Trotz niedrigster Geburtenrate Tötung Ungeborener staatlich subventioniert – Juristen-Vereinigung Lebensrecht appelliert an die Familienministerin

(Köln) Angesichts der jüngsten Geburtenstatistik des EU-Statistikamtes Eurostat hat der Vorsitzende der Juristen-Vereinigung Lebensrecht Bernward Büchner an die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder appelliert, sich mit Nachdruck dafür einzusetzen, daß die staatliche Subventionierung des Tötens ungeborener Kinder unverzüglich beendet wird.

Nach der Statistik von Eurostat nahm Deutschland im Jahr 2009 mit einer Geburtenrate von 7,9 Geburten je 1000 Einwohner unter allen Mitgliedsstaaten der EU erneut mit Abstand den letzten Platz ein. Außerdem war danach Deutschland unter den größeren EU-Mitgliedsstaaten der einzige mit einer negativen Rate der Bevölkerungsentwicklung (-2,5 je 1000 Einwohner).

Angesichts der verheerenden Folgen der Geburten- und Bevölkerungsentwicklung in unserem Land, so Büchner in einem Brief an die Ministerin, erscheine es schier unbegreiflich, daß in Deutschland aufgrund des Gesetzes zur Hilfe für Frauen bei Schwangerschaftsabbrüchen „in besonderen Fällen“ die nach der Fristenregelung erfolgende Tötung ungeborener Kinder in mehr als 90 Prozent aller Fälle mit einem Kostenaufwand von jährlich über 40 Millionen Euro aus den Haushalten der Länder noch immer staatlich subventioniert werde. „Von dieser Regelung und ihrer Praxis geht ein fatales Signal aus.“ Angesichts der prekären Lage der öffentlichen Haushalte sei dies erst recht skandalös.

Wie der Vorsitzende der Vereinigung ferner bemerkte, gibt die alarmierende Statistik erneut Anlaß, die Familienpolitik der Bundesregierung einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Offenbar gelinge es ihr nicht, die notwendigen Rahmenbedingungen für die Bereitschaft zum Kinderkriegen zu schaffen.

(PM)

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