Einen Brief an den Papst – Erste Distanzierungen

(Wien) Angeblich 50 Lebensrechtsorganisationen und Privatpersonen aus sechs Ländern haben innerhalb der Allianz für die ungeborenen Kinder einen Brief an dem Papst geschrieben. Veröffentlicht wurde der Brief bei Ots-APA. Initiatoren des Briefes sind Norbert Rauscher und Andreas Kirchmair.

Dem Brief fehlen wichtige Punkte, so daß wesentliche Lebensrechtsorganisationen und Personen ihn nicht unterzeichnet haben. Gegenüber Katholisches erklärte Bernhard Gappmaier (der auf der Unterschriftenliste als erster genannt wird) von der Europäische Ärzteaktion, daß er diesen Brief nicht unterzeichnet habe. „Es wird überhaupt nicht kritisiert, daß die österreichischen Bischöfe immer noch an der Maria Troster Erklärung festhalten und diese bislang noch nicht zurückgenommen haben“.

Unter Federführung von Kardinal Franz König wurde 1968 die „Mariatroster Erklärung“ von den Österreichischen Bischöfen abgefaßt. Sie greift direkt die Enzyklika Humanae vitae Pauls VI. an und relativiert sie.

Walter Ramm von der deutschen Aktion Leben ist von dem „Text nicht gerade begeistert, aber es steht ja auch nichts falsches drin.“ Ihm wurde eine Fassung geschickt, in dem eine Liste der Erstunterzeichner aufgeführt war. Die Initiatoren kennt er nicht, aber bei der Liste der Erstunterzeichner fragte er nicht weiter nach und den Text erklärte er sich mit der „typischen österreichischen Art“ .

In der Tat ist der Brief ziemlich harmlos und die Bischöfe können mit ihrer liberalen Haltung zum Lebensrecht sehr gut damit leben und werden ihn ignorieren.

(JF)

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