenntnis gewisser Wahrheiten als gemeinsamer Grundlage des religiösen Lebens erreichen lassen. Zu diesem Zwecke halten sie vor einer zahlreichen Zuhörerschaft Konferenzen, Versammlungen und Vorträge, zu denen sie alle ohne jeden Unterschied zur Aussprache einladen: Heiden jeder Art und Christen, und endlich auch jene, die unseligerweise von Christus abgefallen sind oder die seine göttliche Natur und seine göttliche Sendung erbittert und hartnäckig bekämpfen. Derartige Versuche können von den Katholiken in keiner Weise gebilligt werden. Sie gehen ja von der falschen Meinung jener aus, die da glauben, alle Religionen seien gleich gut und lobenswert, weil alle, wenn auch in verschiedenen Formen, doch gleichermaßen dem uns angeborenen und natürlichen Sinn Ausdruck geben, durch den wir nach Gott verlangen und uns seiner Oberherrschaft gehorsam unterwerfen. Die Vertreter solcher Ansichten sind nun nicht nur in Irrtum und Selbsttäuschung befangen, sondern sie lehnen auch die wahre Religion ab, indem sie ihren Begriff verfälschen. Auf diese Weise kommen sie Schritt für Schritt zum Naturalismus und Atheismus. Daraus ergibt sich dann ganz klar die Folgerung, daß jeder, der solchen Ansichten und Bemühungen beipflichtet, den Boden der von Gott geoffenbarten Religion vollständig verläßt. 

    • Danke, @ defendor ! Geradezu treffend haben Sie die passende Stelle zum Thema ausgesucht. Mehr noch: Sie geben den jüngeren Katholiken, die nur noch die Sprache der Konzilspäpste kennen die Möglichkeit, die Stimme eines „vorkonziliaren Papstes“ zu hören, eines Papstes, der in einer Reihe steht mit den großen Päpsten des XVIII., IX. und Mitte des XX. Jahrhunderts. Die den Glauben verteidigt haben mit jener Unbeugsamkeit, die dem Petrusamt entspricht.
      In unverbrüchlicher Treue hing Erzbischof Lefebvre am Lehramt dieser Päpste. Das ist mit dem ‚ewigen Rom‘ gemeint. Der durch und durch ultramontane Erzbischof mit seinem tiefen und gleichzeitig ‚pragmatischem Glauben‘ gab sich nie irgendwelchen schismatischen Tendenzen hin. Das ‚ewige Rom‘ und das modernistisch-liberale Rom der Konzils-und Nachkonzilszeit , das er unterschied, ist der nüchterne Vergleich
      der Päpste der Vorkonzilszeit und der Päpste der Zeit während und nach dem 2. Vatikanischen Konzil.
      Hoffentlich haben Viele die Möglichkeit, Ihren Kommentar zu lesen.

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