Bistum Münster verweigert Katholiken eine Kirche weil linksradikale Krawalle befürchtet werden

(Münster) Weil Linksradikale einen Gebetszug von EuroProLife stören wollen, wurde den Lebensrechtlern eine Kirche verweigert. Bereits im November wurde seitens der Linksradikalen eine Anfrage an das Bistum Münster gestellt, warum es den Lebensrechtlern eine Kirche zur Verfügung stelle. Aus Angst vor den angekündigten Krawallen der Linksradikalen wird nun die Möglichkeit, vor dem Marsch eine Messe zu besuchen verweigert. Der Vorsitzende von EuroProLife, Wolfgang Hering, bedauert die Absage. Man solle sich von den Gegendemonstranten nicht einschüchtern lassen. „Was wäre, wenn extreme Gruppen eine Gegendemonstration zur Fronleichnamsprozession ankündigen würden? Würde man dann auch fordern, sie abzusagen?“ fragte Hering in einer Stellungnahme.

Das Bistum Münster folgt mit der Entscheidung dem Erzbistum München. Im Oktober 2009 wurde den Lebensrechtlern der Zutritt zu St.-Paul-Kirche „und anderer Kirchenräume“ verweigert. In der Kirche St.-Paul finden jetzt Lesben- und Schwulen- „Gottesdienste“ statt.

Der Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ findet am 13. März 2010 in Münster statt. Ausgabe der Kreuze: 15:30 Uhr am Domplatz

Reguläre Meßzeiten am Samtag: Vor dem Gebetszug 09:00 Uhr (Dom), nach dem Gebetszug 18:00 Uhr (St. Lamberti – nahe Domplatz), 18:30 Uhr (St. Ludgerii – Marienplatz)

(JF)

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