Der Priester, der John Wayne in die katholische Kirche aufnahm, war selbst Konvertit

(Los Angeles) John Wayne starb 1979 im Alter von 72 Jahren. Vergangene Woche wurde seines 33. Todestages gedacht. „The Duke“, der Herzog, wie der berühmte Schauspieler genannt wurde, hatte eine der glänzendsten Karrieren Hollywoods erlebt. Von Geburt Presbyterianer konvertierte er noch auf dem Sterbebett zum katholischen Glauben.

John Wayne war drei Mal verheiratet und ließ sich zwei Mal scheiden. Er war damit nicht gerade das, was man ein Vorbild an katholischer Sittenstrenge bezeichnen könnte. Dennoch fühlte er sich frühzeitig der katholischen Kirche nahe. Alle drei Ehefrauen waren hispanischer Abstammung. Alle drei waren Katholikinnen. Alle seine sieben Kinder ließ er katholisch taufen. Gleiches gilt für seine 21 Enkelkinder. Einer von diesen, Matthew Munoz, ist katholischer Priester in Kalifornien.

Seine Freunde, die der Schauspieler in Panama, Mexiko und Peru gewonnen hatte, den Heimatländern seiner drei Ehefrauen, berichteten, wie sehr der Schauspieler die katholischen Glaubensgewißheiten bewunderte, die er in anderen Denominationen vermißte. Sich selbst bezeichnete er mehrfach als „Katholik im Herzen“.

Einen Monat vor Waynes Tod besuchte ihn der Erzbischof von Panama, Msgr. Marcos McGrath. Wie Waynes Sohn nach dem Tod des Vaters bekanntgab, hätten die beiden lange über die entscheidenden Fragen des Lebens gesprochen.

Als sich der Gesundheitszustand verschlechterte, fragten ihn die Söhne, ob sie einen Priester rufen sollten: „Ja, ich glaube, das ist eine gute Idee“, stimmte der berühmte Filmstar zu. Die Söhne riefen Pater Robert Philip Curtis, Hochschulseelsorger an der Universität von Kalifornien-Los Angeles. Wie der Paulinerpater anschließend der Familie mitteilte, starb John Wayne als Katholik. Der Priester bestätigte auch gegenüber der Presse, daß Wayne auf dem Sterbebett um Aufnahme in die katholische Kirche gebeten habe. Weitere Auskünfte verweigerte er aus Schutz der Persönlichkeitssphäre, da diese nur den Priester und den Büßer etwas angingen.

Pater Robert Philip Curtis war selbst Konvertit. Er kam als Sohn einer führenden Familie der Ostküste zur Welt, war ein ausgezeichneter Schüler, Vorsitzender einer Studentenbruderschaft, Trainer der Korbballmannschaft an seinem Campus. Er diente dann bei den Streitkräften, besuchte die Schauspielschule in New York, um Schauspieler zu werden. Als solcher ging es nach Los Angeles, angezogen vom Glanz und Glimmer Hollywoods.

Eines Tages nahm er an einem Einkehrtag in Montserrat in Kalifornien teil und dort nahm sein Leben eine unerwartete Wende. Er bekehrte sich zum katholischen Glauben und wollte sich ganz Gott ausliefern. Er trat in den Paulinerorden ein und wurde zum Priester geweiht. Er wurde zum geistlichen Begleiter und Freund zahlreicher Schauspielerkollegen, darunter von Gary Grant und natürlich auch von John Wayne.

Am 17. November 2004 starb der Priester, der John Wayne in die katholische Kirche aufgenommen hatte.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Catholic Glasses

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1 Kommentar

  1. Dennoch fühlte er sich frühzeitig der katholischen Kirche nahe. Alle drei Ehefrauen waren hispanischer Abstammung. Alle drei waren Katholikinnen. Alle seine sieben Kinder ließ er katholisch taufen. Gleiches gilt für seine 21 Enkelkinder. Einer von diesen, Matthew Munoz, ist katholischer Priester in Kalifornien.

    Auf folgendes sollte aber zusätzlich auch hingewiesen werden:

    http://freimaurer.ws/freimaurer/wayne.html

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