Fellay entschuldigt sich wegen Williamson beim Papst und „allen Menschen guten Willens“

(Menzingen) Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Piux X. Weihbischof Bernard Fellay entschuldigt sich für die Äußerungen von Weihbischof Richard Williamson bezüglich des Holocausts. In einer Erklärung machte er außerdem deutlich, daß die Aussagen von Williamson nicht die der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. sind.

„Die Mission der Priesterbruderschaft ist die Verbreitung und Wiederherstellung der authentischen katholischen Lehre, wie sie in den Dogmen niedergelegt ist. Dafür sind wir weltweit bekannt, akzeptiert und geschätzt.

Wir sehen mit großer Sorge, wie die Überschreitung dieses Auftrages durch unser Mitglied unserer religiösen Mission schweren Schaden zufügt.
Wir bitten den Heiligen Vater und alle Menschen guten Willens um Entschuldigung für den dadurch hervorgerufenen Ärger.“

Wie bereits in einem Brief an den schwedischen Sender SVT, kritisiert Bischof Fellay auch die Medienkampagne gegen die Priesterbruderschaft.

„Die ständig vorgebrachten Anklagen gegen unsere Bruderschaft dienen offenkundig auch dem Zweck, unsere Mission zu diskreditieren. Das werden wir nicht zulassen, sondern fortfahren, die katholische Lehre zu verkünden und die Sakramente in ihrer altehrwürdigen Form zu spenden.“

Das Interview mit den Äußerungen zum Holocaust wurde bereits im Oktober 2008 bei einer Diakonatsweihe in Zaitzkofen aufgezeichnet. Ins Internet wurde es gestellt, nachdem sich die Gerüchte über die Zurücknahme des Exkommunikationsdekrets verdichteten.

Vorsorglich verbot er, laut der Erklärung, Bischof Williamson in Zukunft jegliche Äußerung zu „politischen und historischen Fragen“.

(JF)

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