Homo-Angriff auf Papsteintrag bei Wikipedia – Wenn Bilder lügen: Papst Franziskus mit Diktator Videla

Homo-Extremisten manipulieren mit blasphemischen Eintrag Wikipedia-Seite zu Papst Franziskus(Rom) Die verschiedenen Gruppen, Lager, Gemeinschaften, Länder und Orden beobachten mit größter Aufmerksamkeit die ersten Schritte, Gesten und Aussagen des neuen Papstes. Eine Beobachtungshaltung, die geteilt ist zwischen Freude und Sorge. Freude, Signale zu entdecken, die mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen, Sorge, daß das Gegenteil der Fall ist. Man trifft Jesuiten, die zufrieden auf den ersten Mitbruder auf dem Stuhl Petri blicken und solche, die mürrisch abwinken, wenn man ihnen dazu gratulieren will. Das Pontifikat hat aber erst begonnen. Es ist zu früh, wirkliche Schlußfolgerungen zu ziehen. Das Petrusamt hat eine eigene Dynamik, sein Inhaber wird sich selbst dessen Last und unendlicher Gnade erst langsam bewußt.

Radikale Linke: Antiklerikaler Kampf geht auch gegen Papst Franziskus weiter

Die radikale Linke war sich hingegen in ihrem Urteil sofort sicher und zögerte keinen Augenblick, ihren antiklerikalen Kampf auch gegen Papst Franziskus fortzusetzen. Immer mit den gleichen Parolen, immer mit den gleichen Methoden. Gegen Pius XII. wurde die Nazi-Keule geschwungen, die Ostblock-Geheimdienste und die sowjetische Propagandamaschinerie versuchten Johannes Paul II. zu diskreditieren, gegen Benedikt XVI. wurde wieder die Nazikeule gefuchtelt, indem manipulativ präsentierte Fotos in Umlauf gebracht wurden, die eine Nähe zum Nationalsozialismus nahelegen sollten. Eine Nähe, die es in der katholischen Familie Ratzinger nie gegeben hat.

Anschlag von Homo-Aktivisten auf Wikipedia-Eintrag zu Papst Franziskus

Gegen Papst Franziskus wurden sofort hysterische Homo-Extremisten aktiv, die den Eintrag zum neuen Papst in der Online-Enzyklopädie Wikipedia angriffen. In Großbuchstaben war die blasphemische Parole zu lesen: „God is Gay, God ist Gay“ (Gott ist schwul, Gott ist schwul).

Inzwischen wurden auch gegen Papst Franziskus Fotomontagen in Umlauf gesetzt, die ihn mit der argentinischen Militärdiktatur in Verbindung bringen sollen. Hektische Aktionen eines nervösen linken Aktionismus, die sofort als Fälschung enttarnt wurden. Das wird die Kirchenfeinde allerdings nicht abhalten, sie unverdrossen und wahrheitswidrig weiterzuverbreiten, wie dies bereits jetzt über Facebook und andere Seiten geschieht.

Fälschung 1: Jorge Mario Bergoglio spendet Militärdikator Videla die Kommunion

Fotofälschung 1 Bergoglio spendet Diktator Vidal die KommunionDas erste Bild wurde vom US-amerikanischen Regisseur Michael Moore verbreitet (der sich inzwischen dafür entschuldigte). Es zeigt einen betagten Priester, der dem ersten Staatspräsidenten der argentinischen Diktatur, General Jorge Rafael Videla die heilige Kommunion spendet. Moore behauptete zunächst empört, der Priester auf dem Bild sei Jorge Mario Bergoglio, der nunmehrige Papst, gewesen. Das Bild sei während der Militärdiktatur aufgenommen worden (Videla regierte von 1976-1981). Tatsächlich handelt es sich um den Priester Carlos Beròn de Astrada, wie auch ein vorhandenes Video der damaligen Ereignisse bestätigte. Das Geschehen fand nicht während der Regierung Videlas statt, sondern am 30. Dezember 1990 in der Kapelle der Pequeña Obra de la Divina Providencia Don Orione und damit Jahre nach dem Ende der Militärdiktatur. Nach der Rückkehr zur Demokratie wurde Videla 1983 zu lebenslanger Haft verurteilt, 1990 jedoch vom demokratischen Staatspräsidenten Carlos Menem begnadigt. Jorge Mario Bergoglio war damals 54 Jahre alt und damit wesentlich jünger als der im Bild zu sehende Don Beròn de Astrada, der Rektor der Capilla de la der Pequeña Obra war.

