Entwurf für Europarats-Konvention definiert Geschlechter als "soziales Konstrukt"

(Straßburg) Die 47 Mitgliedsstaaten des Europarats haben die Ausarbeitung einer neuen Konvention abgeschlossen, mit der Geschlechter als „soziales Konstrukt“ bezeichnet werden. Nicht die natürliche biologische Veranlagung bestimme das Geschlecht eines Menschen, Frau oder Mann, sondern die Gesellschaft. Die neue Konvention des Europarats wendet sich gegen Gewalt gegen Frauen.

Luca Volontè, Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats beklagte am vergangenen Freitag, daß durch „ideologisch motivierten Druck verschiedener Bewegungen und Lobbys der Gender-Ideologie der wichtige Konventionstext ruiniert“ wurde. Der Schutz der Frauen und der Kampf gegen ihre Diskriminierung sei ein notwendiges Anliegen, doch der neue Text „errichte nur neue Barrieren und schaffe neue Diskriminierungen“, so Volontè. Es liegt nun „in der Verantwortung“ des zuständigen Ministerkomitees, ob die ideologisierte Gender-Definition endgültigen Eingang in die Konvention und damit in ein internationales Vertragswerk findet.

Patrick Fagan von Family Research Council, bezeichnet die Definition der Geschlechter als „soziales Konstrukt“ als „Realitätsverslust“ und als „Form von Geisteskrankheit“, die nur durch jahrelange Verbildung in den unteren Ausbildungsstufen an den Universitäten möglich geworden sei. Sollte sich diese ideologische Sichtweise durchsetzen, seien „die Folgen unabsehbar“, vor allem auch mit Blick auf die Anti-Diskriminierungsgesetze. Eine solch „subjektive Definition“, öffne die Tore zur „Beliebigkeit“, bis hin zur Verfolgung Andersdenkender“.

(LifeSiteNews/Giuseppe Nardi, Bild: Superbthink)

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