Fälschung 2: Jorge Mario Bergoglio spaziert gut gelaunt mit Militärdiktator Videla

Fotofälschung 2 Bergoglio lächelnd mit Diktator VidelaDas zweite gegen Papst Franziskus in Umlauf gebrachte Foto zeigt einen lächelnden Bischof, der Seite an Seite mit einem ebenso lächelnden Jorge Videla geht. Auch in diesem Fall wird behauptet, daß es sich um Jorge Mario Bergoglio gehandelt habe und der Eindruck suggeriert, der heutige Papst habe beste Kontakte zur Militärjunta unterhalten. Dieses Foto stammt tatsächlich aus der Zeit der Militärdiktatur Videlas, als dieser General, faktisch Staatspräsident Argentiniens war. 1976 bis 1981 war der heutige Papst Franziskus jedoch erst 39 bis 44 Jahre alt. Der auf dem Bild zu sehende Prälat ist einige Jahre älter und kahl, was Papst Franziskus nicht einmal mit seinen heute 76 Jahren ist. Abgesehen davon war Jorge Mario Bergoglio während der gesamten Zeit der verschiedenen Militärdiktaturen nur ein einfacher Priester im Jesuitenorden. Auf dem Bild ist eindeutig ein Bischof zu sehen (möglicherweise der damalige Nuntius im diplomatischen Dienst). Jorge Mario Bergoglio wurde erst am 27. Juni 1992 zum Bischof geweiht.

Fälschung 3: Marxistischer Terrorist behauptet Verstrickung des Papstes mit Militärjunta

Neben den Falschbehauptungen zu den beiden Fotos mit dem Diktator Videla wurde sofort nach Bekanntwerden des neuen Papstes dessen Verstrickung in die Militärdiktatur behauptet. Die Anschuldigung stammt vom ehemaligen marxistischen Terroristen Horacio Verbitsky, dem zur Last gelegt wurde, aus ideologischem Haß unschuldige Zivilisten ermordet zu haben. Verbitsky, heute Journalist und Freund der argentinischen Staatspräsidentin Cristina Fernández de Kirchner, die aus ideologischen Gründen ein gestörtes Verhältnis zum bisherigen Erzbischof von Buenos Aires hatte, stellte seine Behauptung in den Raum ohne irgendeinen Beweis vorzulegen. Seine Anschuldigen veröffentlichte er bereits 2005 in dem Buch El silencio: de Paulo VI a Bergoglio: las relaciones secretas de la Iglesia con la ESMA. Umgekehrt gibt es hingegen zahlreiche Aussagen von damals Verfolgten oder deren Angehörigen, die den Einsatz Jorge Mario Bergoglios bezeugen, um „Desaparecidos“ (die während der Militärdikatur „Vermißten“) zu retten und deren Freilassung zu erreichen.

Verfolgte bezeugen, daß Bergoglio ihr Leben rettete

Als Hauptzeuge kann sicher der argentinische Friedensnobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel genannt werden, wie er unter anderem der BBC bestätigte. Pérez Esquivel war selbst während der Militärdiktatur 14 Monate inhaftiert und gefoltert worden. Gleiches gilt für Graciela Fernández Meijide. Die Atheistin und Verfechterin des Rechts auf Tötung ungeborener Kinder ist Mitglied der Vereinigung der Desaparecidos (CONADEP). Obwohl sie weltanschaulich mit der Kirche nichts am Hut hat, bestätigt auch sie den Einsatz Bergoglios für die damals Verfolgten, zu denen auch sie gehörte.

Nicht zuletzt verteidigen auch zwei Vertreter der marxistischen Befreiungstheologie, Josè Luis Caravais und Alfredo Somoza, den neuen Papst gegen den Vorwurf, mit der Militärdiktatur verstrickt gewesen zu sein. Beide wurden durch die Militärdiktatur verfolgt und verhaftet. Caravais bestätigte erst in diesen Tagen erneut: „Pater Bergoglio, hat mir das Leben gerettet.“ Und Somoza: „Jorge Mario Bergoglio und den Jesuiten ist es gelungen, während der dunklen Jahre der Militärjunta viele Menschen zu retten. Ich bin selbst Augenzeuge davon.“

Text: Giuseppe Nardi
Bilder: UCCR

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2 Kommentare

  1. Und wieder einmal zeigt die Homolobby ihr Gesicht! Dieser Wahnsinn wird mit derart viel Druck, Polemik und Lüge in die Gesellschafft gepresst, dass einem Angst werden kann. Sind Homoaktivisten eigentlich gesellschaftsfähig? In dieser Frage ist uns Russland wohl voraus.

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